hallo!
meine mutter hat das vor sich, hat aber angst vor der operation und weiß nicht ob sie es machen lassen soll, hat jemand von euch erfahrungen damit?!
vielen dank
sebastian
hallo!
meine mutter hat das vor sich, hat aber angst vor der operation und weiß nicht ob sie es machen lassen soll, hat jemand von euch erfahrungen damit?!
vielen dank
sebastian
Hallo Sebastian!
Die Septumkorrektur ist eine relativ kleine Operation, die vom Naseninneren aus durchgeführt wird. Die Schmerzen halten sich in Grenzen. Lästig sind aber Tamponaden, die man für zwei Tage in der Nase hat, und das Absaugen der Nase in den ersten Tagen ist auch nicht gerade angenehm, wenn auch nicht unbedingt schmerzhaft.
Wird die OP stationär durchgeführt, muß man 6-8 Tage einplanen, die Abheilzeit dauert ca 2-3 Wochen.
Als Resultat bekommt man anschließend in etwa Luft wie mit abschwellenden Nasentropfen (Schnupfenspray)
Hauptproblem ist eigentlich, daß der Effekt nicht immer dauerhaft ist, da unter anderem die gleichzeitig mitverkleinerten Schwellkörper wieder nachwachsen können.
Wenn Du’s noch ausführlicher brauchst, lies doch meinen Roman zum Thema:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…
falls noch Fragen sind, nur zu
Gruß
Peter
hallo Peter!
danke für deine erfahrungen, leider gibt es den artikel nicht mehr, oder kann ich den nur nicht mehr sehen, wenn du den noch irgendwie uaf dem rechner hast kannst du ihn mir ja mailen:
[email protected]
vielen dank!!!
ps: weißt du ob es auch eine alternative zu den tamponagen in den ersten tagen gibt da meine mutter sehr große angst gerade davor hat 
danke
liebe grüße
sebastian
Hallo Sebastian!
Der Artikel ist in das Archiv gerutscht und jetzt hier zu finden:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
Die Tamponaden sind leider ein Problem, da sie doch einen ordentlichen Druck ausüben. Das führt bei einigen zu Kopfschmerzen, Augentränen (laufen nicht mehr über die Nase ab), Erzwungener Mundatmung und daraus folgender Beklemmung.
Leider sind sie meines Wissens unverzichtbar, da sie zum einen die Blutung aus der Nase, wichtiger aber, die Blutung in der Nase verhindern. Andernfalls könnte es zu einem Blutkissen zwischen den zwei Schleimhautblätter der Scheidewand kommen, was zu einem örtlichen Infekt mit unangenehmen Folgen führen kann.
(Man kann höchstens ein Röhrchen durch die Nase ziehen, so daß man trotzdem etwas Luft durch die Nase bekommt, damit habe ich selbst aber keine Erfahrung.)
Zur Beruhigung Deiner Mutter:
Man kann sagen, daß die heute verwendeten gummiumhüllten Tamponaden wesentlich angenehmer sind, als die früher verwendeten Stofftamponaden, da sie beim Entfernen nicht so mit der Schleimhaut verkleben. Das bestätigen alle, die früher schon mal an der Nase operiert wurden.
Den Kopfdruck bekommt man mit Schmerzmitteln auch ziemlich gut in den Griff und verstopfte Nasen sind die Patienten ja eh gewöhnt. 
Gruß
Peter