Liebe w-w-w-ler,
ich habe leider bisher noch nicht viel zur Beanwortung dieser meiner obigen Frage finden können (vielleicht habe ich auch an den falschen Stellen gesucht *gg*) -
aber weiss jemand von Euch evtl., welche sinnvolle medizinische oder biologische Bewandnis mit der Existenz des Hymens bei zum weiblichen Geschlecht gehörenden Menschen verbunden ist?
Gibt es in der Natur - außer beim Menschen - Gleiches oder Ahnliches?
Danke und
liebe Grüsse
Helmut
Hallo Helmut,
man(n) mag es kaum glauben, aber das Vorhandensein des Hymens hat durchaus seine Berechtigung: das gute Stück dient bis zur Geschlechtsreife als Barriere für Krankheitserreger. Die Döderlein-Stäbchen (sprich: die Bakterien, die aus Glykogen Milchsäure ‚fabrizieren‘ und so für das saure Milieu der Vagina sorgen), kommen erst während der Pubertät zum Einsatz, weil die Glykogen-Einlagerung eng mit dem Zyklus zusammenhängt. Bis dahin muß sich der Körper eben anders ‚behelfen‘.
Nun sind unsere hygienischen Verhältnisse heutzutage natürlich nicht mit denen von Annosiebzehnhundertfeuerstein zu vergleichen, insofern kommt dem Hymen heute eine wesentlich geringere Bedeutung zu.
Gibt es in der Natur - außer beim Menschen - Gleiches oder
Ahnliches?
Ja. Sämtliche Primaten weiblichen Geschlechts verfügen über diese - wenn ich es mal so salopp ausdrücken darf: ‚Schutzvorrichtung‘.
Beste Grüße
Renee
Vielen Dank für die einleuchtende Antwort,
Renee
man(n) lernt doch nie aus! 
*Ironie- und Erheiterungsmodus ein*
(und ich hab’ angenommen, SIE da oben hätte dasselbe den „Weibern“ nur mitgegeben, damit wie bei der Sprudelflasche ein Siegel da ist, daß da noch keiner mit seinem widerlichen Lippen- und Zungengewerks - oder anderem - bei war…)
*Ironie- und Erheiterungsmodus aus*
Nochmals danke und
liebe Grüße
Helmut