Liebe Wissende!
Meine Mutter reinigte sich per Ohrreiniger kürzlich ihre Ohren. Dabei verletzte sie sich, sodaß es leicht aus einem Ohr blutete.
Sie hört auf dem verletztem Ohr seit dieser Zeit ein Geräusch, ähnlich einem Spatzenzirpen.
Ein aufgesuchter Ohrenarzt gab ihr nach der Untersuchung eine Tamponade in das Ohr. Nach ca. 3 Tagen entfernte er diese wieder.
Leider hat sich dieses Zirpen noch immer nicht gegeben. Der Arzt meinte, es könne sich noch bessern, aber auch nicht mehr weggehen.
Gibt es noch Hoffnung?
Danke für Eure Ratschläge im Voraus!
Zunächst: Bist Du auf der Enter-Taste eingeschlafen oder was war los?
Für das Geräusch gibt es einige Möglichkeiten:
Deine Mutter hat sich ein Loch ins Trommelfell gebohrt (hätte der Kollege bestimmt gesehen)
Deine Mutter hat sich beim Drüberschrabben über’s Ohr einen kleinen Lärmschaden zugezogen (eher unwahrscheinlich, geht meist von selber wieder weg, würde man unter Umständen in einem Hörtest sehen können)
Es ist etwas Blut vor’s Trommelfell gelaufen und stört dort jetzt irgendwie (gibt sich von selbst wieder)
Deine Mutter hat schon immer ein Geräusch auf dem Ohr und achtet jetzt erst richtig darauf.
Ich würde also zunächst auch mal abwarten und für ein wenig Umgebungsgeräusche sorgen. (und bloß nicht zur Stellatum-Blockade schicken!!! *g*
Hallo Peter,
ich danke Dir für die schnelle Auskunft und werde diese Nachricht an meine 82 jähr. Mutter weiter leiten.
Liebe Grüße
Rosa
Hi Rosa!
Zunächst: Bist Du auf der Enter-Taste eingeschlafen oder was
war los?
Für das Geräusch gibt es einige Möglichkeiten:
Deine Mutter hat sich ein Loch ins Trommelfell gebohrt
(hätte der Kollege bestimmt gesehen)
Deine Mutter hat sich beim Drüberschrabben über’s Ohr einen
kleinen Lärmschaden zugezogen (eher unwahrscheinlich, geht
meist von selber wieder weg, würde man unter Umständen in
einem Hörtest sehen können)
Es ist etwas Blut vor’s Trommelfell gelaufen und stört dort
jetzt irgendwie (gibt sich von selbst wieder)
Deine Mutter hat schon immer ein Geräusch auf dem Ohr und
achtet jetzt erst richtig darauf.
Ich würde also zunächst auch mal abwarten und für ein wenig
Umgebungsgeräusche sorgen. (und bloß nicht zur
Stellatum-Blockade schicken!!! *g*
Wie gewöhnt man das seinen Angehörigen ab. Mein Mann bohrt mit den Dingern im Ohr rum, da krieg ich die Krise. Läßt sich nicht davon abbringen. Hast irgendwelche schlagenden Argumente?
Gruß
T
Nein, die meisten lassen’s erst, wenn sie sich entweder tatsächlich mal das Stäbchen irgendwo reinrammen oder sich nach jahrelangem Gebrauch die Probleme des Wattestäbchens bemerkbar machen. Die Ohrhaut wächst vom Ohrinneren nach außen vor und transportiert das Zeug nach draußen. Der Wattestäbchen User holt vielleicht 2/3 raus und schiebt sich 1/3 vom Ohrschmalz wieder rein. Irgendwann hat man dann einen lecker Pfropfen, der nur noch mit Mühe zu lösen ist.
Hatte neulich einen Patienten, dem die Freundin täglich das Ohr sauber gemacht hat!!! Muß wohl ihr Fetisch gewesen sein. Hat einen netten Riß am Gehörgangsboden hinterlassen…