Hallo ihr,
Es geht um meine Mutter, sie schilderte mir folgendes:
Nach dem Aufstehen am gestrigen Freitag hatte sie einseitig am Hinterkopf ein komisch „dumpfes“ Gefühl.
Wenn sie geht, scheint sie unsicher zu sein mit einer leichten „Falltendenz“ in eine Richtung.
Sie hatte so etwas och nie!!
Daher ist sie beunruhigt- (und ich erst!).
Sie ist 65 Jahre alt, nimmt Betablocker aber ist sonst sehr fit und beweglich.
Kann es sein, dass sie sich in der Nacht „verlegen“ hat?
(Sie hat keine Nackenschmerzen oder so etwas).
Ich habe ihr geraten mal heue abzuwarten, wenn es morgen (heute) nicht besser ist, ab zum Arzt!
Oder hat jemand von euch eine Idee, was das sein kann?
Kreislauf ausgeschlossen- kein „Schwarzwerden“ vor den Augen beim Laufen oder Aufstehen.
Ich will ja den Teufel nicht an die Wand malen, aber hinten im Kopf sitzt das KLeinhirn…ich hoffe sehr es liegt nicht DA…
*beunruhigt*
Danke euch schonmal für eure Ideen!!
Spotvolta
Ab zum Arzt
Hey,
klar könnte sie sich verlegen haben.
Aber wenn das heute noch so ist und auch wenn das heute nicht mehr so ist: Ab zum Arzt.
Das könnte auch ein leichter Schlaganfall gewesen sein.
Auch wenn das heute wieder weg ist.
Es gibt Schlaganfall-„Vorboten“, die nach 24 h oder sogar bis zu 7 Tagen wieder weg sind.
Das ist aber kein Grund zur Panik.
Je schneller reagiert wird, desto größer ist die Chance das nichts zurückbleibt.
Wenn das Risiko bekannt ist, wird sie außer ihrem Betablocker wahrscheinlich noch einen „Blutverdünner“ bekommen.
Gute Besserung und ich drück die Daumen, daß sie sich nur „verlegt“ hat.
Gruß
Kerstin
Unbedingt zum Arzt - DRINGEND!
Besser noch gleich das nächste Krankenhaus mit Stroke Unit - die können wegen Schlaganfall genauer untersuchen und Maßnahmen ergreifen.
Bernhard
wohl etwas besser…
Danke für die Antworten!!
Heute meinte meine Mutter es ginge schon besser als gestern.
Sie wollte nicht zum Arzt… war fest in der Annahme es wäre das Kissen gewesen…
Ich frage sie aber morgen nochmal!!!
Näheres Nachfragen hat ergeben, dass sie an einem Tag den Blutverdünner( muss sie ohnehin nehmen-) NICHT genommen hat. (Sie meinte es wäre nicht mehr nötig)
Worauf ich ihr eine „Standpauke“ hielt…
Sie verharmlost immer wenn etwas ist, aber ich bleibe dran, wenn immer noch etwas sein sollte,- muss ich ihr eben etwas mehr „Angst machen“, sprich erzählen, was ihr geschrieben habt!
Ich hoffe aber es war wirklich nur das Kissen…
herzlichen Dank,
Grüße
Spotvolta
Hallo!
Ich glaube zwar nicht, dass es mit der einmaligen Nicht-Einnahme des Blutverdünners zu tun hat. Aber sehr wohl mit der grundlegenden Frage, ob Deine Mutter Risikofaktoren für Gefässerkrankungen hat. Und die scheinen gegeben zu sein.
Ich würde immer einen kleinen Kleinhirninfarkt / Blutung bei einer solchen Symptomatik durch einen Neurologen ausschliessen lassen. Die Aussage des Hausarztes kann ja richtig sein. Sie kann aber eben auch völlig unzutreffend sein, weil eben gerade solche vorrübergehenden Schwindelsymptome, die erstmals auftreten gefährlich sind.
Ganz klar davon abzugrenzen wäre chronischer Schwindel. Hier gibt es andere Erklärungen.
Der vertebrogene Schwindel durch Verspannungen bzw. falsches Liegen wird aus meiner Sicht überbewertet bzw. sollte erst dann angenommen werden, wenn akute andere Ursachen ausgeschlossen wären.
Mein Ratschlag : Ruft zumindest in der nächsten zuständigen Neurologie an und schildert dem diensthabenden Arzt die Symptomatik und wartet den Ratschlag ab. Alle Neurologen bzw. Stroke-Units fordern zum schnellen Handeln auf. Diese Zeitspanne ist zwar vorbei. Dennoch sollte man zumindest daran gedacht haben.
Martin
P.S. Natürlich kann und will ich keine Ferndiagnose machen. Ist nur eine allgemeine Meinung von mir.
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