Beratung Apotheke

Hallo,

merke immer wieder, dass die Apotheker keine Beratung machen.

Gestern hat mein Mann Grippostad und Wick Medi Night gekauft. Das ist eine Mischung die die Alarmglocken leuten lassen müsste.

Und das war nicht das erste Mal.

Da verstehe ich schon, dass die Leute im Internet bestellen.

Sandra

merke immer wieder, dass die Apotheker keine Beratung machen.

Gestern hat mein Mann Grippostad und Wick Medi Night gekauft.
Das ist eine Mischung die die Alarmglocken leuten lassen
müsste.

Da verstehe ich schon, dass die Leute im Internet bestellen.

Hi,

und du meinst also wirklich, dass die Aushilfe des Online-Shops in der Poststelle die Initiative ergreift und dich anruft und warnen möchte (vor was überhaupt??)?

Gruß
Falke

Hallo Falke,

und du meinst also wirklich, dass die Aushilfe des
Online-Shops in der Poststelle die Initiative ergreift und
dich anruft und warnen möchte (vor was überhaupt??)?

Nein. Sie meint, das die hohen Apothekenpreise nur durch eine kompetente und sachkundige Beratung gerechtfertigt sein können. Leider bekommt man die nicht sehr oft. Deswegen kann man gleich zu den günstigeren Anbietern gehen und dort, auch ohne Beratung, die gleichen Leistungen billiger bekommen.

olli der eine Apotheke um die Ecke hat in der man gut beraten wird.

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Hallo,

hier gibt es nur eine Apotheke, (eine Angestellte) wo man halbwegs gut beraten wird. Den Rest kann man hier vergessen. Und dafür soll ich dann mehr Geld zahlen? Und dass die gut verdienen sieht man ja auch. Habe noch nie einen Apotheker mit einem gebrauchten Kleinwagen gesehen.
Die verkaufen und beraten ja auch zu Abnehmtabletten die Nachweislich nichts helfen.

Mich ärgert das immer. Denn hier wird dafür Werbung gemacht, dass man ja sooo gut beraten wird. Blablabla.

Sandra

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hier gibt es nur eine Apotheke, (eine Angestellte) wo man
halbwegs gut beraten wird. Den Rest kann man hier vergessen.

Liegt daran, dass viele Apotheken verbotenerweise ihre Azubis auch im Verkauf einsetzen und Medikamente ausgeben lassen. Anders sind viele Apotheken kostenbedingt oft nicht mehr tragbar!

Und dass die gut
verdienen sieht man ja auch. Habe noch nie einen Apotheker mit
einem gebrauchten Kleinwagen gesehen.

Jetzt kommen die subjektiven BILD-niveau Schlagwörter!!! Alles klar! Auf der Website der Apothekerkammer sind aktuelle Zahlen zu den Apotheken-Insolvenzen abzurufen. Die sind bestimmt damit begründet, dass alle sich ihren Porsche gekauft haben und deswegen den Laden dicht machen mussten!

Die verkaufen und beraten ja auch zu Abnehmtabletten die
Nachweislich nichts helfen.

Du wolltest doch eine Beratung!!! Im Internet bekommst du aber sicherlich die gleichen Präparate aus Fernost geliefert, vermischt mit irgendwelchen Abfallprodukten, die keiner kennt etc. Am Ende landet sowieso keine Kreditkarten-Nummer auf dem Polen- oder China-Markt und deine eMail-Adresse wird an Spamer verkauft!

Mich ärgert das immer. Denn hier wird dafür Werbung gemacht,
dass man ja sooo gut beraten wird. Blablabla.

Das Gros wird sicherlich eine gute Beratung bieten, wenn danach gefragt wird.

Gruß
Falke

Hallo Sandra,
so sehr ich den Wal-Mart auch gerne meiden würde, die dort angeschlossene Apotheke ist spitze. Super freundliche Bedienung, sehr gute Beratung (wollte meinem Ex damals nur unter der Bedingung Gripostad verkaufen, dass er es auch wirklich nur für den einen Tag nimmt, an dem er seine Prüfung hatte. Sie war vehement gegen das Zeug), es gibt eine Art Rabattkarte und man bekommt auch noch jedes Mal ein kleines Werbegeschenk. :o)) Es handelt sich hier um eine Apotheken-Kette, vielleicht werden die einfach besser geschult und haben Service-Standards, die eingehalten werden müssen.
Sobald Du unzufrieden bist - egal in welcher Branche - musst Du es den Verkäufern/innen sagen und dann, wird es nicht besser, den Laden wechseln. Die Konsequenz von allen wird dann irgendwann Wirkung zeigen. So mach ich es jedenfalls und ich muss mich nicht mehr über Unwissenheit, Frechheit und Kundenunfreundlichkeit ärgern, sondern kann mich wehren.

Sonnige Grüße,
Buttercreme

Hi Falke,

Das Gros wird sicherlich eine gute Beratung bieten, wenn
danach gefragt wird.

wenn ein Kunde eine bedenkliche Kombination von Medikamenten kaufen möchte, muß ohne Nachfrage gewarnt werden.
Allerdings setzt das voraus, daß die Fachkraft weiß, was sie verkauft.
Außerdem ist mir auch auf Nachfrage Blödsinn erzählt worden.

Gandalf

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Vielleicht der Angestellten einfach mal nen Hinweis geben oder wenn es nicht besser wird auch mal mit dem Chef oder Chefin reden (ich weiß, das ist vielleicht etwas gemein, aber manche lernen es nicht anders)
Oder ansonsten im Internet bestellen… dauerts halt nur ein paar Tage…

Grippostad und Medi N
Hallo Sandra,

jetzt mal ganz dumm gefragt: was ist den so gefährlich an dieser Kombination?

(Das soll jetzt nicht provozierend sein, ich weiss es wirklich nicht!)

Gruß
Daniel

Wo denn Beratung?
Hi,

merke immer wieder, dass die Apotheker keine Beratung machen.

mir ganz persönlich geht dieser Beratungszwang in D tierisch auf die Nerven. Das mögen andere anders sehen aber für mich muss der Staat seine Bürger nicht die Verantwortung für jeden Scheiß abnehmen. In anderen Ländern (z.B. Spanien) bekomme ich manche Medikamente auch im Supermarkt. Von einer weitreichenden Todeswelle im Zusamenhang mit Durchfallmittel (hier Imodium) habe ich von dort bisher nichts gehört.

Wenn ich Beratung wünsche, kann ich auch fragen und dafür bezahlen. Genauso wie beim Motoröl oder auch gefährlichen Campinggasflaschen.

So gesehen hat die Apotheke in deinem Fall nichts verwerfliches getan oder habe sie dich auf Anfrage falsch beraten? Das wäre was anderes. Sonst hat jeder die Verantwortung für die Einnahme irgendwelcher Stoffe eh immer selbst zu tragen.

J~

Hallo,

eine Frage woher soll man das denn wissen. Wofür bildet man denn dann Apotheker aus? Man kann ihnen doch eine Liste machen wo was ist und das war es. Dann braucht man nur einfache Verkäuferinnen.

Das ist jetzt echt schwachsinn. Wenn es gesundheitsschädlich ist muss ein Apotheker warnen, es ist sogar seine Pflicht. Egal wer da hinter der Theke steht. Und da man es als Normalverbraucher nicht weiß kann man ja auch nicht fragen, oder???

Mit lieben grübelnden Grüßen

Sandra

Glaubst Du wirklich, da sitzt bei DocMorris ein gelangweilter kiffender holländischer Aushilfszombie, der die Eingänge überwacht und dann mit dem Zettel zum Medikamentenschrank schlendert, irgendwas einpackt und dann verschickt? Oh mann.

Da sitz natürlich ein Computer dran, der aus einem computergesteuerten Lager die Medikament raussucht und verschickt. Und der gibt auch noch folgendes mit:

  • ein Medikamentenprofil (quartalsweise Übersicht aller bestellten Medikamente inkl. Warnhinweise bei Über- und Fehlversorgung)
  • einen Wechselwirkungsreport inkl. Arztbrief
  • einen Doppelverordnungsreport inkl. Arztbrief.

Das würd ich echt gern mal bei einer Apotheke sehen

Oh man(n) selber! Und dann hast du genau das angesprochene Problem wieder. Glaubst du wirklich, dein Computer ergreift die Inniative und greift zum Telefon um dir zu sagen, dass du fei das Mittel A nicht mit dem Mittel B einnehmen sollst! Wohl kaum. Ansonsten möchte ich gernen deinen Computer haben!!!

Übrigens haben die meisten Apotheken inzwischen Kundenkarten und können die obigen Profile ohne Probleme erstellen!

Falke

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Hallo,

eine Frage woher soll man das denn wissen. Wofür bildet man
denn dann Apotheker aus? Man kann ihnen doch eine Liste machen
wo was ist und das war es. Dann braucht man nur einfache
Verkäuferinnen.

Und genau da bist du, wenn es immer weniger Apotheken gibt! Heutzutage ist es nahezu unmöglich, eine offene Stelle für einen Pharmazeuten in einer öffentlichen Apotheke zu besetzen!!! Die Gewinnspannen und damit die Gehälter sind viel zu niedrig, als dass sich ein Studierter den ganzen Tag hinter die Theke stellt!!!

Gruß
Falke

Tja, dann stellste ne PTA dahin (ist billiger) und die müßte das auch wissen. Die lernen in der Berufsschule eher noch etwas über Neben- und Wechselwirkungen als die Studis (da lernt man nur Chemie und solches Zeug).

Fakt ist: das ganze ist ein sehr schlechtes Beispiel für eine Beratung, sowas darf nicht passieren, und zum Glück ist das nicht in jeder Apotheke so.

Hi,

Hallo,

merke immer wieder, dass die Apotheker keine Beratung machen.

Kommt vor. Hängt aber auch recht wesentlich vom Einzelfall ab und von den gesetzlichen/ökonomischen Rahmenbedingungen.

mir ganz persönlich geht dieser Beratungszwang in D
tierisch auf die Nerven. Das mögen andere anders sehen aber
für mich muss der Staat seine Bürger nicht die Verantwortung
für jeden Scheiß abnehmen. In anderen Ländern (z.B. Spanien)
bekomme ich manche Medikamente auch im Supermarkt. Von einer
weitreichenden Todeswelle im Zusamenhang mit Durchfallmittel
(hier Imodium) habe ich von dort bisher nichts gehört.

Hier muß ich Dich eines Besseren Belehren: Der Verbrauch an Schmerzmitteln und den damit zusammenhängenden Problemen hängt durchaus an der Apothekenpflicht. So ist ASS und Paracetamol usw. in den USA zwar billiger, aber das wird bezahlt mit häufigeren (und teureren!) Nieren- und Magenschäden. Ein schönes Beispiel ist auch Großbritannien. Dort kann Paracetamol im Supermarkt gekauft werden. Die Folge ist, das die Paracetamol-Vergiftunng durch Überdosierung NR 1 an den Arzneimittelbedingten Todesfällen dort ist und zu den TOP 10 der Todesfälle im Kleinkinderalter gehört.

Wenn ich Beratung wünsche, kann ich auch fragen und dafür
bezahlen. Genauso wie beim Motoröl oder auch gefährlichen
Campinggasflaschen.

Das ist ein Problem hier in Deutschland: Man beklagt schlechte Beratung, ist aber nicht bereit, dafür zu zahlen. Von dieser Einstellung sind praktisch alle Fachhändler betroffen.

So gesehen hat die Apotheke in deinem Fall nichts
verwerfliches getan oder habe sie dich auf Anfrage
falsch beraten? Das wäre was anderes. Sonst hat jeder die
Verantwortung für die Einnahme irgendwelcher Stoffe eh immer
selbst zu tragen.

Die angesprochene Kombination sehe ich übrigens als weniger problematisch an die die jeweiligen Einzelkomponenten. Das nur am Rande. Ein gravierender Fehler der Apotheke lag hier nicht vor. Außer vielleicht, Alternativen zu Grippostad und Wick-Medinait anzusprechen.

J~

Gruß
Michael

Beratungspflicht und anderes
Hallo Michael,

danke für deine Antwort.

Ich muss als Hintergrundinfo erwähnen, dass ich grade eben aus dem Ausland (Spanien) wieder komme. Dadruch wird mir noch mal so richtig bewusst, dass und was mich an Deutschland so richtig stört. Und dazu gehört auch diese ständige Reglementierung in allen Bereichen die meiner Ansicht nach vieles in unserem Land einfach lähmt. Nicht vor jeder Gefahr müssen wir von außen geschützt werden, wir sind für uns selbst verantwortlich.

Hier muß ich Dich eines Besseren Belehren: Der Verbrauch an
Schmerzmitteln und den damit zusammenhängenden Problemen hängt
durchaus an der Apothekenpflicht.

Das kann ich mir vorstellen :smile:

So ist ASS und Paracetamol
usw. in den USA zwar billiger, aber…

Okay, ich bleibe aber trotzdem dabei. Die Menschen müssen auf sich selbst achten. Wenn sie das nicht tun, sollte ihnen das in einem gewissen Rahmen selbst überlassen werden sonst werden auch die positiven Effekte von „Freiheit“ eingeschränkt.

Das ist ein Problem hier in Deutschland: Man beklagt schlechte
Beratung, ist aber nicht bereit, dafür zu zahlen.

Tja, haben die Leute halt Pech. Ich möchte manchmal Beratung, aber oft auch einfach nicht. Und dann will ich in Ruhe gelassen werden :smile:

Schöne Grüße,
J~

Hi,

Das ist jetzt echt schwachsinn. Wenn es gesundheitsschädlich
ist muss ein Apotheker warnen, es ist sogar seine Pflicht.

und genau darauf wollte ich hinaus. Du kaufst zwei Medikamente und erwartest, nein verlässt dich sogar darauf vor Wechselwirkungen gewarnt zu werden. Besser wäre IMHo ein System, dass den Menschen ihre Verantwortung selbst überlässt. Dann hättest du den Apotheker fragen und dich beraten lassen können wenn du dir unsicher bist.

Egal wer da hinter der Theke steht. Und da man es als
Normalverbraucher nicht weiß kann man ja auch nicht fragen,
oder???

Darf man L1 und N miteinander verbinden oder ist das gefährlich?
Vermutlich weißt du gar nicht was das bedeutet und würdest deshalb jemand fragen der sich auskennt oder es ansonsten sein lassen. Warum muss das mit Medikamenten anderes sein?
(L1 und N darf man übrigens nicht verbinden sonst gibt es einen Kurzschluss in der Steckdose)

Viele Grüße,
J~

Dennoch muss immer auch gleichzeitig ein Apotheker im Laden stehen. Unabhängig davon, wieviel PTAs durch den Laden huschen!!!

Gruß
Falke

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hmmm… schon richtig, aber der kann ja nicht bei jeder dahinter stehen und sagen: „Frau soundso, denken sie an die Wechselwirkungen“
Und bei vielen Apotheken ist es sicher so, das der Chef oft nicht da ist (ich weiß, was in der Apothekenbetriebsordnung steht).