Hallo,
hat jemand von euch Therapierfahrungen mit einer Skoliose (krumme Wirbelsäule), die durch ein verkürztes Bein (Beckentiefstand) hervorgerufen ist ? Welche Möglichkeiten außer Schuheinlagen gibt es noch, um Besserung zu erfahren ? ?
Gruß
Roberto
Hallo Roberto,
auch ich habe eine Skoliose durch Beckenschiefstand. Ich führte dies über Jahre hinweg auf meine unterschiedlich langen Beine zurück (bedingt durch einen Unfall). Ein sehr guter Chiropraktiker stellte dann fest, daß 1 cm „Höhenunterschied“ durch eine ausgerenkte Hüfte bedingt war. Er manipulierte (nicht einrenken!) die ausgerenkte Hüfte und seitdem laufe ich nicht mehr im „Seemannsgang“. Der „Höhenunterschied“ beträgt jetzt noch 1,5 cm statt 2,5 cm und das ist denke ich ein nenneswerter Unterschied.
Ich rate Dir, das mit einem guten Chiropraktiker oder auch Osteopathen (nicht Orthopäde!) abzuklären, wodurch Dein Beckenschiefstand verursacht ist. Muß nämlich keine unveränderliche Tatsache sein.
Viel Glück
Serafina
Hallo!
So sehr man sich auch bemüht ist bis jetzt noch kein eindeutiger
Zusammenhang zwischen unterschiedlich langen Beinen,
Beckenschiefstand und Skoliose nachgewiesen worden. Da jeder
unterschiedlich lange Beine hat müssten ja dann auch alle mit einer
Skoliose rumlaufen.
Auch sind Rückenprobleme bei Skoliosen nicht häufiger als bei
Personen mit gerader Wirbelsäule. Nur bei Längenunterschieden von ca.
2,5cm aufwärts rät man zu einem Ausgleich.
Tschüss
Matthias
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Hallo Robert - zuerst sollte mal gesichert sein, dass Du wirklich eine Beinverkürzung hast! Mancher ( viele ) Beckenschiefstand kommt vom falschen „Sitz“ des Oberschenkelknochens, und wird ( wie bei mir )vorschnell, weils am einfachsten geht, mit einer Beinverkürzung begründet. Einlagen verschlimmern die Sache nur !!
Ich rate Dir, zu einem Physiotherapeuten zu gehen, der nach der „Dorn-Breuß“ -Methode behandelt. Der Erfolg stellt sich sehr schnell ein. Sollte kein Erfolg beschieden sein, so ist diese Methode zumindest fast risikofrei.
Gruß Fritz
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Hallo!
Ich rate Dir, zu einem Physiotherapeuten zu gehen, der nach
der „Dorn-Breuß“ -Methode behandelt. Der Erfolg stellt sich
sehr schnell ein. Sollte kein Erfolg beschieden sein, so ist
diese Methode zumindest fast risikofrei.
Die „Dorn-Breuss“ Methode hat mit Physiotherapie nichts zu tun!!
Sie wird jedem „gelehrt“ der dafür Geld hinblättert. Die
Erklärungsmodelle (wie die „Messung der Beinlängen“) sind Humbug.
Jeder Privatmann kann sich zum Dorn-Therapeuten ausbilden lassen-
soviel zum Thema Riskio.
Tschüss
Matthias
Danke für die Infos - werde es hier weiterverfolgen.
Ich war jetzt bei Orthopäden/Physiotherapeuten und der will erstmal, daß ich eine 3D-Wirbelsäulenvermessung mittels Kernspintomograph machen lasse (auf eigene Kosten natürlich) + Röntgenaufnahmen. Danach sollen weitere Schritte entschieden werden - höchstwarhscheinlich nur höhere Einlagen ?! bin mal gespannt.