Müdigkeit und Konzentrationsschwächen

Hi Thomas!

Auf die Ferne kann man Dir eigentlich nur raten, Dich mal gründlich untersuchen zu lassen, inklusive Bluttests. Auf Grund Deiner Angaben über irgendwelche Ursachen zu spekulieren hilft Dir nicht weiter.

Gruß & Gute Besserung
Peter

Schlafapnoe durch starkes Schnarchen
Hallo,
recherchiere einmal in Richtung Schlafapnoe - auch hier ist die Tagesmüdigkeit stark ausgeprägt, weil der Nachtschlaf sehr gestört ist.

Gruß
Irene

dto.
Trotz ähnlicher Lebensweise habe ich die gleichen Symptome. Allerdings hat ein gründlicher Check beim Arzt (Blutwerte, Schilddrüse …) nichts ergeben, außer dass ich eigentlich kerngesund bin.

Ich rate dir auf jeden Fall auch zu einem Arztbesuch, der ja vielleicht was ergibt.
Bei mir scheint die Ursache psychischer Natur zu sein. Was machst du beruflich, wie gestaltest du deine Freizeit, bist du zufrieden mit deinem Umfeld, hast du genügend Freiräume … das Übliche eben :wink:

Grüße, Kitty =)

Hallo !

Zunächst einmal der Standardrat : Geh zu einem Arzt.

Diese Binsenweissheit an sich hilft Dir vielleicht noch nicht, daher folgende zusätzliche Informationen, welche Infos du brauchst bzw. vorbereiten kannst:

  1. Seit wann besteht das Problem bzw die Unterprobleme.
    „Seit langem“ ist dehnbar… Wenn Du Konzentrationsprobleme, Ablenkbarkeit und rasche Ermüdbarkeit seit früher Kindheit hast, wäre an eine entsprechende neuropsychiatrische Störung (z.B. ADHS) oder eine Wahrnehmungsproblematik (z.B. Seh- oder Hörstörungen) zu denken. Wenn es aber eine Problematik der letzten 2 Monate ist, könnte es vielfältige andere Ursachen haben.

Zu den häufigsten gehören :

  • Insomnien (d.h. verschiedene Formen der Schlafstörungen) bzw. das schon genannte Schlaf-Apnoe-Syndrom
  • Chronic fatigue syndrome (eher selten)
  • Hypersomnie (d.h. überhöhtes Schlafbedürfnis)
  • Medikamentennebenwirkungen (z.b. von Schlafmitteln), Alkohol oder Drogen
  • Schilddrüsenerkrankungen oder andere endokrinologische Störungen (z.B. Morbus Addison, Cushing etc.)
  • Blutarmut (Anämie) oder bestimmte Vitaminmangelsyndrome. Seltener auch weitere organische Krankheiten (die eben nur der Arzt bestimmen kann)
  • psychische Ursachen insbes. Depressionen, undifferenzierte somoatoforme Störungen etc.)
  1. Ist die Symptomatik immer oder nur zeitweilig vorhanden? Hast Du mal ein Protokoll der Beschwerden über 1 Monat geführt? Es gibt z.B. Schlaftagebücher, die für diesen Zwecke nicht schlecht wären…

  2. Wann ist es besser? Was kannst Du selber tun, damit es dir besser geht? Damit könnte man z.B. psychogene Ursache mit ermitteln (z.B. wenn es am Wochenende oder im Urlaub keinerlei Probleme gäbe).

  3. Zu Eigentherapie im medikamentöse Sinne rate ich nicht bzw. rate davon dringend ab. Wenn Du viel Geld verschwenden willst, könntest Du auf Nahrungsmittelergänzungsstoffe wie Vitamine oder anderen Quatsch von vermeindlichen Heilpraktikern reinfallen. Lass es lieber… Ehrlich gesagt halte ich auch wenig von Umwelttoxikologischen Untersuchungen, wobei es hier im begründeten Ausnahmefall (z.B. Lösungsmittel bei neuer Holzimprägnierung oder Sanierungen) durchaus lohnenswerte Ansätze geben kann… Aber das wäre für mich eher weiter hinten im Vorgehen angesiedelt.

  4. Versuche zunächst eine saubere medizinische Diagnostik (z.B. körperliche Untersuchung, Routinelabor) zu erhalten. Dann wären eher Massnahmen wie mehr Bewegung und Sport, Stressbewältigungstraining oder andere Entspannungsverfahren (z.B. Progressive Muskelentspannung) eine Option.