Offene Beine und Homöopathie

Hallo liebe Leute,

ich hoffe, daß mir hier jemand weiterhelfen kann. Ich habe auch schon in einem Forum für Naturheilkunde gepostet, bin jedoch leider nicht zu einem wirklichen Ergebnis gekommen. Hier meine Anfrage:

Und zwar leider meine Oma seit ca. 40 Jahren an offenen Beinen. Sie war stets in ärztlicher Behandlung, hat mehrere Kuren mitgemacht und verschiedene Mittel, Salben etc. ausprobiert. Sie macht immer Verbände und trägt „Gummistrümpfe“ (so nennt sie sie, ich weiß nicht wie der richtige Ausdruck dafür ist…) Außerdem war sie (vor etlichen Jahren) bei verschiedenen Heilpraktikern. (Was dort gemacht wurde weiß ich leider nicht) Leider hat bis heute nichts wirklich geholfen, die Krankheit kommt und geht… Da es nun gerade wieder anfängt und sie keine Lust mehr hat zum Arzt zu gehen („Der kann mir sowieso nicht helfen, das kenne ich ja schon…“), habe ich mir gedacht, daß man ihr vielleicht mit einem homöpathischen Mittel Heilung bzw. wenigstens ein kleines bisschen Linderung verschaffen könnte.

Ich muß - leider - auch dazu sagen, daß meine Oma stark übergewichtig ist, sich wenig bewegt und sich auch nicht gerade vorbildlich ernährt. Leider ist sie auch nicht bereit an ihrer Lebensweise etwas großartiges zu verändern. Ich denke, deshalb kann auch der Arzt ihr nicht wirklich weiterhelfen. Ich werde sie auch sicher nicht zu einem Heilpraktiker bringen können denn sie meint, daß sich das jetzt in ihrem Alter „nicht mehr lohnt“… :frowning:

Aber trotzdem meine Frage: Kennt jemand ein homöopathisches Medikament welches meiner Oma ein wenig weiterhelfen könnte? Hat jemand Erfahrung mit der Anwendung eines solchen Mittels? Das einzige Mittel auf das ich bei meiner Suche im Internet gestossen bin heißt "Mercurius solubilis Hahnemanni ", kennt jemand dieses Mittel und kann man es risikolos ausprobieren? (Potenz?)
Außerdem wurde in dem Natur-Forum Heilerde vorgeschlagen, leider weiß ich nicht ob diese Erde letztendlich geholfen hat.

Ich weiß, daß man soetwas schlecht über „Ferndiagnose“ beurteilen kann aber ich wäre sehr dankbar für jeden Tip, vielleicht findet sich hier ja sogar jemand der selbst diese Krankheit hat oder hatte. Wie gesagt, ich möchte keine spezifischen Auskünfte über Medikamente sondern einfach nur ein paar Tips für risikolos anwendbare Mittel die die Wunden vielleicht ein bisschen schneller heilen lassen und ihr ein wenig die Schmerzen nehmen. Es geht hier nicht um Ursachenbehebung sondern einfach nur um Linderung der Symptome.

Vielen Dank schon mal!

Sandra

Wichtig: Ernährung + Entsäuerung

Ich muß - leider - auch dazu sagen, daß meine Oma stark
übergewichtig ist, sich wenig bewegt und sich auch nicht
gerade vorbildlich ernährt. Leider ist sie auch nicht bereit
an ihrer Lebensweise etwas großartiges zu verändern.

Tja, da muss man zaubern :wink:)

Der Körper schafft sich damit Freiräume …

Ich würde Folgendes tun - zum Entsäuern:
täglich: Füsse in Basenbad (oder Natron pur, 1 EL) baden, 1 Std.
wöchentlich: Basenvollbad, 3 EL, mind. 1 Std.

Zum Lesen: Gesundheit durch Entschlackung.

SG

Hallo Sandra,
äh hab ich dich richtig verstanden?
Deine Oma will nichts ändern (weder an Bewegung noch an Ernährung noch überhaupt) aber du hoffst das jemand per Ferndiagnose ein individuelles homöopathisches Mittel aus dem Bauch heraus empfehlen kann, das bei einem Symptom helfen soll, daß eines von vielen Endprodukten einer tiefen inneren Störung ist? Mit Verlaub, das ist unmöglich.

Schon Hahnemann sprach von „krankheitsunterhaltenen“ Bedingungen gegen die man nicht antherapieren kann.

Sag mal? Kann das sein, daß du nicht aushalten kannst, wie es deiner Oma geht, aber sie sich damit schon weitgehend abgefunden hat??
Das wäre sehr verständlich!
Mir geht es bei den Leiden meiner Eltern und Schwester genauso. Aber auch die wollen nicht das ich/man ihnen auf eine Weile hilft, die bedingt, daß sie auch noch wenigstens Reste ihres Lebens ändern müssen. Das ist schwer auszuhalten!!! Aber ich vermute nicht zu ändern.

Sollte deine Oma sich anders besinnen und aktiv (mit Informationen und Aktionen) mitarbeiten wollen, kannst du mich gerne anmailen, dann versuch ich was. Aber offene Beine sind selbst als echter Fall extrem schwer zu behandeln.

Gruß und sei tapfer
Kerstin

Hallo Kerstin,

vielen Dank für die Antwort!

Deine Oma will nichts ändern (weder an Bewegung noch an
Ernährung noch überhaupt)

Naja, ich sage es mal so: Ich denke, sie würde für eine bestimmte Zeit sicherlich etwas verändern aber ich bin mir sicher, daß sie es nicht lange durchhalten würde, dafür ist sie einfach schon zu lange in ihrem Trott. Es ist nicht so, daß sie ab und an mal etwas „falsches“ isst, nee, ihre ganze Ernährung ist von Grund auf einfach falsch. Aber sie isst halt seit Jahren schon so und sie ist (wie ja oft ältere Menschen) sehr schwer von ihren Gewohnheiten abzubringen.

aber du hoffst das jemand per
Ferndiagnose ein individuelles homöopathisches Mittel aus dem
Bauch heraus empfehlen kann, das bei einem Symptom helfen
soll, daß eines von vielen Endprodukten einer tiefen inneren
Störung ist? Mit Verlaub, das ist unmöglich.

Nein, ich hoffe natürlich nicht auf ein individuelles homöopathisches Heilmittel. Ich hatte nur darauf gehofft, daß z. B. jemand sagt „hey, bei mir (meiner Oma, meiner Mutter…) hat das und das geholfen“ oder einfach auf ein Mittel, was in den meisten Fällen etwas Linderung verschafft. Ich hoffe nicht auf ein Wundermittel was meine Oma nach 40 Jahren wieder gesund werden lässt.

Was meinst Du mit tiefer innerer Störung? Kann man bei dieser Krankheit von psychischen Problemen ausgehen oder wie soll ich das verstehen?

Sag mal? Kann das sein, daß du nicht aushalten kannst, wie es
deiner Oma geht, aber sie sich damit schon weitgehend
abgefunden hat??
Das wäre sehr verständlich!

Das ist gut möglich, ja so ist es sogar, fast. Ich denke meine Oma hat sich damit nicht wirklich abgefunden, aber grösstenteils schon. Aber mir tut es weh, daß sie so leiden muß. Andererseits sagt sie aber auch, daß die Schmerzen vor Jahren schon viel viel schlimmer waren, von daher geht es ihr wohl nicht soo schlecht. Trotzdem hätte ich ihr gern ein wenig geholfen.

Sollte deine Oma sich anders besinnen und aktiv (mit
Informationen und Aktionen) mitarbeiten wollen, kannst du mich
gerne anmailen, dann versuch ich was. Aber offene Beine sind
selbst als echter Fall extrem schwer zu behandeln.

Vielen, lieben Dank auf jeden Fall für das Angebot, aber da wird meine Oma nichts großartiges mehr verändern wollen. Sie hat einfach in den 40 Jahren zuviel durchgemacht und hat, glaube ich, das Vertrauen in Ärzte und Heilpraktiker verloren. Ich glaube selbst der liebe Gott (sorry) könnte ihr sagen, daß sie ihre Ernährung umstellen soll, sich mehr bewegen soll etc. und sie würde es trotzdem nicht tun. Sie hat halt ihr Leben lang so gelebt und ist daran auch nicht gestorben, jetzt „lohnt“ sich das auch nicht mehr… Ich weiß, das ist ne üble Einstellung aber da ist sie wohl nicht die einzige in ihrem Alter.

Trotzdem noch mal vielen, vielen Dank für die Mühen!

Sandra

Hallo,

auch Dir vielen Dank für die Antwort!

Ich würde Folgendes tun - zum Entsäuern:
täglich: Füsse in Basenbad (oder Natron pur, 1 EL) baden, 1
Std.
wöchentlich: Basenvollbad, 3 EL, mind. 1 Std.

Danke für den Tip! Leider scheut meine Oma sich total vor Bädern Duschen usw. Sie sollte auch einer Kur mit ihren Beinen baden aber sie macht es einfach nicht, sie will nicht. Sie sagt, es würde dann schrecklich schmerzen. Sie will die Beine noch nicht mal abduschen wenn die Krankheit richtig schlimm ist.

Zum Lesen: Gesundheit durch Entschlackung.

Danke auch dafür. Aber wie gesagt, daß „lohnt“ sich nicht mehr. So denke natürlich nicht ich sondern meine Oma…

Sorry, leider kann ich Deine Tips nicht ausprobieren. Aber trotzdem noch mal vielen Dank!

Sandra

Hallo!

Wenn Deine Oma immerhin Verbände macht und Kompressionsstrümpfe trägt, ist sie ja schon mal nicht völlig unvernünftig. Hat sie schon mal so was ausprobiert?

http://www.lohmann-rauscher.at/produkte/ps_10/p11_02…

Hier ist grob der Ablauf der Behandlung und ein paar leckere Bilder von deren Verlauf zu sehen:
http://www.lohmann-rauscher.at/produkte/ps_10/p11_23…

Die Dinger gibt’s auch bei uns in der Apotheke, einfach mal unter „Hydrokolloidverband“ bei Google nachsehen. Kann allerdings sein, daß die Oma in der praktischen Anwendung Hilfe z.B von einem Krankenpflegeverein oder Hausarzt benötigt.

Gruß
Peter

hallo sandra,

keine sorge, entsäuerung ist mumpitz.
woher weißt du eigentlich, daß die „völlig falsche“ ernährung deiner oma die ursache ist?
*grübel*
aber das nur nebenbei.

strubbel
V:open_mouth:)

Hallo Strubbel,

woher weißt du eigentlich, daß die „völlig falsche“ ernährung
deiner oma die ursache ist?

Ich hatte nicht geschrieben, daß dies die Ursache ist sondern ich hatte es auch erwähnt weil ich es für wichtig hielt.

Gruß, Sandra

Hallo Peter,

vielen Dank für die Antwort! Ich bin mir nicht sicher, ob das nicht vielleicht sogar die Pflaster sind die meine Oma immer von ihrem Arzt verschrieben bekommt. Aber ich werde den Tip auf jeden Fall weitergeben und ihr diese Pflaster empfehlen.

Danke noch mal und viele Grüße,

Sandra