Antwort von
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Re: Toxoplasmose-Gefahr?
Hallo Eva,
wenn es stimmt, dass seit dem 1.10.98 der Antikörpertest auf Toxoplasmose nicht mehr zur Mutterschaftsvorsorge gehört (Kassen zahlen nicht mehr), dann wird Deine Freundin möglicherweise auch nicht getestet worden sein.
Seht mal im Mutterpass nach, gleich vorne, auf der 2. oder 3. Seite stand es früher jedenfalls.
Man kann den Test trotzdem durchführen lassen und muss dann die 40,- bis 50,-DM, die er kostet, selbst zahlen.
Wenn die Katze wirklich nur drin gehalten wird und kein rohes Fleisch, sondern Fertigkost oder Durchgegartes erhält, ist die Gefahr sehr gering, dass sie eine Infektionsquelle darstellt. Hier könnt Ihr noch einiges zum Thema nachlesen:
http://www.kleintierpraxis.de/tiergesundheit/endopar...
Man kann natürlich auch die Katze untersuchen lassen (Stuhl- und Blutuntersuchung) - auf jeden Fall sollte eine Schwangere, die keine Antikörper gegen Toxopl. hat, oder es nicht weiß, sehr vorsichtig sein, im Umgang mit Katzen und wie schon von Zimbo erwähnt, kein rohes Fleisch oder Mett essen (drohender Abort oder Schädigung des Ungeborenen).
Wenn eine Schwangere sich mit Toxoplasmose infiziert, kann sie (wenn früh genug festgestellt - und im Gegensatz zu Röteln), ohne Gefahr für das Kind behandelt werden, Dauer der Behandlung: 4 Wochen.
Evt. auf Lypmhknotenschwellung im Nackenbereich achten.
Gruß, Renate