Was machen denn die Zahnärzte nur?

Hallo,

ich wundere mich ja schon seit einiger Zeit, wieso sich das „Nach-dem-Zahnziehen“ irgendwie anders gestaltet als noch vor paar Jahren.
Nun aber habe ich fast den Verdacht, dass damit lediglich Geld „verdient“ wird - und zwar auf Kosten der Elfenbeinspender…

Folgenden Text habe ich im Netz gefunden:
(Quelle: http://www.zahnzentrum.de/)

Zitat-------------------------------------------------------
Nach der Zahnextraktion (Zahn ziehen)

Normale Wundheilung
Nach jeder noch so schonenden Extraktion bleibt eine Wunde im Knochen zurück, welche sich mit Blut füllt. Das Blut gerinnt und bildet den sogenannten Blutpropf.
Dieser Blutpropf ist dem Mundmilieu (und damit vielen Bakterien) ausgesetzt und wird von Speichel überspült (im Unterkiefer stärker). Der Blutpropf dient nun als Grundlage für einwachsende Bindegewebszellen. Nach ca. einer Woche sollte sich das Blut in Bindegewebe umgewandelt haben.
Dann beginnt ein langwieriger Prozess, in welchem das Bindegewebe langsam zu Knochen umgebaut wird.

Gestörte Wundheilung
Einige Dinge muß man beachten, damit die Wundheilung nicht gestört wird.
Probleme die auftauchen können:

  1. Der Blutpropf verbleibt nicht in der Knochenhöhle
    Folge: Die Knochenhöhle bleibt leer zurück und die Bakterien aus dem Mund können sich in dieser Nische ansiedeln. Eine Entzündung entsteht, die äußerst schmerzhaft sein kann. Man kann diese dann nur durch häufige Zahnarztbesuche und evtl. ein Antibiotikum in den Griff kriegen.

Ursachen

  • zu viel Spüle
  • zu wenig Blut in der Knochenhöhle vorhanden (muß der Zahnarzt kontrollieren)
  • RAUCHEN !
  • zu kurz auf den eingebrachten Tupfer/Watterolle gebissen
  • zu viel Spritzmittel
    -------------------------------------------------Zitat Ende

Wie ich das verstehe, sollte der Krater geschlossen bleiben.
Aus meinen Erinnerungen kann ich erkennen, dass das auch so war.
Zahn raus, auf Watterolle gebissen, fertig.

Nun aber (eigene Erfahrung und Essenz aus Gesprächen) läuft das ein wenig anders:
Zahn raus, desinizierender Streifen rein, am nächsten Tag wieder raus, neuer rein, wieder raus usw. Dazwischen Spülen und beurteilen der Wunde…

Ich will ja niemandem etwas unterstellen. Aber Fakt für mich ist:

  • durch diese Streifen kann sich kein Blutpfropf bilden, wie auch, der wird ja stets wieder entfernt
  • aber nur mit der Wechselei kann man nachhaltig verdienen
  • diese neuartige Variante bereitete mir und den anderen wesentlich mehr Ärger als die herkömmliche Wundheilung

Hmmm, ich bin ja mal gespannt auf Antworten, die mir hoffentlich einleuchten…

André

Hallo,

Zahnärzte legen auch Amalgam-Füllungen, bzw.
bohren diese raus ohne Schutz. In einer
Zahnarzt-Praxis läuft so einiges schief.
Naja, ich geh eh nicht zum Zahnarzt (-:

Gruß

Oliver

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Hallo, es sind einfach nur unterschiedliche Lehrmeinungen. In der Regel machen die meisten Zahnärzte nach einer Extraktion es so wie in dem Artikel beschrieben. Wenn sich jedoch schon eine Entzündung an der Wurzelspitze gebildet hat ist die Wunde von vorneherein mehr oder weniger stark infiziert und es ist die sicherere Methode gleich die Wunde offenzuhalten und mit desinfizierenden Jodstreifen antiseptisch zu halten, so dass sich erst gar keine Entzündung bilden kann. Viele wenden das immer an nur um vorneherein auszuschliessen, dass sich jemals entwas enzünden könnte. Könnte jetzt noch viel schreiben aber ich hoffe das reicht Dir? Gruss Christian

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Ja klar. Amalgam ist hochgiftig lol…

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Hallo André!

Soweit ich weiß… aus eigener Erfahrung-
Wenn zB ein Weisheitszahn herausoperiert wird (unten im Kiefer) wird das mit dem Streifen praktiziert.
Denn: weil eine sehr tiefe Wunde entstanden ist, können sich leicht Speisereste in die Wunde begeben und nicht wieder „herausfallen“, was der Fall ist, wenn es oben im Kiefer ist. Infektionsgefahr.
So wird also die Wunde also sauber gehalten.
Oben blutet sich die Wunde nach der Extraktion meist normal zu, da wurde bei mir kein Streifen gelegt.

Denke zumindest, dass das so ist…
Hat schon Sinn…

Gruß
Spotvolta

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