Knochen und wirbel stärken, schützen, aufbauen?

hallo,

ich hatte vor 3,5 nen autounfall. hab das aber erst genau 2 jahre später erfahren. hab mich mit meinen behandelnden ärzten so abgesprochen, dass ich am ende des jahres kontrolluntersuchungen betr. rückenmark und c7 mache (mrt und emg-messungen). wenn sich dann irgendwann (ich hoffe, nie!) etwas negatives getan hat, dann kann ich mich noch immer rechtzeitig operieren lassen. von einer op wurde mir nämlich vorerst abgeraten. solange ich keine neurologischen defizite habe, die aber durchaus leider auftreten können und die man nicht korrigieren kann, wenn sie erst einmal aufgetreten sind, sollte ich mich nicht operieren lassen, da eine op generell an der wirbelsäule sehr gefährlich sein kann/ist. um die op halt so lange herauszuzögern, wies nur irgendwie geht, lasse ich mich jetzt jedes jahr ende nov/anfang dez untersuchen. wenn die ergebnisse positiv sind, dann kann ich die feiertage und den rutsch ins neue jahr genießen. wenn sie leider negativ sind, dann versuche ich trotzdem die feiertage zu genießen und werde saufen, saufen, saufen (bin aber kein alki! - nur so, aus frust und so vor der op) und mir natürlich verflucht viele gedanken über die anstehende op machen, die ich dann gleich am anfang des neuen jahres hinter mich bringen möchte. ich muss halt leider auf viele dinge verzichten (fußball - hab ich verdammt gerne gespielt, joggen - zur allgemeinen fitness, kampfsport - hab ich jahrelang nicht betrieben, hätte aber gerne wieder so etwas gemacht, springen, …), alles das, was erschütterungen mit sich bringt und auf die wirbelsäule schlägt. ich mache seit mehreren jahren hanteltraining. erst nur immer nur so für die arme, damit man ein bisschen angeben kann. mittlerweile lege ich aber sehr großen wert auf das training in erster linie wegen den rücken und den schultergürtel. mache da ganz gute übungen, um eben diesen c7 versuchen zu schützen. aufbau des muskelschultergürtels (insbesondere den trapezius) ist mein schwerpunkt i. v. m. dem rückentraining, da ich nach dem unfall doch erhebliche rückenbeschwerden hatte. wahrscheinlich noch immer hätte, wenn ich nicht trainieren würde. versuche seit einem jahr regelmäßig (dreimal die woche) zu trainieren. ich weiß, dass ich, wenn die op 100 %ig verläuft, ich wieder 100 %ig sportfähig bin. klingt ja ein wenig paradox. aber erstens wurde mir davon erst einmal abgeraten und zweitens habe ich natürlich angst, dass etwas passiert (querschnittslähmung). werde aber die ärzte mal drauf ansprechen. bei mir ist halt das problem, dass nicht nur der c7 angebrochen war, sondern zusätzlich das rückenmark darunter gelitten hat. bei dir wahrscheinlich auch!? durch eine stabilisation, welche auch bei mir gemacht werden müsste, wäre auch die gefahr gebannt, dass das rückenmark noch mehr in mitleidenschaft gezogen wird.
soviel wie ich weiß, hat sich mein c7 bereits mit c6 verknöchert (bin mir da aber nicht ganz sicher!).
mich würde es jetzt natürlich interessieren, wo du operiert wurdest, ob du infomaterial darüber hast, wie sicher diese op ist, usw. usf. ich wäre dir dankbar, wenn du mir darüber ne antwort schreiben würdest. gerne auch privat an [email protected]
ich war ja kurz davor mich bereits freiwillig operieren zu lassen, doch wiesen mich die einen ärzte darauf hin, dass das nicht ganz ungefährlich ist und wiederum andere wollten mich am besten am nächsten tag operieren. ärzte haben mir das auch gesagt, dass jeder arzt eine andere meinung vertritt. aber ich denke, dass mein größtes problem ist, dass ich davor verdammt viel schiss habe. ich würde gerne wieder fußball spielen, joggen und evtl. auch kampfsport betreiben. ich mache mir total oft gedanken, was ist wenn und/oder was wäre wenn. ich denke jetzt bereits an die untersuchung ende nov/anfang dez. und danach, auch wenn das ergebniss positiv sein sollte, werde ich gleich daran denken, wie es wohl nächstes jahr sein wird. eine sache ist mir noch eingefallen: bei mir würden dann die ärzte von vorne durch den hals operieren. den c7 wohl entfernen (ganz oder teilweise - weiß ich nicht mehr so recht!) und durch eigenes knochengewebe aus der hüfte ersetzen. so ungefähr wäre wohl der op-vorgang bei mir. damit dürfte sich die sache mit den titanplatten erledigt haben?!

gibt es möglichkeiten, knochen und die wirbelsäule durch ernährung und/oder sport zu stärken, aufzubauen, zu schützen?

diese frage ist mir sehr wichtig, da mein c7 der hws angebrochen
war und das rückenmark dadurch beschädigt, verringert wurde.

bitte um eure hilfe und vielen dank dafür im voraus.

gruß

kann mir da keiner weiterhelfen?

Hi,
also zunächst einmal, Dein Posting ist total schwierig zu lesen. Du machst leider keine Absätze und es ist auch inhaltlich etwas verquer, vielleicht hat sich deshalb noch keiner gemeldet.

hallo,

ich hatte vor 3,5 nen autounfall. hab das aber erst genau 2
jahre später erfahren.

Was erfahren? vom Autounfall? von der genauen Verletzung?

von einer op wurde mir nämlich
vorerst abgeraten.

rückentraining
nach OP sportfähig
angst vor OP(querschnittslähmung)

Also, wenn Dein Wirbel angebrochen war, dann müßte doch der Bruch verheilt sein?

Das einzige was man zur Stärkung machen kann, ist meines Wissen nach Rückentraining? Und das tust Du ja schon, oder?

Mit dem OP ist das natürlich so eine Sache. Was soll überhaupt gemacht werden? Ein OP ist ja immer ein gewisses Risiko. Andererseits, wenn Du so stark eingeschränkt bist und wieder Sport machen willst?

Gruß Julia