Es kommt immer auch ein wenig auf die Zellarft des Krebses an. Aber streuen kann Kehlkopfkrebs in jedem Fall. Daher erscheint eine zu zurückhaltende Herangehensweise problematisch; lieber radikaler operieren, aber weiterleben.
Gruss, Branden
Hallo,
ja, man kann wieder sprechen lernen.
Ich habe dies schon vor ca. 30 Jahren am Rande mitbekommen und es klappte. In der Zwischenzeit hat sich die Technik enorm verbesser und auch die logopädische Betreuung.
Hier ein kurzer Auszug aus einem Text der Univ.Klinik für HNO am Allg. Krankenhaus in Wien, Abt. f. Phoniatrie:
Zitat Anfang
In der Behandlung laryngektomierter Patienten konnte die bisher überwiegend logopädisch orientierte Stimmrehabilitation erfolgreich durch die operative Anlage eines tracheo-ösophagealen Shunts und dem Einsetzen einer Stimmprothese ergänzt werden.Zitat Ende
Gruß
Irene
Metastasierung
Guten Tag,
über die Möglichkeiten nach der Entfernung wurde ja schon geschrieben. Bleibt noch deine Frage nach der Metastasierung. Das hängt v.a. wie bei nahezu allen Krebsen davon ab, wie früh sie erkannt worden sind. Und das hängt beim Kehlkopfkrebs davon ab, an welcher Stelle im Kehlkopf der Ausgangsort ist. Ist der Krebs nämlich hauptsächlich auf den Stimmlippen, dann wird er früh erkannt und metastasiert meist noch nicht. Deshalb sollte Heiserkeit ohne erkennbare unterhaltende Ursache, die länger als drei Wochen anhält immer abgeklärt werden.
Ein übersichtlicher link zu Kehlkopfkrebs ist folgender:
http://www.m-ww.de/krankheiten/krebs/kehlkopfkrebs.html
hat drei Seiten, ist sehr ausführlich und hat am Ende noch einen link zur Schweizer Vereinigung der Kehlkopflosen.
Gruß
Kerstin