Hallo zusammen,
ich ernähre mich seit nunmehr knapp zwei Monaten kalorienreduziert und treibe sehr viel Sport, mit sehr gutem Erfolg.
Ich habe mir angewöhnt, mich jeden Tag zu wiegen (eigentlich ein Fehler), dabei sind bei mir einige Fragen entstanden:
Ich wiege mich immer exakt zur gleichen Zeit morgens, mein
Ernährungs-/und Sportprogramm sind jeden Tag von der Menge her gleich.
Trotzdem habe ich grosse Gewichtsunterschiede festgestellt, die ich mir nicht erklären kann, deshalb meine Frage: Wie funktioniert eigentlich die Fettreduktion ganz genau ?
Ich habe eine Wage, die auf 100 Gramm genau anzeigt, wenn ich am Tag zuvor beispielsweise ausnahmsweise viel und kalorienreich gegessen habe (ist in den zwei Monaten zwei mal passiert, das letzte mal eine grosse Portion Gyros mit Pommes) dann hatte ich am nächsten Morgen weniger Gewicht !
Wenn ich jedoch einige Tage aussergewöhnlich wenig gegessen habe (immer bei gleichem Sportprogramm - 75 Minuten Joggen am Abend,
6 Tage/Woche) dann ist es schon oft vorgekommen, dass ich ein bedeutend höheres Gewicht hatte am nächsten Morgen (1 kg mehr).
Woher kommen diese Schwankungen, wenn alle sonstigen Parameter gleich sind (auch Toilettengänge, etc.) ?
Was passiert eigentlich genau, wenn ich beispielsweise eine grosse Portion Gyros mit Pommes esse ? Diese wiegt vielleicht 500 Gramm und enthält 50 Gramm Fett, was davon bleibt im Körper, die vollen 50 Gramm Fett, die dann wieder abgearbeitet werden müssen?
Oder wird bei langfristig kalorienreduzierter Ernährung viel Fett unverwertet wieder ausgeschieden ?
Ist vielleicht wirklich etwas dran an den sogenannten „Refeed-Tagen“, die dem Körper vortäuschen sollen, die Nahrungsversorgung sei normal.
Ich hatte bislang nicht daran geglaubt, aber meine eigenen Beobachtungen sprachen fast schon dafür.
Vielen Dank für Antworten.
(Auch wenn sich meine Fragen vielleicht danach anhören, ich bin keinem krankhaften Abnehm-Wahn erlegen, ich interessiere mich nur sehr dafür, was warum passiert)
midnightfever