ADS und gipsy

Ging ins Archiv, deshalb hervorgeholt

Hallo Beat,

Sehr sinnvolller Paragraf, sobald die Ursache eines
Motorenschaden festgestellt werden kann, ist es kein
Motorenschaden mehr, es ist nur ein Motorenschaden wenn man
die Ursache nicht kennt.
Jemand ist lahm, aber wenn er Querschnittsgelähmt ist ist er
natürlich nicht mehr lahm.
Das ist doch wirklich… Wort selber zensuriert.

„und bei genau dieser Vorstellung liegt der Hund begraben…
Nämlich ADS sei der „Motorschaden“ für den es unzählige Ursachen geben kann.
ADS ist aber kein „Motorschaden“
„Motorschaden“ in dem Sinne wären einzelne Symptome, die Folgen verschiedener Ursachen sein könnten.“

Nein, sehe es anders. Man schaut bei ADS auf das äussere und diagnostiziert es an Verhaltens- und Aufmerksamkeitspunkten. Man schau also ob der Motor so läuft wie er sollte und wenn nicht ist es ADS, ohne das man weiss warum.
Ich sage eben, dass es einen individuellen Hîntergrund hat, könnte die Kolben sein, oder noch ein paar mehr Sachen die nebenbei sich gegenseitig beeinflussen können

„Wobei nicht jeder Motorschaden gleich ist.“

Genau, so wie nicht jedes ADS gleich ist, es kommen einige Auslöser in Betracht

Viele Grüße

Beat

Hallo Beat,

man schaut nicht nur, ob die Symptome von Unaufmerksamkeit und / oder Hyperaktivität vorhanden sind, sondern auch noch danach, ob diese Symptome durch andere Störungen evtl. besser zu erklären sind. Erst wenn dies nicht der Fall ist, kann man AD(H)S diagnostizieren. Lies Dir bitte die diagnostischen Richtlinien durch. Sowohl in der ICD als auch im DSM gibt es Abschnitte zur Differentialdiagnose.

Gruß,

Oliver Walter

Hallo Oliver Walter!

man schaut nicht nur, ob die Symptome von Unaufmerksamkeit und
/ oder Hyperaktivität vorhanden sind, sondern auch noch
danach, ob diese Symptome durch andere Störungen evtl. besser
zu erklären sind. Erst wenn dies nicht der Fall ist, kann man
AD(H)S diagnostizieren. Lies Dir bitte die diagnostischen
Richtlinien durch. Sowohl in der ICD als auch im DSM gibt es
Abschnitte zur Differentialdiagnose.

Sehe ich auch so, denn es heißt ja schließlich bei einer ADS-Diagnostik „Ausschlussdiagnostik“. Angelika

Hallo Oliver

Stimmt, aber erstens wird dies in der Praxis praktisch nie gemacht, oder wer macht schon ein Schwermetallbelastungstest, ein Vitalstoffversorgungstest (Zink. B-Vitamine, Omega3), ein Nahrungsunverträglichkeitstest, oder ein Darmmykosentest, etc.
D.h, das viele offizielle ADS’ler solche Sachen als (mit-)Ursache haben könnten

Zweitens ist dies diese willkürliche Definition blödsinnnig.
Wenn jemand lahm ist (Analogie ADS Syntome hat), darf er nicht als lahm 8Analogie ADS) bezeichnet werden, sobald man weiss wieso er lahm ist. Mit anderen Worten wenn man einmal bei allen weiss wieso sieADS Syntome haben, dann gibt es kein ADS mehr, dh keine ADS Syntome?

Nochmals Dui hast gemäss dem Buchstaben recht, aber der Buchstabe ist sowohl praktisch wie logisch widersinnig meines erachtens

Gruss
beat

1 „Gefällt mir“

Hallo Beat,

Zweitens ist dies diese willkürliche Definition blödsinnnig.
Wenn jemand lahm ist (Analogie ADS Syntome hat), darf er nicht
als lahm 8Analogie ADS) bezeichnet werden, sobald man weiss
wieso er lahm ist.

das, was Du beschreibst, ist nur dann blödsinnig, wenn man die Symptome und die aufgrund der Symptome gestellte Diagnose nicht trennt.

Wenn jemand hyperaktiv ist (also Symptome hat, die AUCH bei AD(H)S vorkommen), dann darf man ihn hyperaktiv nennen, egal, woran es nun liegt oder wie man die Kategorie nennt, in die seine Symptome eingeordnet werden.

Allerdings ist „hyperaktiv sein“ nicht gleich „AD(H)S“.

Wenn jemand hyperaktiv ist, dann kann er möglicherweise die Kriterien für AD(H)S erfüllen. Wenn er es tut, werden seine Symptome als Anzeichen für AD(H)S gewertet. Stellt sich nun später heraus, daß z.B. eine neurologische Erkrankung die Ursache für seine Hyperaktivität ist, dann ist er immer noch hyperaktiv und kann auch so bezeichnet werden. Er hatte aber kein AD(H)S und deshalb wird die vorherige Diagnose zugunsten der richtigen Diagnose aufgegeben.

Gruß,

Oliver Walter

2 „Gefällt mir“

Schärer Du drehst dich immer wieder im Kreis. Fakt ist, dass es völlig abstrus ist, die von Dir genannten „Störungsbilder“ im Zusammenhang mit ADHS zu diskutieren. Dies liegt u.a. schon daran, dass es sich um „Tests“ handelt, die aus einer völlig „anderen“ Beschreibungsebene von „Heilkunde“ entstanden sind, d.h. bewusst wissenschaftliche Kriterien der Schulmedizin als ungeeignet bezeichnen. Sie dann auf die wissenschaftlichen Kriterien von ADHS anwenden zu wollen, ist nicht möglich und sinnvoll.

Im Erklärungshorizont einer Orthomolekular"medizin" oder von alternativen Heilpraktikern mag das ja alles ein in sich geschlossenes Erklärungsmodell ergeben. Dies ist aber nur innerhalb dieser Ebene „plausibel“. Wie jetzt wiederholt geschrieben wurde, kann man aber diese Verfahren eben gerade NICHT auf ADHS anwenden, weil es schon rein formal die Diagnose ausschliessen würde.

Du kannst ja Dir Verdienste damit erwerben nachzuweisen, dass es das Schärer-Syndrom gibt, was dann eine in der Symptomatik dem isolierten Symptom „motorische Hyperaktivität“ gleicht und vielleicht durch irgendeine toxische Substanz ausgelöst wird. Nur zu! Ich bin gespannt.

Nur ist es dann eben das Schärer-Syndrom und nicht ADHS.

Schönen Tag noch

Martin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

2 „Gefällt mir“

Schärer Du drehst dich immer wieder im Kreis. Fakt ist, dass
es völlig abstrus ist, die von Dir genannten „Störungsbilder“
im Zusammenhang mit ADHS zu diskutieren.

Wo sind die Fakten dazu??? Gerne hätte ich entsprechende Studien etc

Dies liegt u.a. schon
daran, dass es sich um „Tests“ handelt, die aus einer völlig
„anderen“ Beschreibungsebene von „Heilkunde“ entstanden sind,
d.h. bewusst wissenschaftliche Kriterien der Schulmedizin als
ungeeignet bezeichnen.

Wie man einen Schwermetalltest, einen Vitalstofftest (Eisengehalt, Zinkgehalt, Fettsäuregehalt) oder einen Test auf die toxischen Stoffwechselprodukte von Pilzen einer anderen Beschreibungsebene zuzuordnen, ist mir schleierhaft. Da wäre ja der Eisengehaltsbluttest der jeder Arzt durchführen kann auch eine andere Beschreibungsebene und „Heilkunde“.

Sie dann auf die wissenschaftlichen
Kriterien von ADHS anwenden zu wollen, ist nicht möglich und
sinnvoll.

Natürlich, ist ja per Definition gar nicht möglich, da ADS aufgrund einmal bestimmter „Punkteliste“ äusserer Syntome bestimmt wird.

Im Erklärungshorizont einer Orthomolekular"medizin" oder von
alternativen Heilpraktikern mag das ja alles ein in sich
geschlossenes Erklärungsmodell ergeben.

Der Erklärungshorizont geht über die Orthomolekularmedizin hinaus, da Stoffwechselstörungen zb ja auch zur klassischen (oft auch symtomstische) Medizin gehören. Das Quecksilber und andere Schwermetalle die Gesundheit beeinträchtigen können, ist auch der klassischen Medizin bekannt, sonst würde es zB das verschreibungspflichtige Medikament DMPS auch nicht geben.
Ausserdem ist mir neu, das die Fachgebiete, Molekularbiologie und Immunologie zur alternativen Szene gehören. Dies nur als ein paar Beispiele. Die eine Störung (ADS) eine Ursache Phylosophie und die nur ein Fachbereich pro Störung Phylosophie ist ein Hindernis in diesem Bereich weiterzukommen.

Dies ist aber nur
innerhalb dieser Ebene „plausibel“. Wie jetzt wiederholt
geschrieben wurde, kann man aber diese Verfahren eben gerade
NICHT auf ADHS anwenden, weil es schon rein formal die
Diagnose ausschliessen würde.

Das stimmt auf dem Papier, wie schon anderswo beschrieben. Aber erstens wird das Ausschlussverfahren in der Praxis gar nicht gemacht (oder wer untersucht schon zB eine Schwermetallbelastung, ein Zinkdefizit, ein Omega3 Defizit und deren Ursachen etc, machst Du dies jedesmal, oder zumindest einmal gemacht?) und zewitens ist dieses Verfahren eben stupid. Syndrom heisst soviel wie (Krankheits-)Anzeichen. ADS wird eben aufgrund der Anzeichen und nicht aufgrund der Ursachen bestimmt, ist in diesem Sinne gar keine echte Diagnose. Wenn man alle Ursachen die zu den Anzeichen führen von der ADS-„Diagnose“ auschliessen will, dann gibt es ja mal kein ADS mehr, wenn man alle Ursachen kennt.
Zusammenfassend, nach Definition hast Du theoretisch recht, aber erstens ist es praktisch anders und zweitens ist die Definition wie ebschrieben wirklich blöd.

Du kannst ja Dir Verdienste damit erwerben nachzuweisen, dass
es das Schärer-Syndrom gibt, was dann eine in der Symptomatik
dem isolierten Symptom „motorische Hyperaktivität“ gleicht und
vielleicht durch irgendeine toxische Substanz ausgelöst wird.
Nur zu! Ich bin gespannt.

Zu viel der Ehre, smile, erstens habe ich alles nur abgekupfert, von verschiedenen wissenschaftlichen Abhandlungen und Studien und einigen Erfahrungen und zweitens ist es eben so, dass diese Kinder die Diagnose ADS erhalten haben und teilweise auch mit Ritalin behandelt wurden (die meisten recht erfolgreich, einige aber auch nicht) und die Besserungen bzw teilweise das ganze Verschwinden der Syntome so klar waren, dass auch in der Praxis der „Beweis“ erbracht wurde.
Muss nochmals darauf hinweisen, dass irgendeine toxisxche Substanz alleine nie ADS auslöst, aber die Folgesachen und/oder kombinationen mit anderen toxischen Stoffen bzw Unterversorgungen können dies bei entsprechender Disposition durchaus.
Aber ob die ADS Kinder nun falsch diagnostiziert werden, oder trotzdem ADS sind ist ja ein Streit um des Kaisers Bart, relevant ist,was diesen Kindern hilft.
Gerne einen Vorschlag Dir mache: Du hast sicher eine Möglichkeit eine Anzahl Kinder (zB 10) die Du klar als ADS diagnostiziert hast, entsprechend zu untersuchen. Untersuche sie auf folgende Parameter:
Vitalstoffdefizite bzw Verwertungsdefizite (Zink, B-Vitamine, Fettsäure), Hg/Schwermetallbelastung (bitte seriös, nicht mittels Haartest, sondern zB Provokationstest mittels Urin), einen IgG Nahrungsmittelbluttest und einen Darmmykosentest. Bin gespannt,ob überhaupt eines davon, keine Defizite/Beklastungen aufweisen.
Als nächstes diese Kinder entsprechend behandeln (natürlich effektiv nicht mittels Hömopathie oder so). Bin gespannt, wie wenige keine klaren Besserungen zeigen werden. Ist dies ein Vorschlag?

nOCHWAS, Leider kann ich Deinen alten Beiträge auf die ich NOCH nicht antworten konnte (Zb WEGEN DEN b-vITAMINEN) nicht mehr finden, kannst du sie wieder ins Forum stellen?

Schönen Tag noch wünsche ich auch

Beat

Hallo oLIVER

Zweitens ist dies diese willkürliche Definition blödsinnnig.
Wenn jemand lahm ist (Analogie ADS Syntome hat), darf er nicht
als lahm 8Analogie ADS) bezeichnet werden, sobald man weiss
wieso er lahm ist.

das, was Du beschreibst, ist nur dann blödsinnig, wenn man die
Symptome und die aufgrund der Symptome gestellte Diagnose
nicht trennt.

ADS wird aber egrade über die Syntome (Anzeichen) gestellt und nicht aufgrund der Ursache (der eigentlichen "Diagnose2)

Wenn jemand hyperaktiv ist (also Symptome hat, die AUCH bei
AD(H)S vorkommen), dann darf man ihn hyperaktiv nennen, egal,
woran es nun liegt oder wie man die Kategorie nennt, in die
seine Symptome eingeordnet werden.

Da stimme ich ir vol zu. Wenn e aber die Syntome hat, aufgrund man ihm ADS „Diagnostiziert“ ist es dann nicht mehr ADS wenn man weiss, wieso er die Symtome hat??

Allerdings ist „hyperaktiv sein“ nicht gleich „AD(H)S“.

Da stimme ich Dir auch voll zu

Wenn jemand hyperaktiv ist, dann kann er möglicherweise die
Kriterien für AD(H)S erfüllen.

Glaub ich nicht, hyperaktiv alleine reicht nicht für ein ADS

Wenn er es tut, werden seine
Symptome als Anzeichen für AD(H)S gewertet.

Ja, Anzeichen, aber diese reichen nicht aus zur Diagnose.

Stellt sich nun
später heraus, daß z.B. eine neurologische Erkrankung die
Ursache für seine Hyperaktivität ist, dann ist er immer noch
hyperaktiv und kann auch so bezeichnet werden. Er hatte aber
kein AD(H)S und deshalb wird die vorherige Diagnose zugunsten
der richtigen Diagnose aufgegeben.

Da stimme ich Dir zu, wie ist es aber, wenn er auch die anderen Syntome die man bei ADS haben muss um so „diagnostiziert“ zu werden, hat? Wie ist dies in der Praxis, schliesst man so einen Fall in der Praxis aus, bzw untersucht man entsprechend?

Gruß,
Beat

Hallo Beat,

ADS wird aber egrade über die Syntome (Anzeichen) gestellt und
nicht aufgrund der Ursache (der eigentlichen "Diagnose2)

die Diagnose ADS erfolgt nicht nur über die Symptome. So müssen z.B. Störungen, welche die Symptome besser erklären können, ausgeschlossen werden. Lies Dir bitte die Kriterien durch.

Da stimme ich ir vol zu. Wenn e aber die Syntome hat, aufgrund
man ihm ADS „Diagnostiziert“ ist es dann nicht mehr ADS wenn
man weiss, wieso er die Symtome hat??

Ja, wenn die Ursache zu den Störungen zählt, die ausgeschlossen werden müssen, will man ADS diagnostizieren.

Wenn jemand hyperaktiv ist, dann kann er möglicherweise die
Kriterien für AD(H)S erfüllen.

Glaub ich nicht, hyperaktiv alleine reicht nicht für ein ADS

Sag ich ja. Er KANN MÖGLICHERWEISE die Kriterien erfüllen.

Wenn er es tut, werden seine
Symptome als Anzeichen für AD(H)S gewertet.

Ja, Anzeichen, aber diese reichen nicht aus zur Diagnose.

Beat, oben schreibst Du

ADS wird aber egrade über die Syntome (Anzeichen) gestellt und
nicht aufgrund der Ursache (der eigentlichen "Diagnose2)

Jetzt schreibst Du, daß die Symptome nicht ausreichen. Deshalb weiß ich nicht, was ich Dir antworten soll.

Da stimme ich Dir zu, wie ist es aber, wenn er auch die
anderen Syntome die man bei ADS haben muss um so
„diagnostiziert“ zu werden, hat?

Wenn bei jemandem ADS diagnostiziert wurde und sich später herausstellt, daß bestimmte Dinge vorlagen, die eigentlich zum Ausschluß der ADS-Diagnose geführt hätten, wenn man sie gewußt hätte, dann gilt die frühere Diagnose nicht mehr.

Wie ist dies in der Praxis,
schliesst man so einen Fall in der Praxis aus

Wenn die Symptome auf einen medizinischen Krankheitsfaktor zurückzuführen sind, dann ist die Diagnose „ADS“ ungültig.

Gruß,

Oliver Walter

1 „Gefällt mir“

Hallo Oliver:

ADS wird aber egrade über die Syntome (Anzeichen) gestellt und
nicht aufgrund der Ursache (der eigentlichen "Diagnose2)

die Diagnose ADS erfolgt nicht nur über die Symptome. So
müssen z.B. Störungen, welche die Symptome besser erklären
können, ausgeschlossen werden. Lies Dir bitte die Kriterien
durch.

Ja, das weiss ich, aber es wird nur über die Syntome bestimmt und über andere Kriterien die es erklären können ausgeschlossen. Dh, sobald man ADS erklären kann, gibt es das ADS nicht mehr, also unlogischer gehts nimmer, oder?

Da stimme ich ir vol zu. Wenn e aber die Syntome hat, aufgrund
man ihm ADS „Diagnostiziert“ ist es dann nicht mehr ADS wenn
man weiss, wieso er die Symtome hat??

Ja, wenn die Ursache zu den Störungen zählt, die
ausgeschlossen werden müssen, will man ADS diagnostizieren.

Siehe oben

Wenn jemand hyperaktiv ist, dann kann er möglicherweise die
Kriterien für AD(H)S erfüllen.

Glaub ich nicht, hyperaktiv alleine reicht nicht für ein ADS

Sag ich ja. Er KANN MÖGLICHERWEISE die Kriterien erfüllen.

Hyperaktiv ja, aber für ADS reicht es nicht, wenn er nur Hyperaktiv ist

Wenn er es tut, werden seine
Symptome als Anzeichen für AD(H)S gewertet.

Ja, Anzeichen, aber diese reichen nicht aus zur Diagnose.

Beat, oben schreibst Du

ADS wird aber egrade über die Syntome (Anzeichen) gestellt und
nicht aufgrund der Ursache (der eigentlichen "Diagnose2)

Jetzt schreibst Du, daß die Symptome nicht ausreichen. Deshalb
weiß ich nicht, was ich Dir antworten soll.

Meinte aufgrund der hyperaktiven Anzeichen alleine, ohne zb Aufmerksakkeitsstörungsanzeichen wird kein ADS diagnostiziert.

Da stimme ich Dir zu, wie ist es aber, wenn er auch die
anderen Syntome die man bei ADS haben muss um so
„diagnostiziert“ zu werden, hat?

Wenn bei jemandem ADS diagnostiziert wurde und sich später
herausstellt, daß bestimmte Dinge vorlagen, die eigentlich zum
Ausschluß der ADS-Diagnose geführt hätten, wenn man sie gewußt
hätte, dann gilt die frühere Diagnose nicht mehr.

Und da man diese Dinge (Schwermetallbelastungen, Vitalstoffdefizite etc etc)eben nicht prüft, gibt es in der Praxis viele unechte ADS’ler.
Ausserdem wie gesagt, wenn man einmal weiss was ADs ausmacht, gibnt es keine ads’LER MEHR NACH DIESER STUPIDEN Definition

Wie ist dies in der Praxis,
schliesst man so einen Fall in der Praxis aus

Wenn die Symptome auf einen medizinischen Krankheitsfaktor
zurückzuführen sind, dann ist die Diagnose „ADS“ ungültig.

Fragte nach der Praxis, prüft man die Faktoren? (siehe oben)

Gruß,
Beat

Hallo Beat,

das muss ich hier mal loswerden, weil es einfach nicht zu deinem restlichen Schreibstil- und fähigkeiten passt und deshalb unheimlich ins Auge sticht:
Es heißt „Symptome“.
Bitte nicht in den falschen Hals bekommen, ich bin sonst nicht diejenige, die sich über Rechtschreibfehler oder Verschreiber ärgert, aber wie gesagt irgendwie passt das nicht zu deiner sonstigen Schreibweise.

Viele Grüße

gipsy

Hallo Beat,

Ja, das weiss ich, aber es wird nur über die Syntome bestimmt
und über andere Kriterien die es erklären können
ausgeschlossen. Dh, sobald man ADS erklären kann, gibt es das
ADS nicht mehr, also unlogischer gehts nimmer, oder?

Ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass ADS keines mehr ist, sobald eine Ursache gefunden wurde. Wenn eine der bekannten Ursachen für ADS-Symptome gefunden wird, ist das ganze halt kein ADS.
Also, wenn jemand aufgrund eines Traumas oder einer Hochbegabung oder oder oder ADS-ähnliche Symptome zeigt, dann ist das eben Hochbegabung oder eine PTBS aber kein ADS.
ADS wird *nicht* ausschließlich über Symptome bestimmt. Über die Symptome wird lediglich bestimmt, ob möglicherweise ein ADS in Betracht kommt.

Was die Ursachen angeht, so ganz unbekannt sind diese doch nicht wie du es darstellst. Hier kannst du nachlesen, dass nach dem neuesten wissenschaftlichen Stand da biologische Faktoren durchaus eine große Rolle spielen. http://web4health.info/de/answers/adhd-patinfo-cause…
Aber der Nachweis dieser biologischen Besonderheiten bzw. Andersartigkeiten bzw. Defekte gegenüber „Normalos“ sind nicht mal eben durch einen Bluttest nachweisbar. Deshalb werden halt diese anderen Ursachen ausgeschlossen. Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit und keine biologische Besonderheit im dopaminergen System und dementsprechend auch kein ADS. Was nicht heißt, dass solche Dinge zusätzlich auftreten können, aber das ist eine andere Geschichte.

Viele Grüße

gipsy

1 „Gefällt mir“

Hallo Gipsy:

Ja, das weiss ich, aber es wird nur über die Syntome bestimmt
und über andere Kriterien die es erklären können
ausgeschlossen. Dh, sobald man ADS erklären kann, gibt es das
ADS nicht mehr, also unlogischer gehts nimmer, oder?

Ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass ADS keines mehr
ist, sobald eine Ursache gefunden wurde. Wenn eine der
bekannten Ursachen für ADS-Symptome gefunden wird, ist das
ganze halt kein ADS.
Also, wenn jemand aufgrund eines Traumas oder einer
Hochbegabung oder oder oder ADS-ähnliche Symptome zeigt, dann
ist das eben Hochbegabung oder eine PTBS aber kein ADS.

Also, wenn man die anderen heute noch unbekannten (oder nicht anerkannten) Ursachen von ADS herausfindet, ist es dann noch ADS? Bei welchen Ursachen ist es dann noch ADS und bei welchjen Ursachen nicht?

ADS wird *nicht* ausschließlich über Symptome bestimmt. Über
die Symptome wird lediglich bestimmt, ob möglicherweise ein
ADS in Betracht kommt.

Aha, ist mir zumindest in der Praxis ganz neu. Wie bestimmt man dann ADS???

Was die Ursachen angeht, so ganz unbekannt sind diese doch
nicht wie du es darstellst. Hier kannst du nachlesen, dass
nach dem neuesten wissenschaftlichen Stand da biologische
Faktoren durchaus eine große Rolle spielen.
http://web4health.info/de/answers/adhd-patinfo-cause…

Gute Seite, stimme der völlig zu. Aber was ist die Ursache der arin genannten Faktoren??? Jemand kann zB nicht mehr die Füsse bewegen, weil das Signal nicht bis dahin gelangt. Die Ursache dahinter ist aber, weil das Rückenmark durchgetrennt ist. Was ist die Ursache die unter Dopamin genannten Störungen???

Aber der Nachweis dieser biologischen Besonderheiten bzw.
Andersartigkeiten bzw. Defekte gegenüber „Normalos“ sind nicht
mal eben durch einen Bluttest nachweisbar.

Stimmt, habe ich auch nie gesagt. Aber durch gewisse Test könnten u.U. die Ursachen der obgenannten Dopaminstörungen herausgefuinden werden

Deshalb werden halt
diese anderen Ursachen ausgeschlossen.

Ach ja? Bei wievielen ADS-Kindern die Du kennst, wurden diese Ursachen mittels Labortest ausgeschlossen und mit welchen Labortests?

Eine
Nahrungsmittelunverträglichkeit ist eine
Nahrungsmittelunverträglichkeit und keine biologische
Besonderheit im dopaminergen System und dementsprechend auch
kein ADS.

Ist kein ADS, stimme ich Dir zu. Aber kann eine Mitursache sein, siehe oben und die Studie von Prof Dr Egger, Kinderspital Meran.
Ist eben eine biologische Besonderheit, im inne, dass sie signifikant auftreten.

Was nicht heißt, dass solche Dinge zusätzlich
auftreten können, aber das ist eine andere Geschichte.

Wenn es signifikant häufig auftritt, dann hat es genmäss Definition einen zusammenhang und ist nict einfach unabhängig davon.

Viele Grüße
Beat

Hallo Beat,

ADS wird *nicht* ausschließlich über Symptome bestimmt. Über
die Symptome wird lediglich bestimmt, ob möglicherweise ein
ADS in Betracht kommt.

Aha, ist mir zumindest in der Praxis ganz neu. Wie bestimmt
man dann ADS???

Beat, es ist dir nun schon so oft „vorgebetet“ worden. Du kennst doch die Diagnosekriterien so genau… Die Symptome sind nicht das einzige… dazu gehört auch noch eine sorgfältige Anamnese und eine Ausschlussdiagnostik. ADS-Symptome sind halt noch kein ADS.

Gute Seite, stimme der völlig zu. Aber was ist die Ursache der
arin genannten Faktoren??? Jemand kann zB nicht mehr die Füsse
bewegen, weil das Signal nicht bis dahin gelangt. Die Ursache
dahinter ist aber, weil das Rückenmark durchgetrennt ist. Was
ist die Ursache die unter Dopamin genannten Störungen???

Nun, wie du lesen konntest, verschiedene Dinge wie z. B. die erhöhte Anzahl der Rücktransporter Systeme. Das ist physiologisch vorhanden und wird nicht durch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder was auch immer hervorgerufen und verschwindet dann auf einmal wieder. Wir reden hier nicht von einer Beule die kommt und geht, oder eine Entzündung oder was auch immer. Wenn sich ein Blümchen krümmt, weil sie zu wenig Wasser hat, kann man sie (wenn man denn dann nicht zu lange wartet) sie durch gießen wieder aufrichten. Wenn sie aber einen krummen Stengel hat, dann kannste nix machen.

*malneugierigbin* weil du ja gewisse Dinge unbedingt als Auschlussdiagnostik für ADS sehen würdest. Wie sind denn die Symptome, die einen Verdacht auf eine Bleiintoxikation oder Nahrungsmittelunverträglichkeit zulassen?

Ach ja? Bei wievielen ADS-Kindern die Du kennst, wurden diese
Ursachen mittels Labortest ausgeschlossen und mit welchen
Labortests?

Naja, es geht nicht mal *nur* um Labortests und offensichtlich sind wir uns ja uneinig darüber, was ausgeschlossen werden müsste…
Körperliche Ursachen so banal wie z. B. Hör- und Sehfähigkeit sollte auch überprüft werden, dafür braucht man aber kein Labor.
Du zitierst die Diagnosekriterien so gerne, hast du sie eigentlich schon einmal gründlich und vollständig gelesen? Und krankenkassentechnisch musst du dann noch im ICD stöbern!

Ist kein ADS, stimme ich Dir zu. Aber kann eine Mitursache
sein, siehe oben und die Studie von Prof Dr Egger,
Kinderspital Meran.

Nun, Prof. Dr. Egger sieht mit seinem „nahrungsmittelinduziertem ADS“ eben die wasserdürstende Blume als „ADSler“. Diese Meinung teile ich keineswegs.

Was nicht heißt, dass solche Dinge zusätzlich
auftreten können, aber das ist eine andere Geschichte.

Wenn es signifikant häufig auftritt, dann hat es genmäss
Definition einen zusammenhang und ist nict einfach unabhängig
davon.

Ich schrieb nicht unabhängig… sondern zusätzlich. In einem guten Wörterbuch wirst du schnell den Unterschied dieser zwei Wörter herausfinden können.

Langsam genervte Grüße

gipsy

1 „Gefällt mir“

Hallo Beat,

ADS wird *nicht* ausschließlich über Symptome bestimmt. Über
die Symptome wird lediglich bestimmt, ob möglicherweise ein
ADS in Betracht kommt.

Aha, ist mir zumindest in der Praxis ganz neu. Wie bestimmt
man dann ADS???

Beat, es ist dir nun schon so oft „vorgebetet“ worden. Du
kennst doch die Diagnosekriterien so genau… Die Symptome
sind nicht das einzige… dazu gehört auch noch eine
sorgfältige Anamnese und eine Ausschlussdiagnostik.
ADS-Symptome sind halt noch kein ADS.

Hätte gerne eine praktische Antwort. Wird eine nahrungsunverträglichkeit untersucht und wenn ja wie? Wird eine Schwermetallbelastung untersucht und wenn ja wie? Wird ein Vitalstoffdefizit untersucht und wenn ja wie?

Gute Seite, stimme der völlig zu. Aber was ist die Ursache der
arin genannten Faktoren??? Jemand kann zB nicht mehr die Füsse
bewegen, weil das Signal nicht bis dahin gelangt. Die Ursache
dahinter ist aber, weil das Rückenmark durchgetrennt ist. Was
ist die Ursache die unter Dopamin genannten Störungen???

Nun, wie du lesen konntest, verschiedene Dinge wie z. B. die
erhöhte Anzahl der Rücktransporter Systeme. Das ist
physiologisch vorhanden und wird nicht durch eine
Nahrungsmittelunverträglichkeit oder was auch immer
hervorgerufen und verschwindet dann auf einmal wieder.

Aha, wo bleiben die theoretischen Arbeiten oder Studien die belegen, dass indirekt weder durch Unverträglichkeiten, noch Vitalstoffmangel noch Schwermetallbelastungen, anderen toxischen Stoffen etc dies möglich ist?
Als kitzekleine unter den vielen und komplexen Möglichkeiten lies mal
www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=24728
Möchte betonen, dass das nur ein möglicher Teilbereich ist und die Zusammenhänge etc schon nur dieses Teilbereiches unvollständig aufgeführt und komplex sind. Wenn Dus genauer wissen willst, müsstest Du einige Forschungsarbeiten etc studieren.

Wir
reden hier nicht von einer Beule die kommt und geht, oder eine
Entzündung oder was auch immer.

Genau. Die Auswirkungen sind komplexer oft indirekt und mit Depotwirkungen behandelt. Eine Schnapsleber wird ausserdem zb auch nicht wieder gesund, wenn man aufhört Alkohol zu trinken.

Wenn sich ein Blümchen krümmt,
weil sie zu wenig Wasser hat, kann man sie (wenn man denn dann
nicht zu lange wartet)

eben, man beachte den klammersatz

sie durch gießen wieder aufrichten.
Wenn sie aber einen krummen Stengel hat, dann kannste nix
machen.

Möglich, aber wieso ist der Stengel krumm geworden

*malneugierigbin* weil du ja gewisse Dinge unbedingt als
Auschlussdiagnostik für ADS sehen würdest.

Eigentlich sehe ich es nicht aus Auschlussdiagnostik, sondern als (zumindest) individuelle (Mit-)Ursache von ADS.
Aber gemäss der blöden Ausschlussdiagnose, müsste es ja ausgeschlossen werden, was ja zumindest theoretisch zur Folge haben könnte, dass es in Zukunft kein ADS mehr gibt, wenn die Hintergründe gefunden wurden, da dann jegliches ADS ausgeschlossen werden müsste.

Wie sind denn die
Symptome, die einen Verdacht auf eine Bleiintoxikation oder
Nahrungsmittelunverträglichkeit zulassen?

Symptome der Schwermetallbelastung (für Blei und Hg) kannst du Dir sicher irgendwo runterladen/nachschauen. zB bleiche Gesichtsfarbe, Gliederschmerzen, Müdigkeit, Depressionen, Mutter hat viele Amalganfüllungen und eventuell sogar lange gestillt.
Wegen Nahrungsmittel, gibt es 2 Gruppen: erstens opiade Belastung des Gehirns durch morphide Stoffe:
Etwas siehst Du davon im obgenannten Ärzteblatt (morphide Stoffe), ausserdem starke Lust auf Milchhaltige oder Glutenhaltige Nahrungsmittel.
Zweitens wegen den versteckten „allergischen“ Sachen:
Oft Ohrenentzündungen gehabt, Verdaungsbeschwerden/kleiner Blähbauch, Verstopfung oder häufiger, weicher manchmal sogar unkompakter Stuhlgang, bzw Besserung der ADS Syntome bei weglassen bestimmter Nahrungsmittel, siehe www.elpos.ch/ERN.HTM.
Anzeichen zT. andere Ursachen: weisser Zungenbelag, Allergieen, Hautprobleme, trockene Haut, Haare und/oder Lippen, Ein- und Aufwachstörungen, übermässiger Durst, schwierige Geburt/blaue Gesichtsfarbe, rötlicher Anus, leichte bis starke Windelentzündungen (früher), oft krank/erkältet und noch einige mehr
Möchte betonen, dass dies alles unvollstädig aufgeführte Indizien sind und keine sichere Aussage wegen für noch gegen die Betroffenheit machen.

Ach ja? Bei wievielen ADS-Kindern die Du kennst, wurden diese
Ursachen mittels Labortest ausgeschlossen und mit welchen
Labortests?

Kommt darauf an, was Du als kennst bezeichnet. Gehört (wegen der Distanz) eine E-Mail Bekanntschaft auch unter kennen? Kennen wir uns zB?
Bei restlos allen gab es positive Werte, nur nicht bei allen gemessenen werten, ist eben individuell. Mögliche Tests:

  • Test der morphiden Stoffe wie im erwähnten Ärzteblatt erwähnt
  • spezieller organischer Säuretest (meistens positiv, manchmal sehr)
  • Test auf Darmmykosen (zb Candida, Arabinose, Colostrien etc)
    Wenn Anzeichen da sind meistens positiv, snst manchmal
  • IgA und IgE test (relativ selten positiv, ausser Anzeichen sind stark)
  • IgG Nahrungsmitteltest (fast immer positiv)
  • Schwermetalltests (kein Haartest, da unsicher) zB Provokationstest
    (oft positiv)
  • Fettsäuretest (meistens positiv, Omega3 zB)
  • Mineralstofftest (fast immer positiv, meistens Zink und Mag zu niedrig)
  • Vitamintest bzw Verwertungstest (meist bei mindestens einem B-Vitaminen positiv, oft noch andere)
    das sind die häufigsten.

Naja, es geht nicht mal *nur* um Labortests und offensichtlich
sind wir uns ja uneinig darüber, was ausgeschlossen werden
müsste…

Ja, aber ist eine Diskussion um des Kaisers Bart. Es gibt viele (ich sage sogar die meisten) ADS Diagnostizierte, welche Belastungen und Defizite haben, welche die ADS Syntome als wesentliche Komponetne auslösen. Eine Behandlung der herausgefundenen Sachen, schwächt die Symptome meist so ab, dass kein oder zumindest weniger Ritalin gebracht werden muss und die Kinder sind auch sonst noch erst gesünder. Ob diese Gruppe nun ADS ist oder nicht ist für die Betroffenen irrelevant, wichtig ist, das die (Mit-)Ursachen behandelt werden.

Körperliche Ursachen so banal wie z. B. Hör- und Sehfähigkeit
sollte auch überprüft werden, dafür braucht man aber kein
Labor.

Na ja, wir mussten zum Hörlabor. Wenn eine Sehstörung festgestellt wurde, ist aber auch ein Verwertungsproblem gewisser Vitamin A Sachen zu untersuchen

Du zitierst die Diagnosekriterien so gerne, hast du sie
eigentlich schon einmal gründlich und vollständig gelesen? Und
krankenkassentechnisch musst du dann noch im ICD stöbern!

Gründlich nicht, aber vollständig glaube schon. Ergibt keine Diagnose, da nur äusserlich festgestellt wird. Bsp ener ist lahm wenn er nicht aufstehen und nchtb laufen kann, Diagnose lahm. Eine echte Diagnose wäre für mich aber Muskelschwund, oder Querschnittgelähmt oder so.

Ist kein ADS, stimme ich Dir zu. Aber kann eine Mitursache
sein, siehe oben und die Studie von Prof Dr Egger,
Kinderspital Meran.

Nun, Prof. Dr. Egger sieht mit seinem
„nahrungsmittelinduziertem ADS“ eben die wasserdürstende Blume
als „ADSler“. Diese Meinung teile ich keineswegs.

Erstens die Kinder wurden als ADS diagnostiziert. Zweitens, Gehirnveränderungen können sich eben auch durch die morphiden Stoffe verursacht werden, schwer oder nicht mehr unumkehrbar. Drittens, dies ist nur eine Seite der Koplexen sache, die andeer siehe Ärzteblatt, weiter wie Darmmykosen und Schwermetallbelastungen etc kommen oft dazu. Meist sind es mehrfachbelastungen/Defizite die sich leider gegenseitig beeinflussen. Aber diese erklärung würde den Umfang hier sprengen.

Was nicht heißt, dass solche Dinge zusätzlich
auftreten können, aber das ist eine andere Geschichte.

Wenn es signifikant häufig auftritt, dann hat es genmäss
Definition einen zusammenhang und ist nict einfach unabhängig
davon.

Ich schrieb nicht unabhängig… sondern zusätzlich. In einem
guten Wörterbuch wirst du schnell den Unterschied dieser zwei
Wörter herausfinden können.

OK, stimmt, habe es falsch interpretiert, sorry.
Wenn es signifikant ist, muss es einen Zusammenhang haben. Entweder eine gemeinsame Ursache, oder das eine löst das andere aus. as trifft Deiner Meinung denn davon zu?

Langsam genervte Grüße

Oh je, liebe Grüsse zurücksende. Dich nicht nerven wollte, aber auf weitere sachlich wenn nötig auch harte aber faire Diskussion mich freue.

Beat

1 „Gefällt mir“

Hallo Schärer !

Ich habe zwar keine Zeit und Lust im Detail auf deine Ausführungen einzugehen. Ich halte es auch für nicht zielführend, weil Du in deinem Überzeugungssystem bist und den hier argumentierenden Leuten dann letztlich ihre scheinbar unflexible bzw. eingeschränkte Sichtweise vorhälst.

Es liegt in der Natur der von dir genannten „Diagnostikverfahren“, dass sie immer eine scheinbare Bestätigung bringen, weil sie eben gerade nicht Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen. „Vitalstoff-Diagnostik“ oder ähnliche Verfahren sind aus meiner Sicht gelinde gesagt „Schrott“. Ich kann und will es nicht anders bezeichnen. Was aber sehr mühsam ist : Du vermischt einseitig Zitate bzw. scheinbare Belege mit Behauptungen von Quacksalbern, sprichst von Erfahrungen (die mal ein paar oder dann alle betreffen sollen). Das aber ist überhaupt nicht widerlegbar. In der Medizin läuft es aber halt anders. Wenn Du den Stein der Weisen gefunden hast, dann belege es durch prospektive, doppelblinde randomisierte Untersuchungen, die von einer anderen Arbeitsgruppe wiederholt werden können.

Nun könnte man ja sagen : Wer heilt hat recht ! Wunderbar !!! Ich warte auf die reproduzierbare Liste von Fallberichten, die einen kausalen Zusammenhang zwischen den von dir genannten Beschwerden (die eben nicht ADHS sind) und den von dir angeschuldigten Ursachen aufzeigen. Und zwar nicht für einen Zeitraum von wenigen Tagen, Wochen oder vielleicht Monaten, da es ganz natürliche Fluktutionen der Beschwerden gibt und Eltern ihre Kinder meist zu einem Zeitpunkt maximaler Bescherden zum „Diagnostiker“ schicken. Wer nur lange genug abwartet, wird also quasi immer eine „Besserung“ erzielen. Nur ist die eben nicht von langer Dauer…

Solange ist es völlig schwachsinnig und kontraindiziert, Kindern einer völlig nutzlosen Diagnostik nach dem Giesskannenprinzip zu unterwerfen, die dann vielleicht in dem ein oder anderen nicht standartisiertem „Test“ eine Auffälligkeit ergibt. Die von dir genannten Verfahren gehören fast ausnahmslos dazu. Würdest Du die gleichen Tests bei Leuten ohne jegliche Beschwerden machen, hättest du ähnliche Ergebnisse. Was dann gerne so gedeutet wird, dass diese Leute dann erst später krank werden müssen und schon mal vorsorglich ihre Gifte entfernen lassen sollten… Völliger Nepp!

Nochmal, ich kann wirklich alle ADHS-Eltern nur vor solchen Scharlatanen warnen. Und es entspricht den Erfahrungen der Eltern, dass es Quacksalber sind.

Sorry, aber ich weiss nicht wie ich es noch deutlicher schreiben soll.

Martin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

2 „Gefällt mir“

Hallo Beat,

Hätte gerne eine praktische Antwort. Wird eine
nahrungsunverträglichkeit untersucht und wenn ja wie? Wird
eine Schwermetallbelastung untersucht und wenn ja wie? Wird
ein Vitalstoffdefizit untersucht und wenn ja wie?

Warum sollte sie? Dazu weiter unten noch etwas.

Aha, wo bleiben die theoretischen Arbeiten oder Studien die
belegen, dass indirekt weder durch Unverträglichkeiten, noch
Vitalstoffmangel noch Schwermetallbelastungen, anderen
toxischen Stoffen etc dies möglich ist?

*grins* und wo bleiben die Studien die es bestätigen? Ich könnte jetzt irgendwelche abstrusen Behauptungen in die Welt setzen und sagen, XY verursacht ADS und solange mir keiner das Gegenteil beweist, werde ich die Welt damit missionieren, dass XY DIE Ursache von ADS ist und wenn nicht die 100%ige, dann wenigstens ein entscheidender oder vielleicht auch nur maßgeblicher oder möglicherweise auch nur ein möglicher Grund oder vielleicht auch nur Faktor ist.
So etwas läuft bei mir unter Quaksalberei.

Was mir vor allem immer wieder auffällt, dass es Leute gibt, die immer wieder auf solche Dinge hereinfallen und die dann aus irgendeinem mir unerfindlichem Grunde wahnsinnig missionierungsbedürftig sind. Vielleicht sollte ich mir mal etwas Nettes ausdenken, als Gegenmittel vertreibe ich dann Afu-Smart. Wenn ich das richtig aufziehe, könnte ich richtig Kohle machen und zuschauen, wie andere Leute für mein Geld kämpfen. Ist ein wirklich erwägungswerter Gedanke…

Als kitzekleine unter den vielen und komplexen Möglichkeiten
lies mal
www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=24728

Und was hat das mit unserem Thema zu tun? Mal abgesehen davon, dass sich das was da steht trotz Prof. med. und Dr. darunter für mich nicht sehr wissenschaftlich anhört. So viele „könnten“ „kann man vermuten“ „lassen annehmen“ „dürften“ hört sich für mich eher höchst spekulativ an. Und wie gesagt, es geht eh am Thema vorbei, wir reden hier nicht über Autismus.

Wenn sich ein Blümchen krümmt,
weil sie zu wenig Wasser hat, kann man sie (wenn man denn dann
nicht zu lange wartet)

eben, man beachte den klammersatz

Wenn man zu lange wartet, vertrocknet das Blümchen und stirbt.

Aber gemäss der blöden Ausschlussdiagnose, müsste es ja
ausgeschlossen werden, was ja zumindest theoretisch zur Folge
haben könnte, dass es in Zukunft kein ADS mehr gibt, wenn die
Hintergründe gefunden wurden, da dann jegliches ADS
ausgeschlossen werden müsste.

Oha, was für ein Satz. Damit dürfte es keine Krankheit mehr geben, deren Ursache man kennt. Ich seh dich schon als Dr. Frankenstein, der den armen Patienten die überflüssigen Rücktransportersysteme eines jeden Nervenendes im Gehirn amputiert…
Ich habe das Gefühl, dass du wirklich intensiv Informationen zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Intoxikationen und Vitaminstoffmangel usw. usf. sammelst und liest. Es wäre wahrscheinlich sehr begrüßenswert, wenn du die gleiche Energie aufbrächtest, wissenschaftlich fundierte (Doppelblind)Studien und Untersuchungen (z. B. auch die mit modernen nachvollziebaren Untersuchungsmethoden wie z. B. bildgebenden Verfahren usw. usf.) zu studieren. Die seriöse Ursachenforschung zu ADS ist schon ziemlich weit, eine Tatsache die du komplett zu ignorieren scheinst.

Symptome der Schwermetallbelastung (für Blei und Hg) kannst du
Dir sicher irgendwo runterladen/nachschauen. zB bleiche
Gesichtsfarbe, Gliederschmerzen, Müdigkeit, Depressionen,
Mutter hat viele Amalganfüllungen und eventuell sogar lange
gestillt.
Wegen Nahrungsmittel, gibt es 2 Gruppen: erstens opiade
Belastung des Gehirns durch morphide Stoffe:
Etwas siehst Du davon im obgenannten Ärzteblatt (morphide
Stoffe), ausserdem starke Lust auf Milchhaltige oder
Glutenhaltige Nahrungsmittel.
Zweitens wegen den versteckten „allergischen“ Sachen:
Oft Ohrenentzündungen gehabt, Verdaungsbeschwerden/kleiner
Blähbauch, Verstopfung oder häufiger, weicher manchmal sogar
unkompakter Stuhlgang, bzw Besserung der ADS Syntome bei
weglassen bestimmter Nahrungsmittel, siehe
www.elpos.ch/ERN.HTM.
Anzeichen zT. andere Ursachen: weisser Zungenbelag,
Allergieen, Hautprobleme, trockene Haut, Haare und/oder
Lippen, Ein- und Aufwachstörungen, übermässiger Durst,
schwierige Geburt/blaue Gesichtsfarbe, rötlicher Anus, leichte
bis starke Windelentzündungen (früher), oft krank/erkältet und
noch einige mehr
Möchte betonen, dass dies alles unvollstädig aufgeführte
Indizien sind und keine sichere Aussage wegen für noch gegen
die Betroffenheit machen.

Wundervoll. Einfach wundervoll. Einerseits diskutieren wir hier stundenlang völlig unsinnig über angebliche „Ursachen“ oder „Mitursachen“ und erforderliche und nicht erforderliche Untersuchungen, andererseits sehe ich hier eine Symptomliste, bei der ich nicht mal im Ansatz auf die Idee ADS käme. (Und wenn diese für so viel ADS zuständig wären, warum findet man darüber so absolut gar nichts in den Diagnosekriterien auf die du ständig verweist?) Wir haben hier mindestens 5 von 6 Familienmitgliedern mit ADS, möglicherweise sogar auch 6. Hmmm, mal abgesehen von der blauen Gesichtsfarbe bei der Geburt meiner Tochter (die (noch?) keine ADS-Diagnose hat) hervorgerufen durch eine Umwicklung der Nabelschnur kann ich die von dir genannten Symptome bei uns nicht erkennen.

Ach ja? Bei wievielen ADS-Kindern die Du kennst, wurden diese
Ursachen mittels Labortest ausgeschlossen und mit welchen
Labortests?

Kommt darauf an, was Du als kennst bezeichnet. Gehört (wegen
der Distanz) eine E-Mail Bekanntschaft auch unter kennen?
Kennen wir uns zB?


Interessant aber, dass die Frage die du im folgenden beantwortest original von dir stammte, ich hatte sie nur zitiert.

Bei restlos allen gab es positive Werte, nur nicht bei allen
gemessenen werten, ist eben individuell. Mögliche Tests:

  • Test der morphiden Stoffe wie im erwähnten Ärzteblatt
    erwähnt
  • spezieller organischer Säuretest (meistens positiv, manchmal
    sehr)
  • Test auf Darmmykosen (zb Candida, Arabinose, Colostrien etc)
    Wenn Anzeichen da sind meistens positiv, snst manchmal
  • IgA und IgE test (relativ selten positiv, ausser Anzeichen
    sind stark)
  • IgG Nahrungsmitteltest (fast immer positiv)
  • Schwermetalltests (kein Haartest, da unsicher) zB
    Provokationstest
    (oft positiv)
  • Fettsäuretest (meistens positiv, Omega3 zB)
  • Mineralstofftest (fast immer positiv, meistens Zink und Mag
    zu niedrig)
  • Vitamintest bzw Verwertungstest (meist bei mindestens einem
    B-Vitaminen positiv, oft noch andere)
    das sind die häufigsten.

Aber da du nun schon deine eigene Frage beantwortet hast… und was hat das gebracht? Was war vorher? Was war hinterher? Wie ist die ADS-Diagnose zustande gekommen? Hmm, ach nee, beantworte die Fragen lieber nicht. Das wird mir auf die Dauer zu langwierig hier ständig am Compi zu sitzen um unsinnige Diskussionen zu führen.

Ja, aber ist eine Diskussion um des Kaisers Bart. Es gibt
viele (ich sage sogar die meisten) ADS Diagnostizierte, welche
Belastungen und Defizite haben, welche die ADS Syntome als
wesentliche Komponetne auslösen.

Eine kühne Behauptung, die jeglicher Grundlage entbehrt.

Eine Behandlung der
herausgefundenen Sachen, schwächt die Symptome meist so ab,
dass kein oder zumindest weniger Ritalin gebracht werden muss
und die Kinder sind auch sonst noch erst gesünder.

Nun, wenn irgendwelche andere Krankheiten/Störungen/Mängel oder sonstwas vorliegen und diese behandelt werden, dann ist es doch logisch, dass sich die Symptome diser Krankheiten/Störungen/Mängel verbessern (vorausgesetzt, sie sind behandelbar). Das sagt nichts, aber auch rein gar nichts über eine Möglichkeit aus, Verursacher oder Mitverursacher von ADS zu sein.

Ein Kind mit ADS
Ein Kind mit Nahrungsmittelallergie
Ein Kind mit ADS und Nahrungsmittelallergie
Das Kind mit ADS wird bei einer Behandlung der Nahrungsmittelallergie keine Veränderung zeigen.
Das Kind mit einer Nahrungsmittelallergie wird - oh wunder - plötzlich vom angeblichen ADS geheilt. (war wohl ne schlechte Diagnose)
Das Kind mit ADS und Nahrungsmittelallergie zeigt plötzlich erhebliche Besserung (logisch, schließlich fallen die Symptome der Nahrungsmittelallergie weg) aber so ganz halt nicht. Schade eigentlich, liegt aber im wesentlich daran, dass es ADS hat und nicht nur eine Nahrungsmittelallergie.

Nun - die Schlussfolgerung der „klugen“ Leute -
Nahrungsmittelallergie löst ADS aus ! ??? Das kann doch nicht dein Ernst sein! Auf diese Weise kann ich für tausende Krankheiten noch viel mehr Ursachen finden, die vollkommen unsinnig sind.
Symptome alleine machen kein ADS aus. (Vielleicht sollte ich mir diesen Satz als Textbaustein abspeichern, dann muss ich es nicht so oft wieder schreiben)

Ob diese
Gruppe nun ADS ist oder nicht ist für die Betroffenen
irrelevant, wichtig ist, das die (Mit-)Ursachen behandelt
werden.

Für die Betroffenen ist es vielleicht irrelevant ob die Diagnose ADS oder Putzifutzi heißt, wenn die Behandlung hilft. Für unsere Diskussion hier aber von entscheidener Bedeutung. Und wenn das Kind an Putzifutzi leidet und die Diagnose ADS hat, sollte man doch wirklich mal darüber nachdenken, ob die Diagnose vielleicht einfach falsch war.

Gründlich nicht, aber vollständig glaube schon. Ergibt keine
Diagnose, da nur äusserlich festgestellt wird. Bsp ener ist
lahm wenn er nicht aufstehen und nchtb laufen kann, Diagnose
lahm. Eine echte Diagnose wäre für mich aber Muskelschwund,
oder Querschnittgelähmt oder so.

Und da ist wieder dieser grundsätzliche und eklatante Fehler deiner Überlegungen. ADS ist eine Diagnose, und bestimmt keine „unechte“!
Man kann ADS nicht mit etwas so unspezifischem wie z. B. lahm sein vergleichen.

Erstens die Kinder wurden als ADS diagnostiziert.

Es gibt auch hochbegabte Kinder, die bei nicht sorgfältiger Diagnose mit ADS diagnostiziert werden. Stellt sich dann heraus dass sie HB sind und entsprechend gefördert werden, fällt das ADS auf einmal weg. Die wunderbare Heilung des hochbegabtverursachtem ADS.

Zweitens,
Gehirnveränderungen können sich eben auch durch die morphiden
Stoffe verursacht werden, schwer oder nicht mehr unumkehrbar.

Soll wohl heißen nicht mehr umkehrbar. Hmmm, wie willst du denn dann feststellen, was die Ursache war? Die Frage die du dir stellen solltest: wenn morphide Stoffe Gehirnveränderungen hervorrufen können, was für mögliche Veränderungen sind das eigentlich? Und was haben die mit ADS zu tun?

Drittens, dies ist nur eine Seite der Koplexen sache, die
andeer siehe Ärzteblatt, weiter wie Darmmykosen und
Schwermetallbelastungen etc kommen oft dazu.

Selbst wenn es Belastungen gibt, die dazu kommen kann man nicht einfach den Umkehrschluss ziehen.

Meist sind es
mehrfachbelastungen/Defizite die sich leider gegenseitig
beeinflussen. Aber diese erklärung würde den Umfang hier
sprengen.

Jo, Kinder mit ADS haben oft auch z. B. eine Legasthenie oder Dyskalkulie. Ist das etwa auch „mögliche Ursache“?

OK, stimmt, habe es falsch interpretiert, sorry.
Wenn es signifikant ist, muss es einen Zusammenhang haben.

So etwas nennt man kormobid.

Entweder eine gemeinsame Ursache, oder das eine löst das
andere aus. as trifft Deiner Meinung denn davon zu?

Zwingend weder das eine noch das andere, möglich alle beide.
ADS tritt auch oft genug mit überdurschnittlicher Intelligenz bzw. Hochbegabung auf, aber ich würde jetzt mal ganz spontan das eine als Ursache oder Auslöser für das andere ausschließen.
ADS tritt häufig zusammen mit Depressionen auf, da werden wahrscheinlich wohl die Depressionen durch das ADS bzw. auf den Umgang mit und den negativen Erfahrungen des ADSlers hervorgerufen.

Ich habe übrigens keine große Lust weiter zu diskutieren, eigentlich ist mir meine Zeit dafür zu schade, ich habe bessere Dinge zu tun. Außerdem drehe ich mich nicht gern im Kreis und vor allem mag ich nicht wie eine Langspielplatte mit Kratzer ständig alles wiederholen zu müssen.

Viele Grüße

gipsy

1 „Gefällt mir“

Hallo Winkler

Ich habe zwar keine Zeit und Lust im Detail auf deine
Ausführungen einzugehen.

Bedaure ich

Es liegt in der Natur der von dir genannten
„Diagnostikverfahren“, dass sie immer eine scheinbare
Bestätigung bringen, weil sie eben gerade nicht Kriterien der
Wissenschaftlichkeit genügen.

Diese pauschale unbegründete Aussage verunmöglicht mir Stellung zu nehmen

„Vitalstoff-Diagnostik“ oder

ähnliche Verfahren sind aus meiner Sicht gelinde gesagt
„Schrott“. Ich kann und will es nicht anders bezeichnen.

Also die meisten Ärzten haben schon mal den Eisengehalt zB einer Patientin bestimmt, wenn sie zB über Müdigkeit klagt und/oder blass ist. Wenn der wert zu tief ist, dann verschreibt man Ihr ein Eisenpräparat. Die meisten Ärzten verschreiben schwangeren Frauen ein Folsäurepräparat (glaube wird sogar von der WTO empfohlen), damit das Kind keinen offenen Rücken bekommt. (Nebenbei, es vergingen 25 Jahre nachdem ein Forscher die Zusammenhänge mit offenen Rücken und Folsäure herausfand, bis euine Folsäureabgabe an Schwangere empfohlen wurde).
Also erstens, machen die meisten Ärzte Schrott, da die meisten entweder schon mal Eisen testeten oder Folsäure abgaben? Zweitens, sind andere Zusammenhänge mit anderen Erkrankungen und anderen Vitalstoffen Schrott? Wwenn ja, wieso kritisiert man dann nicht die Pharmafirmen, welche solche bei Krankheit, Stress etc probagieren und für Supradin, Berocca etc werben und verkaufen?

Was
aber sehr mühsam ist : Du vermischt einseitig Zitate

konkret halte ich fest:
angegebene Seite von Ryffel:

  • Bleiausleitung kann (bei betroffenheit) gegen ADS helfen
  • Diäten können bei ADs helfen
  • Vitalstoffe können bei ADS helfen, vermutlich mehr als bisher angenommen
  • ob Fettsäuren helfen ist weder bewiesen noch der Gegenbeweis erbracht
  • myskopische Therapie dito oben

weitere:

  • 24 bis 80% können mit oligater Diät geholfen werden (Prof Dr Egger mit Studie anchgewiesen)
  • 95% ADS’ler haben Magnesium Defizit
  • Zinknievau ist bei ADSüler im Schnitt tiefer (zu tief)
  • Omega3 dito
  • signifikant höhere Ohrenentzündungen als Kleinkind bei ADS’ler
  • gegen Ohrenentzündungen wird oft Antibiotika eingesetzt
  • Antibiotrika kann Darmflora zerstören
  • etc etc

Das sind facts, wie interpretierst Du sie denn???

Dazu kommt eigene und fremde Erfahrungen mit Theraopieen die auf den festgestelltzen Defiziten und Belastungen beruhen, welche sich mit den Erfahrungen anderer Ärzte decken.

bzw.
scheinbare Belege mit Behauptungen von Quacksalbern,

das ist ein harter Vorwurf, wer von den erwähnten Personen ist ein Quaksalber? Prof Dr Shadock? Prof Dr Egger, Leiter des Kinderspitals Meran? Bitte um angabe des Quacksalbers. Zur Studie des letzteren hast Du mir eine Meinung leider immer noch nicht mitgeteilt. Ebenso hätte ich gerne die Gegenstudien

sprichst
von Erfahrungen (die mal ein paar oder dann alle betreffen
sollen). Das aber ist überhaupt nicht widerlegbar.

Oh doch, das meiste kann man labormässig testen lassen, der Zinkgehalt ist genau so test- und bewertbar bar wie der Eisengehalt

In der
Medizin läuft es aber halt anders. Wenn Du den Stein der
Weisen gefunden hast, dann belege es durch prospektive,
doppelblinde randomisierte Untersuchungen, die von einer
anderen Arbeitsgruppe wiederholt werden können.

Nebst dem Problem wie dies zB bei einer Diät möglich sein soll: Wunderbar mache ich, stellst Du mir die Finanzen zur Verfügung?
Die dazu nötige 1/2 Mio und anschliessender Werbung für 1 Mio (Pharma gibt für Werbung fast doppelt soviel aus wie für die Studien etc), können nachträglich auf kein Produkt abgewälzt werden. Mit anderen Worten wenn Du mir die Million zur Verfügung stellst, wirst Du nichts davon sehen. > Wer stellt die Million zur Verfügung??

Nun könnte man ja sagen : Wer heilt hat recht ! Wunderbar !!!

Na ja, stelle ja nie alleine auf Erfahrungen ab, sondern wie gesagt:

  1. Zuerst gelten die wissenschaftlich eindeutig bewiesenen Sachen
  2. Wenn es dazu keine Studien dafür oder dagegen gibt, dann gelten andere wissenschaftliche Studien unterstützt von theoretischen Arbeiten
  3. Nr 2 kann dann mit Erfahrungen überprüft werden
  4. Nr 2 und Nr 3 reichen nicht aus, damit sie zu Nr 1 werden, auch wenn hunderten damit geholfen wurde

Tatsache ist dann, dass viele den Umkehrschluss machen, noch nicht eindeutig bewiesen (gemäss Nr1) heisst, dass es nicht stimmt, statt zu sagen, es ist zwar noch nicht eindeutig beweisen, aber die Teilbeweise und Indizien und andere Erkenntnisse sind so stark, dass es zumindest möglich oder sogar wahrscheinlich ist.

Ich warte auf die reproduzierbare Liste von Fallberichten, die
einen kausalen Zusammenhang zwischen den von dir genannten
Beschwerden (die eben nicht ADHS sind) und den von dir
angeschuldigten Ursachen aufzeigen. Und zwar nicht für einen
Zeitraum von wenigen Tagen, Wochen oder vielleicht Monaten, da
es ganz natürliche Fluktutionen der Beschwerden gibt und
Eltern ihre Kinder meist zu einem Zeitpunkt maximaler
Bescherden zum „Diagnostiker“ schicken. Wer nur lange genug
abwartet, wird also quasi immer eine „Besserung“ erzielen. Nur
ist die eben nicht von langer Dauer…

Beispiel, nimm meine Kinder und die von Bekannten. Aber Du weisst so gut wie ich, dass so eine Liste keinen wissenschaftlichen Wert hätte.

Solange ist es völlig schwachsinnig und kontraindiziert,
Kindern einer völlig nutzlosen Diagnostik nach dem
Giesskannenprinzip zu unterwerfen,

wo habe ich ein Gieskannenprinzip gepredigt?

die dann vielleicht in dem
ein oder anderen nicht standartisiertem „Test“ eine
Auffälligkeit ergibt. Die von dir genannten Verfahren gehören
fast ausnahmslos dazu.

Du übertreibst

Würdest Du die gleichen Tests bei
Leuten ohne jegliche Beschwerden machen, hättest du ähnliche
Ergebnisse.

Nochmals, die Studien zeigen klar auf, dass der Zink, Magnesiumgehalt und der Omega3 Gehalt gegenüber der Normgruppe klar tiefer ist, signifikant!!!

Was dann gerne so gedeutet wird, dass diese Leute
dann erst später krank werden müssen und schon mal vorsorglich
ihre Gifte entfernen lassen sollten… Völliger Nepp!

Denke Du meist damit das Blei oder Quecksilber. Zu Blei, das es bei Betroffenheit hilft, siehe Artikel Ryffel. Zu Hg: WErhöhte Hg werte kann ein gesunder haben, wie jemand 1 Päcken Zigaretten pro Tag rauchen kann und trotzdem gesund ist. Wenn er nicht aufhört zu rauchen, kann er später deshalb krank werden, oder auch nicht. Dito bei Hg. Nochmals die eine Krankheit (ADS) eine Ursachen/Behandlung funktioniert nicht, das habe ich ja schon früher gesagt.

Nochmal, ich kann wirklich alle ADHS-Eltern nur vor solchen
Scharlatanen warnen. Und es entspricht den Erfahrungen der
Eltern, dass es Quacksalber sind.

Aha, dann sag mir wieviele Eltern die entsprechenden Abklärungen und Untersuchungen gemacht haben (was man ja sollte nach der Ausschlussdiagnostik) und trotz entsprechender Behandlung kleine besserungen erzielt haben!!! Bin gespannt, auf wieviele kinder Du mir angegebn kannst.

Sorry, aber ich weiss nicht wie ich es noch deutlicher
schreiben soll.

Musst Dich nicht entschuldigen. bin für harte, wenn faire, Worte.
Mein Vorschlag: Mach eine Kurzstudie mit 10 Kindern,

Gruss
Beat

Hallo Beat,

ADS wird *nicht* ausschließlich über Symptome bestimmt. Über
die Symptome wird lediglich bestimmt, ob möglicherweise ein
ADS in Betracht kommt.

Aha, ist mir zumindest in der Praxis ganz neu. Wie bestimmt
man dann ADS???

Beat, es ist dir nun schon so oft „vorgebetet“ worden. Du
kennst doch die Diagnosekriterien so genau… Die Symptome
sind nicht das einzige… dazu gehört auch noch eine
sorgfältige Anamnese und eine Ausschlussdiagnostik.
ADS-Symptome sind halt noch kein ADS.

Hätte gerne eine praktische Antwort. Wird eine
nahrungsunverträglichkeit untersucht und wenn ja wie? Wird
eine Schwermetallbelastung untersucht und wenn ja wie? Wird
ein Vitalstoffdefizit untersucht und wenn ja wie?

Gute Seite, stimme der völlig zu. Aber was ist die Ursache der
arin genannten Faktoren??? Jemand kann zB nicht mehr die Füsse
bewegen, weil das Signal nicht bis dahin gelangt. Die Ursache
dahinter ist aber, weil das Rückenmark durchgetrennt ist. Was
ist die Ursache die unter Dopamin genannten Störungen???

Nun, wie du lesen konntest, verschiedene Dinge wie z. B. die
erhöhte Anzahl der Rücktransporter Systeme. Das ist
physiologisch vorhanden und wird nicht durch eine
Nahrungsmittelunverträglichkeit oder was auch immer
hervorgerufen und verschwindet dann auf einmal wieder.

Aha, wo bleiben die theoretischen Arbeiten oder Studien die
belegen, dass indirekt weder durch Unverträglichkeiten, noch
Vitalstoffmangel noch Schwermetallbelastungen, anderen
toxischen Stoffen etc dies möglich ist?
Als kitzekleine unter den vielen und komplexen Möglichkeiten
lies mal
www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=24728
Möchte betonen, dass das nur ein möglicher Teilbereich ist und
die Zusammenhänge etc schon nur dieses Teilbereiches
unvollständig aufgeführt und komplex sind. Wenn Dus genauer
wissen willst, müsstest Du einige Forschungsarbeiten etc
studieren.

Wir
reden hier nicht von einer Beule die kommt und geht, oder eine
Entzündung oder was auch immer.

Genau. Die Auswirkungen sind komplexer oft indirekt und mit
Depotwirkungen behandelt. Eine Schnapsleber wird ausserdem zb
auch nicht wieder gesund, wenn man aufhört Alkohol zu trinken.

Wenn sich ein Blümchen krümmt,
weil sie zu wenig Wasser hat, kann man sie (wenn man denn dann
nicht zu lange wartet)

eben, man beachte den klammersatz

sie durch gießen wieder aufrichten.
Wenn sie aber einen krummen Stengel hat, dann kannste nix
machen.

Möglich, aber wieso ist der Stengel krumm geworden

*malneugierigbin* weil du ja gewisse Dinge unbedingt als
Auschlussdiagnostik für ADS sehen würdest.

Eigentlich sehe ich es nicht aus Auschlussdiagnostik, sondern
als (zumindest) individuelle (Mit-)Ursache von ADS.
Aber gemäss der blöden Ausschlussdiagnose, müsste es ja
ausgeschlossen werden, was ja zumindest theoretisch zur Folge
haben könnte, dass es in Zukunft kein ADS mehr gibt, wenn die
Hintergründe gefunden wurden, da dann jegliches ADS
ausgeschlossen werden müsste.

Wie sind denn die
Symptome, die einen Verdacht auf eine Bleiintoxikation oder
Nahrungsmittelunverträglichkeit zulassen?

Symptome der Schwermetallbelastung (für Blei und Hg) kannst du
Dir sicher irgendwo runterladen/nachschauen. zB bleiche
Gesichtsfarbe, Gliederschmerzen, Müdigkeit, Depressionen,
Mutter hat viele Amalganfüllungen und eventuell sogar lange
gestillt.
Wegen Nahrungsmittel, gibt es 2 Gruppen: erstens opiade
Belastung des Gehirns durch morphide Stoffe:
Etwas siehst Du davon im obgenannten Ärzteblatt (morphide
Stoffe), ausserdem starke Lust auf Milchhaltige oder
Glutenhaltige Nahrungsmittel.
Zweitens wegen den versteckten „allergischen“ Sachen:
Oft Ohrenentzündungen gehabt, Verdaungsbeschwerden/kleiner
Blähbauch, Verstopfung oder häufiger, weicher manchmal sogar
unkompakter Stuhlgang, bzw Besserung der ADS Syntome bei
weglassen bestimmter Nahrungsmittel, siehe
www.elpos.ch/ERN.HTM.
Anzeichen zT. andere Ursachen: weisser Zungenbelag,
Allergieen, Hautprobleme, trockene Haut, Haare und/oder
Lippen, Ein- und Aufwachstörungen, übermässiger Durst,
schwierige Geburt/blaue Gesichtsfarbe, rötlicher Anus, leichte
bis starke Windelentzündungen (früher), oft krank/erkältet und
noch einige mehr
Möchte betonen, dass dies alles unvollstädig aufgeführte
Indizien sind und keine sichere Aussage wegen für noch gegen
die Betroffenheit machen.

Ach ja? Bei wievielen ADS-Kindern die Du kennst, wurden diese
Ursachen mittels Labortest ausgeschlossen und mit welchen
Labortests?

Kommt darauf an, was Du als kennst bezeichnet. Gehört (wegen
der Distanz) eine E-Mail Bekanntschaft auch unter kennen?
Kennen wir uns zB?
Bei restlos allen gab es positive Werte, nur nicht bei allen
gemessenen werten, ist eben individuell. Mögliche Tests:

  • Test der morphiden Stoffe wie im erwähnten Ärzteblatt
    erwähnt
  • spezieller organischer Säuretest (meistens positiv, manchmal
    sehr)
  • Test auf Darmmykosen (zb Candida, Arabinose, Colostrien etc)
    Wenn Anzeichen da sind meistens positiv, snst manchmal
  • IgA und IgE test (relativ selten positiv, ausser Anzeichen
    sind stark)
  • IgG Nahrungsmitteltest (fast immer positiv)
  • Schwermetalltests (kein Haartest, da unsicher) zB
    Provokationstest
    (oft positiv)
  • Fettsäuretest (meistens positiv, Omega3 zB)
  • Mineralstofftest (fast immer positiv, meistens Zink und Mag
    zu niedrig)
  • Vitamintest bzw Verwertungstest (meist bei mindestens einem
    B-Vitaminen positiv, oft noch andere)
    das sind die häufigsten.

Naja, es geht nicht mal *nur* um Labortests und offensichtlich
sind wir uns ja uneinig darüber, was ausgeschlossen werden
müsste…

Ja, aber ist eine Diskussion um des Kaisers Bart. Es gibt
viele (ich sage sogar die meisten) ADS Diagnostizierte, welche
Belastungen und Defizite haben, welche die ADS Syntome als
wesentliche Komponetne auslösen. Eine Behandlung der
herausgefundenen Sachen, schwächt die Symptome meist so ab,
dass kein oder zumindest weniger Ritalin gebracht werden muss
und die Kinder sind auch sonst noch erst gesünder. Ob diese
Gruppe nun ADS ist oder nicht ist für die Betroffenen
irrelevant, wichtig ist, das die (Mit-)Ursachen behandelt
werden.

Körperliche Ursachen so banal wie z. B. Hör- und Sehfähigkeit
sollte auch überprüft werden, dafür braucht man aber kein
Labor.

Na ja, wir mussten zum Hörlabor. Wenn eine Sehstörung
festgestellt wurde, ist aber auch ein Verwertungsproblem
gewisser Vitamin A Sachen zu untersuchen

Du zitierst die Diagnosekriterien so gerne, hast du sie
eigentlich schon einmal gründlich und vollständig gelesen? Und
krankenkassentechnisch musst du dann noch im ICD stöbern!

Gründlich nicht, aber vollständig glaube schon. Ergibt keine
Diagnose, da nur äusserlich festgestellt wird. Bsp ener ist
lahm wenn er nicht aufstehen und nchtb laufen kann, Diagnose
lahm. Eine echte Diagnose wäre für mich aber Muskelschwund,
oder Querschnittgelähmt oder so.

Ist kein ADS, stimme ich Dir zu. Aber kann eine Mitursache
sein, siehe oben und die Studie von Prof Dr Egger,
Kinderspital Meran.

Nun, Prof. Dr. Egger sieht mit seinem
„nahrungsmittelinduziertem ADS“ eben die wasserdürstende Blume
als „ADSler“. Diese Meinung teile ich keineswegs.

Erstens die Kinder wurden als ADS diagnostiziert. Zweitens,
Gehirnveränderungen können sich eben auch durch die morphiden
Stoffe verursacht werden, schwer oder nicht mehr unumkehrbar.
Drittens, dies ist nur eine Seite der Koplexen sache, die
andeer siehe Ärzteblatt, weiter wie Darmmykosen und
Schwermetallbelastungen etc kommen oft dazu. Meist sind es
mehrfachbelastungen/Defizite die sich leider gegenseitig
beeinflussen. Aber diese erklärung würde den Umfang hier
sprengen.

Was nicht heißt, dass solche Dinge zusätzlich
auftreten können, aber das ist eine andere Geschichte.

Wenn es signifikant häufig auftritt, dann hat es genmäss
Definition einen zusammenhang und ist nict einfach unabhängig
davon.

Ich schrieb nicht unabhängig… sondern zusätzlich. In einem
guten Wörterbuch wirst du schnell den Unterschied dieser zwei
Wörter herausfinden können.

OK, stimmt, habe es falsch interpretiert, sorry.
Wenn es signifikant ist, muss es einen Zusammenhang haben.
Entweder eine gemeinsame Ursache, oder das eine löst das
andere aus. as trifft Deiner Meinung denn davon zu?

Langsam genervte Grüße

Oh je, liebe Grüsse zurücksende. Dich nicht nerven wollte,
aber auf weitere sachlich wenn nötig auch harte aber faire
Diskussion mich freue.

Beat

Hallo Gypsy

Hätte gerne eine praktische Antwort. Wird eine
nahrungsunverträglichkeit untersucht und wenn ja wie? Wird
eine Schwermetallbelastung untersucht und wenn ja wie? Wird
ein Vitalstoffdefizit untersucht und wenn ja wie?

Warum sollte sie? Dazu weiter unten noch etwas.

Ein nein oder ja wäre schneller gewesen… smile

Aha, wo bleiben die theoretischen Arbeiten oder Studien die
belegen, dass indirekt weder durch Unverträglichkeiten, noch
Vitalstoffmangel noch Schwermetallbelastungen, anderen
toxischen Stoffen etc dies möglich ist?

*grins* und wo bleiben die Studien die es bestätigen?

Habe ja einige erwähnt, die zumindest die Wahrscheinlichkleit nahe legen. Die Studie von Prof Dr Egger ist sogar anerkannt

Ich
könnte jetzt irgendwelche abstrusen Behauptungen in die Welt
setzen und sagen, XY verursacht ADS und solange mir keiner das
Gegenteil beweist,

Es ist nicht irgendwelche Behauptung und nicht eine Ursache. Die Auissage ist mit theoretischen Untersuchungen und (Klein-)Studien und Erfahrungen hinterlegt.

Was mir vor allem immer wieder auffällt, dass es Leute gibt,
die immer wieder auf solche Dinge hereinfallen und die dann
aus irgendeinem mir unerfindlichem Grunde wahnsinnig
missionierungsbedürftig sind.

Nochmals, ist Prof Dr Egger, Leiter des Kinderspitals Meran jemand der auf Sachen hereinfällt bzw Lezute hereinfallen lässt? Das ist nur einer von vielen und die vielen eltern wie ich, von denen rede ich gar nicht.

Vielleicht sollte ich mir mal
etwas Nettes ausdenken, als Gegenmittel vertreibe ich dann
Afu-Smart. Wenn ich das richtig aufziehe, könnte ich richtig
Kohle machen und zuschauen, wie andere Leute für mein Geld
kämpfen. Ist ein wirklich erwägungswerter Gedanke…

Es ist eben genau umgekehrt! Mit solchen Sachen kannst Du wenig oder kein Geld machen (zb Diät), hingegen mit Ritalin sehr viel. Verstehst Du das?? Man kann noch das doppelte der Forschung in Marketing investieren und die Kosten einfach auf das Produkt schlagen. Wenn man das gut macht, geben die Ärzte Kindern unter 5 Jahren schon Ritalin, obwohl dessen Wirkung und Nebenwirkung wissenschaftlich nicht bewiesen ist. Aber soll niemand mit einer Kleinstudien kommen, bei welcher vielleicht eine wesentlich günstigere und nebenwirkungsfreie Therapie, nach entsprechender Abklärung der Betroffenheit, helfen könnte.

Als kitzekleine unter den vielen und komplexen Möglichkeiten
lies mal
www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=24728

Und was hat das mit unserem Thema zu tun?

Na sorry. Erstens wird dort auch das Thema ADS gestreift, siehe zb Schluss. Ausserdem ist es bekannt, dass es einen fliessenden èbergang zwiechen AD und Autismus gibt, insbesondere zwischen dem Asperger Syndrom, welches ja klar zum Autismus gehört. Die zusammenhänge (ADS, Asperger) hat man übrigens bei bildhaften Verfahren des Gehirns auch feststellen können.

Mal abgesehen davon,
dass sich das was da steht trotz Prof. med. und Dr. darunter
für mich nicht sehr wissenschaftlich anhört. So viele
„könnten“ „kann man vermuten“ „lassen annehmen“ „dürften“ hört
sich für mich eher höchst spekulativ an.

Richtig, es wäre möglich… . Dies ist eines von dutzenden Studien, Erfahrungen, Feststellungen, erkenntnissen, so das in gewiessen bereichen das es könnte zu einem wahrscheinlich etc wird

Und wie gesagt, es
geht eh am Thema vorbei, wir reden hier nicht über Autismus.

siehe Komentar oben

Wenn sich ein Blümchen krümmt,
weil sie zu wenig Wasser hat, kann man sie (wenn man denn dann
nicht zu lange wartet)

eben, man beachte den klammersatz

Wenn man zu lange wartet, vertrocknet das Blümchen und stirbt.

Genau und dann gibt man ihm Wasser und es wird nicht wieder gut, also ist wassermangel nicht die Ursache das es der Pflanze schlecht geht

Aber gemäss der blöden Ausschlussdiagnose, müsste es ja
ausgeschlossen werden, was ja zumindest theoretisch zur Folge
haben könnte, dass es in Zukunft kein ADS mehr gibt, wenn die
Hintergründe gefunden wurden, da dann jegliches ADS
ausgeschlossen werden müsste.

Oha, was für ein Satz. Damit dürfte es keine Krankheit mehr
geben, deren Ursache man kennt.

Oh doch. Querschnittslähmung wird konkret festgestellt. ADS aber eben nicht, sondern nur an den Syntomen diagnostiziert, ausser es hat eine Ursache (Ausschlussdiagnostik) dann ist es eben scheinbar nicht ADS.

Ich seh dich schon als Dr.
Frankenstein, der den armen Patienten die überflüssigen
Rücktransportersysteme eines jeden Nervenendes im Gehirn
amputiert…

Das Gehirn besteht grösstenteils aus Fett. Die meisten ADS Kinder haben einen Fettsäuremangel, signifikant höher als die Norm. Andererseits kann sich Schwermetall im Gehir aktiv werden. Im weiteren können toxische Belastungen inkl morphide/opiate Stoffe auch veränderungen im Gerhirn hervorrufen. Diu siehst, es gibt einiges das nicht gleich von der hand zu weisen ist.

Ich habe das Gefühl, dass du wirklich intensiv Informationen
zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Intoxikationen und
Vitaminstoffmangel usw. usf. sammelst und liest. Es wäre
wahrscheinlich sehr begrüßenswert, wenn du die gleiche Energie
aufbrächtest, wissenschaftlich fundierte (Doppelblind)Studien
und Untersuchungen (z. B. auch die mit modernen
nachvollziebaren Untersuchungsmethoden wie z. B. bildgebenden
Verfahren usw. usf.) zu studieren. Die seriöse
Ursachenforschung zu ADS ist schon ziemlich weit, eine
Tatsache die du komplett zu ignorieren scheinst.

wie gesagt, die wissenschaftlich eindeutigen Studien gehen immer vor. Wenn Du mir eine hast, die etwas von dem geschriebenen widerlegt, dann bin ich Dir für Zustellung dankbar.

Symptome der Schwermetallbelastung (für Blei und Hg) kannst du
Dir sicher irgendwo runterladen/nachschauen. zB bleiche
Gesichtsfarbe, Gliederschmerzen, Müdigkeit, Depressionen,
Mutter hat viele Amalganfüllungen und eventuell sogar lange
gestillt.
Wegen Nahrungsmittel, gibt es 2 Gruppen: erstens opiade
Belastung des Gehirns durch morphide Stoffe:
Etwas siehst Du davon im obgenannten Ärzteblatt (morphide
Stoffe), ausserdem starke Lust auf Milchhaltige oder
Glutenhaltige Nahrungsmittel.
Zweitens wegen den versteckten „allergischen“ Sachen:
Oft Ohrenentzündungen gehabt, Verdaungsbeschwerden/kleiner
Blähbauch, Verstopfung oder häufiger, weicher manchmal sogar
unkompakter Stuhlgang, bzw Besserung der ADS Syntome bei
weglassen bestimmter Nahrungsmittel, siehe
www.elpos.ch/ERN.HTM.
Anzeichen zT. andere Ursachen: weisser Zungenbelag,
Allergieen, Hautprobleme, trockene Haut, Haare und/oder
Lippen, Ein- und Aufwachstörungen, übermässiger Durst,
schwierige Geburt/blaue Gesichtsfarbe, rötlicher Anus, leichte
bis starke Windelentzündungen (früher), oft krank/erkältet und
noch einige mehr
Möchte betonen, dass dies alles unvollstädig aufgeführte
Indizien sind und keine sichere Aussage wegen für noch gegen
die Betroffenheit machen.

Wundervoll. Einfach wundervoll. Einerseits diskutieren wir
hier stundenlang völlig unsinnig über angebliche „Ursachen“
oder „Mitursachen“ und erforderliche und nicht erforderliche
Untersuchungen, andererseits sehe ich hier eine Symptomliste,
bei der ich nicht mal im Ansatz auf die Idee ADS käme.

Sorry, Du hast gefragt, welches die Symptome für die genannten SACHEN SIND. hABE ALLE AUFGEZÄHLT, DIE NEBEN DER ads sYMPTIOME OFT ODER MANCHMAL NOCH AUFTRETEN. Wenn Du ein Kind hast, das nebst den ADS Symptomen noch einige aus einer Gruppe der aufgezählten hat, dann würe es zu untersuchen, ob sowohl dioe ADS Symtome wie die aufgezählten eben von derjenigen Sache käme

Wir haben hier mindestens 5 von 6
Familienmitgliedern mit ADS, möglicherweise sogar auch 6.
Hmmm, mal abgesehen von der blauen Gesichtsfarbe bei der
Geburt meiner Tochter (die (noch?) keine ADS-Diagnose hat)
hervorgerufen durch eine Umwicklung der Nabelschnur kann ich
die von dir genannten Symptome bei uns nicht erkennen.

Keine? Höchst interessant. Schicke Dir gerne eine zimlich umfassende Liste zu, OK? Bin gespannt auf das Resultat.

Bei restlos allen gab es positive Werte, nur nicht bei allen
gemessenen werten, ist eben individuell. Mögliche Tests:

  • Test der morphiden Stoffe wie im erwähnten Ärzteblatt
    erwähnt
  • spezieller organischer Säuretest (meistens positiv, manchmal
    sehr)
  • Test auf Darmmykosen (zb Candida, Arabinose, Colostrien etc)
    Wenn Anzeichen da sind meistens positiv, snst manchmal
  • IgA und IgE test (relativ selten positiv, ausser Anzeichen
    sind stark)
  • IgG Nahrungsmitteltest (fast immer positiv)
  • Schwermetalltests (kein Haartest, da unsicher) zB
    Provokationstest
    (oft positiv)
  • Fettsäuretest (meistens positiv, Omega3 zB)
  • Mineralstofftest (fast immer positiv, meistens Zink und Mag
    zu niedrig)
  • Vitamintest bzw Verwertungstest (meist bei mindestens einem
    B-Vitaminen positiv, oft noch andere)
    das sind die häufigsten.

Aber da du nun schon deine eigene Frage beantwortet hast…
und was hat das gebracht? Was war vorher? Was war hinterher?
Wie ist die ADS-Diagnose zustande gekommen?

Die Diagnose war ganz konventionell gestellt worden. Allen ging es nach der Therapie der defizite und/oder Belastungen besser. Einigen so gut, dass sie heute nicht mehr als ADS betrachtet werden, zB gemäss Aussagen der Lehrer.

Ja, aber ist eine Diskussion um des Kaisers Bart. Es gibt
viele (ich sage sogar die meisten) ADS Diagnostizierte, welche
Belastungen und Defizite haben, welche die ADS Syntome als
wesentliche Komponetne auslösen.

Eine kühne Behauptung, die jeglicher Grundlage entbehrt.

Nein, habe auf die Studien mit den Defiziten bei Magnesium, Omega3, Zink etc hingewiesen, dazu der vorgenannte Link, im weiteren die Studie von Egger. Weiterhin die Page von Ryffel (Blei, Vitalstoffe, Diät). Es bestehen also durchaus einige Grundlagen

Eine Behandlung der
herausgefundenen Sachen, schwächt die Symptome meist so ab,
dass kein oder zumindest weniger Ritalin gebracht werden muss
und die Kinder sind auch sonst noch erst gesünder.

Nun, wenn irgendwelche andere Krankheiten/Störungen/Mängel
oder sonstwas vorliegen und diese behandelt werden, dann ist
es doch logisch, dass sich die Symptome diser
Krankheiten/Störungen/Mängel verbessern (vorausgesetzt, sie
sind behandelbar). Das sagt nichts, aber auch rein gar nichts
über eine Möglichkeit aus, Verursacher oder Mitverursacher von
ADS zu sein.

Eben. Die ADS diagnostizierten Kinder haben eine IUntersuchung IHRER Defizite und Belastungen gemacht. Entsprechend wurde therapiert und die ADS Symptome gingen stark zurück. Gemäss Deiner Aussage beruhte also das ADS auf all diesen Sachen, da diese ADS Symptome zurückgingen. Das entspricht meiner Aussage ist ja logisch, wie Du sagst.

Ein Kind mit ADS
Ein Kind mit Nahrungsmittelallergie
Ein Kind mit ADS und Nahrungsmittelallergie
Das Kind mit ADS wird bei einer Behandlung der
Nahrungsmittelallergie keine Veränderung zeigen.

Doch, wenn diese das ADS ausdgelöst hat. Dies ist allgemein anerkannt, das dies möglich sein kann. Bisher dachte man aber, dass es nur einige wenige Prozente sind. Gemäss egger sind es aber wesentlich mehr.

Das Kind mit einer Nahrungsmittelallergie wird - oh wunder -
plötzlich vom angeblichen ADS geheilt. (war wohl ne schlechte
Diagnose)

Aha, siehe erste Frage die Du nicht beantwortet hast.

Das Kind mit ADS und Nahrungsmittelallergie zeigt plötzlich
erhebliche Besserung (logisch, schließlich fallen die Symptome
der Nahrungsmittelallergie weg) aber so ganz halt nicht.

Richtig, aber sind auch Besserungen bei den ADS Syntomen feststellbar, manchmal so, dass ADS nicht mehr erkannt werden könnte. Da es aber meistens mehrfache Defizite/Belastungen sind (Stoffwechselstörung), soll eben nicht nur die Nahrungsmittelunverträglichkeit behandlet werden, sondern alle Defizite und Belastungen die das kind hat.

Nun - die Schlussfolgerung der „klugen“ Leute -
Nahrungsmittelallergie löst ADS aus ! ??? Das kann doch
nicht dein Ernst sein!

Das dies bei einigen so ist, ist mehrheitlich unbestritten, siehe oben! Neu ist höchstens, dass es wesentlich mehr sind (Egger) als bisher angenommen.

Symptome alleine machen kein ADS aus. (Vielleicht sollte ich
mir diesen Satz als Textbaustein abspeichern, dann muss ich es
nicht so oft wieder schreiben)

Wie wird dann ADS diagnostiziert? An den Symptomen.

Ob diese
Gruppe nun ADS ist oder nicht ist für die Betroffenen
irrelevant, wichtig ist, das die (Mit-)Ursachen behandelt
werden.

Für die Betroffenen ist es vielleicht irrelevant ob die
Diagnose ADS oder Putzifutzi heißt, wenn die Behandlung hilft.

Genau

Für unsere Diskussion hier aber von entscheidener Bedeutung.
Und wenn das Kind an Putzifutzi leidet und die Diagnose ADS
hat, sollte man doch wirklich mal darüber nachdenken, ob die
Diagnose vielleicht einfach falsch war.

Siehe Frage 1, Deine Antwort? Ds wird ausserdem eben nicht an der rsache, sondern an den Symptomen diagnostiziert.

Gründlich nicht, aber vollständig glaube schon. Ergibt keine
Diagnose, da nur äusserlich festgestellt wird. Bsp ener ist
lahm wenn er nicht aufstehen und nchtb laufen kann, Diagnose
lahm. Eine echte Diagnose wäre für mich aber Muskelschwund,
oder Querschnittgelähmt oder so.

Und da ist wieder dieser grundsätzliche und eklatante Fehler
deiner Überlegungen. ADS ist eine Diagnose, und bestimmt keine
„unechte“!
Man kann ADS nicht mit etwas so unspezifischem wie z. B. lahm
sein vergleichen.

Wie wird diagnopstiziert? Seine Aufmerksamkeit, Verhalten etc, also Symtome. Sag mir ein Punkt der nicht auf Syntome beruht, ausser das man eine Ausschlussdiagnostik machen sollte und die bene nicht gemacht wird, siehe Frage 1.

Erstens die Kinder wurden als ADS diagnostiziert.

Es gibt auch hochbegabte Kinder, die bei nicht sorgfältiger
Diagnose mit ADS diagnostiziert werden.

Trifft maximum auf ein Kind zu.

Zweitens,
Gehirnveränderungen können sich eben auch durch die morphiden
Stoffe verursacht werden, schwer oder nicht mehr unumkehrbar.

Soll wohl heißen nicht mehr umkehrbar. Hmmm, wie willst du
denn dann feststellen, was die Ursache war?

So wie eine äuferleber auch von Alkohol kaputt gemacht wird, oder Lungenkrebs vom Rauchen kommen kann, aber nicht muss.

Die Frage die du
dir stellen solltest: wenn morphide Stoffe Gehirnveränderungen
hervorrufen können, was für mögliche Veränderungen sind das
eigentlich? Und was haben die mit ADS zu tun?

Durch bildliche Verfahren des Gehirns konnte man bei vieklen ASDS’ler Gehirnabnormalitäten feststellen.

Drittens, dies ist nur eine Seite der Koplexen sache, die
andeer siehe Ärzteblatt, weiter wie Darmmykosen und
Schwermetallbelastungen etc kommen oft dazu.

Selbst wenn es Belastungen gibt, die dazu kommen kann man
nicht einfach den Umkehrschluss ziehen.

Stimmt. Wenn signifikant mer Belastungen gegenüber der Normgruppe auftreten, dann löst das eine das andere aUS, ODER DIE uRSACHE DER BEIDEN IST DIE GLEICHE. Was tippst du mit welcher Begründung?

Meist sind es
mehrfachbelastungen/Defizite die sich leider gegenseitig
beeinflussen. Aber diese erklärung würde den Umfang hier
sprengen.

Jo, Kinder mit ADS haben oft auch z. B. eine Legasthenie oder
Dyskalkulie. Ist das etwa auch „mögliche Ursache“?

Nein, das ist ein weitere Sache die einen gemeinsame oder ähnliche Hintergruind hat, dito die autistischen Züge.Dein Beispiel ist typisch, die doppelte Betroffenheit ist signifikant. Also was für ein Zusammenhang besteht?
Kleines nicht abschliessendes Beispiel: Fettsäuren sind wichtig für den Gehirnaufbau. Eine entsprechende Unterversorgung zB durch eine Störung der Fettsäureverwertung, hat negative Auswirkungen auf das Gehirn und dessen Funktion und Entwicklung. Etwas dazu mit Querhinweisen auf die gegenwärtig laufende Studie siehe www.cenaverde.com Verweise nicht auf die Firma (im Sinne von Indizien etc), sondern speziell auf die Studie, die nächsten raus kommen sollte und von der ich erwarte, dass sie die Kleinstudie bestätigt.
Nebenbei, wäre dann eben auch die Ursache der Verwertungsstörung interessant und deren direkter negativer Einfluss auf das gehirn

Entweder eine gemeinsame Ursache, oder das eine löst das
andere aus. as trifft Deiner Meinung denn davon zu?

Zwingend weder das eine noch das andere, möglich alle beide.

Signifikant heisst hat einen Zusammenhang!!!

ADS tritt auch oft genug mit überdurschnittlicher Intelligenz
bzw. Hochbegabung auf, aber ich würde jetzt mal ganz spontan
das eine als Ursache oder Auslöser für das andere
ausschließen.

Stimmt. weiss da nicht welches das andere Auslöst, oder obs eine gemeinsame Ursache hat.

ADS tritt häufig zusammen mit Depressionen auf, da werden
wahrscheinlich wohl die Depressionen durch das ADS bzw. auf
den Umgang mit und den negativen Erfahrungen des ADSlers
hervorgerufen.

Eine schöne, recht logische, aber eine Aussage ohne jeglichen Bewieshintergrund. Denke das es wahrscheinlich bei einigen so ist, aber die Häufigkeit ist nicht erklärbar. Gerade letzte Woche hatte ich weider so ein Kind (nicht das erste) welches Colostrienbakterien hatte, deren giftige Stoffwechselprodukte psychische sACHEN INSBESONDERE dEPRESSIONEN AUSLÖSEN KÖNNEN. Der Bafall zeigt eine Darmflorastörung an (was auch eine Immunsstörung ist und den Stoffwecshel beeinflusst). Eine Darmflorastörung kann einen Candidabefall verursachen. Dessen giftige Stoffwechselprodukte können ebenfalls psychische sachen auswirken zB Hyperaktivität. Mir sind mit dem eigenen Kind drei Fälle bekannt, bei denen die Hyperaktivität innert eines Monates vollständig verschwandm, nach der Antipilzbehandlung. Weitere Infos zu Candida im allgemeinen siehe die Deutsche Candidahilfe www.candida.de. Im weitern ist auch bekannt, dass Blei- und Quecksilberbelastungen Depressionen hervorrufen können.

Viele Grüße
Beat

Hallo Beat,

kennt du eigentlich Prof. Hürther? Was hälst du von ihm und seinen Thesen?

Viele Grüße

gipsy