Antwort von
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Re: Tinnitus
Hallo Leidensgenosse,
wie lange hast Du denn schon den Tinnitus? Wenn er Dich schon einige Zeit begleitet, kann ich Dir leider wenig Hoffnung machen. Meiner ist leider bisher therapieresistent.
Hier noch einige
Sachen die ich versucht habe, vielleicht helfen sie Dir.
Neutaltherapie:
Dabei weden Dir in verschiedene Nervenknoten ein Lokalanestetikum gespritzt. Wird in aller Regel nicht
von der Kasse übernommen (Private zahlen, je nach Tarif, manchmal)
Infusionstherapie:
Hier wird Dir ein Lokalanestetikum intravenös verabreicht, Übernahme von Kassen wie oben.
Akkupunktur:
Dürfte als Therapie bekannt sein
Psychoresonanz:
Eine Art Autosuggestion. Wenn bekannt ist wie/wo eine Krankheit wirkt, stellt man sich vor, daß das
Immunsystem dagegen vorgeht. Wenn Du möchtest, kannst Du dir vorstellen, daß kleine Männchen als
Mechaniker in Dein Ohr wandern und dort den Schaden reparieren, oder wie auch immer. Bei einigen
chronischen Entzündungen hilft es erstaunlich gut.
Rückführung:
Ist mehr was für chronischen Tinnitus, wenn die Ursache nicht bekannt ist (über diese Therapie hab ich
mich schon mal mit einem Experten hier im Forum gestritten). Leider bin ich nicht hypnotisierbar, aber bei
einer Person weiß ich daß es geholfen hat.
Hyperbare Sauerstofftherapie:
Hilft gut bei akutem Tinnitus. Dabei atmest Du in einer Druckkammer Sauerstoff in hoher Konzentration, um
die Versorgung zu verbessern. Hilft fast nie bei chronischem Tinnitus.
So das wars. Anzumerken ist, daß die klassische Schulmedizin den Tinnitus, wenn er mal chronisch
geworden ist, zu den nicht therapierbaren Krankeiten zählt. Ein Arzt, der alle oben angegebenen
Therapieformen als Hummbug bezeichnet hat, konnte mir nur sagen, daß ich bitteschön mit dem Tinnitus
leben muß, weil er nichts tun kann.
Bezahlt wird von den Krankenkassen keine der oben genannten Therapien, außer der hyperbaren
Sauerstofftherapie. Private übernehmen, je nach Tarif, die Bezahlung.
Gandalf