Hallo ihr Schlauen,
seit einigen Monaten werde ich jede Nacht wach, meistens so gegen 4 bis 5 Uhr, weil ich stechende Schmerzen habe. Und zwar … hmm wie beschreibe ich das. Nicht im Brustkorb, aber auf dieser Höhe und hinten, d.h. eher so am Rücken und auch seitlich. Es ist mir unmöglich zu liegen, es sticht mit jedem Atemzug und jeder Bewegung äusserst schmerzhaft. Irgendwie … innen drin. Ich setze mich dann auf und der Schmerz lässt relativ schnell (wenige Minuten) nach. Wenn ich mich aber wieder hinlegen möchte sticht es wieder. Was dazu führt daß ich um 4 oder 5 aufstehen muß (*groll*), denn im stehen oder sitzen ist alles gut. Leider kann ich es nicht besser beschreiben, der Arzt hat auch nur hilflos geguckt und Voltaren (welches nicht wirklich hilft)verschrieben.
Ich würde gerne wissen ob jemand von euch weiß, was das sein könnte, und natürlich vor allem, wie werde ich es wieder los?
Vielen Dank schonmal. 
Gruß Marianne
Hallo,
ich hatte mal eine Rippenfellentzündung.
Die Symptome waren die gleichen. Das machte sich bei mir auch nach langem Liegen bemerkbar.
Ich weiß garnicht mehr wie das Zeug heißt, was mein Arzt mir verschrieben hat, aber nach kurzer Zeit war alles wieder in Ordnung.
Gruß
roland
Hallo Marianne !
Was hat der Arzt denn an Untersuchungen veranlasst?
Letztlich ist die Symptomatik schon „untypisch“, d.h. spontan so keinem klaren Krankheitsbild zuzuordnen.
Nachts = nüchtern und in liegender Position würde für mich zunächst auf eine Refluxproblematik bzw. eine Magen- oder Zwölffingerdarmproblematik mit zuviel Säure hindeuten. Da wäre dann Voltaren eher nicht angezeigt, sondern würde die Sache verschlimmern.
Dafür spräche, dass es dann in veränderter Postion besser wird… Schmerzen im Rücken können auch einmal von der Bauchspeicheldrüse ausgelöst werden. Aber der Schmerzcharakter ist dann eigentlich ein anderer…
Allerdings ist die Atemabhängigkeit wiederum nicht typisch. Dies deutet entweder auf eine muskuläre Verspannung bzw. Intercostalneuralgie, die bereits erwähnte Rippenfehlentzündung oder aber sogar auf eine Embolie hin. Es wäre nur so völlig untypisch, dass dies über viele Monate bestehen soll…
Verspannungen bzw. muskuläre Probleme können es natürlich sein. Aber so lange und so regelmässig?
Käme noch eine psychogene Komponenten (Angst?) bzw. als Folge einer ursprünglich körperlichen Problematik ausgelöste Erwartungsangst in Frage (d.h. du würdest dann eher von der Befürchtung wach, dass es wiederkommt).
Ich würde das doch nochmal mit einem Arzt vor Ort besprechen. Zumindest ein EKG würde ich anfertigen lassen und ggf. auch einmal ein Röntgen-Thorax und eine Blutuntersuchung.
MFG
Martin
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Hallo Marianne,
da ist alles schon ziemlich spekulativ, was wir hier schreiben können.
Weitergehende Diagnostik ist das tatsächlich deutlich angesagt.
Du beschreibst nicht, ob links oder rechts und auch nicht auf welcher Rippenhöhe.
Spontan fällt mir Herz, Zwergfellhernie (???), Wirbelsäule (noch am ehesten - wie schläfst du denn, Lage, Matraze,…???), oder auch wieder schlicht Blähungen (also Römheld-Syndrom, was ißt du denn so abends??)ein.
Und das mit dem loswerden ist zwar verständlich, aber Tipps natürlich ohne Diagnose quasi nicht möglich.
Gruß und schönes Wochenende
Kerstin
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Hallo,
aber hätte ich da nicht auch Fieber und ein „Krankheitsgefühl“?
Gruß
Marianne
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Allerdings ist die Atemabhängigkeit wiederum nicht typisch.
Dies deutet entweder auf eine muskuläre Verspannung bzw.
Intercostalneuralgie,
Verspannungen bzw. muskuläre Probleme können es natürlich
sein. Aber so lange und so regelmässig?
Das klingt für mich noch am plausibelsten, da ich unter Rückenschmerzen leide die sich in den letzen Monaten ebenfalls verstärkt haben.
Dankeschön 
Marianne
Hallo,
Du beschreibst nicht, ob links oder rechts und auch nicht auf
welcher Rippenhöhe.
In Höhe der Brustwirbelsäule… besser kann ich es nicht beschreiben, und das Stechen ist überall da…mal links mal rechts mal hinten… also nicht an einer bestimmten stelle.
Gruß Marianne
Hallo,
aber hätte ich da nicht auch Fieber und ein
„Krankheitsgefühl“?
bei mir war es nicht der Fall. Die größten Schmerzen hatte ich, wie von dir beschrieben, wenn ich ein paar Stunden geschlafen habe. Ich bin dann auch von den stechenden Schmerzen wach geworden und konnte nicht mehr liegen.
Allerdings hatte ich auch tagsüber, selten aber es kam vor, stechende Schmerzen, die kurz auftraten, aber dann wieder verschwanden.
Ich als Laie vergleiche es mit einer Sehnenscheidenentzündung oder dergleichen. Dabei leidet man auch nicht unter Fieber oder einem Krankheitsgefühl, ist mir zumindest nicht bekannt.
Gruß
roland
Hallo,
zu den Problem kann ich dirket nichts sagen - es ist schlicht zu unspezifisch. Dein Schmerzgefühl kann aber in der Zeit des Nikotinentzugs erhöht sein, was praktisch heißen könnte, die Schmerzen waren schon bedeutend früher dar, Du hast sie aber nicht registriert.
Gruss
Enno
Hallo Marianne,
bei mir hat sich bei derselben Symptomatik eine Blockade des 3. Brustwirbels herausgestellt.
Bin zum Chirotherapeuten, nach ein paar Handgriffen und zwei Tagen
waren die Schmerzen verschwunden .
Kommt aber immer mal wieder, wahrscheinlich psycho- berufsbedingt.
Mittlerweile habe ich meine eigene Methode diese Sache zu beheben, womit ich mir die Praxisgebühr sparen kann.
Gruß
Merkur
Vielen dank euch allen OT
)