Re^2: @ Andreas und Enno, Nachtrag
Hi Sharon,
stimmt: ich bin von einem gesunden Menschen ausgegangen.
Und außerdem davon, dass Patienten mit einer Nierenschwäche, einer Schwächung der Nebennierenrinde und Dialysepatienten in ärztlicher Behandlung sind und hier die Serumwerte ständig kontrolliert werden.
Denn Probleme macht Kalium nur dann, wenn wegen einer Nierenschwäche die Ausscheidung beeinträchtigt ist. Oder bei einer Behandlung mit Antidepressiva /Wirkstoff Lithium.(hier auch Kontrolle durch Arzt)
Eine erhöhte Kaliumkonzentration im Blut führt dann zu Gefühllosigkeit in Händen und Füßen, Schwäche, Verwirrung, Ohrensausen, Halluzinationen, Angstzustände, Hypotonie, Störungen in der Muskel- Nerven- und Herzkreislauffunktion/Arrhythmie.
Bei extremer Überdosierung ist ein Herzstillstand möglich.
Täglicher Bedarf: ca. 2000 mg Sportler 3000-4000mg
Eine Überdosierung ist nicht möglich, weil das, was nicht
gebraucht wird ausgeschieden wird(genau wie Vitamin C). Aber
primär ist Kaliummangel die Folge von Magnesiummangel.
Ich weise hier noch darauf hin, dass Vitamin C in großen Mengen das Vitamin B12 zerstören kann, wenn es gleichzeitig aufgenommen wird und bei Veranlagung die Nierensteinbildung fördert. Außerdem wirkt es in hohen Dosen abführend.
Magnesium /Überdosierung tritt kaum auf, es wird auch über die Nieren ausgeschieden. Vorsicht jedoch bei Nierenschwäche, Schilddrüsenüberfunktion!
Ist so nicht ganz richtig. Eine Überdosierung ist SCHWER, aber
nicht unmöglich!
Besonders leicht ist dies für nicht völlig gesunde Menschen,
bspw. mit einer schwachen Niere oder wenn andere Medikamente
eingenommen werden.
Einfluss von Medikamenten auf Kalium: Adrenocorticotrope Hormone (ACTH)/ erhöhte renale Ausscheidung, Thiazid-Diuretika/ erhöhte renale Ausscheidung
Das gilt für viele weitere Medikamente.
Ausnahmen: Antidepressiva mit Lithium/erhöhte Kaliumblutwerte
oder bei Kaliumschonenden Diuretika /verminderte renale Ausscheidung
(Kann sein, dass es mittlerweile neue Erkenntnisse bei anderen Medikamenten gibt.)
Darum soll auch immer der Beipackzettel gelesen werden.
Insbesondere Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.
Liebe Grüße von
Helga