Impotenz

Liebe Wissenden,

welche Hilfe gibt es für Männer, die unter verfrühter Ejakulation leiden?Was meines Erachtens nicht Impotenz ist, aber wohl unter den Sammelbegriff fällt.Im Englischen heißt es premature ejaculation.
O.K., daß es Viagra gibt weiß ich auch, aber es muß doch noch andere Möglichkeiten geben.Ein Mann kann doch schließlich nicht sein Leben lang vor jedem Geschlechtsverkehr Viagra schlucken, das hat ja sicher auch Nebenwirkungen.
Geht der Mann mit diesem Problem zu einem Urologen, zu seinem Hausarzt oder zu einem Psychiater??Einen Arzt für Männerheilkunde gibt es ja leider nicht, oder?
Gruß, Claudia

hallo claudia,

viagra und co. werden eingesetzt, wenn der typ keine erektion bekommt. nicht wenn er „zu früh“ ejakuliert.
die bezeichnung „zu früh“ kommt aus einer falschen einstellung zur männlichen sexualität. oder würdest du davon sprechen, daß eine frau „zu spät“ kommt?
es gibt kein „zu früh“, nur ein erstes, zweites, drittes mal usw.
praxistips im LUL-brett/archiv.

strubbel
§:open_mouth:)

Vooooorsicht… Begriffschaos!
Hallo Claudia,

‚Ejaculatio praecox‘ (vorzeitiger Samenerguß) hat nichts mit Impotenz (fehlende/gestörte Erektionsfähigkeit) zu tun und es ist auch nicht derselbe Sammelbegriff.

O.K., daß es Viagra gibt weiß ich auch, aber es muß doch noch
andere Möglichkeiten geben.Ein Mann kann doch schließlich
nicht sein Leben lang vor jedem Geschlechtsverkehr Viagra
schlucken, das hat ja sicher auch Nebenwirkungen.

Richtig! Vor allem aber nützt Viagra bei vorzeitigem Samenerguß nicht die Bohne. Was Erektionsstörungen angeht, kann ich Dir gerne meine alten Postings aus dem Archiv raussuchen. Wichtig ist, daß die Ursache geklärt wird. Am häufigsten sind psychische Gründe (Stress im Job/in der Beziehung bzw. der Mann setzt sich selbst extrem unter Druck). Es gibt aber auch körperliche Ursachen wie Durchblutungsstörungen, Diabetes & Co. Das muß natürlich alles genau abgeklärt werden und da sind entweder der Hausarzt oder aber der Urologe des Vertrauens der beste Ansprechpartner.

Beste Grüße

Renee

Ejakulatio praecox
Hallo Claudia,
Hallo
Ejakulatio präcox, ein Phänomen, dass gar nicht so selten auftritt.
Manchmal nur gelegentlich, bei manchen Männer auch immer.Die Ejakulation kann auch schon so früh auftreten, dass ein GV incl. Penetration nicht möglich ist.Wenn es denn eine Störung ist und / oder als solche empfunden wird,dann ist sie eher auf der psychischen Ebene, als auf der körperlichen angesiedelt. (Sex findet auch im Kopf statt). Die gutgemeinten Tips und Ratschläge, wie „an etwas unangenehmes Denken“ oder „Mathematikaufgaben lösen“, mögen in dem einen oder anderen Fall etwas helfen, schmälern aber deutlich den Spaß an der Sache. Auch der Einsatz von alkoholischen Getränken wird gelegentlich angeraten, um die Erregung zu dämpfen, ist aber auch keine Dauerlösung. Eine informierte und verständnisvolle Partnerin ist auf jeden Fall schon mal hilfreicher als eine Frau, die vom Partner sportliche Höchstleistungen erwartet und ihn unter Druck setzt. Wichtig sind auch die Erwartungen und Ängste des Mannes. Wenn er die Erwartung hat „das klappt ja doch wieder nicht“, dann wird sich diese Erwartung erfüllen. Eine andere Erwartung vieler Männer ist, dass Frauen jemand wollen, der es Ihnen ordentlich besorgt und am Besten kommt es dann auch noch zum gleichzeitigen Orgasmus.
Das ist auch nicht hilfreich.
Es gibt viele Möglichkeiten und Varianten sich miteinander sexuell zu vergnügen, bei denen
eine Neigung zu einer frühzeitigen Ejakulation sich nicht störend auswirkt. Mit etwas Phantasie werdet ihr diese Möglichkeiten entdecken.

In vielen Fällen erledigt sich das Problem mit der Zeit von selber, es gibt aber auch spezielle
Sexualtherapeuten, die euch helfen können.
Viagra hilft hier überhaupt nicht, denn es mangelt ja nicht an der Erektionsfähikeit.
Auch andere, die Erregung dämpfende Medikamente sind keine Dauerlösung, wenn sie denn überhaupt etwas bewirken.
Gruß
KH

Hi,

Eine Freundin erzählte mir mal von einem Exfreund, der beim Eindringen kam. Das alleine war ja noch nicht das Problem. Schlimm war hier nur, daß der Typ sich dann umdrehte und einschlief.
Ein zweites, drittes,…, x.tes Mal gab es nicht. Mit etwas mehr Phantasie und Ausdauer wäre er jetzt vielleicht nicht ihr Exfreund.

Viagra mag schon helfen, weil die Erektion nach dem Samenerguß möglicherweise bestehen bleibt. Eine Dauerlösung ist das nicht.

Gruß
Moriarty

Hi,

wie andere schon geschrieben haben wirfst Du 2 Sachen durcheinander.

Impotenz ist wenn keine Erektion zustande kommt, und dabei hilft Viagra weil es rein physisch den Bluteinstrom in die Schwellkörper des Penis und somit eine Erektion begünstigt. Vorsicht ist geboten bei Männern, die blutdrucksenkende Medikamente nehmen, weil Viagra einen ähnlichen Wirkmechanismus hat und den Blutdruck bis in gefährliche Regionen senken könnte.
Erektionsstörungen entstehen allerdings meistens aus psychischen Ursachen und nicht aufgrund eines mechanischen Bluteinstrom-Problems. Schon die Angst davor keine Erektion zu bekommen, eine zu hohe Erwartungshaltung, Leistungsdruck, partnerschaftliche Probleme, die auch ein gelungenes Zusammenspiel im Bett behindern etc. sind die häufigsten Ursachen für Erektionsprobleme. In diesem Sinne hat Viagra auch eine Art Placebo-Effekt: der betroffene Mann fühlt sich mit Viagra sicherer als sonst weil die Einnahme dieses Medikamentes vorgibt daß nun „nix mehr schiefgehen“ kann.

Das andere Problem, welches Du angesprochen hast, ist Ejaculatio praecox, also vorzeitiger Samenerguß. Das hat aber nichts mit der oben beschriebenen Schwierigkeit, eine Erektion zu bekommen, zu tun.
Sollte es Deinem Partner nicht unangenehm sein wäre eine Idee nach dem ersten Samenerguß einfach eine „2. Runde“ (oder auch eine 3., 4., 5., :smile: ) einzulegen. Er wird dann garantiert nicht mehr so schnell kommen wie beim 1. Mal.
Außerdem haben viele Männer den Eindruck - auch wenn das objektiv meistens nicht stimmt, aber da kommt wieder die Psyche ins Spiel - daß der Sex mit Kondom weniger reizvoll sei weil die Stimulation durch die zwischengelagerte Gummischicht indirekter sei. Vielleicht probiert ihr das mal aus.
Und dann gibt es noch einige Übungen, bei denen die Partnerin den Mann stimuliert um dann kurz bevor er kommt den Erguß durch Druck auf eine bestimmte Stelle unter dem Penis zu verhindern. Das soll mit ein wenig Training dazu führen daß der Mann eine bessere Kontrolle über sich bekommt.

Was ich Dir ganz dringend ans Herz legen möchte: sei Dir bitte darüber im Klaren daß Dein Verhalten enorm wichtig ist und maßgeblich darüber mitentscheidet ob ihr die Schwierigkeit in den Griff bekommt oder nicht. Wie Du schon gemerkt hast hat die Interaktion mit der Partnerin und die Psyche entscheidenenden Einfluß auf den Mann und es wäre eine Totsünde dem Mann Vorwürfe zu machen oder, wenn auch nur ansatzweise, zu verstehen zu geben daß frau enttäuscht ist weil’s nicht ganz so klappt.
Besser ist: ihm glaubwürdig klarmachen daß es nicht weiter schlimm ist, man das Zusammensein mit ihm trotzdem genießt und ihm vermittelt daß im Bett Entspannung und „gute Laune“, aber kein Leistungsdruck nötig sind.
Du glaubst kaum wie sensibel Männer bei dem Thema sind… Vor allem weil sich ein Teufelskreis bildet, den es zu durchbrechen gilt: Mann „versagt“ im Bett -> beim nächsten Mal Angst daß es wieder so kommt -> Leistungsdruck -> daraufhin klappt’s wegen fehlender Lockerheit wieder nicht.
Ich würde Dir sogar empfehlen das Thema gar nicht so oft zu diskutieren oder ihm einen Arzt/Psychologen zu empfehlen, denn allein das definiert schon daß er ja ein Problem habe und nicht das leistet was von ihm erwartet wird.
Gruß,

MecFleih

Begriff Impotenz
Hi ho Renee,

eine kleine Frage: Ist Impotenz nun die fehlende/gestörte Erektionsfähigkeit, oder ist es die fehlende/gestörte Zeugungsfähigkeit. Ich war bisher immer der Meinung, dass Letzteres zutrifft, lasse mich aber gerne korrigieren, falls ich mich irre.

Gruss,

Herb

Typische Männerängste…
Hallöchen Herb,

Impotenz ist nicht gleich Infertilität und Erektionsstörungen sind ein drittes Paar Stiefelchen. Im ersten Fall (Impotenz) kriegst Du - salopp gesagt - keinen hoch; im zweiten verschießt Du bei allem Genuß Platzpatronen. Selbst wenn Du Dich sterilisieren läßt, bist Du nicht impotent! Und im dritten Fall, bedarf es ggf. ein bissl Hilfe - ob das nun ein Cockring, Viagra oder psychologische Beratung ist, hängt von der hängt davon ab, woran es liegt…

Wie gesagt: Impotenz hat nichts mit Infertilität zu tun!

Grüßle

Renee

2 „Gefällt mir“

Hallo,

also ich habe mal den Tip gelesen, dass Männer, die zu schnell kommen, eine gewisse Zeit vor dem Geschlechtsverkehr onanieren sollen.

Na gut, dann ist es nichts mehr mit spontanem Sex, und den Zeitraum müsste man ausprobieren, aber sonst wüsste ich nichts außer Hasch rauchen (noch nie probiert, soll aber beruhigen).

Kondome wären nur dann eine Möglichkeit, wenn der vorzeitge Samenerguss eine organische Ursache hat (Übermepfindlichkeit des Mannes), ansonsten ist das ein elendes Gefummel, unerotisch und nicht so ein tolles Gefühl.

Gruss

Andreas

Hallo Claudia,
Habe in deiner Vika gelesen, dass du dich für Homöopathie interessierst.
Macht doch mal einen Versuch mit Caladium seguinum.
Gruß
KH

Hallo Claudia,

vielleicht sollte sich der Mann diese Seite angucken.
Es klingt plausibel und ist sicherlich ein Versuch wert.

http://www.sexualberatung-online.de/Tipps___Tricks/U…

Und Männerärzte gibt es schon, schau mal hier:

http://www.maenneraerzte.info/

Gruß,
Maja

Hi,Hi auch!

wie andere schon geschrieben haben wirfst Du 2 Sachen
durcheinander.

Tu ich nicht, ich sagte ja Impotenz ist nur der Sammelbegriff…:smile:)

Impotenz ist wenn keine Erektion zustande kommt, und dabei
hilft Viagra weil es rein physisch den Bluteinstrom in die
Schwellkörper des Penis und somit eine Erektion begünstigt.

Viagra hilft also nicht bei Ejaculatio Praecox (das war der Ausdruck den ich nicht in meinen Büchern finden konnte, deswegen habe ich mal Impotenz als Überschrift genommen.)?

Vorsicht ist geboten bei Männern, die blutdrucksenkende
Medikamente nehmen, weil Viagra einen ähnlichen
Wirkmechanismus hat und den Blutdruck bis in gefährliche
Regionen senken könnte.
Erektionsstörungen entstehen allerdings meistens aus
psychischen Ursachen und nicht aufgrund eines mechanischen
Bluteinstrom-Problems. Schon die Angst davor keine Erektion zu
bekommen, eine zu hohe Erwartungshaltung, Leistungsdruck,
partnerschaftliche Probleme, die auch ein gelungenes
Zusammenspiel im Bett behindern etc. sind die häufigsten
Ursachen für Erektionsprobleme. In diesem Sinne hat Viagra
auch eine Art Placebo-Effekt: der betroffene Mann fühlt sich
mit Viagra sicherer als sonst weil die Einnahme dieses
Medikamentes vorgibt daß nun „nix mehr schiefgehen“ kann.

Das ist ja wirklich interessant.

Das andere Problem, welches Du angesprochen hast, ist
Ejaculatio praecox, also vorzeitiger Samenerguß. Das hat aber
nichts mit der oben beschriebenen Schwierigkeit, eine Erektion
zu bekommen, zu tun.

Ich weiß.

Sollte es Deinem Partner nicht unangenehm sein wäre eine Idee
nach dem ersten Samenerguß einfach eine „2. Runde“ (oder auch
eine 3., 4., 5., :smile: ) einzulegen. Er wird dann garantiert
nicht mehr so schnell kommen wie beim 1. Mal.

Leider schlafen Männer gern nach der 1. Runde gerne ein… :wink:)

Außerdem haben viele Männer den Eindruck - auch wenn das
objektiv meistens nicht stimmt, aber da kommt wieder die
Psyche ins Spiel - daß der Sex mit Kondom weniger reizvoll sei
weil die Stimulation durch die zwischengelagerte Gummischicht
indirekter sei. Vielleicht probiert ihr das mal aus.

Das stimmt…Wer mag schon gern Kondome?Aber beim Gebrauch dauert der Akt länger, eben aus oben genanntem Grund, wie auch bei Alkoholgenuss, aber Frau kann Mann ja nicht jedesmal betrunken machen vor dem Akt! :wink:)

Und dann gibt es noch einige Übungen, bei denen die Partnerin
den Mann stimuliert um dann kurz bevor er kommt den Erguß
durch Druck auf eine bestimmte Stelle unter dem Penis zu
verhindern.

Welcher Punkt ist das denn?
Das soll mit ein wenig Training dazu führen daß

der Mann eine bessere Kontrolle über sich bekommt.

Was ich Dir ganz dringend ans Herz legen möchte: sei Dir bitte
darüber im Klaren daß Dein Verhalten enorm wichtig ist und
maßgeblich darüber mitentscheidet ob ihr die Schwierigkeit in
den Griff bekommt oder nicht. Wie Du schon gemerkt hast hat
die Interaktion mit der Partnerin und die Psyche
entscheidenenden Einfluß auf den Mann und es wäre eine
Totsünde dem Mann Vorwürfe zu machen oder, wenn auch nur
ansatzweise, zu verstehen zu geben daß frau enttäuscht ist
weil’s nicht ganz so klappt.

Das ist klar, deshalb frag ich ja hier nach Möglichkeiten um die Sache subtil anzugehen.

Besser ist: ihm glaubwürdig klarmachen daß es nicht weiter
schlimm ist, man das Zusammensein mit ihm trotzdem genießt und
ihm vermittelt daß im Bett Entspannung und „gute Laune“, aber
kein Leistungsdruck nötig sind.
Du glaubst kaum wie sensibel Männer bei dem Thema sind…

Oh doch, das weiß ich…Vor

allem weil sich ein Teufelskreis bildet, den es zu
durchbrechen gilt: Mann „versagt“ im Bett -> beim nächsten
Mal Angst daß es wieder so kommt -> Leistungsdruck ->
daraufhin klappt’s wegen fehlender Lockerheit wieder nicht.
Ich würde Dir sogar empfehlen das Thema gar nicht so oft zu
diskutieren oder ihm einen Arzt/Psychologen zu empfehlen, denn
allein das definiert schon daß er ja ein Problem habe und
nicht das leistet was von ihm erwartet wird.

Es gibt ein Buch, das da heißt: the Tao of Health ,Sex and Longevity von Daniel Reid in dem beschrieben wird , daß Mann durch gewisse Atemtechniken den Orgasmus zurückhalten kann und sogar eine andere Art von Orgasmus im Kopf entzündet.Aber das dauert Jahre.

Gruß,

MecFleih

Danke für die Tips.
Claudia

Keine Angst …
Hi ho Renee,

… nur Neugier. Bisher hab ich echt immer gedacht, dass Infertilität = Impotenz ist. Danke für die Aufklärung.

Schönes Wochenende und viele Grüsse,

Herb

Hi Claudia,

wie andere schon geschrieben haben wirfst Du 2 Sachen
durcheinander.

Tu ich nicht, ich sagte ja Impotenz ist nur der
Sammelbegriff…:smile:)

Nee, ist auch nicht der Sammelbegriff… Es sind 2 unterschiedliche Dinge.

Viagra hilft also nicht bei Ejaculatio Praecox (das war der
Ausdruck den ich nicht in meinen Büchern finden konnte,
deswegen habe ich mal Impotenz als Überschrift genommen.)?

Richtig. Salopp gesagt: Wenn er keinen hochbekommt hilft ihm Viagra, gegen Ejaculatio praecox hilft es nicht.

Sollte es Deinem Partner nicht unangenehm sein wäre eine Idee
nach dem ersten Samenerguß einfach eine „2. Runde“ (oder auch
eine 3., 4., 5., :smile: ) einzulegen. Er wird dann garantiert
nicht mehr so schnell kommen wie beim 1. Mal.

Leider schlafen Männer gern nach der 1. Runde gerne ein…
:wink:)

Das mag „normalerweise“ oft so sein (schämt euch, Männer! :smile: ). Aber wenn jemand unter Ejaculatio praecox „leidet“ wundert mich das. Da würde ich eher erwarten daß derjenige das Interesse hat auch seiner Partnerin ein angenehmes Erlebnis zu bieten und deswegen bemüht ist sich nicht nach dem frühzeitigen Erguß umzudrehen und einzuschlafen. Wenn’s bei euch trotzdem so abläuft bleibt Dir natürlich kaum etwas anders übrig als Deinem Partner, ohne daß es wie ein Vorwurf rüberkommt, nahezubringen daß Du dich darüber freuen würdest wenn er nicht nach 1 Minute „fertig ist“ und sich dann herumdreht um einzuschlafen, sondern daß Du gerne hättest wenn’s danach noch weitergeht…

Das stimmt…Wer mag schon gern Kondome?Aber beim Gebrauch
dauert der Akt länger, eben aus oben genanntem Grund, wie auch
bei Alkoholgenuss, aber Frau kann Mann ja nicht jedesmal
betrunken machen vor dem Akt! :wink:)

Vor allem wirkt sich Alkohol auch negativ auf die Erektionsfähigkeit aus…
Was Kondome angeht: IMHO ist das ein gerne gepflegtes Vorurteil daß Kondome bis auf den guten Schutz gegen Krankheiten nur negative Aspekte hätten. Zum Beispiel haben meine Freundin und ich lange Zeit immer Kondome benutzt und irgendwann gehörte das sozusagen dazu. Es war schließlich ganz komisch Sex ohne Kondom zu haben. Aus dieser eigenen Erfahrung schließe ich daß es mit ein bißchen Gewöhnung daran kein Problem darstellt, man muß nur die Einstellung, daß ein Kondom stört, stinkt und den „Handlungsfluß“ unterbricht, ablegen. Man kann das Überstreifen des Kondoms ja auch in sein Liebesspiel einbauen oder es überziehen „bevor es überhaupt so richtig losgeht“.

Und dann gibt es noch einige Übungen, bei denen die Partnerin
den Mann stimuliert um dann kurz bevor er kommt den Erguß
durch Druck auf eine bestimmte Stelle unter dem Penis zu
verhindern.

Welcher Punkt ist das denn?

Als jemand, der bisher glücklicherweise keine Probleme im Bett zu beklagen hat kann ich Dir nicht aus eigener Erfahrung berichten, sondern nur schreiben was ich mal gelesen habe.
Eine Variante - die mir persönlich erfolgversprechender erscheint - ist zwischen Hodensack und After. Dort kannst Du, wenn Dein Partner eine Erektion hat oder seinen PC-Muskel anspannt (so wie wenn man pinkeln muß aber es zurückhält), die Harnröhre fühlen, ungefähr da wo die Peniswurzel im Körper verschwindet (ich hoffe daß ich das ausreichend erklären konnte). Wenn Du an der Stelle den Erguß abdrückst kurz bevor er kommt kommt es nicht zum Erguß, und dann kannst Du deinen Partner erneut stimulieren. Auf diese Art könnt ihr trainieren daß er besser zu kontrollieren lernt wann er kommt.
Die andere Variante ist daß man knapp unterhalb der Eichel, am Übergang zum Schaft des Penis, abdrückt.

Das ist klar, deshalb frag ich ja hier nach Möglichkeiten um
die Sache subtil anzugehen.

Du solltest das Thema aber andererseits nicht verschweigen. Ohne Rückmeldungen weißt Du nämlich nicht was er denkt und empfindet… vielleicht baut auch er manche Erwartungshaltung oder Meinung nur auf weil er es nicht besser weiß, weil er nur vermutet aber nicht weiß daß oder welche Bedürfnisse Du hast, was Dir wichtig und was Dir wurscht ist.
Es ist schon auch wichtig drüber zu reden und sich auszutauschen, denn auch das zeugt von Vertrauen und Einfühlungsvermögen in den anderen. Nur sollte das Gespräch eben niemals einen Touch bekommen den er als Kritik oder Unzufriedenheit deinerseits empfindet.

Es gibt ein Buch, das da heißt: the Tao of Health ,Sex and
Longevity von Daniel Reid in dem beschrieben wird , daß Mann
durch gewisse Atemtechniken den Orgasmus zurückhalten kann und
sogar eine andere Art von Orgasmus im Kopf entzündet.Aber das
dauert Jahre.

Ja, das glaube ich auch… ich denke daß es ziemlich anstrengend ist sich so zu konzentrieren daß man durch die Atemtechnik seinen Orgasmus steuern kann.

Schönen Gruß,

MecFleih

Hasch rauchen

Alternativ geht auch: Einige Bier trinken.

*g

HM

Hallo,

nö, dann musst Du grade dann, wenn ES losgeht, Pipi machen. Besonders doof, wenn auch noch die Lümmeltüte drüber ist :smile:)

Gruss

Andreas

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Hallo,

na- die 2 Minuten wirstes wohl aushalten !

*ggg

HM

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Vor allem wirkt sich Alkohol auch negativ auf die
Erektionsfähigkeit aus…

Das stimmt so nicht …

sagt

HM ( passionierter und obendrein leidenschaftlicher Biertrinker *g )

Hallo zurück,

habe Caladium Seguinum in meiner Materia Medica nachgelesen, paßt aber leider nicht auf den Typ Mann um den es geht.Es gibt ja wirklich viele Mittel die das symptom Ejaculatio Praecox aufweisen, konnte aber das Richtige noch nicht finden.Aber Danke für den Hinweis!
Claudia

Habe in deiner Vika gelesen, dass du dich für Homöopathie
interessierst.
Macht doch mal einen Versuch mit Caladium seguinum.
Gruß
KH