Hallo Maxet, hallo Peter,
ich bin selbst eifrige Chorsängerin und hatte auch schon mal ein Jahr Gesangsunterricht (musste ich wegen Umzug aufhören, ist jetzt hier aber unwichtig). Jedenfalls finde ich diese Regeln zum großen Teil recht gut und sie treffen (zumindest bei mir) auch zu und stimmen mit dem überein, was mir meine Gesangslehrerin gesagt hat. Trotzdem ein paar Kommentare dazu…
* Hüte Dich vor „hartem“ Stimmeinsatz
* Hüte Dich vor übermäßiger Anspannung der Hals- und
Nackenmuskeln
* Sing nur im Bereich Deiner Stimmgattung
Dazu die Grundregel meiner Gesangslehrerin: „Alles, was beim Singen weh tut oder sich nicht gut anfühlt, sollte man bleiben lassen.“
* Sing nicht zu laut und nicht zu oft
Das ist beides Trainingssache. Leute, die nicht regelmäßig in einem Chor mitsingen, werden schneller heiser als jemand, der (mindestens) ein Mal pro Woche singt. Auf Musikfreizeiten sind (mit Pausen) ca. 5-6 Stunden Probe pro Tag die Regel und dort wird nur selten jemand heiser. Und Opernsänger mit ausgebildeter Stimme haben oft eine wahnsinnige Lautstärke - da wäre ich als Otto-Normal-Sänger schon nach 5 Minuten heiser.
* Atme ohne Zwang und Verspannung
* Singe oder sprich Dich ein
Ganz wichtig, vor allem wenn man in die Randlagen der eigenen Stimmgattung vordringen möchte/muss - als Sopran z.B. in höchste Höhen möchte. Das geht nur mit Einsingen ohne Schaden für die Stimme!
* Vermeide unzweckmäßige Lebensweise…
Na ja, man sollte es nicht übertreiben. Manche Chorleiter verbieten ihren Sängern in der Woche vor einem Konzert z.B. auch, ein Eis zu essen… Aber z.B. am Lagerfeuer zu singen, wenn man am nächsten Tag ein Konzert singen möchte, ist nicht empfehlenswert!
Ja, und dann gibts da noch so die kleinen Tricks, auf die jeder Sänger schwört. Manche brauchen unbedingt „Fishermens Friend“ vorm Singen, andere schwören auf Salbeitee, noch andere brauchen immer ein Halstuch und heißen Kräutertee…
So, das war mein Senf zu diesem Thema. Wenn mich jemand korrigieren möchte, nur zu - ich lerne gerne dazu.
Viele Grüße,
Annegret