Überproduktion Gallensaft ?

Hallo !

Ich habe vor einem Jahr die Gallenblase entfernt bekommen. Nun merke ich des öfteren, jedesmal bei Negativ-Stress (Ärger), dass ich Schmezen bekommen (krampfartig), Blähungen, vor allem im Oberbauch, auch im Unterbauch-Bereich. Ich muss dazu erwähnen, dass ich einen Morbus Crohn habe, aber den kenn ich schon länger, der äußert sich nicht so sporadisch kurz.
Da es ja im Volksmund so schön heisst, bei Ärger geht einem die Galle über, bin ich darauf gekommen, dass ja jetzt, wo das Reservoir für überschüssige Gallensaft fehlt, das Zeugs ungehindert in Magen und Darm schwappen kann. Vor allem meinen armen crohngebeutelten Darm könnte man da wunderbar reizen !
Nun gibt es jede Menge Hausmittelchen, Medikamente, Natursachen die den Gallenfluss anregen, aber gibt es auch welche die den überschüssigen Gallensaft binden ? Und ich hoffe, mir schlägt jetzt niemand Quantalan-Beutel vor. Ich hatte vor vielen Jahr mal wegen Fettstühlen direkt nach Darm-OP meine Erfahrungen damit… (würg). In erster Linie bekam ich davon Blähungen, die Fettstühle gingen mit dem Lauf der zeit von alleine weg.

Vielleicht weiß wer ja was aus der Hexenküche im Drogeriemarkt ?

Ciao
Carmen

Hallo,

das Problem bei dir ist nicht unbedingt eine übermäßige Gallensaftprodunktion, krampfartige Schmerzem im Bauch treten dann auf wenn die glatte Muskulatur gegen einen Widerstand anarbeiten muss.
Wenn nun aufgrund von (noch) vorhandenen Gallensteinen/-konkrementen im Gallengang der reibungslose Abtransport in den Zwölffingerdarm gestört ist (besonders bei Mehrprodunktion) tut`s weh.

  1. symptomatische Behandlung mit Buscopan, gibt`s (glaub ich) auch als Tropfen
  2. Diagnostik ERCP - naja wenn es sein muss

Grüße

Hey Carmen,

homöopathisch ließe sich, da sicherlich was machen. Spontan fällt mir Okoubaka D3 Tropfen ein. Ein sehr gutes Entgiftungsmittel. Bei Bedarf 5 Tropfen und alle 15 minuten wiederholen bis zur Besserung - nicht öfter als 5 bis 10 mal bis dahin sollte es schon gewirkt haben, sonst ist es das falsche.

Der Vorteil von gut gewählten (ist das oben natürlich noch nicht, sondern nur eine spontane Idee) homöopahtischen Mitteln ist, das sie regulierend in beide Richtungen wirken.

Gruß
Kerstin