Impfungen für Sri Lanka

Hallo!

Ich werde ab 01.12.2004 ein halbes Jahr auf Sri Lanka arbeiten. In der Hauptstadt Colombo.

An den Wochenenden und in meinem Urlaub möchte ich natürlich die ganze Insel bereisen, wobei ich aus finanziellen Gründen eher einfache Hostels wählen werden muss.

Geimpft bin ich gegen Polio, Tetanus, Diphterie, Hepatitis A und B, FSME.

Als Stand-By-Medikation gegen Malaria habe ich Lariam, der Wirkstoff ist Mefloquinhydrochlorid.

Nun meine Fragen:

  1. Brauche ich gegen Malaria auch eine Prophylaxe oder reicht das Stand-By-Präparat?

  2. Ich möchte mich noch gegen Thypus impfen lassen, was ist besser, die Schluckimpfung oder die Spritze?
    Welches Präparat nehme ich da am besten?

  3. Gibt es noch Impfungen, die ich vergessen habe?

Wäre prima, wenn Ihr mir weiterhelfen könntet.

Viele Grüße

Christian

Hallo!

Ich werde ab 01.12.2004 ein halbes Jahr auf Sri Lanka
arbeiten. In der Hauptstadt Colombo.

Das hört sich alles schon ganz gut an in Sachen Vorsorge, allerdings würde ich an Deiner Stelle für ein wirklich ruhiges Gefühl 20 EUR investieren und mich vom Tropeninstitut Hamburg beraten lassen:

http://www.gesundes-reisen.de/fragebogen/onlinefboge…

Gruß,

Malte.

Hi,

Prophylaxe gegen Malaria im Sinne einer vorbeugenden Impfung oder so gibt es
nicht; man nimmt z. B. Lariam vorbeugend in geringen Dosen ein. Das geht aber nur
wenige Wochen, ist also in Deinem Fall nicht ratsam.

Mit anderen Worten: Auf Mückenschutz/Moskitonetz achten!

Gruß vom T.

Wie ist das zu verstehen, keine Prophylaxe?
Meinst Du damit, es kommt für mich immer auf eine schnelle Behandlung der Krankheit an, die ich schon bekommen habe.

Das es also egal ist, ob das Medikament regelmäßig nehme oder als Standy bei ersten Symptomen?

Danke für die Ratschläge.

Gruß

Christian

Schau mal auf den Beipackzettel von Lariam: Das Zeug darf nicht länger als wenige
Wochen genommen werden (den genauen Zeitraum hab ich nicht mehr im Kopf). Wer nur
für ein oder zwei Wochen in die Tropen reist, nimmt das Medikament sozusagen als
„vorauseilende Behandlung“ der eventuell eintretenden Malaria- allerdings in
niedrigerer Dosis.

Soll heißen: Es kommt darauf an, eine Infektion von vornherein zu verhindern.
Medikamentöse Prophylaxe über längere Zeit geht nicht.

Und: Es ist trotzdem wichtig, ein „aktuelles“ Malariamittel dabeizuhaben, um
sicherzugehen, daß man im Fall der Fälle schnell behandelt wird. Gegen vor Ort
erhältlichen Mittel („Resochin“ z. B.) gibt es schon vielfach Resistenzen.

Dies ist mir als Missionarskind noch in Erinnerung - ich würde auf jeden Fall
noch fachlichen Rat einholen.

Gruß vom T.