Einschlafprobleme

Hallo, ich habe Einschlafprobleme hab deswegen auch schon mal Schlaftabletten bekommen…kann mir irgendjemand nen Tipp geben, was man machen/nehmen kann um schneller einzuschlafen? Gibts da irgendwelche Mittel die wirklcih was helfen (außer Schlaftabletten natürlich)?

Gruß

Hallo ?,

im Zweifelsfall hilft es wohl am besten, wenn du den Grund für die Einschlafprobleme beseitigst - Stress im Job oder privat zum Beispiel.
Möglicherweise auch mal ein Schlaflabor aufsuchen, wenn die Beschwerden langanhaltend sind. Tabletten können ja auf Dauer wohl kaum die Lösung sein.
Ansonsten könnte ich noch den Genuß eines lauwarmen Bierchens direkt vor dem Schlafengehen empfehlen, wirkt bei mir immer :wink: Ist aber auch keine Dauerlösung, von wegen Alkoholmißbrauch.

Guten Schlaf
wünscht Eva

Hallo,
wenn die Ursachen nicht leicht abstellbar/ermittelbar sind, ist Melatonin allemal besser als Schlaftabletten.

Gruss
Enno

Einschlaftipps
Hallo!

Ich habe dir mal paar Sachen zusammengesucht:

Einschlafstörungen sind häufig Abschaltstörungen. Hier helfen Entspannungsverfahren wie Autogenes Training, Yoga, ferner physikalische Maßnahmen (siehe später) und die tägliche „Leistungsermüdung“. Wichtig: Nach offenen oder verdrängten Sorgen, Kümmernissen, Sehnsüchten, Schuld-gefühlen, Hoffnungen usw. fahnden. Ansonsten gilt auch hier die einfache Regel: Bei Einschlafstörungen nach und nach den Wecker immer früher stellen, d. h. früher aufstehen und da-durch seine Nachtschlafzeit verkürzen. Das fördert den Schlafdruck, d. h. die Bettschwere zur erwünschten Einschlafzeit. BEsser finde ich allerdings, wenn man eine Art Tagebuch führt: abends vorm Zubettgehen erst mal alles, was einem am Herzen liegt, niederschreiben.

  • Entspann deinen Körper mit einem warmen Bad (34°C - 36°C). Du kannst auch verschiedene Zusätze ins Badewasser tun, die die Körperentspannung zusätzlich anregen. Empfehlenswert sind Melissen-, Baldrian-, oder Hopfenzusätze.

  • Tees, Bäder oder Arzneimittel mit Baldrianwurzel, Melisse, Hopfen, Passionsblume wirken am Tage beruhigend und in der Nacht schlaffördernd. Insbesondere die Einschlafbereitschaft wird gefördert. Arzneimittel mit Johanniskraut können helfen, wenn eine depressive Stimmung am Einschlafen hindert.

  • feste Rituale vorm Schlafengehen. Nach Tagen oder Wochen reicht dann deren Durchführung, und du fällst regelrecht ins Bett.

  • Trink ein Glas warme Milch mit Honig.

  • Versuch dich geistig zu entspannen. Gerade schwerwiegende Probleme oder Sorgen sollten nicht unmittelbar vor dem Einschlafen diskutiert werden.

  • keine spannenden Filme oder Bücher kurz vorm Schlafengehen.

  • Wenn man absolut nicht einschlafen kann, sollte man sich auch nicht zu lange damit plagen: Steh auf und beschäftige dich noch eine Weile. Koch einen Tee oder lies etwas „Leichtes“ bis du wieder müde bist.

  • Ein Glas Wein oder Bier kann ebenfalls das Einschlafen unterstützen. Jedoch sollte es nicht zu einem täglichen Mittel werden, da übermäßiger Alkoholkonsum wiederum zu Einschlafstörungen führen kann.

  • Ein kleiner Abendspaziergang an der frischen Luft kann helfen, zur Ruhe zu kommen.

  • Ess nicht zu spät und zu reichhaltig. Das liegt „schwer“ im Magen. Aber auch hungrig schläft es sich schlecht.

  • Wende eine der Entspannungstechniken an wie Autogenes Training, Yoga oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, die man beispielsweise an den örtlichen Volkshochschulen lernen kann.

  • Lüfte dein Schlafzimmer ausreichend. Die Raumtemperatur sollte 18°C nicht überschreiten. Sorge für ausreichend Ruhe und Dunkelheit im Zimmer. Bekanntermaßen schläft es sich schlecht mit Lärm.

  • Ein gutes Bett und eine gute Matratze sind Voraussetzung für einen erholsamen Schlaf.

  • Halte regelmäßige Schlafenszeiten ein.

  • Treibe nicht unmittelbar vor dem Schlafen gehen Sport, da sonst der Kreislauf zu sehr angeregt wird.

  • Keine Schlaferwartungsangst aufkommen lassen: Schlafstörungen sind unangenehm bis quälend, die Leistungsfähigkeit am nächsten Morgen kann beeinträchtigt sein. Doch auch eine gute Nacht ist keine Garan-tie für Wohlergehen und Aktivität. Das sollte man sich immer vor Augen halten. Schlafstörungen werden vor allem dann zermürbend, wenn man sich in Angst und Panik treiben läßt. Deshalb keine Erwartungsangst vor der drohenden Schlafstörungen aufkommen lassen und beim nächtlichen Wachliegen nicht über die Folgen am nächsten Morgen nachgrübeln, sondern das Wachsein am Tage verstärken, also keine Schonhaltung. Falls man nachts einmal wach liegt, dies nicht als Schlafstörung, sondern als „Ruhen in angenehmer Mattigkeit“ interpretieren, als Gelegenheit zur Besin-nung, für die am Tage zu wenig Zeit bleibt. Am nächsten Mor-gen nicht versuchen, noch ein wenig nachzudämmern, sondern zur üblichen Zeit das Bett verlassen und die Arbeit aufnehmen („jetzt erst recht“).

  • Physiologische Umschaltvorgänge beachten: Schlaf ist nicht auf Knopfdruck möglich. Deshalb seelische und körperliche Überforderungen abends rechtzeitig beenden und die letzte Zeit ruhig „vertrödeln“ - vornehmer ausgedrückt: „den Tag ausklingen lassen“. Mit anderen Worten: Alles vermeiden, was der Organismus als geistige, seelische und vor allem körperliche Anstrengung interpretieren kann, denn das führt zu innerer Erregung und damit direkt in ein erschwertes Einschlafen.

  • Die notwendige Schlafmenge respektieren: Nicht wenig Menschen manövrieren sich in ein schleichendes Schlafdefizit und sind dann später über die mannigfachen Konsequenzen verwundert. Es gilt aber auch das Umgekehrte: Man sollte den Zeitraum, den man im Bett (schlafend) verbringt, auf jenes Maß beschränken, das einen der Organismus individuell vorschreibt. Will man - aus welchem Grund auch immer - länger schlafen, gleichsam „vor-schlafen“, so geht das nur selten gut. Das persönliche Schlaf-Maß ist jenes, das man aus zufriedenen, glücklichen und beschwerdefreien Zeiten kennt. Versucht man den Schlaf zu verlängern, wird er zwangsläufig oberflächlicher, häufiger von nächtlichem Erwachen durchsetzt („zerhackt“) und letztlich weniger erholsam, als wenn man es dem natürlichen Bedürfnis überläßt.

  • Nickerchen am Tage: Wer über nächtliche Schlafstörungen klagt, muß die Nickerchen am Tage spürbar reduzieren. Und ist es nur ein Mittagsschläfchen, dann kann sogar das vorübergehend geopfert werden, um den Nachtschlaf-Druck aufzubauen.

  • Das natürliche Morgentief akzeptieren lernen: unmittelbar nach dem Aufwachen „aktiv und voller Energie“, das gibt es nur in der Werbung. Deshalb nicht mehr verlangen, als die Natur hergibt. Erst eine Weile wachliegen, zu sich kommen, langsam aufrichten, ggf. am Bettrand verharren, sich räkeln, strecken und gähnen, sich nicht zu schnell bücken (Kreislauf!), keine Hektik. An-schließend Trockenbürsten (in kreisförmiger Bewegung zum Herzen aufsteigend) und Wechselduschen (mit kalt abschliessen, insbesondere das Gesicht).

  • Bett = Schlaf. Ein guter Schläfer kann das Bett auch tagsüber zum Fernsehen, Essen, Lesen usw. nutzen. Ein schlechter Schläfer sollte sich nur zum (nächtlichen) Schlafen ins Bett legen, um die Assoziation (innerseelische Verknüpfung): „Bett = Schlaf“ nicht zu untergraben.

  • Koffeinhaltige Getränke, schweres und spätes Essen, Nikotin und Alkohol meiden

  • Den Schlafrhythmus trainieren: Jeder hat seine eigene „innere“ oder „biologische Uhr“. Deshalb sollte man sich nicht ohne Not aus seinem Rhythmus bringen. Wer stets oder möglichst oft zu „seinem“ Zeitpunkt das Bett aufsucht, schläft besser. Deshalb auch die abendlichen Ermüdungserscheinungen nutzen und sich nicht ohne Not über den „toten Punkt“ zu mogeln versuchen.

Quelle: http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/…
(dort auch weitere Tipps - etwa bis Mitte scrollen)

Weitere Tipps, siehe hier:
http://www.schlafkampagne.de/index.htm
http://www.schlafgestoert.de/OhnePillen/Hygiene/s-oh…

Gutes Nächtle wünscht
Sharon

Hallo,
ich habe auch das Problem, dass ich auch wenn ich müde bin immer ewig brauche, bis ich einschlafen kann. Wenn ich mal schlafe, dann wie ein Stein, aber bis ich endlich ins Traumland abdrifte, können Stunden vergehen.

Ich helfe mir momentan mit puzzeln…Nicht lachen…bei mir funktionierts.
Vor dem schlafen setze ich mich vor mein Puzzel (2000 Teile). Das hilft mich von den Alltagskram abzulenken und wenn ich ins Bett gehe, bin ich vom langweiligen Puzzel noch gefesselt, so dass ich besser einschlafe.
Am Anfang hat es nicht funktioniert, aber jetzt ist ein richtiges Ritual draus geworden und das Einschlafen klappt besser.

Oder lege Patiencen. Das hat mir auch geholfen…

Gruss
Sina

Hallo Fragezeichen
Heut sag ich mal ausnahmsweise was ganz Pragmatisches:
Sag Dir selber: „Heute bleib ch mal gaaaanzlange wach!“ Dann guckste n Film im Bett im Fernkieken, den Du unbedingt sehen willst. Undzwar willst Du ihn bis zum Ende sehen, weil er ja so spannend ist. Leider fängt er aber erst um 23 Uhr an, und Du musst ja vielleicht schon um 7 Uhr aufstehen oder um 6. Egal, sagst Du Dir jetzt, ich guck den trotzdem, ich will mal gaaanz lange wachbleiben, egal was morgen stattfindet.
Okay?
Gruss, Branden

Hallo,

wenn nichts hilft versuche es mal mit Baldrian-Trf. und versuch Dich zu entspannen, denk an etwas Schönes oder lies noch ein Buch.
Beste Grüße
Rosa

ich habe Einschlafprobleme hab deswegen auch schon mal

Schlaftabletten bekommen…kann mir irgendjemand nen Tipp
geben, was man machen/nehmen kann um schneller einzuschlafen?
Gibts da irgendwelche Mittel die wirklcih was helfen (außer
Schlaftabletten natürlich)?

Gruß

Nur damit keine Mißverständnisse entstehen: Ich nehme keine Schlaftabletten, hatte bloß mal welche vom Arzt verordnet bekommen is aber schon lange her…und das mit dem Abstellen der eigenltichen Ursache ist wohl auch nicht allzueinfach wenn man bedenkt, dass ich das schon seit was weiß ich wieviel Jahren (vielleicht 6 oder 7 von 20 Jahren?) hab…

@Enno: Ich weiß grad nich genau wie dieses Mittel hieß, aber was ist das? Und ist das ein Naturmittel, das mein einfach so bei der Apotheke kaufen kann oder hat das Nebenwirkugnen wie Schlaftabletten z.b.?

Gruß

Hallo ihr,

Also Schlaftabletten würde ich auch keine nehmen…viele machen nähmlich auch abhängig so das man dann ohne überhaupt nicht mehr shlafen kann…

also ich kann momentan auch nicht gut schlafen…ist wie halbschlafen und halb wach…

Ich weiss aber an was das liegt und zwar immer wenn Vollmond ist kann ich nur unruhig schlafen…

nimmt er wieder ab so klappts auch wieder mit dem heia machen…

Tschüss Zitronenfalter

Hallo,
Melatonin ist ein Hormon der Zwirbeldrüse. Es wird lichtabhängig im Körper gebildet (weniger Licht => mehr Melatonin). Es ist kein in Deutschland zugelassenes Arzeneimittel (wohl eher aus monetären Gründen), läßt sich aber leicht über das europäische Ausland beschaffen. Als Nebenwirkung sind mir nur depressive Verstimmungen bei Personen mit entsprechender Veranlagung bekannt und dies nur zur Zeit der Einnahme. Ich hatte selbst vor einigen Jahren eine Phase mit massiven Durchschlafstörungen (max. 3Std. Schlaf + Aufwachen im 45min Takt). Nachdem sämtliche hier aufgeführten Hausmittel + die Regeln zur „Schlafhygiene“ sich als gänzlich nutzlos erwiesen haben, war dieses Mittel die Lsg. Abgesetzt habe ich es nach einem halben Jahr ohne Anzeichen der Gewöhnung. Auch in meinen Bekanntenkreis kenne ich nur Fälle, die damit positive Erfahrungen gesammelt haben.

Gruss
Enno

Hallo ?,

ergänzend zu den anderen Postings frage ich mich ob die „Abschaltprobleme“ nicht auch umgebungsbedingt sein können? Bevor Du Chemie schluckst, versuche doch mal Ohrstöpsel und eine Schlafmaske. Das sollte Dir helfen das „Aussen“ auch aussen zu lassen.

Angenehme Träume

olli