Hier noch ein Text:
Amalgam und die Folgen, von Dr. med. Hildegard Schreiber, Ärztin für
öffentliches Gesundheitswesen, Mikrobiologie u.
Infektionsepidemiologie.
Das Wort Amalgam stammt aus dem mittelalterlichen Latein und
bezeichnet die Legierung von Metallen mit Quecksilber (amalgama).
Amalgam ist derzeit die häufigste Quelle für Quecksilberbelastungen.
In China war 2000 Jahre früher als in Europa die Behandlung der
Syphilis mit Quecksilber bekannt. Die Zahnfäule wurde dort schon
durch Plombieren mit Amalgam behandelt. Die Technik nannte man
„silberner Teich“ und dieser bestand aus 100 Teilen Quecksilber, 45
Teilen Silber und 900 Teilen Zinn. Nachträglich wurde er so fest wie
Silber. Bei den Griechen wurde Quecksilber zu kultischen Zwecken
verwandt. Die Römer gewannen Zinnober (HgS=Queck-silbersulfid) in
spanischen Bergwerken. Im 9. Jahrhundert n.Chr. verwendeten die
Araber quecksilberhaltige Salben, auch heute noch quecksilberhaltige
Puder gegen Kopfläuse. Bekannt ist die im 16. Jahrhundert
gebräuchliche Quecksilberkur (Kalomel) gegen Syphilis. Noch vor 1933
wurde Kalomel als Zahnungshilfe für Säuglinge verwendet, bis die FDA
davon abriet. Aber selbst 1947 noch wurde es als Wurmmittel benutzt
und Spülmittel für Windeln. Diese Verwendung führte zu der sog.
Akrodynie und „Rosakrankheit“, die den Tod von mehr als 500 Babys in
Großbritannien zur Folge hatte, bis ab 1953 das Quecksilber aus den
Zahnungsmitteln entfernt wurde, was einen drastischen Rückgang der
Akrodynie zur Folge hatte . Phenylquecksilberacetat in Latexfarben,
Impfstoffen und zerbrochenen Leuchtstoffröhren können jedoch auch
heute noch das Krankheitsbild von Akrodynie verursachen.
In Europa ist Amalgam seit 150 Jahren bekannt und wurde in
Frankreich als Technik der Zahnfüllungen durch die Franzosen Regnat
1818 und 1825 durch Taveau bekannt. Die ersten Ärzte, die das Amalgam
nach AMERIKA brachten, wurden als Scharlatane verhaftet und der
Gebrauch verboten. In Amerika gab es einen Amalgamkrieg; in
Deutschland nicht. Hier wurde Amalgam von Hitler als Pflichtfüllung
verordnet. Amalgam ist billiger als Gold und wird wie seit 150 Jahren
auch heute noch von Zahnärzten verwendet und von den Krankenkassen
bezahlt.
Das schleichende Gift
Da die Giftwirkung nicht mit dramatischen akuten Erscheinungen
auffällt, hält man eine solche überhaupt nicht für möglich,
geschweige denn, dass man einen Zusammenhang zwischen landläufigen
Erkrankungen sieht. Man hat sich an Kopfschmerzen, Migräne,
Nervenschmerzen, Tinnitus, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen,
Depressionen mit Persönlichkeitsveränderungen,
Kieferhöhlenentzündung, Rheuma, Gelenkbeschwerden,
Verdauungsstörungen (Verstopfung), Hefepilzinfektionen, Herpes,
Gürtelrose usw. gewöhnt. Es gibt Mittel zur Linderung, und man nimmt
die Erkrankung als Schicksal auf sich, wenn nichts hilft. Noch stirbt
man nicht daran.
Das russische Roulette
Keiner weiß so genau, wo sich das Quecksilber ablagert und wann „der
Schuss losgeht“. Bei den Frauen beginnt das Spiel damit, dass sie
durch die Quecksilbereinlagerung in der Hypophyse (Hahn et al.1989,
1990, Störtebecker 1989, Nylander et al.1989) - bei manchen Mädchen,
auch wenn sie älter werden - aufgrund des gestörten Hormonhaushalts
keine Monatsblutungen bekommen. Selbst wenn sie diese haben, kommt es
zu Konzeptionsstörungen. Ist die Befruchtung erfolgt, so kommt es
ständig zu Aborten oder Fehlgeburten, Totgeburten oder missgebildeten
Kindern.
Schwangerschaft und Amalgam:
Mit Umweltgiften belastete Frauen können nicht schwanger werden
(z.B. Zahnarzthelferinnen, Rowland et al. 1992)8,; Frauen mit einer
maximalen Ausscheidung von 500 bis 36.000 mcg Quecksilber/g Kreatinin
nach 2 Stunden, hatten Anovulatorische, therapie-resistente
Zyklusstörungen oder Gelbkörperinsuffizienzen; wiederum andere haben
schon nach 1-3 Monaten einen Abort (Donat et al.1990,Cordier et al
1991)8 oder die Kinder werden tot geboren. Kommen sie lebend zur
Welt, so gibt es nach geburtlich Probleme, die man meist nicht in
Zusammenhang mit dem Quecksilber sieht, weil man nicht gezielt danach
sucht. Frühgeborene oder Totgeborene werden, wenn überhaupt, auf Gen
defekte und Toxoplasmose untersucht, andere Ursachen werden außer
acht gelassen.
Mütter entgiften sich mit 60% ihrer Quecksilbermenge über die
Placenta und während des Stillens an das Erstgeborene Kind, auch wenn
die Amalgamplomben entfernt sind, ist immer noch genügend Quecksilber
in den Depots vorhanden, um eine Schädigung des Kindes zu bewirken.
Besonders organische Quecksilberverbindungen (Fischverzehr) werden
leicht über die Plazenta und mit der Muttermilch auf das Kind
übertragen . Bei plötzlichem Kindstod fand man im Gehirn hohe
Quecksilberkonzentrationen und im Kernspintomogramm* Veränderungen
durch Metalleinlagerungen. Bei anderen geschädigten Kindern fand man
Veränderungen durch Quecksilber im Gehirn wieder, und zwar in höheren
Konzentrationen als beim Erwachsenen mit 7-8 Amalgamplomben. Die
Folgen: Lernstörungen, Autismus, Hyperaktivität, Neurodermitis,
werden heute meist mit psychischen Ursachen in Verbindung gebracht,
auch mit Praenatal oder überhaupt gestörter Mutter-Kind-Beziehung.
Was das Quecksilber betrifft, ist dies sicher korrekt.
Quecksilberquelle Impfungen
Folgt man den Empfehlungen der „ständigen Impfkommission“ am Robert-
Koch-Institut in Berlin (STIKO), so bekommt ein Säugling bis zum 15.
Lebensmonat zwischen 37,2 µg* und 173,6 µg Ethylquecksilber je nach
Impfstoff. Siehe die Liste der quecksilberhaltigen Impfstoffe. Die
Wirkung auf das im Entwicklungszustand befindliche Gehirn des
Säuglings ist größer als beim Erwachsen. Die Grenze der
Unbedenklichkeit der Expertenkommission der WHO
(Weltgesundheitsorganisation) liegt für den Erwachsenen bei 200 µg,
d.h. 3,3 µg/kg Körpergewicht pro Woche und 0,5 µg/kg/Tag. Da beim
Säugling in den ersten Lebenswochen schon Impfungen verabreicht
werden sollten nach STIKO, muss man das Gewicht des Säuglings
beachten: von 3,5 kg bis 5,7 kg in der 12. Woche. Rechnet man die
tolerierbaren Werte des Erwachsenen auf das Säuglingsgewicht um, so
kommt man zu dem erstaunlichen Resultat: ein Säugling in der 12.
Woche erhält bei den Impfempfehlungen 4,1 µg/kg/Tag oder 28,5 µg/kg/
Woche. Das ist mehr als das achtfache, von dem was die WHO für einen
Erwachsenen als zumutbar bezeichnet. Bei den Impfstoffen ist von
einer 100%igen Aufnahme des Quecksilbergiftes auszugehen, das
insbesondere beim wachsenden Organismus verheerende Folgen haben kann
im Vergleich zum Erwachsenen, vor allem dann, wenn ein Säugling durch
Quecksilber vorgeschädigt ist.
Amalgamplomben sind Zeitbomben
Amalgam besteht zu 50% aus Quecksilber, der Rest ist Kupfer, Silber
und Zinn; also alles Stoffe, die für sich alleine schon toxisch sind.
Bei einem nur 3%igen Anteil von Quecksilber wäre das Amalgam nicht
stopfbar. Amalgamplomben sind die häufigste Quelle für eine
Quecksilberbelastung des Körpers, höher als vermutet wird. Diese
Belastung kann jene aus der Nahrungsaufnahme um ein Vielfaches
übersteigen. Das toxische Risiko wird jedoch nicht erkannt und
anerkannt, da die Messwerte im Blut und Urin z.B. auch die arbeits-
medizinischen Grenzwerte unterschreiten. Die chronische Abgabe von
kleinen Mengen Quecksilber aus den Zahnfüllungen führt zu Störungen
des Immunsystems und Autoimmunerkrankungen (Dermatitis,
Glomerulonephritis). Man könnte diesen Zustand als eine homöpathische
Dauermedikation mit Mercurius bezeichnen.
Die Denkfehler
Möglicherweise sind unsere Gesundheitsbehörden, wie auch in Amerika
die F.D.A. der Meinung, Zahnfüllungen befinden sich nicht innerhalb
des Körpers, da sie auf den Zähnen sitzen, und Amalgam muss daher
nicht den gleichen Sicherheitsbestimmungen unterliegen wie
Medikamente, die in den Körper gelangen. Zahnfüllungen befinden sich
nicht im Körper, sondern in der Mundhöhle und diese liegt außerhalb
des Körpers, gehört sozusagen zur Außenluft, der Umwelt! In Amerika
wurden Quecksilberkonzentrationen in der Mundhöhle gemessen, die die
Arbeitsplatzkonzentrationen für den Stoff Quecksilber in der Raumluft
eines Betriebes, in dem z.B. Quecksilberthermometer oder
Thermoskannenbeschichtungen und antike Spiegel (moderne Spiegel haben
eine Beschichtung aus Silber), auch Blutdruckmessgeräte alter Art
hergestellt werden, um das 200-300-fache überstiegen, und das während
24 Std., wobei ein Arbeiter nur 8 Std. dem Gift ausgesetzt ist. Die
Höchstgrenze für Quecksilberdampf ist in der Industrie mit 10 µg/
Kubikmeter Luft festgesetzt (MAK: 50µg/m³ Luft = 0,1ppm).
Die WHO hat diesen Grenzwert für 40 Stunden pro Woche festgesetzt,
im Privatbereich auf 7 Tage. Auf 24 Std. umgerechnet erhält man einen
Grenzwert von 12 µg Hg/m³ Luft. Geht z.B. ein Quecksilberthermometer
zu Bruch, das ca.1cm³ Hg enthält, so reicht dies, um mehr als 1
Million cm³ Luft über den zulässigen Grenzwert in den Privatbereich
zu bringen und das für 4-5 Jahre bei stündlichem Lüften.
Während des Kauvorgangs werden aus den Amalgamplomben ca. 20-40 bis
100 oder sogar bis 700 µg Quecksilber freigesetzt . Nach der
Trinkwasserverordnung ist 1 µg Quecksilber pro Liter Wasser erlaubt.
Wäre der Speichel Trinkwasser, dürfte man ihn nicht schlucken.
Entfernt der Zahnarzt Amalgamplomben, ist er gehalten, diese als
Sondermüll zu entsorgen, um das Abwasser und über dieses das
Oberflächenwasser und Trinkwasser nicht zu verunreinigen. Jeder
Amalgamträger kann sich somit als Sondermülldeponie betrachten, und
diese wird von den Krankenkassen bezahlt.
Heute werden aus Sicherheitsgründen in Apotheken keine
Quecksilberthermometer mehr ausgegeben, sondern wegen Gefährdung der
Umwelt nur noch Alkoholthermometer! Wie wichtig ist der Mensch? In
Schweden ist schon seit mehreren Jahren die Herstellung und der
Verkauf von Quecksilberthermometern verboten.
Quecksilber hat keine Halbwertszeit im Körper. Ist es im Gewebe der
Speicherorgane: Leber, Niere, Lunge, Gehirn und hier in den Zellen
abgelagert, so bleibt es lebenslänglich.
Zahnärzte haben die größte Selbstmordrate und die höchste Zahl an
neurologischen und psychischen Erkrankungen. In einer
Hypophysenstudie hatten Zahnärzte im Schnitt 4 mal soviel Quecksilber
in der Hypophyse wie die Bevölkerung, d.h. also gegenüber Menschen
ohne Amalgamfüllungen 40 mal mehr. Personen, die über einer
Zahnarztpraxis wohnen und daneben, sind mit Quecksilber vergiftet und
auch mit Erfolg ausgeleitet worden. (Raumluftmessungen dienen als
Beweis).
Eine Studie des Peutingerinstituts in München an 473 Zahnärzten
beweist, dass Ärzte und andere Vergleichsgruppen weniger gestresst
sind als die Zahnärzte. DMPS-Test bei Zahnärzten in einer
mexikanischen Studie zeigten erhöhte Messwerte im Urin, denen eine
schwächere neurologische Belastbarkeit entsprach.
Amalgambestandteile
Zahnamalgam besteht zu 50% aus flüssigem Quecksilber, sowohl bei den
sog. konventionellen gamma-2-haltigen, wie auch bei den gamma-2-
freien, hochkupferhaltigen, sog. gamma-2-freien Amalgamen.
Die andere Hälfte besteht zu:
*40 bis 65% Silber (giftig)
*29-32% Zinn (hochgiftig)
*6-30% Kupfer (giftig) und gelegentlich 2% Zink
*3% Quecksilber.
Alle diese Amalgaminhaltsstoffe sind für sich alleine schon toxisch!
Quecksilber gehört zu den „Übergangsmetallen“, was bedeutet, dass
Quecksilber leicht Elektronen abgibt und feste Komplexe mit
organischen wie auch mit anorganischen Verbindungen bildet .
Quecksilber bindet sich wie viele andere Übergangsmetalle an die
Aktivitätszentren der Enzyme, die ihre vorgesehenen Aufgaben nicht
mehr wahrnehmen können; es unterbricht die Membranfunktion der Zellen
und stört das Gleichgewicht, das andere Metalle steuert.
Die Plomben korrodieren im Mund
Sind die Metallbestandteile durch den Speichel oder das Essen
(sauer) herausgelöst, so breitet sich das Quecksilber im ganzen
Körper aus.
Die verschiedenen Formen von Quecksilber:
- Hg0 , elementares Quecksilber: schon bei Raumtemperatur entsteht
Quecksilberdampf . Er ist geruch- und geschmacklos und dringt durch
jedes Gewebe hindurch, also auch die Knochen und passiert die Blut-
Liquorschranke. Dieser Dampf wird vom Plombenträger ausgeatmet und
ist in der Ausatmungsluft messbar. Über die Lunge werden z.B.
Quecksilberdämpfe (82%) absorbiert und im Nervensystem abgelagert. 7%
werden über das Essen aufgenommen. Der Rest geht mit dem Stuhl ab.
Auch während des Zähneputzens wird Hg freigesetzt. Der
Quecksilberdampf ist ungefährlich; lagert sich aber schon an
Lipidmembranen an und ist offenbar das Ausgangsprodukt von
ionisiertem Quecksilber, bzw. Methylquecksilber (Katalase).
2.Hg2+ ist ionisiertes anorganisches Quecksilber, das aus Hg0-Dampf
u.a. durch oxidative Stoffwechselprodukte von Bakterien und Pilzen,
Makrophagen und Monozyten zu zweiwertigem Quecksilber oxidiert wird,
das sich hauptsächlich in den Zellen befindet. Hg-Ionen sind starke
Enzymgifte, da sie sich an freie SH-Gruppen der Enzyme binden. Sie
lagern sich an die DNS, an Proteine mit Histidin und Cystin an und
schädigen die Mitochondrien.
3.Hg1+=Methyl-Hg (stark toxisch) die organische
Quecksilberverbindung, die bakteriell im Verdauungstrakt entstehen
kann, meist aber direkt über die Nahrung, z.B. Fisch aufgenommen wird
(Minamatakrankheit in Japan durch 6-25 mg/kg Fisch. Die WHO erlaubt
0,5 mg/kg).
Ausbreitungswege von Quecksilber:
82% des Quecksilbers werden als Hg-Dampf durch die Lunge absorbiert
und im Nervensystem abgelagert. 7% werden über das Essen als
elementares Quecksilber aufgenommen; es werden nur 0,01% resorbiert,
der Rest geht mit dem Stuhl ab. Ionisiertes Quecksilber wird zwischen
10-15% resorbiert und hat demnach eine mittlere Toxizität.
Amalgampartikel selbst können durch den Darm nicht resorbiert werden.
Die Quecksilberaufnahme über Amalgam erfolgt durch:
*Verdampfung
*Inhalation
*Aufnahme in Lunge, Blut, Niere und Darm.
Die Nieren reagieren oft allergisch bis zum Nierenversagen.
Schwermetalle gehören zu den wichtigsten Faktoren, die in der Zelle
oxidativen Stress verursachen und zu einer Verminderung der
antioxidativen Stoffe des Körpers führen. Hyperlipaemie und
Cholesterinerhöhung sind durch Schwermetalle bedingt.
Um Schwermetallablagerungen bilden sich im Körper lokale Tumore,
sonst bewirken sie emotionale Instabilität und Unzufriedenheit.
Aus den Amalgamfüllungen wird kontinuierlich Hgo als Dampf abgegeben
beim Einatmen über die Lunge ins Blut oder auf dem Weg über die
Schleimhaut ins Blut oder direkt über die Geruchsnerven ins Gehirn.
Die übrigen Amalgambestandteile werden in Abhängigkeit von der
Ernährungsweise durch Korrosion gelöst und gelangen in den Darm, wo
sie teilweise resorbiert werden. Dort bildet sich auch das giftige
Methyl-Quecksilber durch die Darmbakterien oder wird aus der Nahrung
(z.B. Meeresfische) zu 80% resorbiert. Es gelangt von hier in die
Nieren, Gehirn und Leber und verursacht meist neurologische
Störungen.
Aus den Zahnfüllungen gelangt das Quecksilber in die umgebende
Schleimhaut, das Dentin und die Zahnpulpa oder in die Umgebung des
Zahnes und von dort in die Wurzel und den umgebenden Knochen weiter
bis in den Kiefer.
Im Blut wird das als Dampf aufgenommene Quecksilber in den
Erythrozyten* und den Leberzellen durch Katalase zu ionisiertem
Quecksilber Hg2+ oxidiert . Es kann aber als Hgo die Bluthirnschranke
überwinden und dort zu Hg2+ umgewandelt werden und sich anreichern
und findet sich neben dem direkt durch den Nasopharyngealraum
eingedrungenen Metall. Es stehen bei der chronischen
Quecksilberdampfbelastung die zentralnervösen Erscheinungen daher im
Vordergrund24. Das im Darm resorbierte ionisierte Quecksilberreichert
sich in den Nieren an und entfaltet dort seine Giftwirkung.
Die Ausscheidung von Hg2+ und Hgo nach Oxidation erfolgt meist über
den Urin. Methylquecksilber wird über die Galle ausgeleitet, (teils
demethyliert) und mit dem Stuhl als anorganisches Quecksilber
ausgeschieden. Das restliche Methylquecksilber gelangt in den
enterohepatischen Kreislauf.
Einlagerungsmechanismen für Quecksilber:
1.Weg: Quecksilber gelangt direkt durch die Zähne in den
Kieferknochen: aus dem Kieferbereich gibt es mehrere Wege, auf denen
das Quecksilber A) ins Gehirn gelangt. ® direkt über die Knochen, die
Weichteile des Zahnfleisches und der Mundschleimhaut ® über den
Nervus Trigeminus ® über die vegetativen Ganglien ® über die
Blutgefäße B) in den ganzen Körper (Übersicht) Folgen: Zahnschmerzen,
Kieferbeschwerden, Paradontose! Nervenschmerzen.
2.Weg: ® das verdampfte Quecksilber gelangt mit der Atemluft in die
Lungen ® zu 75-100% ins Blut ® wird in den roten Blutkörperchen
ionisiert ® in den ganzen Körper (Übersicht) Folgen: Ablagerung in
Organen und Geweben als Ionen
3.Weg. über die Nasenschleimhaut bei der Einatmung aus der Mundhöhle
® über die Riechnerven direkt ins Gehirn ® über andere Nerven direkt
in die Hypophyse ® in den ganzen Körper (Abb.Schiwara)
Folgen: Hormonstörungen
1.In Nervenfasern und Faszien werden die aus dem Darm aufgenommenen
Hg-Ionen oder das giftigere Methylquecksilber bevorzugt abgelagert
und führt dort zu den bekannten Symptomen z.B. der Fibromyalgie mit
Muskelschmerzen, oder in den Gelenk-kapseln, z.B. der Schulter- und
Kniegelenke mit Schmerzen oder im Kniegelenk mit Ergüssen
(Klinghardt).
Ablagerungen beim Menschen
in Muskel-, Nerven- und Organzellen (auch Herzmuskelzellen) lagert
sich das Hg2+ anstelle von Calcium an die Ionenkanälchen, die damit
für immer blockiert sind, auch kein Calcium mehr transportieren, und
in der Folge der Stoffwechsel der Zelle zum Erliegen kommt. Bei
Sportlern lagert sich Hg vorzugsweise im Nervensystem-Gehirn ab, da
in beanspruchtem Gewebe (hier die Muskel) das Quecksilber sich nicht
ablagern kann. Tierversuche. Um Beweise für die
Quecksilberablagerungen anzutreten, wurden Tierversuche durchgeführt.
Nach einer gewissen Zeit ist das Quecksilber in allen Geweben
gleichmäßig verteilt. Bei Ziegen, Schafen und Menschenaffen hat man
radioaktives Amalgam in die Zähne eingebaut, um endlich beweisen zu
können, dass Quecksilber nicht abgebaut wird. In diesen Tierversuchen
wurde nachgewiesen, dass innerhalb von 24 Std. das Quecksilber aus
den Füllungen im Rückenmark, Hirn, Nebennieren und Hormondrüsen
nachweisbar war und dies noch nach 6 Monaten und länger. Nach 6
Wochen war das Quecksilber aus dem Blut verschwunden und in die
Depots und das Nervengewebe abgewandert. Nach einem Jahr war hier das
Amalgam vermehrt angereichert. Nach Ausbau der Plomben sank der Hg -
Spiegel nicht! Radioaktives Thallium zerfällt in Hg und kann mit dem
PET Scan (Positronen Emissions Scan) nachgewiesen werden.
Quecksilber - Speicherung
Der größte Anteil des im Körper gespeicherten Quecksilbers findet
sich im
*Gehirn und Nervengewebe
*Nieren (50-90%)
*Nebennieren (chron. Müdigkeit)
*Lunge
*Leber
*Schilddrüse Dysregulation, kalte Hände und Füße
*Hypophyse (Zahnärzte)
*Pankreas
*Geschlechtsorganen, aber auch in den
*Fettdepots
Über Jahre nachweisbar bleiben die Quecksilberanteile im Gehirn, der
Niere, den Drüsen und zwar in Abhängigkeit von der Zahl der
Amalgamfüllungen.
Ablagerung im Nervengewebe
Im Nervengewebe bindet sich Quecksilber insbesondere in der Form des
hochtoxischen Methyl-Hg sehr stark an Strukturen, die
Sulfhydrylgruppen enthalten. Studien zeigten, dass Quecksilber über
alle Nervenenden der Peripherie, auch sensorische sowie Vagus und
Sympathicus aufgenommen wird, auch von den Ganglien (Tinnitus), (z.B.
vom Nervus hypoglossus der Zunge). Es wird dann rasch über das Innere
des Nervenaxons (sog.axonaler Transport) ins Rückenmark und dem
Hirnstamm transportiert. Auf seinem Weg von der Peripherie zum Gehirn
blockiert Quecksilber Enzyme, die für den Aufbau von Tubulin-
molekülen essentiell sind. Tubulin bildet tubuläre Strukturen
innerhalb jeden Nervs. An ihnen entlang findet der Austausch von
Stoffwechselendprodukten aus der Nervenzelle in die Peripherie und
die Aufnahme von Nährstoffen, die die Nervenzelle benötigt, aus der
Peripherie in die Nervenzelle statt. Sobald das Quecksilber das Axon
hinaufgewandert ist, werden die Nervenschläuche verstopft, die Zelle
kann sich nicht mehr entgiften, sie wird toxisch, stirbt ab oder lebt
in chron. Fehlversorgung. Gefühlsstoffe, Neuropeptide etc. können
nicht mehr transportiert werden. In der Nervenzelle kommt es zu
fibrillären Veränderungen, zu Amyloidplaques und zu zerstörtem
Tubulin. Auch andere Gifte wie z.B. Dioxin, Formaldehyd, Holzschutz-
oder Pflanzenschutzmittel, auch Pestizide und Insektizide können
durch die Quecksilberblockade nicht mehr aus den Zellen ausgeleitet
werden.
Das Quecksilber selbst kann aus den Zellen, auf dem Weg, auf dem es
in die Nervenzellen gelangt ist, nicht mehr ausgeschieden werden. Es
beginnt seine schädliche Giftwirkung auf die Mitochondrien, den
Zellkern und andere Zellorgane auszuüben.
Toxische Wirkung von Schwermetallen
Cadmium, Blei und Quecksilber bilden mit den Sulfhydrilgruppen von
Enzymen unlösliche Verbindungen. d.h. sie verdrängen die metallischen
Bestandteile von Enzymen, wie z.B. Zink, Kupfer, Eisen, Mangan aus
ihren Bindungen und diese so veränderten Enzyme können ihren Aufgaben
nicht mehr nachkommen. Es häufen sich schädliche
Stoffwechselprodukte, wie z.B. freie Radikale an, da die
entsprechenden Enzyme zum Abbau blockiert sind.
Es kommt zu Zellschäden - bei oxidativem Stress durch Schwermetalle.
Die Schädigung des Organismus durch Oxidation wird in dem Begriff
„Oxidativer Stress“ zusammengefaßt. Nickel, Blei, Cadmium, Chrom, vor
allem Quecksilber wirken in den Zellen als Enzymgifte, Es bleiben
vermehrt Stoffwechselprodukte, wie freie Radikale im Übermaß liegen
und diese führen zum oxidativen Stress und zur Immunabwehrschwäche.
Die chronische Bleivergiftung kann Störungen der Blutbildung oder
Nervenerkrankungen bewirken. Besonders durch Cadmium wird durch
Austausch des Kalziums und dessen Ausscheidung Osteoporose
verursacht. Die oxidative Schädigung von Proteinen führt zur
Funktionseinbusse von Zellen und Organen.
Die Anlagerung von Schwermetallen an Eiweiße führt dazu, dass
letztere Strukturver-änderungen stattfinden, weshalb die veränderten
Eiweiße von den T-Lymphozyten als Fremdkörper angesehen werden und
von ihnen bekämpft werden. Dies ist der Vorgang der
Autoimmunaggression in Form von Entzündungsreaktionen. Solche
Entzündungsreaktionen können ein Leben lang bestehen bleiben.
Quecksilber hat keine Halbwertszeit im Körper. Die Giftwirkung
beruht auf der Bindung an SH-(Sulfhdrylgruppen), OH- (Hydroxyl-), H2-
, und Cl-Gruppen. Kommen Quecksilberionen oder -Dampf mit der
Zellmembran in Berührung, so finden chem. Reaktionen mit den Lipiden
statt, und die Zellen erfahren einen Funktionsverlust. Dabei kommt es
im Zellinneren zu einer Hemmung der Eiweißbildung und zu einer
Erniedrigung der Aktivität von antioxidativen Schutz-Enzymen durch
Verbrauch.
Anorganisches Quecksilber (Hg2+) bewirkt einen Abfall von
reduziertem Glutathion (GSH) in Leber und Niere und anderen Organen,
da sich das Quecksilber an die in ihr enthaltenen Sulfhydrylgruppen
bindet; ebenso einen Abfall der selenhaltigen Superoxiddismutase (SOD
) und der Catalase (CAT), der Glutathionreduktase (GR) oder
Glutathion-peroxidase (reduziert das im Stoffwechsel der Zelle
anfallende H2O2 ( GPX) in der Niere).
Es kommt nach Aufnahme von Hg zu einem Anstieg von stabilen
Lipidperoxidationsprodukten der LDL-Partikel oder auch des
Malondialdehyds (MDA) in der Leber und Niere sowie zu einem
verringerten Spiegel von Vitamin E und C in der Folge.
So sind z.B. die toxischen Wirkungen des Quecksilbers stark mit
einem Abfall an Glutathion verbunden, daher wirkt die Auffüllung der
Depots mit N-Acetyl-Cystein, reduziertem Glutathion,
Glutathionglykosiden der Giftwirkung von MeHg entgegen.
Auch die Enzyme SOD (Superoxiddismutase), Cat (Catalase), GSH
(Glutathion),GST (Glutathion-S-Transferase), GPX, auch
Metallothionein sind Schutzfaktoren, also Proteine die eine starke
Metallbindungskapazität aufweisen, auch für reaktive
Sauerstoffverbindungen (freie Radikale) und sind eng verknüpft in
ihrer Wirkung mit dem Glutathionsystem.
GSH. Glutathion baut in der Zelle das Hydrogenperoxid ab (H2O2). und
stabilisiert Sulfhydrylgruppen in reduziertem Zustand. Das
Hydrogenperoxid wird zu Wasser und Sauerstoff abgebaut durch GPX
(Glutathionperoxidase).
Quecksilber bildet einen Komplex mit Glutathion, der aus der Zelle
ausgeschleusst werden kann. Die Regeneration von Nervenzellen ist
gering gegenüber anderen Organen. Die genannten Enzymsysteme sind im
Gehirn nur gering vorhanden.
Folgeerscheinungen
Sind die Gehirnzellen z.B. des limbischen Systems oder des
Kleinhirns befallen, so treten Depressionen, Schwindel,
Schlaflosigkeit sowie soziale Verhaltensstörungen. Man kann viele
oder vielleicht sogar die meisten psychischen Erkrankungen hier
einordnen.
Nachweismethoden für Quecksilber
Neben den üblichen Labormethoden zum Nachweis in Blut, Stuhl und
Urin oder der Haaranalyse ist der Nachweis möglich mit:
*Bioresonanzmethoden
*Elektroakupunktur nach Voll oder ähnlichen Verfahren, auch mit
*kinesiologischen Methoden
Mit diesen kann das Quecksilber nicht ausgeleitet werden. Mit
Elektroakupunktur verschiebt man das Quecksilber in die Zellen, es
ist dann nicht mehr nachweisbar, aber noch vorhanden und keineswegs
ausgeleitet. Man kann mit o.a. Methoden nur das im Gewebe vorhandene
Quecksilber nachweisen, jedoch nicht das in den Zellen vorhandene
Quecksilber. Das ist nur nach Provokation mit Koriander und nach
Übertritt ins Gewebe mit o.a. Methoden testbar. Das grüne
Korianderkraut und seine aromatischen Inhaltsstoffe wurden in
amerikanischen Studien von Dr. Klinghardt und Prof. Dr.med. Y. Omura,
New York, empirisch angewandt zur Entfernung des Hg`s von denn
Ionenkanälchen. Wenn sich dann das Quecksilber im Blut und im Gewebe
befindet, kann es mit kinesiologischen und radiaesthetischen Methoden
nachgewiesen werden.
Nach Dr. Klinghardt ist Quecksilber im Gehirn verantwortlich für
folgende Erkrankungen und kann mittels Kernspinntomographie leicht
nachgewiesen werden:
1.Nervenerkrankung
2.M.Alzheimer, multiple Sklerose, amyotrophe Lateralsklerose,
M.Parkinson, Gedächtnisstörung, Schwindel, Depressionen, Wutanfälle,
Schüchternheit bei Jugendlichen, Stottern, Lernstörungen,
Legasthenie, Seh- und Hörstörungen mit Tinnitus.
3.Organische Erkrankungen:
4.finden sich an Nieren und Leber, im Knochenmark (Leukämie) auch in
Form gutartiger und bösartiger Tumore; jeder der untersuchten Tumore
hatte einen hohen Quecksilbergehalt.
5.Immunschwäche und gleichzeitige Antibiotikaresistenz durch das
Quecksilber.
6.Gelenkprobleme und Rheuma, Fibromyalgie.
7.Darmsymptome mit Verstopfung und Candidainfektionen. Nach
Antimykotikatherapie konnte nachgewiesen werden, dass das Quecksilber
in Gehirn und im Rückenmark sich ausbreitete.
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die Datei 57 Seiten begreift.
Danke für Ihr Verständnis.