Wadenkrampf

Von: , Frage gestellt am Fr, 2. Apr 2004

Hallo,

hatte heute nacht mal wieder so einen schönen Wadenkrampf. Nun möchte ich wissen, was man in diesem Moment und danach am besten macht, um die Schmerzen gering zu halten.

Bei einem richtig schlimmen Krampf hatte ich schon bis zu 5 Tage danach Schmerzen.

Versucht habe ich bisher im Moment des Krampfes den Fuß/das Bein gegen das Bettende pressen oder versuchen aufzustehen. Oder das Bein hoch und grade ausstrecken.

Mich interessieren jetzt nicht die Ursachen, sondern einzig und alleine Möglichkeit, die Symptome zu lindern.

Wer hat da Erfahrung ?

Gruss

Andreas

21 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 59 Minuten 0 hilfreich
    Re: Wadenkrampf

    Hallo Andreas,

    im günstigsten Fall bist du, wenn du einen Wadenkrampf hast nicht allein. Dann kann nämlich jemand deine Zehen/Fuß nach oben(Richtung Schienbein)drücken und einige Zeit festhalten.

    Der Krampf löst sich sofort, aber der Fuß muß noch einige Zeit festgehalten werden, sonst ist der Krampf sofort wieder da.

    Hast du keinen Helfer mußt du dir etwas suchen, womit du den Fuß Richtung Schienbein drücken kannst, z.B. Tischkante. Oder wenn du gelenkig genug bist das Bein gerade halten und selber den Fuß Richtung Körper ziehen. Versucht habe ich bisher im Moment des Krampfes den Fuß/das
    Bein gegen das Bettende pressen oder versuchen aufzustehen.
    Dabei steht der Fuß max. im 90° Winkel, das reicht nicht aus.

    Probier schon mal im Vorfeld, wie du deinen Fuß über den 90° Winkel bekommst. Denn wenn der Krampf erst da ist hast du keine Zeit mehr, dir lange was zu suchen. Da mußt du sofort wissen, wie es geht :-).

    Entkrampfende ;-) Grüße
    von Helga

    • Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Wadenkrampf

      Hallo,

      danke für die Antowrten.

      Von einem Kampfsportler bekam ich den Tip, mit nicht ganz gestreckten Knien und Hüften herumzuhüpfen. Oder, besser gesagt, als ob man(n) grade einen Tritt in den Unterleib bekomme´n hat.

      Na ja, die Schmerzen sind noch schlimmer... :-)

      Gruss

      Andreas

      • Antwort von nach 21 Stunden 1 hilfreich
        Re^3: Wadenkrampf

        Hallo,
        Am besten hilft es, wenn Du die Wade sofort fest massierst und Magnesium Tabl. nimmst. Ein Magnesiummangel könnte die Ursache sein.
        Magnesium Drag. 300 mg gibt es bei "dm" ( blaue Pack.-Eigenmarke).
        Du solltest ruhig 2 Drag. sofort nehmen, wenn es "brennt" und danach mal einige Zeit 1 morg. und 1 abends.
        Beste Grüße
        Rosa
        danke für die Antowrten.

        Von einem Kampfsportler bekam ich den Tip, mit nicht ganz
        gestreckten Knien und Hüften herumzuhüpfen. Oder, besser
        gesagt, als ob man(n) grade einen Tritt in den Unterleib
        bekomme´n hat.

        Na ja, die Schmerzen sind noch schlimmer... :-)

        Gruss

        Andreas

        • Antwort von nach 23 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Wadenkrampf

          Hallo,

          Magnesium nehme ich nicht, habe ich Versucht, führt zu Durchfall ;-(

          Gruss

          Andreas

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re^5: Wadenkrampf

            Hallo, Magnesium nehme ich nicht, habe ich Versucht, führt zu Durchfall ;-(
            Dann nimm die Hälfte davon. Durchfall ist einfach ein Anzeichen von Überdosierung. Ich würde allerdings eher auf _Kalium_ setzen (enthalten in z.B. Frubiase Sport). Ein Blick auf

            http://www.m-ww.de/pharmakologie/arzneimittel/blutho...

            und insbesondere den Satz:

            "Als weitere Nebenwirkung bei der Gabe von Betarezeptorenblockern kann es zu einer erniedrigten Konzentration von Kalium im Blut und zu Ödemen, also zu Wasseransammlungen im Gewebe kommen."

            zeig die vermutliche Ursache für die Krämpfe. Du solltest das allerdings vorher mit dem behandelten Arzt absprechen, da mir unklar ist, welche Probleme in diesem Kontext bei zu hoher Kaliumgabe auftreten können.

            Gruss
            Enno

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              @ Andreas und Enno, Wadenkrampf

              Hallo, Magnesium nehme ich nicht, habe ich Versucht, führt zu Durchfall ;-(
              Dann nimm die Hälfte davon. Durchfall ist einfach ein
              Anzeichen von Überdosierung. Ich würde allerdings eher auf
              Sorry, aber Durchfall wird wohl eher eine Unverträglichkeit gegen die Trägerstoffe im Präparat sein sein ( Magnesiummangel verursacht Durchfall). Ich bekomme z.B. von verschiedenen Präparaten mit Magnesium auch Durchfall außerdem von Bananen (die enthalten viel Magnesium)und von Milch (Kalziumliefernt). Das hat also nichts mit dem Magnesium zu tun. Auch in der Hälfte sind Trägerstoffe, die evt. Durchfall verursachen. Oft sind Frucht/Milchzucker, Lactose, Süßstoffe ect. darin enthalten.
              ( bei mir war es Frucht und Milchzucker)Deshalb sollte man nachforschen, welche Substanzen im Präparat waren und welche davon für einen nicht verträglich ist.
              Ansonsten gibt es die Mineralien auch als Monopräparate, das heißt chemisch rein ohne Zusätze in der Apotheke. _Kalium_ setzen (enthalten in z.B. Frubiase Sport). :
              "Als weitere Nebenwirkung bei der Gabe von
              Betarezeptorenblockern kann es zu einer erniedrigten
              Konzentration von Kalium im Blut und zu Ödemen, also zu
              Wasseransammlungen im Gewebe kommen."
              Anmerkung;
              Bei einem Mangel an Magnesium kann kein Kalium in den Zellen festgehalten werden zeig die vermutliche Ursache für die Krämpfe.
              unklar ist, welche Probleme in diesem Kontext bei zu hoher
              Kaliumgabe auftreten können.
              Eine Überdosierung ist nicht möglich, weil das, was nicht gebraucht wird ausgeschieden wird(genau wie Vitamin C). Aber primär ist Kaliummangel die Folge von Magnesiummangel.

              Die Ursache der Wadenkrämpfe kann auch noch in Durchblutungsstörungen liegen.

              Mit dem folgenden link geht es zu einer Seite, mit sehr guten Informationen über die Wirkungen von Mineralien und Vitaminen und was ein Mangel selbiger verursacht.

              http://people.freenet.de/gesundheitsprobleme/Stress....

              Liebe Grüße von
              Helga

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re: @ Andreas und Enno, Wadenkrampf

              Hi! Eine Überdosierung ist nicht möglich, weil das, was nicht
              gebraucht wird ausgeschieden wird(genau wie Vitamin C). Aber
              primär ist Kaliummangel die Folge von Magnesiummangel.
              Ist so nicht ganz richtig. Eine Überdosierung ist SCHWER, aber nicht unmöglich!
              Besonders leicht ist dies für nicht völlig gesunde Menschen, bspw. mit einer schwachen Niere oder wenn andere Medikamente eingenommen werden.
              Kommt es nämlich erst zu einer Überdosierung von Kalium, sind die Folgen teilw. sogar lebensbedrohlich. Daher vor der Einnahme lieber erst mal eine Blutuntersuchung machen lassen.

              Gruß,
              Sharon

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^2: @ Andreas und Enno, Nachtrag

              Hi Sharon,

              stimmt: ich bin von einem gesunden Menschen ausgegangen.
              Und außerdem davon, dass Patienten mit einer Nierenschwäche, einer Schwächung der Nebennierenrinde und Dialysepatienten in ärztlicher Behandlung sind und hier die Serumwerte ständig kontrolliert werden.

              Denn Probleme macht Kalium nur dann, wenn wegen einer Nierenschwäche die Ausscheidung beeinträchtigt ist. Oder bei einer Behandlung mit Antidepressiva /Wirkstoff Lithium.(hier auch Kontrolle durch Arzt)
              Eine erhöhte Kaliumkonzentration im Blut führt dann zu Gefühllosigkeit in Händen und Füßen, Schwäche, Verwirrung, Ohrensausen, Halluzinationen, Angstzustände, Hypotonie, Störungen in der Muskel- Nerven- und Herzkreislauffunktion/Arrhythmie.
              Bei extremer Überdosierung ist ein Herzstillstand möglich.


              Täglicher Bedarf: ca. 2000 mg Sportler 3000-4000mg Eine Überdosierung ist nicht möglich, weil das, was nicht
              gebraucht wird ausgeschieden wird(genau wie Vitamin C). Aber
              primär ist Kaliummangel die Folge von Magnesiummangel.
              Ich weise hier noch darauf hin, dass Vitamin C in großen Mengen das Vitamin B12 zerstören kann, wenn es gleichzeitig aufgenommen wird und bei Veranlagung die Nierensteinbildung fördert. Außerdem wirkt es in hohen Dosen abführend.
              Magnesium /Überdosierung tritt kaum auf, es wird auch über die Nieren ausgeschieden. Vorsicht jedoch bei Nierenschwäche, Schilddrüsenüberfunktion! Ist so nicht ganz richtig. Eine Überdosierung ist SCHWER, aber
              nicht unmöglich!
              Besonders leicht ist dies für nicht völlig gesunde Menschen,
              bspw. mit einer schwachen Niere oder wenn andere Medikamente
              eingenommen werden.
              Einfluss von Medikamenten auf Kalium: Adrenocorticotrope Hormone (ACTH)/ erhöhte renale Ausscheidung, Thiazid-Diuretika/ erhöhte renale Ausscheidung
              Das gilt für viele weitere Medikamente.
              Ausnahmen: Antidepressiva mit Lithium/erhöhte Kaliumblutwerte
              oder bei Kaliumschonenden Diuretika /verminderte renale Ausscheidung
              (Kann sein, dass es mittlerweile neue Erkenntnisse bei anderen Medikamenten gibt.)
              Darum soll auch immer der Beipackzettel gelesen werden.
              Insbesondere Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

              Liebe Grüße von
              Helga

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re: @ Andreas und Enno, Wadenkrampf

              Hallo,
              Du gehst von einem gesunden, unbehandelten Menschen aus. Der Bezug Magnesium/Kalium ist aber bei jmd. der Medikamente nimmt (z.B. auch Hormonpräperate) keinesfalls mehr so simpel, daß man nur ausreichend Magnesium zu sich nehmen muß, um einen hinreichend hohen Kaliumspiegel zu haben. Selbst beim gesunden Menschen der Ausdauersport betreibt, läßt sich bequem ein Kaliummangel trotz ausreichender Magnesiumzufuhr erzielen. Das andere hat Sharon schon gesagt.

              Gruss
              Enno



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