Hallo,
wer kann Ratschläge geben, wie man einen Parkinson kranken behandeln soll (Medikamente). Ist es möglich, dass Sifrol Wahnvorstellungen auslöst, der Mensch sich in eine irreale Welt flüchtet???
Wer weiß Rat oder wo man Rat bekommen kann?
Hallo,
wer kann Ratschläge geben, wie man einen Parkinson kranken behandeln soll (Medikamente). Ist es möglich, dass Sifrol Wahnvorstellungen auslöst, der Mensch sich in eine irreale Welt flüchtet???
Wer weiß Rat oder wo man Rat bekommen kann?
Hallo Sabine,
in der Tat ist Sifrol recht nebenwirkungsintensiv. So kommt es durchaus oft zu Halluzinationen und Verwirrtheit. Weitergehende Tipps wären hier wohl eher fehl am Platze, dies gehört mit dem behandelnden Neurologen besprochen. Alles Gute
Schattenfax
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Hallo,
mein Vater hat diese Krankheit. Idealerweise (so mein Eindruck) wird der Erkrankte im Rahmen einer Kur medikamentös „eingestellt“. D.h. die universelle und ideale Medikation gibt es nicht. Es hängt u.a. davon ab, wie weit die Krankheit bereits fortgeschritten ist, Alter des Erkrankten, wie der Erkrankte auf die Medikation reagiert (unschöne Nebenwirkungen: z.B. Stimmungsschwankungen, massiver Durchfall) und evtl. welche Prioritäten er für sich setzt (z.B. Lebensverlängerung vs. Lebensqualität). Die heutige Medikation scheint zumindest einheitlich darauf abzuzielen, die „Basismedikation“ L-Dopa durch andere Substanzen zu ersetzen, die dessen Wirkung verstärken.
Gruss
Enno
L-Dopa
Hallo Enno,
Die heutige
Medikation scheint zumindest einheitlich darauf abzuzielen,
die „Basismedikation“ L-Dopa durch andere Substanzen zu
ersetzen, die dessen Wirkung verstärken.
das hat vermutlich seinen Grund darin, daß es für jeden Menschen eine Höchstmenge von L-Dopa gibt auf die er reagiert.
Geb ich jetzt nur, zu früh oder zuviel L-Dopa, dann kann es sein, daß diese Höchstmenge erreicht ist, bevor der Mensch alt genug ist um zu sterben. (naja du weißt schon was ich meine)
Man versucht also möglichst spät und möglichst wenig L-Dopa einzusetzen um einen möglichst langen Zeitraum zu haben in dem man Wikrung erreicht.
Gruß
Kerstin
Hallo,
mir ist nur bekannt, daß einerseits eine Desensibilisierung gegenüber L-Dopa stattfindet (wie an sich bei jedem Medikament, das lange eingenommen wird) und im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit L-Dopa solo (also ohne Begleitmedikation) starke Probleme verursacht, wg. der zunehmend schlechteren Dopamin Speicherung, der kurzen Halbwertsdauer von L-Dopa und daraus resultierend stärkeren Schwankungen des L-Dopa / Dopaminspiegels. Zudem steht L-Dopa im Verdacht den Krankheitsverlauf noch zu beschleunigen.
Ich kann mir aber vorstellen, daß es eine Höchstmenge gibt, schon allein, wenn man annimmt, daß die zur Umwandlung L-Dopa -> Dopamin notwendigen Enzyme begrenzt sind.
Gruss
Enno