monatelang krank :-((

Von: , Frage gestellt am Mi, 24. Mär 2004

Hallo ihr wissenden
ich bin nun schon seit Anfang Januar daheim, ich hab eine Nervenentzündung an der Wirbelsäule was unter anderem dazu führt das ich grundsätzlich taube Beine hab, weg-knicke und im Steissbein -bereich schmerzen hab wie beim ischias symptom.

Mein Neurolge hat mir während der ganzen zeit nur Diclofenac und Amitriptylin verschrieben und meinte geduld wäre hier angebracht.
Mittlerweile beziehe ich auch Krankengeld was logischerweise ja folgt.
Ich habe nun wegen dem Diclofenac unter anderem Magen-Darm Blutungen bekommen eine eingerissene Zunge und Sodbrennen vom feinsten was die Nahrungsaufnahme wahnsinnig behindert. Ich hab nun den Arzt gewechselt weil er meinte ich sollte mal *guten Willen zeigen* und mal versuchen wieder zu arbeiten. Das hab ich abgelehnt da ich spätestens nach 1 std. eh umkipp. ( ich bin Köchin von Beruf)
Nun meine 2 Fragen:
1) Wie lange dauert es bis die Nebenwirkungen der Medikamente aus dem Körper sind? Mein Hausarzt hat mir jegliche Tabletten-einnahme verboten ich bekomm jeden Tag einen Tropf zur Magenberuhigung
und
2) Mein Arbeitgeber schrieb mich an und möchte das ich einen Vertrauensarzt aufsuche, die Krankenkasse kann das nicht nachvollziehen aber ich sehe selbst ein das sich mein Arbeitgeber ja irgendwie informieren will nur ist das wirklich noch so üblich???
Vielleicht kann mir ja der ein oder andere einen rat geben
Vielen dank fürs lesen
Angela

P.S. ich war letztes Jahr um fast die gleiche Zeit zuhause und hatte damals 2 monate lang eine Irisitis die auch stationär behandelt wurde. Also ich will damit sagen ich versteh meinen Arbeitgeber wenn er auf einen Arztbesuch besteht

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden 2 hilfreich
    Re: monatelang krank :-((

    Hallo Angela,

    tut mir leid, dass Du bis jetzt keine echte Hilfe gefunden hast.
    Die Medikamente kenne ich auch und sie sind nur für einen kleinen Zeitraum, Akuthilfe, gedacht.
    Du solltest unbedingt den Arzt wechseln, z.B. einen Facharzt für Physiotherapie, der dann mit Dir eine Reha-Behandlung (gibt es auch ambulant) anleiert, bei mir hat das nur wenige Wochen gedauert, die BfA war da wirklich mal schnell zu gange.
    Eine Computertomographie ist erforderlich, denn Deine Bandscheiben sind bestimmt daran beteiligt - taube Beine.
    Lass Dir Deine Unterlagen unbedingt aushändigen (für den Folgearzt) und arbeite mit Deiner Krankenkasse zusammen, denn es ist in aller Interesse, dass Du schnell wieder auf die Beine kommst!
    Leider kann ich Dir nur raten persönlich bei Deinem Chef vorzu-sprechen und mit ihm mal Deine Situation aufdröseln. Das kommt nicht nur beim Arbeitgeber gut an, sondern der merkt auch, dass Du genauso unsicher und uninformiert bist, wie er. Es entschärft die Situation und meistens gibt es dann Alternativen.

    Alles Gute und viel Glück wünscht Iso.Osi

  2. Antwort von nach 20 Stunden 1 hilfreich
    Re: monatelang krank :-((


    hallo angela! *guten Willen zeigen* und mal versuchen wieder zu arbeiten.
    Das hab ich abgelehnt da ich spätestens nach 1 std. eh umkipp.
    ( ich bin Köchin von Beruf)
    da würd ich mal raten: wechsel nochmal den arzt, oder setz dich mit einer neurologischen klinik in verbindung. möglicherweise können die bei einer ordentlichen abklärung die ursache finden und zusätzlich mit dir ein medikamentenprogramm absprechen, das deine magensymptomatik mit berücksichtigt Nun meine 2 Fragen:
    1) Wie lange dauert es bis die Nebenwirkungen der Medikamente
    aus dem Körper sind?
    das kommt auf das medikament und deine verstoffwechselung an.
    im schnitt kann man bei diclofenac sagen, nach max. 8-12 stunden.

    wenn du eine magenblutung durch die med. bekommen hast, ist das zwar ursächlich durch diese entstanden, an sich ist es aber ein eigenständiges krankheitsbild. Tabletten-einnahme verboten ich bekomm jeden Tag einen Tropf
    zur Magenberuhigung
    tja und da wäre evtl. der besuch in einer sogenannten schmerzambulanz in einem krankenhaus sinnvoll. denn du scheinst ja weiterhin massive schmerzen zu haben und bist andererseits auf absolute magenschonung angewiesen.
    solche "fälle" hat man dort öfter.
    auch ein guter gastroenterologe gekoppelt mit deinem hausarzt könnte dir da weiterhelfen 2) Mein Arbeitgeber schrieb mich an und möchte das ich einen
    Vertrauensarzt aufsuche, die Krankenkasse kann das nicht
    nachvollziehen aber ich sehe selbst ein das sich mein
    Arbeitgeber ja irgendwie informieren will nur ist das
    wirklich noch so üblich???
    deinen arbeitgeber geht deine diagnose nichts an und auch nicht warum du nicht arbeitsfähig bist. er hat nicht das recht, dies zu erfahren.

    nun wollen aber einige ag auf schleichwegen eben doch versuchen, die diagnose des arbeitnehmers zu erfahren.
    da sie damit den krankheitsausfall vorhersehen könnten ( so meinen sie zumindest) und somit versuchen könnten eine kündigung zu erwirken. was allerdings so nicht zulässig wäre.

    der ag kann zwar verlangen das du zum vertauensarzt gehst, aber dieser darf ihm keine informationen über deine erkrankung geben, er darf lediglich auskunft darüber geben, ob du seiner ansicht nach noch länger krank sein wirst, oder nicht. und selbst diese ansicht des vertrauensarztes ist nicht auschlaggebend.

    der ag darf auch keinen arbeitsversuch erzwingen.

    in deiner lage wäre es günstig einen arzt dem du wirklich vertrauen kannst an der seite zu haben, der dich unterstützt...und sollte der ag zicken machen, einen anwalt zur seite.

    denn den ag interessiert eigentlich nur, wie lange er deine stelle nicht besetzen kann und wie er dich dann, am besten los wird.

    gruß natascha

  3. Antwort von nach 20 Stunden 0 hilfreich
    Re: monatelang krank :-((


    Hallo,

    musste selbst aufgrund von 2 Bandscheibenvorfällen über einen längeren Zeitraum (etwa 5 Monate Diclofenac einnehmen).

    Hatte zum Glück vom Magen her keinen Streß mit diesen Dingern.

    Bin vor kurzem wieder mal beim Blutspenden gewesen.
    Meine letzte Einnahme von den Tabletten liegt nun mehr als 7 Monate hinter mir.

    Meine Blutspende wurde verworfen, da die Langzeitleberwerte noch stark erhöht sind.

    Laut Aussage der Ärtztin könnte dies auf die Diclofenac Tabletten
    zurückzuführen sein.
    (Oder ich wäre passionierter Trinker !!)

    Versuche in 3 Monaten wieder ne Blutspendung.

    Gruß


    Hans

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