Schleim hinter dem Trommelfell

Von: , Frage gestellt am Do, 27. Apr 2000

Ich habe seit über einer Woche Probleme mit meinem linken Ohr(von mir aus gesehen).
Eines Nachts bekam ich starke Ohrenschmerzen, die auf eine Mittelohrentzündung hindeuteten; als die Schmerzen jedoch nach 3 Tagen nachließen, blieb nur noch eine Schwerhörigkeit auf diesem Ohr, die bis heute nicht besser geworden ist; Ohrenschmalz ist schon ausgespült worden.
Mein Hals-Nasen-Ohrenarzt stellte die Diagnose "Schleim hinter dem Trommelfell", ohne mir eine Lösung (außer schleimlösende Brausetabletten verschreiben) oder eine Ursache (falsches Naseputzen) anbieten zu können.
Ich kann nur noch mono hören, was mir tierischen Streß bereitet; ich kann/will nicht mehr an Gesprächen teilnehmen.
Hat jemand so etwas auch schon gehabt, soll man abwarten, wo kommt das her, wo geht das hin.
Ich danke Euch/Ihnen im Voraus und schreibe auch zurück.

4 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 12 Stunden hilfreich
    Re: Schleim hinter dem Trommelfell

    Hallöchen Ich habe seit über einer Woche Probleme
    mit meinem linken Ohr(von mir aus
    gesehen).
    Eines Nachts bekam ich starke
    Ohrenschmerzen, die auf eine
    Mittelohrentzündung hindeuteten; als die
    Schmerzen jedoch nach 3 Tagen nachließen,
    blieb nur noch eine Schwerhörigkeit auf
    diesem Ohr, die bis heute nicht besser
    geworden ist; Ohrenschmalz ist schon
    ausgespült worden.
    Mein Hals-Nasen-Ohrenarzt stellte die
    Diagnose "Schleim hinter dem
    Trommelfell", ohne mir eine Lösung (außer
    schleimlösende Brausetabletten
    verschreiben) oder eine Ursache (falsches
    Naseputzen) anbieten zu können.
    Nützen denn die Brausetabletten?
    Von mir aus gesehen würde ich Dir empfehlen, noch eine zweite Meinung einzuholen. Ich würde mich mit der Diagnose des HNO nicht zufrieden geben - es geht schliesslich um DEINE Gesundheit.

    Alles Gute!
    Moni

  2. Antwort von nach 16 Stunden hilfreich
    Re: Schleim hinter dem Trommelfell

    Es gibt eine Reihe anderer Schleimlöser. Einer der stärkeren heißt Gelomyrtol. Eine Mischung von etherischen Ölen. Nach einigen Tagen riechst Du wie ein Kräuterbonbon und alles schmeckt danach. Hat bei mir aber gut geholfen. Wenn alles nichts nützt, wird Dir wohl ein sog. Paukenröhrchen gelegt werden, aber wirklich nur als allerletzte Möglichkeit. Dabei wird ein Schnitt ins Trommelfell geführt und dorthinein wird ein kleines Röhrchen gelegt. In der Zeit in der das Röhrchen liegt ist Schwimmen Tauchen etc. absolut tabu.

    Gandalf

  3. Antwort von nach 20 Stunden hilfreich
    Ndange

    Hallo ihr zwei Lieben!
    Ich danke Euch sehr für Eure Antworten.
    Ich kann Euch nicht per Email schreiben, da irgendein dusseliger POP-Server nicht aktiviert ist. Sorry.
    An Gandalf:
    Kräuterbonbon. Hihi. Das hört sich lecker an. Ich wäre nur glücklich, wenn es Gelomyrtol in der Apotheke gäbe. Gibt es? Muß ich morgen mal fragen gehen. Das mit dem Trommelfellschnitt habe ich befürchtet, deswegen hoffe ich wirklich auf Alternativen.

    An Moni: Die Brausetabletten (NAC Stada) haben bis jetzt noch nichts gebracht außer ein irres Knacken und Knirschen im Ohr verursacht. Eventuell kommt da jetzt was in Bewegung oder so.
    Ich warte jetzt ab, falls sich bis Dienstag immer noch nichts geändert hat, muß ich mir was anderes überlegen.

  4. Antwort von nach 21 Stunden hilfreich
    Re: Schleim hinter dem Trommelfell

    Hallo Katja,
    egal, welches Mukolytikum (Schleimlöser) Du verwendest, da bevorzugt jeder was anderes, aber Du hast ja schon die Brausetabletten. Gelomyrtol (pflanzlich) hilft ebenfalls, aber nicht jeder verträgt es im Magen (nicht auf nüchternen Magen nehmen).

    Von Anfang an ist es aber wichtig, den Eiter herauszubekommen, indem Du abschwellende Nasentropfen verwendest!

    Die nimmt man im akuten Fall 4x am Tag, solange bis die "Eustach'sche Röhre" (Verbindung zwischen Ohren und Rachen) sich wieder öffnet - das merkst Du daran, dass sich das Hören wieder verbessert (anfangs: Knacken im Ohr), dann noch ca. 2-3 Tage weiternehmen.

    Wichtig ist die richtige Anwendung!!!
    Dazu wird der Kopf ganz nach hinten gebeugt (anfangs am besten hinlegen, auf den Rücken, an die Zimmerdecke schauen), Inhalt der gefüllten Pipettenspitze ins linke Nasenloch geben, nur ca. 3 Sek. warten, dann sofort den Kopf zur linken Seite drehen, (linkes Ohr muss waagerecht nach unten zeigen)Kopf dabei nach Gefühl leicht hin und her bewegen, Kinn ganz leicht nach oben zeigen lassen. Am besten 1 Min. lang diese Haltung beibehalten, zur besseren Verteilung.

    Man bekommt mit der Zeit ein Gespür für die richtige Lage und fühlt, dass die Nasentropfen den richtigen Weg in Richtung Trommelfell nehmen (ist erst gut spürbar, wenn die Tube wieder geöffnet ist).

    Ich hatte früher selbst viel Ärger mit Mittelohrentzündungen. Wenn durch einen Schnupfen die Ohrtrompeten (Eustach'schen Röhren) zuschwellen und verkleben (schlechteres Hören), kann man mit dieser Methode der Mittelohrentzündung entgehen.

    Gute Besserung wünscht Renate

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