Facharzt Psychiatrie-Moeglichkeiten

Hallo,

ich wuerde gerne wissen , welche verschiedenen Facharztmoeglichkeiten man im Bereich der Psychiatrie hat und wie lange die Facharztausbildung dauert?
Welche anderen Bereiche muss ich abstecken, ich meine, man benoetigt ein Jahr Neuro oder so…?
Ueber Antworten freue ich mich,

Luise

Hallo Luise,

man kann sich weiterbilden zum

Eine Besonderheit ist dann noch die Schwerpunktausbildung „Forensische Psychiatrie“

In ein anderes Fachgebiet fällt die Ausbildung zum:

Gruß,

Oliver Walter

Hallo Luise,

ich trage nach den

  • Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie: 5 Jahre, davon 1 Jahr Kinder- und Jugendmedizin, Psychiatrie und Psychotherapie und/oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
    Näheres und weitergehendes siehe:
    http://www.bundesaerztekammer.de/30/Weiterbildung/22…

Gruß,

Oliver Walter

Hallo Luise !

Wie ich aus eigener schmerzlicher Erfahrung weiss, hängt dies auch stark vom Beginn der etwaigen Ausbildung ab.

Es haben sich eine Reihe von Veränderungen der Namen und Bestimmungen in den letzten Jahren ergeben.

Grob sind ja schon die Unterteilungen genannt worden.

Neben dem Facharzt für Psychiatrie mit oder ohne Zusatzbezeichnung Psychotherapie (dabei wieder Unterschiede ob Psychoanalyse oder VT) bzw. die bereits genannte Zusatzqualifikation in der Forensischen Medizin

Den Facharzt für Psychotherapeutische Medizin

Den Nervenarzt (vereinfacht Facharzt für Psychiatrie + Neurologie)

Daneben haben einige Hausärzte bzw. praktische Ärzte in der Vergangenheit den Facharzt für Psychotherapeutische Medizin bekommen, wenn sie eine Zusatzausbildung Psychotherapie hatten und eine längere Zeit im Bereich Psychotherapie tätig waren (5 Jahre oder so).

Problematisch ist bzw. war für viele ärztliche Kollgegen, dass die Weiterbildungsbestimmungen ja auch die Psychotherapieausbildung bzw. eben Anforderungen stellen, die aber von den wenigsten Kliniken erfüllt wurden. Dies ist mehr als lästig bzw. ein Ärgernis, das ebenfalls zu Lasten der Ärzte ging.

Auch wenn ich selber derzeit noch schwer am Schwanken bin, welchen Facharzt ich den mache (ggf. sogar 2): Zumindest für die kassenärztliche Tätigkeit besteht derzeit ein Irrwitz in der Vergütungsmöglichkeit für psychotherapeutische Leistungen bei Psychiatern bzw. nicht-ausschliesslich psychotherapeutisch tätigen Ärzten im nervenärztlichen Bereich.

Daher ist auch zu überlegen, sich der Weiterbildung für Allgemeinmedizin zu unterziehen und eine Zusatzbezeichnung Psychotherapie zu erwerben. Den Kollegen geht es unter Umständen deutlich besser…

Daher überlege ich mir gerade mich rein privatärztlich als Arzt mit dem Tätigkeitsbereichen Verhaltensmedizin bzw. ärztliche Psychotherapie niederzulassen. Ich hab übrigens nicht gerade wenig Ausbildungszeiten hinter mir : 1,5 Jahre Innere, 1 Jahr Neuro, 4,5 Jahre Verhaltenstherapie klinisch (ggf. anders zu rechnen in 1,5 Jahre für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie, 1 Jahr Psychiatrie oder eben für Psychotherapeutische Medizin…). 2 Jahre Unipsychiatrie und 1,5 Jahre Allgemeinpsychiatrie.

Allgemein galt, dass viel versprochen und wenig gehalten wird was die Weiterbildungsberechtigung der Ärzte angeht. Hier sollte bzw. muss man sich sehr genau erkundigen.

Um das 1 Jahr Neurologie kommt man nicht rum. Fraglich ist nur, ob es als ausreichend angesehen wird, wenn der Weiterbilder tatsächlich nur ein Jahr Neurologie hat (z.B. niedergelassener Arzt) oder aber eine mindest. 2 jährige Weiterbildungserlaubnis vorliegen muss (sprich Kliniken). Auch hier gab es unterschiedliche Auslegungen. Möglicherweise immer noch bzw. abhängig von der Ärztekammer.

Martin

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