Notfall-Verhalten bei Wespenstich im Rachen

Hallo,

gottseidank noch nicht real erlebt, aber was macht man eigentlich, wenn man selbst oder jemand anderes von einer Wespe in den Rachen gestochen wird, wenn man sie z.B. in den Mund bekommt o.ä., also Stich von innen?

Notarzt holen, ist klar.

Aber bis der kommt … der Rachen schwillt doch dann bestimmt in nullkommanix zu.
Wie kann man da sich selbst helfen, wenn es einem selbst passiert, bzw. wie kann man jemand anderem helfen, wenn man das mitbekommt, bis der Notarzt dann eintrifft?

Was macht eigentlich dann der Notarzt? Luftröhrenschnitt?
Aber geht das dann „vor Ort“, quasi „in der Prärie“, ohne dass das „schief“ geht?
Denn bis der den Patienten ins Krankenhaus kutschiert hat, kriegt der doch womöglich bis dahin längst keine Luft mehr, wenn der Rachen dicht geschwollen ist, oder?

In der Hoffnung, dass das keinem passiert :frowning:
mipiace

Hallo Mipiace,

Notarzt holen, ist klar.

Aber bis der kommt … der Rachen schwillt doch dann bestimmt
in nullkommanix zu.

Wenn es irgendwie möglich ist, zunächst einmal vorsichtig den Stachel entfernen, damit kein weiteres Gift abgegeben wird, dann den armen Teufel ordentlich mit Eiswürfeln zum Lutschen versorgen, um die Schwellung zu verhindern und/oder zu mindern.

Ob man den Notarzt antraben läßt oder ob man den Patienten in die nächstmögliche Praxis verfrachtet, ist situationsabhängig. Wichtig ist, daß man ihn bis dahin auf keinen Fall allein läßt. Viele Leute wissen nicht, daß sie gegen Insektenstiche allergisch sind und wenn sie kollabieren bzw. in einen anaphylaktischen Schock verfallen, kann ggf. erste Hilfe erforderlich sein.

Was macht eigentlich dann der Notarzt? Luftröhrenschnitt?

Nicht unbedingt… Auch das ist situationsabhängig. Ein Luftröhrenschnitt kann erforderlich werden, wenn die Schwellung so extrem ist (diese Fälle sind glücklicherweise extrem selten), daß man mit dem Ambu-Beutel nichts mehr ausrichten kann bzw. mit dem Tubus nicht mehr durchkommt. Ansonsten kriegt das Opfer eine Infusion bzw. eine Spritze mit einem abschwellenden Mittel und ein Antihistaminikum.

Aber geht das dann „vor Ort“, quasi „in der Prärie“, ohne dass
das „schief“ geht?

Ja, sowas kann der Doc auch in der Prärie bzw. in RTW machen, ohne daß der Patient darunter leidet.

In der Hoffnung, dass das keinem passiert :frowning:

Das hoffe ich auch, ich bin nämlich gegen die Biester hochgradig allergisch… :-/

Grüßle

Renee

Hallo Annika,

Aber bis der kommt … der Rachen schwillt doch dann bestimmt
in nullkommanix zu.

Ja, besonders bei Allergikern - bei Nicht-Allergikern nicht ganz so schnell und auch nicht ganz so doll.

Wie kann man da sich selbst helfen, wenn es einem selbst
passiert, bzw. wie kann man jemand anderem helfen, wenn man
das mitbekommt, bis der Notarzt dann eintrifft?

  1. Beruhigen. Eine solche Situation ist immer sher dramatisch, aber Streß macht’s nur noch schlimmer.
  2. Angenehm lagern. Am besten auf dem Boden mit erhöhtem Oberkörper.
  3. Kühlen. Von außen mit Eiswürfeln (in ein Tuch eingewickelt, nicht direkt auf die Haut), von innen - solange der Rachenraum noch nicht ganz zugeschwollen ist - mit schluckweise kühlen Getränken.

Bewusstlose Patienten, die noch atmen, kommen wie immer in die Stabile Seitenlage, und Patienten, die nicht mehr atmen werden beamtmet - zumindest probiert man es. Ist auch kein Puks mehr das, wird eine Wiederbelebung versucht.

Bei Allergikern kann man behilflich sein, eine Spritze zu geben, die solche Leute oftmals dabei haben. Darin ist ein Mittel, welches der allergischen Reaktion entgegensteuert.

Was macht eigentlich dann der Notarzt? Luftröhrenschnitt?

Sowas gibt es, wird aber nur extrem selten notwendig sein.
Zunächst wird er, sofern noch ein bischen Luft durchkommt, ein Medikament geben - gegen die Schwellung. Wenn da alles so richtig dicht ist, wird man eine Intubation versuchen, und erst als allerletztes Mittel eine Tracheotomie / Coniotomie, also den erwähnten Schnitt.

Aber geht das dann „vor Ort“, quasi „in der Prärie“, ohne dass
das „schief“ geht?

Klar. So super schwer ist das nicht, wenn man weiß, wie’s geht und die richtige Ausstattung dabei hat.

Aber bitte daraus nicht schliessen, daß das jeder mit einer Kugelschreiberhülse machen könnte!

Denn bis der den Patienten ins Krankenhaus kutschiert hat,
kriegt der doch womöglich bis dahin längst keine Luft mehr,
wenn der Rachen dicht geschwollen ist, oder?

Das KANN passieren, kommt aber wirklich extrem selten so krass vor.

Gruß,

Malte.

Hallo,

danke für die tollen Antworten. Hätte da noch ein paar Fragen:

Viele Leute wissen nicht, daß sie gegen Insektenstiche
allergisch sind und wenn sie kollabieren bzw. in einen
anaphylaktischen Schock verfallen, kann ggf. erste Hilfe
erforderlich sein.

Ich denke mal, man weiß erst, dass man allergisch dagegen ist, wenn man denn einmal gestochen wird, oder?
Wie macht sich so eine Wespenallergie dann bemerkbar?

Wie äußert sich dann ein anaphylaktischer Schock?

daß man mit dem Ambu-Beutel nichts mehr
ausrichten kann bzw. mit dem Tubus nicht mehr durchkommt.

Hilfe! Ich bin doch Laie! Was ist denn ein „Ambu-Beutel“ und was ein „Tubus“ und wozu ist das eine wie das andere gut bzw. wie wird das angewendet und mit welchem Zweck?

Ansonsten kriegt das Opfer eine Infusion bzw. eine Spritze mit
einem abschwellenden Mittel und ein Antihistaminikum.

Und das „reicht“ zeitlich noch, dass derjenige noch Luft kriegt?

In der Hoffnung, dass das keinem passiert :frowning:

Das wäre mein Alptraum :frowning:

mipiace

Hi mipiace!

Falls es Dich beruhigt: wir hatten neulich einen Patienten, dem wahrscheinlich eine Wespe in den Rachen in etwa auf Kehlkopfhöhe gestochen hat. Der hatte noch locker Zeit, zum HNO-Arzt zu gehen, sich eine Kortisonspritze und ein Antihistaminikum geben zu lassen, bevor er letztlich eingewiesen wurde. Viel hat man nicht gesehen. Bleiben wollte er nur nach langem Überreden.
Auch die (übrigens vergleichsweise wenigen, gemessen an der Flughäufigkeit der Gelblinge) Rachenstiche, die ich bislang gesehen habe, gingen alle relativ unspektakulär über die Bühne.

Die Notwendigkeit, einen Luftröhrenschnitt zu machen (noch dazu in freier Wildbahn) ist heute nur noch absolut selten gegeben. Das liegt sicher daran, daß man mit der Intubation ein viiiiieeeel sichereres und für den Patienten (und den Arzt!!!) wesentlich schonenderes Verfahren an der Hand hat.
Um auf Deine Frage zurückzukommen: ein Tubus ist ein Schlauch, der über Mund oder Nase geführt in die Luftröhre gebracht wird und zum Beatmen dient.
Einen „Ambubeutel“ hast Du sicher schon 1000 mal im Fernsehen gesehen, er dient zur Beatmung des Patienten, hat vorn eine Maske und hinten einen kleinen Gummibeutel. Nach der Intubation kann der Tubus an den Ambubeutel angeschlossen werden.

http://www.helpi.com/PersRettung/Beatmungsbeutel.htm

Die Anaphylaxie kann von der einfachen lokalen Reaktion mit Juckreiz bis hin zur allgemeinen Reaktion mit Schock reichen, also Blutdruckabfall, Kreislaufversagen, Kollaps, Organversagen.

Laß Dir trotzdem den Restsommer nicht vermiesen!

Gruß
Peter

Hallo,

Ich denke mal, man weiß erst, dass man allergisch dagegen ist,
wenn man denn einmal gestochen wird, oder?

Ja.

Wie macht sich so eine Wespenallergie dann bemerkbar?

Wenn es Dir passiert, dann weisst Du es :wink: Ernsthaft: SO dramatische Stiche im Halsbereich sind ja ohnehin selten, eine Allergie wird also eher bei einem „normalen“ Stich an Arm oder Fuß auffallen, und da zeigt sich das dann eben in einer extremen Reaktion - die Schwellung ist deutlich stärker als bei Nicht-Allergikern, der Kreislauf wird in Mitleidenschaft gezogen…

Wie äußert sich dann ein anaphylaktischer Schock?

Klassische Schocksymptome:

  • schneller, flacher Puls
  • Blässe
  • Kaltschweißigkeit
  • Bewusstseinsstörungen

Das alles innerhalb kürzester Zeit (wenige Minuten) und stetig schlimmer werdend, bis hin zu Bewusstlosigkeit und Schlimmerem.
Ein Schock ist eine lebenbedrohliche Kreislaufstörung!

daß man mit dem Ambu-Beutel nichts mehr
ausrichten kann bzw. mit dem Tubus nicht mehr durchkommt.

Hilfe! Ich bin doch Laie! Was ist denn ein „Ambu-Beutel“ und
was ein „Tubus“ und wozu ist das eine wie das andere gut bzw.
wie wird das angewendet und mit welchem Zweck?

Ambu-Beutel: Beatmungsbeutel der Firma „Ambu“ - hat am Ende einen Anschlußstopfen für eine Gischtsmaske oder einen

Tubus: Schlauch, der zwecks Beatmung durch den Mund oder die Nase bis in die Luftröhre geführt wird.

Ansonsten kriegt das Opfer eine Infusion bzw. eine Spritze mit
einem abschwellenden Mittel und ein Antihistaminikum.

Und das „reicht“ zeitlich noch, dass derjenige noch Luft
kriegt?

Meistens ja.

Das wäre mein Alptraum :frowning:

Ich kann mir zwar noch schlimmere Situationen vorstellen, aber Du hast schon recht - viele sind das nicht, die das noch toppen.
Das gilt aber für Ersticken allgemein, egal mit welcher Ursache.

Gruß,

Malte.

Hiho nochmal,

Ich denke mal, man weiß erst, dass man allergisch dagegen ist,
wenn man denn einmal gestochen wird, oder?

Nein, das kann man auch per Allergietest im Vorfeld herausfinden, weil der Körper Stoffe, die die Eindringlinge fangen sollen, bilden kann. Beispiel: Du bist mal als kleines Kind von einem Wespenviech gestochen worden und weißt - logo! - nichts mehr davon, der Körper hat sich dieses Gift aber sehr wohl gemerkt und schickt sofort entsprechende Kämpfer los, sobald der Feind wieder identifiziert wird.

Wie macht sich so eine Wespenallergie dann bemerkbar?

Es ist keine Allergie gegen Wespen sondern gegen deren Gift bzw. Bestandteile davon.

Wie stark die Auswirkungen ist, ist unterschiedlich, weil jeder Körper anders reagiert. Bei manchen schwillt nur die betroffene Stelle stark an, bei anderen hat es auf den ganzen Körper Auswirkungen. Ich zum Beispiel sehe nach einem Wespenstich innerhalb von Minuten wie ein Michelin-Männeken aus. :wink:

Wie äußert sich dann ein anaphylaktischer Schock?

Sorry, war zu faul zum Tippen, daher mal kurzerhand bei http://www.allergie.medhost.de/anaphylaktischerschoc… gempost:

_ Schweregrade der anaphylaktischen Reaktion / Anaphylaktischer Schock

Es werden 4 Schweregrade einer allergischen / anaphylaktischen Reaktion definiert:

I. lokal begrenzte Hautreaktion ohne klinische Relevanz

II. Allgemeinsymptome (Schwindel, Kopfschmerz, Angst, u.a.) + Hautreaktionen (Rötung, Schwellung, Juckreiz u.a.)

III. zusätzlich: Blutdruckabfall + Herzrasen, sowie gastrointestinale Symptome (Übelkeit, Bauchkrämpfe, Erbrechen u.a.), leichte Atembeschwerden

IV. Zusätzlich: Bronchospasmus (Asthmaanfall) und Schock, selten auch Larynxödem (Zuschwellen des Kehlkopfes) mit starker Luftnot v.a. beim Einatmen (typisches Geräusch)

V. Atem- und Kreislaufstillstand

Die Abfolge folgender Beschwerden, die sich in rasanter Geschwindigkeit verstärken und verbreiten können, ist typisch für eine anaphylaktische Reaktion:

  • In den Handflächen oder unter den Fußsohlen beginnt es zu kribbeln,
    das Gesicht und nachfolgend der gesamte Körper röten sich, in Folge tritt Juckreiz auf,
  • ein Hitzegefühl steigt im gesamten Körper auf,
  • der Puls ist beschleunigt
  • der Blutdruck fällt ab: Ohnmacht.

Bei diesen Anzeichen muss sofort der Notarzt gerufen werden

Der Anaphylaktische Schock stellt die Extremvariante einer allergischen Reaktion dar. Es handelt sich um eine Form des Kreislaufversagens, die auf einer überschüssigen Reaktion des Körpers auf ein Allergen basiert, auf das die Person sensibilisert wurde, d.h. allergisch ist. Am häufigsten tritt diese Schockform nach Insektenstichen auf, aber auch nach Genuß von allergieauslösenden Nahrungsmitteln, nach Medikamentengabe, o.a. Voraussetzung für die anaphylaktische Reaktion ist natürlich immer die vorangegangene Sensibilisierung des Organismus, d.h. der Körper muß früher bereits einmal mit der Substanz in Kontakt gekommen sein und das Immunsystem muß mit Antikörperbildung und Allergiebereitschaft reagiert haben. Die Häufigkeit der Kontakte mit der allergenen Substanz korreliert jedoch nicht mit der Schwere der Reaktion! Beim anaphylaktischen Schock kommt es aufgrund der überschießenden Abwehrreaktion des Körpers mit massiver Ausschüttung von Histamin und anderen Mediatoren zur Erweiterung der Blutgefäße in der Peripherie und somit zu einem „Versacken“ des Blutes z.B. in den Armen und Beinen, das nun im Körperzentrum den lebenswichtigen Organen wie Herz, Lunge und Hirn fehlt. Durch den Blutdruckabfall im Schock kommt es zur Ausschüttung von Adrenalin, welches die Herzfrequenz steigert und die kleinen Blutgefäße engerstellt, so daß es nun zur vorübergehenden sog. „Kreislaufzentralisation“ kommt, d.h. der Körperkern wird nun verstärkt mit Blut versorgt, um die Durchblutung von Herz und Hirn zu gewährleisten. Durch die verschiedenen Mediatoren und das Histamin tritt jedoch Flüssigkeit aus den Blutgefäßen in das Gewebe aus, es kommt zum Flüssigkeitsmangel, die Organversorgung bricht zusammen, es kommt zum Herz- Kreislaufstillstand. Der anaphylaktisch Schock stellt eine akut lebensbedrohliche Situation dar und muß sofort ärztlich behandelt werden!_

Hilfe! Ich bin doch Laie! Was ist denn ein „Ambu-Beutel“ und
was ein „Tubus“ und wozu ist das eine wie das andere gut bzw.
wie wird das angewendet und mit welchem Zweck?

Ambu-Beutel ist ein Beatmungsbeutel mit einer birnenförmigen, Mund und Nase umschließenden Maske dran (sieht man häufig in Filmen); ein Tubus ist der Schlauch, der einem durch - um es laienhaft auszudrücken - so eine Art Vogelschnabel in die Luftröhre geschoben wird, um die Beatmung zu gewährleisten.

Ansonsten kriegt das Opfer eine Infusion bzw. eine Spritze mit
einem abschwellenden Mittel und ein Antihistaminikum.

Und das „reicht“ zeitlich noch, dass derjenige noch Luft
kriegt?

Wie gesagt: die Extremfälle sind glücklicherweise sehr, sehr selten und eine intravenöse Spritze wirkt recht schnell. Man darf auch nicht vergessen, daß hier auch die Panik (man wird automatisch kurzatmig und bekommt schon allein dadurch weniger Luft) des Betroffenen eine große Rolle spielt. Viele Asthmatiker zum Beispiel müssen erst lernen, daß sie nicht sofort einen elendigen Erstickungstod zum Opfer fallen werden, wenn sie meinen, keine Luft zu bekommen. Sobald sie sich ein wenig entspannen, wird es besser.

Grüßle

Renee

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Hi,

auf einem Esrdsthelferlehrgang, wo ich letztens war, kam auch die Frage mit dem Luftröhrenschnitt (scheinbar kommt die bei jedem dieser Lehrgänge :wink: ). Intubierene, dh. ein Rohr in den oberebn Teil der Luftröhre einbringen, durch den derjenige dann atmet, oder ein Luftröhrenschnitt ist für den Laien nicht die richtige Lösung.

Der Sani dort hat gemeint, dass man jemanden mit Wespenstich im Rachen immer noch mit Beatmen (Mund- zu Nase / Mund- Zu Mund (oder aber mit dem genannten Ambu/ Beatmungsbeutel)) am Leben halten kann.
Beim Ausatmen kann die Lunge nämlich einen relativ großen Druck ausüben, nicht aber beim Einatmen (dh der gestochene kann ausatmen, aber nicht mehr einatmen), logischerweise kann ich ihn trotz Schwellung beatmen und er kann selber ausatmen.

Bei einer bekannen starken Allergie solltest Du mal mit dem Arzt reden, ob Du eine Notfallspritze krigst, die Du Dir sofort selbst setzen kannst. Das kann zumindest in abgelegenen Gebieten sehr nützlich sein.

A.

Hallo,

zusätzlich zu den bisherigen Postings kann ich Dir nur dringend nahelegen einen Erste-Hilfe-Kurs (16 Stunden) zu besuchen.

Dort lernst Du unter anderem auch wie man sich bei Insektenstichen im Mund/Rachenraum verhält.

Zusätzlich erlernt man noch weitere Lebensrettende Handgriffe.
Mehr Infos hier:
http://www.kreuzretter.net/html/lehrgange.html

Es gibt ausser den Wespenstichen noch andere Ursachen die zu einer lebensbedrohlichen Situation führen können.
In einem Erste-Hilfe-Kurs erhälst Du die Grundlagen um in fast jeder Lage Deinen Mitmenschen helfen zu können.
Natürlich sollte man den Kurs regelmäßig wiederholen bzw. auffrischen, um durch die Wiederholungen sicherer zu werden.

Frag doch einfach mal bei einer Hilfsorganisation an wann der nächste Erste-Hilfe-Kurs angeboten wird.

Spartip:
Lass Dich von Deinem Arbeitgeber zu einem Erste-Hilfe-Kurs anmelden, jeder Betrieb muss Ersthelfer vorhalten und die Berufsgenossenschaften zahlen für Dich und Deinen Arbeitgeber die Gebühr.
Also ist es für beide Parteien kostenlos, aber bestimmt nicht umsonst.

Schliesslich ist man in der entsprechenden Situation als „Laie“ ziemlich unter Stress und da hilft nur kühlen Kopf bewahren und die Handgriffe sicher beherrschen.

Gruss Nikos


Tugend ist die Summe der Dinge, die wir aus Trägheit, Feigheit oder Dummheit nicht getan haben.
http://www.kreuzretter.net

Hallo!

Beim Ausatmen kann die Lunge nämlich einen relativ großen
Druck ausüben, nicht aber beim Einatmen (dh der gestochene
kann ausatmen, aber nicht mehr einatmen), logischerweise kann
ich ihn trotz Schwellung beatmen und er kann selber ausatmen.

Darauf würde ich mich nicht unbedingt verlassen! Sooo große Unterschiede bestehen nicht in der Stärke der Ein- und Ausatemmuskulatur! Das Problem bei Schwellungen im Kehlkopf/Rachenbereich liegt zudem meist darin, daß irgendwelche Schwellungen durch den „Atemsog“ angesaugt werden und dann die Atemwege verengen. Deshalb fällt das Ausatmen auch meist leichter. Mehr Druck von außen bringt dann nicht mehr viel und birgt die Gefahr, daß die zugeführte Luft in den Magen gerät und letztlich zum Aufsteigen von Magensaft führen kann. Dann hat man ein zusätzliches Problem in den Atemwegen. Ist natürlich aber alles besser, als tatenlos zusehen zu müssen, wie jemand erstickt.

Gruß
Peter

Vielen Dank
Hallo,

vielen Dank an alle für die tollen Antworten, war ziemlich „heavy“ zu lesen … ich glaub, ich mach einen noch größeren Bogen um diese Sch…viecher!

mipiace