Gefährlicher Ratschlag
MERKE: Lies NIEMALS NIE NICHT die Nebenwirkungen in der
Packungsbeilage, jedenfalls nicht wenn du hypochondrisch
veranlagt bist
Na, das finde ich aber höchst gefährlich, was du da für Ratschläge gibst, Sandra.
Als eigenverantwortlicher Patient soll man, muss man sich sehr wohl dafür interessieren, WAS man da eigentlich schluckt, sei es nun vom Arzt „abgesegnet“, verschrieben oder nicht.
Wie das in die Binsen gehen kann, wenn man nicht selbst nachliest und sich auf den Arzt verlässt, hab ich kürzlich bemerken dürfen:
ich hab eine Penicillin-Allergie mit üblen Auswirkungen. Das weiß auch mein Hausarzt! Das hat er sich sogar auf meine Karteikarte groß vorne drauf geschrieben. Trotzdem hab ich ein Präparat verschrieben bekommen, dass eben sehr wohl doch ein Penicillin war. Ich hab mir noch schön brav das Rezept in der Apotheke einlösen lassen und daheim den Beipackzettel gelesen - wie es sich gehört, denn der Arzt macht es nicht für einen und man selbst kennt sich eben noch am besten!
Und was stand da Schönes? Ein Penicillin ist das.
Also, beim Arzt angerufen und moniert.
Was sagt der Gute: das ist mir ganz entfallen.
Obwohl es auf der Karteikarte steht!
Obwohl die Allergie bekannt ist!
Was lernen wir daraus?
Wir sind selbst für uns verantwortlich!
Ärzte wissen nicht alles, können nicht alles und schlampern wir jeder mal, auch - gerade wenn es wie in vielen Praxen hektisch und unter Zeitdruck zugeht.
Ich schlucke daher nicht mehr alles treudoof, was der Arzt mir aufschreibt, sondern lese die Packungsbeilage, WAS ich da überhaupt nehme. Denn meine Allergien z.B. kenne ich selbst am besten, auch meine Unverträglichkeiten bzgl. gewisser Wirkstoffe.
Und wer in dem Fachchinesisch sich nicht zurechtfindet, der findet mit Google massenhaft Seiten, wo das erklärt wird.
Chris