möglicherweise ist jemand da draussen, der mir helfen kann. ich weiss, dass ich zuviel alkohol trinke, möchte diese situation unbedingt ändern !!! mein problem dabei ist…ich möchte es zunächst auf eigene faust versuchen. vom kopf her denke ich, dass ich es schaffen kann, aber die körperlichen probleme dabei sind schwierig zu bewältigen. kann mir jemand einen tip geben, wie ich eventuelles zittern und vor allem die schweissausbrüche in den griff bekomme? gibt es „hausmittel“ gegen diese probleme? vor allen dingen das schwitzen (hände) möchte ich schnell in den griff bekommen. vielen dank M.
oh la la, wieviel „hautst“ du dir denn so täglich in die birne, wenn du die entzugserscheinen schon so merkst ?
ich habe bei freunden gesehen, dass es nicht einfach ist aufzuhören, einem gelang es gut mit den leuten vom „blauen kreuz“. die haben sogar eigene „zeichen“, also hat er erzählt er hätte mal im flieger unheimlich gerne was trinken wollen und dann hat er dieses zeichen (was das ist wollte er mir nicht verraten) gemacht und es war jemand im flieger, der ihm darüber weg half.
ich denke mal, dass das trinken aufhören auch mit einbezieht, dass man sich fragen stellt, warum man das tut und dass das eigentliche ansatz ist.
der wille aufzuhören ist sehr sehr gut, meine glückwünsche. es ist sicher nicht leicht sich selbst als alkoholismuskrank zu bezeichnen - aber lass dir helfen, wenn du nicht „frau“ der lage werden kannst!
ich drücke dir die daumen und finde es mutig, dass du jetzt was unternehmen willst. der erste schritt war dieses posting ! bravo.
fred
danke für deine antwort. tja, es wurde halt in den letzten 2 jahren zur regelmässigkeit alkohol zu trinken. im schnitt sind es 5-8 flaschen bier am tag. es kommt natürlichvor, das es mal mehr, mal weniger ist. ich trinke auch immer erst nach feierabend. es war am anfang halt so eine art belohnung für einen stressigen tag. jetzt kommen noch private probleme dazu und ich habe dann, wenn ich 2-3 biere getrunken habe, dass gefühl diese sachen leichter handeln zu können. in der letzten zeit ist mir aufgefallen, dass ich sehr leicht beginne zu schwitzen und das vor allem an den händen. du kannst dir vorstellen, wie unangenehm das ist. allein der gedanke jemanden die hand geben zu müssen bringen sie dann noch mehr zum schwitzen. mir ist dann aufgefallen, dass dies nach2-3 bieren nachlässt. also gehe ich von einem körperlichen entzug aus. ich denke echt, ich kann es selbst schaffen. nur wenn ich dann eine situation vor mir sehe, in der ich vielen die hände schütteln muss, greife ich zur flasche. deshalb dachte ich, es gebe eine art mittel das zu unterdrücken um mich dieser gefahr des trinkens nicht mehr aussetzen zu müssen. vieleicht weiss ja irgendwer rat. danke M.
es gibt bei der Firma Royal Body CAre ein Produkt mit Namen Microhydrin. Dieses Produkt enthält sehr viel Wasserstoff , aus dem wir Menschen zu einem großen Teil bestehen. Dieser Wasserstoff ist in der Lage freie Radikale einzufangen. Ich schreibe Dir weil ich weiß, das bei einem Drogensüchtigen , der auf Entzug war , die Entzugserscheinungen ausgeblieben sind.Wenn Du näheres wissen möchtest schick mir einfach ein Mail.
Hallo Marietta,
in fast jeder Stadt gibt es anonymen Alkoholiker (ist -glaube ich-ein Verein), schau mal in Telefonbuch nach.
Die können dir bestimmt helfen, auch mit praktischen Tipps.
Viel Glück und alles Gute,
Maja
Hallo Marietta,
ich bewundere Dich und Deinen Mut,erst mal,
dass Du zu Deinem Problem stehst,und dass
Du versuchst was daran zu ändern.
Ich wünsche Dir alles,alles Gute und gaaaanz
viel Erfolg.
Ganz liebe Grüße
Agnes
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als psych. pfleger kann ich dir folgendes dazu sagen: in der regel dauern die körperlichen entzugserscheinungen etwa 3 - 7 Tage und können mitunter ziemlich arge ausmasse annehmen, je nachdem wie schwer du schon drinnen steckst. unwichtig dabei ist wieviel , was und in welchen rhythmen du trinkst.
sehr oft sind die schweisshändchen allerdings das geringste problem und mit einem entzugssyndrom, das bis zum delirium gehen kann, ist in jedem fall zu rechnen. ganz allein, ohne zumindest eine person, die dich im notfall zum arzt, bzw in eine entsprechende klinik bringen kann um die akuten entzugssyndrome behandeln zu lassen, ist es jedenfalls ein grosses risiko.
in einer klinik wird in der regel ein entzugssyndrom recht konservativ behandelt, nämlich mit beruhigungsmittel und viel viel mineralswasser, das ich dir in jedem fall raten würde.
in der regel ist es aber mit einem körperlichen entzug nicht getan, es muß dem auch ein „seelischer“ und sozialer entzug folgen, damit die trockenheit bleibt. letzteres meint vor allem eine änderung jener milieuverhältnisse, die dich zum trinken brachten, ersteres psychotherapie, hauptsächlich in form von gesprächen, die dir helfen deine schuldgefühle, die stehenden fusses kommen werden, in den griff zu bringen.
als ex-alkie, der sich vor neun jahren selbstentzogen hat kann ich dir nur empfehlen, daß du ehebaldigst deinen hintern in ein meeting der anonymen alkoholiker trägst (der kopf wird dann schon nachkommen). und zwar nicht einmal, sondern so oft wie möglich, am besten täglich, zumindest die ersten zehn wochen. wie die dort arbeiten, wirst du spätestens beim ersten mal übernasert haben. faustregel: du alleine schaffst es, aber du schaffst es nicht alleine.
ich habe selbst fünfzehn jahre gesoffen wie ein loch und der entzug war ein ziemlicher horrortrip. aber seit meinem ersten aa-meeting bin ich trocken und ich habe noch keinen tag der letzten neun jahre bereut, an denen ich mich an die ziemlich simplen regeln der einzigen fachleute für diese krankheit, nämlich die betroffenen selbs,t gehalten habe.
ps: die anononymen gibts übrigens auch im internet, dort kannst du auch die aktuellen meetings in ganz deutschland abfragen. weiter oben sind postings zu medizinischen web-adressen. in einer davon findest du auch einen entsprechenden aa-link. ansonst guck einfach ins telefonbuch.