Re: Sternenförmige Pupillen
Hallo Heike,
ich hab nochmal ein bißchen nachgedacht und im Netz gesucht.
Die Pupillenbewegung wird von zwei Muskeln geleistet, dem dillator und dem sphinkter (also dem Öffner und dem Schließer) die einmal vom symphatischen und der andere vom parasymphatischen Nervensystem enerviert werden.
Dann könnte es natürlich sein, daß bei deinem Aneurysma einer der beiden Stränge gestört worden sind.
Normalerweise kommt es in dem Zusammenhang aber eher zu Anisokorie, also dazu, daß die Pupillen unterschiedlich auf Licht reagieren.
Folgendes habe ich auch noch gefunden:
"Druck auf den N. oculomotorius wirkt sich auf die Pupille aus. Der Nervus oculomotorius innerviert die äußeren Augenmuskeln, die für die Augenbewegungen zuständig sind. Er führt jedoch in seiner „Hülle" auch Stränge von Nerven mit, die die inneren Augenmuskeln versorgen. Wird innerhalb des Schädels auf ihn Druck ausgeübt, z.B. durch einen Tumor, ein Aneurysma oder ein Hirnödem, so kann es, neben Lähmungen der äußeren Augenmuskeln, auch zu Lähmungen kommen, die sich auf die Pupille auswirken. "
Du könntest ja mal in einem deiner Anatomiebücher nachsehen, welchen Weg der oculomotorius nimmt und ob er von dem Aneurysma beeinträchtigt werden könnte.
Sag dochmal etwas mehr zu der Pupillengeschichte:
Sind beide verändert oder nur eine?
Funktioniert die Lichtreaktion bzw. überhaupt die Pupillenreaktion noch?
Was genau meinst du mit Sternenförmig (z.B. wieviel Zacken)?
Gruß
Kerstin
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