Hallo,
ich habe gerade einen Artikel gelesen, indem von einer Fruchtwasserembolie bei der Geburt gesprochen wurde.
Kann jemand etwas mit diesem Begriff anfangen (Definition).
Danke
Andreas
Hallo,
ich habe gerade einen Artikel gelesen, indem von einer Fruchtwasserembolie bei der Geburt gesprochen wurde.
Kann jemand etwas mit diesem Begriff anfangen (Definition).
Danke
Andreas
Hi Andreas,
habe folgendes gefunden:
aus dem Roche-Lexikon Medizin (erschienen im Urban & Fischer Verlag, München):
Fruchtwasserembolie
Eindringen von Fruchtwasser (evtl. auch Mekonium [Mekoniumembolie]) in den mütterlichen Blutkreislauf durch Eihaut-Zervix-Risse
oder über den venösen Randsinus der Placenta. Kommt nach dem Blasensprung, am Ende der Eröffnungs- oder in der
Austreibungsperiode vor u. führt bei massivem Eindringen zu Kreislaufkollaps, oft sogar zu raschem Tod (kardiopulmonaler Reflex?).
Ein verzögertes Eindringen führt zu Blutgerinnungsstörungen, evtl. zu tödlichen Blutungen infolge Fibrinogenmangels
(Verbrauchskoagulopathie ).
amniotic fluid embolism.
Gruß, Fabienne
Hallo,
es kann u.U. passieren, daß unter der Geburt Fruchtwasser, welches stark gerinnungsfördernde Elemente enthält, in den venösen Kreislauf der Mutter gelangt und somit eine Embolie, also einen Verschluß eines Gefäßes durch einen „Blutklumpen“ in der Lunge verursachen kann.