Wirbelsäulenbruch/Schmerzlinderung

Hallo,
meine Mutter 65 Jahre hat sich durch einen Fahrradunfall die Wirbelsäule angebrochen.
Sie war 6 Wochen lang im Krankenhaus und die Schmerzmittel helfen 8 Wochen später noch immer nicht richtig, obwohl sie wieder/weiterhin unverbesserlich an Tanz/Turnkursen teilnimmt u. sich ehrenamtlich für wohltätige Zwecke organisiert, wo es nur geht.
Sie ist ein „Dickkopf“, aber kämpft mit diesen Schmerzen.
Wer weiss was, um diesen blöden Wirbelsäulenschmerzen den Geraus zu machen??
Für jeden Tip dankbar,
Uwe

Hallo Uwe,
das beste Schmerzmittel für den Langzeitgebrauch, das ich kenne, ist MYDOCALM. Habe ich selbst gegen starke Rückenschmerzen, aber nicht Wirbelsäulenanbruch, genommen und es hat sehr gut getan und dabei nicht müde gemacht. Meine Ärztin kannte es noch nicht, hat es mir dann aber auf meine Anfrage hin verschrieben (ist nämlich rezeptpflichtig). Es dauert allerdings ein bis zwei Tage, bis die Wirkung einsetzt.
Hier ist ein Artikel über die Wirkungsweise, vielleicht ist das ja interessant für dich.
http://www.thieme.de/notfallmedizin/03_02/blick_18.html
Viele Grüße
Ulla

Hallo Uwe,

eine WS-Fraktur ist fast immer eine komplexe Angelegenheit. Weiterhin ist die Art der Fraktur (Sinterung, Trümmer u.s.w.) entscheidend, genauso wie die Lokalisation im Wirbelkörper selber.
Ebenfalls kommt es darauf an, welcher Wirbelkörper gebrochen ist. Möglicherweise ist die gesamte Statik jetzt verändert oder es tritt eine Kompression in den Spinalkanal ein. Bei Schmerzpersistenz sollte vielleicht mal eine auf WS-Erkrankungen spezialisierte Klinik aufgesucht werden. Als weitere Therapiemöglichekeiten bietet sich das gesamte Spektrum von Physiotherapie über Korsett bis hin zur OP an.

Gruß, Jürgen

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Hallo Uwe,
es könnte sein, dass sich Deine Mutter durch die Schmerzen (evtl. unbewusst) eine neue Körperhaltung angewöhnt hat um die Schmerzen irgendwie zu kompensieren. Oder die Schmerzen haben eine Art Schmerzgedächtnis in ihren Nerven aktiviert.
Auf jeden Fall sollte sie also bald etwas unternehmen. Sonst könnte das chronisch werden…
Ich denke, sie hätte da mit der Neuraltherapie eine gute Chance auf Besserung.
Ein Teil der Neuraltherapie wird beispielsweise von Physiotherapeuten ausgeführt. Hier kann ich ihr besonders die Osteopathen empfehlen.

Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit Osteopathie gemacht: Habe vier Jahre lang mit immer stärker werdenden, unerträglichen Schulterschmerzen gekämpft und wirklich alles mögliche ausprobiert & bin von Arzt zu Arzt gelaufen. Die Erlösung kam nach gerade mal vier(!) Sitzungen beim Osteopathen…

Gruß an Deine Mutter und gute Besserung!
Steffi