Antibiotika prophylaktisch?

Der Sohn meines Lebensgefährten ist neun Jahre alt und hat sich vor zwei Tagen eine relativ tiefe Wunde am Unterschenkel zugezogen. Da sie nicht genäht werden konnte muß er jetzt erst mal täglich zum wechseln des Verbandes zum Arzt. Außerdem bekam der Junge ein Antibiotikum (Amoxicillin Stada 1000mg), wovon er dreimal täglich eine Tablette nehmen soll (Das bedeutet,3g Penizillin!). Und das stößt bei mir auf starken Widerstand. Es liegt zwar eine Wunde vor, diese wird aber täglich durch den Verbandswechsel kontrolliert, das Kind ist an sich kerngesund und eine Entzündung, die die Gabe von Antibiotika nötig macht, liegt nicht vor. Vor dem Hintergrund einer genauen Abwägung von Schaden/Nutzen halte ich diese standardmäßigen Antibiotikagaben für nicht sinnvoll. Denn wieso wird andererseits davor gewarnt, daß mittlerweile viel zu viel und zu schnell Antibiotika verschrieben wird. Übrigens habe ich Ähnliches selbst erlebt. Bei der Untersuchung eines ganz frischen Loches im Trommelfell, wurde von den stark geröteten Rändern auch als Entzündung gesprochen. Möglicherweise wird dieser Terminus immer für gerötet und mögl. heiß verwendet, aber eine bakterielle Entzündung lag auch da nicht vor, der Unfall lag gerade eine halbe Stunde zurück. Aber auch hier wollte die Ärztin mir gleich „prophylaktisch“ ein Antibiotikum verordnen. Nach meinem zugegeben Laienhaften Verständnis über die Funktionen im menschlichen Körper, sollten Antibiotika doch wirklich nur dann gegeben werden, wenn sie nötig sind. Ich bin der Meinung, daß die Fähigkeiten des Menschen sich wieder zu heilen, von der Medizin gern zugunsten der Pharmaindustrie übersehen werden. (Das war jetzt etwas provokativ, ich weiß).

Ich bin gespannt auf Eure Antworten.

Gruß
Angelika

Hi Angelika,
ich bin keine Aerztin aber ganz Deiner Meinung. Es wird viel zu schnell und zu oft Antibiotika verabreicht. Es ist ja bekannt, dass Antibiotika (Anti=gegen, bio=leben) das Immunsystem schwächt und auch lebensnotwendige Bakterien ect. zerstört.
Ich selber habe zwei Lungenentzündungen ohne Antibiotika überlebt (homöopathische Behandlung).
Leider ist es heute so, dass die meisten Patienten glauben, dass der Arzt sie gesund macht und sie keine Verantwortung für sich selber übernehmen müssen. Diese Ansicht ist zwar bequem aber äusserst Verhängnisvoll. Ich bin nicht Grundsätzlich gegen Anti-
biotika. Es gibt Fälle, wo man Leben retten kann aber eben…
Es freut mich, dass Du so eine gesunde Einstellung hast. Lass
die Antibiotika weg. Der Junge braucht sie nicht.
Gruss
Heidi

Grundsätzlich hast du natürlich recht, ich würde halt den Arzt, daraufhin ansprechen, ob man das ganze nicht vorerst mal etwas beobachten sollte, und wenn´s notwendig werden sollte kann man ja immer noch mit Antibiotika helfen.
zum glück helfen die ja (vorausgesetzt man geht generell sparsam mit ihnen um)meist innerhalb weniger Stunden. dann wird er ja sicher die sache nochmals überdenken und wenn er gut ist ja auch diese Alternative (vorausgesetzt es gibt keinen medizinischen grund der dagegen spricht)in erwägung ziehen.
Wenn er gar nicht zuhört, würde ich den Arzt wechseln.
Wenn er mirs so erklärt das ich verstehe warums notwendig ist und nachvollziehen kann, hätte ich kein problem.
Ich hatte auch schon zweimal die erfahrung mit Antibiotika,
einmal bei einer Lungenentzündung und einmal bei einer bakteriellen Wundentzündung, und bin echt froh gewesen, dass ich so gut auf das Zeug angesprochen hab.
das liegt sicher auch daran, das ich bisher sparsam damit umgegangen bin.
wobei ich vielleicht beide Fälle auch ohne Antibiotika überstanden hätte, wollt ich es auf den Versuch nicht ankommen lassen.
Und man muss bedenken dass der körperliche Schaden halt vielleicht mit Antibiotika geringer ist als wenn der ganze Organismus über Wochen extrem belastet wird und dadurch erst andere krankheiten eine Chance bekommen weil der körper so schwach ist.
Ich würde halt speziell den Arzt darauf nochmals ansprechen.
Ich mach das auch immer und hatte damit immer gute Erfahrungen.
Es hängt halt davon ab, wie man fragt und manchmal erklären einem dann die Ärzte oft die Dinge wirklich gut oder sind eben offen dafür, dass ich bei manchem Bedenken habe.
Allerdings habe ich auch schon gegen ärztlichen Rat gehandelt,
und bin heute HEILfroh darüber.
Naja irgendwie hat ja jeder selbst eine Verantwortung für seinen Körper oder den seiner Kinder und deshalb sollte man halt auch zu den Medizinmännern seines Vertrauens gehen
Ulrich

Hallo Ulli,
vielen Dank, Deine Meinung bestärkt mich. Ich bin ja auch nicht grundsätzlich dagegen A. zu verabreichen aber, wie Du ja auch meinst, es muß halt im Verhältnis stehen.
Liebe Grüße
Angelika

Hallo Heidi,
schön, daß Du Dich zu Wort meldest, habe mit ineresse die von Die und SuperTurk „angezettelte“ Disskussion zum Thema HIV gelesen und mitverfolgt, zum einen einfach aus Interesse, zum anderen weil ich in der AIDS-Hilfe arbeite. Trotzdem bin ich dem Thema gegenüber durchaus kritisch eingestellt.

Was unseren Jungen angeht, hätte ich es gerne, daß der er das A. nicht nimmt, er lebt zwar bei uns, aber seine Mutter ist Arzthelferin und ich halt mich aus verschiedenen Gründen hier etwas zurück. Ich habe auch sehr gute Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht, es ist halt nur nicht immer einfach, einen guten Homöopathen zu finden.

Würde mich freuen, wenn wir in Kontakt bleiben können.
Gruß
Angelika

Hi Angelika,

schön, daß Du Dich zu Wort meldest, habe mit ineresse die von
Die und SuperTurk „angezettelte“ Disskussion zum Thema HIV
gelesen und mitverfolgt, zum einen einfach aus Interesse, zum
anderen weil ich in der AIDS-Hilfe arbeite. Trotzdem bin ich
dem Thema gegenüber durchaus kritisch eingestellt.

Kritische Menschen braucht die Welt!!! Hoffe, SuperTurky hat
sich seine eigene Meinung bilden können.

Was unseren Jungen angeht, hätte ich es gerne, daß der er das
A. nicht nimmt, er lebt zwar bei uns, aber seine Mutter ist
Arzthelferin und ich halt mich aus verschiedenen Gründen hier
etwas zurück. Ich habe auch sehr gute Erfahrungen mit der
Homöopathie gemacht, es ist halt nur nicht immer einfach,
einen guten Homöopathen zu finden.

Mit manchen Menschen kann man halt nicht diskutieren. In Deinem
Fall ists wahrscheinlich besonders heikel.
Ich frage mich, für wen die Profilaxe sein soll. Vermutlich für
den Arzt, da der sich einfach nur absichern will. Und gleich noch eine Frage. Was lernen die Aerzte eigentlich während ihrer Aus-
Bildung? Antibiotika verschreiben? Wenn ein Arzt sein Handwerk
versteht und die Gesundheit seiner Patienten im Auge hat, findet er andere Möglichkeiten und muss nicht unnötigerweise das Immun
system seiner Patienten belasten. Ich weiss, dass Verletzungen
und Krankheiten den Körper stressen, aber wenn sich der Körper
aus eigener Kraft wehrt wird das Immunsystem immer stärker.

Würde mich freuen, wenn wir in Kontakt bleiben können.

Mich auch! :o)

Gruss
Heidi

SO bitte NICHT!

Hi Angelika,
ich bin keine Aerztin aber ganz Deiner Meinung…

Lass
die Antibiotika weg. Der Junge braucht sie nicht.

Die Enscheidung solte man einem Arzt überlassen und insbesondere einem, der Dein Kind gesehen hat und die genaueren Begleitumstände der Verletzung kennt. Mit solchen pauschalen Empfehlungen begibst Du Dich gehörig auf Glatteis!!!

Man kann die gabe von Anttibiotika oft abwägen und es gibt auch unter Ärzten verschiedene herangehensweisen, aber vor solchen Ausführungen wie die möchte ich DRINGEND warnen

Sebastian

Hallo Sebastian,

Die Enscheidung solte man einem Arzt überlassen und
insbesondere einem, der Dein Kind gesehen hat und die
genaueren Begleitumstände der Verletzung kennt. Mit solchen
pauschalen Empfehlungen begibst Du Dich gehörig auf
Glatteis!!!

Man kann die gabe von Anttibiotika oft abwägen und es gibt
auch unter Ärzten verschiedene herangehensweisen, aber vor
solchen Ausführungen wie die möchte ich DRINGEND warnen

Ich finde es ist Zeit, dass die Menschen wieder lernen,
Selbstverantwortung zu übernehmen. Es dünkt mich, dass der gesunde Verstand dem Volke nicht zugetraut wird.
Da Antibiotikas eine so starke Wirkung haben, sollten sie wirklich nur im äussersten Notfall angewendet werden…und nicht als Prophylaxe.
Gruss
Heidi

SELBSTverantwortung ja, aber nicht blinde Tips!
Hallo Heidi,

Die Enscheidung solte man einem Arzt überlassen und
insbesondere einem, der Dein Kind gesehen hat und die
genaueren Begleitumstände der Verletzung kennt. Mit solchen
pauschalen Empfehlungen begibst Du Dich gehörig auf
Glatteis!!!

Man kann die gabe von Anttibiotika oft abwägen und es gibt
auch unter Ärzten verschiedene herangehensweisen, aber vor
solchen Ausführungen wie die möchte ich DRINGEND warnen

Ich finde es ist Zeit, dass die Menschen wieder lernen,
Selbstverantwortung zu übernehmen.

Einverstanden!

Es dünkt mich, dass der
gesunde Verstand dem Volke nicht zugetraut wird.

Ja, auch das möchte ich nicht grundsätzlich bestreiten…

Da Antibiotikas eine so starke Wirkung haben, sollten sie
wirklich nur im äussersten Notfall angewendet werden…und
nicht als Prophylaxe.

Ja, und nun gehts los. Was ist der „äußerste Notfall“? Wenn das Bein schon amputiert ist und der Patient septisch wird?

Ich würde schon vorher Antibiotika einsetzen, wohlgemerkt, nicht bei jeder Schürfwunde. Aber es gibt bestimmte Situationen, wo die Wahrscheinlichkeit einer schweren Infektion groß genug ist, um vor Auftreten einer manifesten Infektion gerechtfertigterweise antibiotisch zu behandeln. Da wir beide nichts über die Details wissen, sollten wir uns mit konkreten Tip§s zurückhalten. Als Nicht-Ärztin am Bildschirm die Antibiose in diesem Fall für Quatsch zu erklären, halte ich für untragbar (Gilt aber auch für ÄrztInnen in dieser Situation).

Außerdem hat das mit Selbst verantwortung wohl auch nichts zu tun, oder?!

Wenn Du vorschlägst, die Antibiotika einfach so abzusetzen, solltest Du konsequenterweise auch raten, überhaupt nicht zum Arzt zu gehen. Selbstverantwortung mündiger Bürger und so…

Übrigens: Die schlechteste Lösung ist oft eine halbherzige Antibiotikatherapie. Ist eine Therapie begonnen, sollte man sie nicht auf halber Strecke beenden. Die Gefahr der Resistenzbildung und damit der Unwirksamkeit des Antoibiotikums wird so mal eben maximiert.

Wenn man sich - nach ärztlicher Rücksprache - gegen eine Antibiose entscheidet, dann bitte VOR der ersten Gabe und nicht mittendrin.

Ich möchte allen hier diskutierenden empfehlen, über allgemeine Dinge zu diskutieren, aber _konkrete Entscheidungen mit einem Arzt des Vertrauens abzustimmen.

Sebastian_

Hallo Sebastian,

Ja, und nun gehts los. Was ist der „äußerste Notfall“? Wenn
das Bein schon amputiert ist und der Patient septisch wird?

Du hast doch gelesen, dass es dem Jungen, abgesehen von der Wunde gut geht. Dass die Wunde täglich frisch verbunden wird,
also unter Kontrolle ist. Von einer Amputation oder Sepsis
also keine Rede.

Ich würde schon vorher Antibiotika einsetzen, wohlgemerkt,
nicht bei jeder Schürfwunde. Aber es gibt bestimmte
Situationen, wo die Wahrscheinlichkeit einer schweren
Infektion groß genug ist, um vor Auftreten einer
manifesten Infektion gerechtfertigterweise antibiotisch zu
behandeln. Da wir beide nichts über die Details wissen,
sollten wir uns mit konkreten Tip§s zurückhalten. Als
Nicht-Ärztin am Bildschirm die Antibiose in diesem Fall für
Quatsch zu erklären, halte ich für untragbar (Gilt aber auch
für ÄrztInnen in dieser Situation).

Ich bin sicher, dass Du es gut meinst, aber ich denke, Angelika
hat genug Urteilsvermögen um die Verletzung einzuschätzen.

Wenn Du vorschlägst, die Antibiotika einfach so abzusetzen,
solltest Du konsequenterweise auch raten, überhaupt nicht zum
Arzt zu gehen. Selbstverantwortung mündiger Bürger und so…

Ich habe nicht gesagt sie soll die A. absetzen, ich hab gesagt
sie soll sie weglassen, das heisst, gar nicht damit anfangen. Das ist ein Unterschied.
Selbstverantwortung heisst nicht, dass man keine Hilfe annehmen
soll. Arzt, ja. Aber die Entscheidung liegt bei Jedem selber, auch welchen Arzt er wählt. Wenn einem Arzt ein Kunstfehler passiert, übernimmt er die Verantwortung ja auch nicht!

Übrigens: Die schlechteste Lösung ist oft eine halbherzige
Antibiotikatherapie. Ist eine Therapie begonnen, sollte man
sie nicht auf halber Strecke beenden. Die Gefahr der
Resistenzbildung und damit der Unwirksamkeit des
Antoibiotikums wird so mal eben maximiert

Muss ein gefährliches Mittel sein, wenn so viel damit passieren
kann.

Wenn man sich - nach ärztlicher Rücksprache - gegen eine
Antibiose entscheidet, dann bitte VOR der ersten Gabe und
nicht mittendrin.

Da geb ich Dir Recht.
Doch möchte ich hier einen weiteren Aspekt zufügen:
Was passiert allgemein mit eingenommenen Medikamenten?
Abgelaufene oder nicht eingenommene Medis werden als Sondermüll behandelt. Eingenommene Wirkstoffe werden grösstenteils wieder ausgeschieden. Frag mal Gewässerexperten oder Fischer nach ihrer Meinung, was hier die Auswirkungen sind.

Ich möchte allen hier diskutierenden empfehlen, über
allgemeine Dinge zu diskutieren, aber
konkrete Entscheidungen mit einem Arzt des
Vertrauens abzustimmen.

Was verstehst Du unter >allgemeine

Hallo Sebastian,

Ja, und nun gehts los. Was ist der „äußerste Notfall“? Wenn
das Bein schon amputiert ist und der Patient septisch wird?

Du hast doch gelesen, dass es dem Jungen, abgesehen von der
Wunde gut geht. Dass die Wunde täglich frisch verbunden wird,
also unter Kontrolle ist. Von einer Amputation oder Sepsis
also keine Rede.

Ja, das ist wahr. Aber ich wollte ja sagen, daß bestimmte Verletzungen ein hohes Infektionsrisiko beinhalten, bei denen man es eben NICHT zur Sepsis kommen lässt, sondern VORHER Antibiotika geben sollte, auch wenn der „äusserste Notfall“ (also beispielsweise Sepsis) noch nicht eingetreten ist.

Ich würde schon vorher Antibiotika einsetzen, wohlgemerkt,
nicht bei jeder Schürfwunde. Aber es gibt bestimmte
Situationen, wo die Wahrscheinlichkeit einer schweren
Infektion groß genug ist, um vor Auftreten einer
manifesten Infektion gerechtfertigterweise antibiotisch zu
behandeln. Da wir beide nichts über die Details wissen,
sollten wir uns mit konkreten Tip§s zurückhalten. Als
Nicht-Ärztin am Bildschirm die Antibiose in diesem Fall für
Quatsch zu erklären, halte ich für untragbar (Gilt aber auch
für ÄrztInnen in dieser Situation).

Ich bin sicher, dass Du es gut meinst,

Wer meint es schon schlecht hier…

aber ich denke,
Angelika
hat genug Urteilsvermögen um die Verletzung einzuschätzen.

Ich kenne weder Angelika noch die Verletzung, deshalb kann ich hier kein konkretes Urteil abgeben

Wenn Du vorschlägst, die Antibiotika einfach so abzusetzen,
solltest Du konsequenterweise auch raten, überhaupt nicht zum
Arzt zu gehen. Selbstverantwortung mündiger Bürger und so…

Ich habe nicht gesagt sie soll die A. absetzen, ich hab gesagt
sie soll sie weglassen, das heisst, gar nicht damit anfangen.

In Bezug auf die Therapie in der Tat, hinsichtlich der Selbstverantwortung nein. Wenn Du erste einen Arzt fragst und dann nicht tust, was er empfiehlt sondern ohne weitere Rücksprache selber handelst kannst Du es auch gleich bleiben lassen.

Das ist ein Unterschied.
Selbstverantwortung heisst nicht, dass man keine Hilfe
annehmen soll

Ja, aber Hilfe anforden und dann doch undiskutiert selber handeln ist meiner Meinung schlecht

Arzt, ja. Aber die Entscheidung liegt bei Jedem selber,
auch welchen Arzt er wählt.

Ja. Wenn Du das Gefühl hast, bei dem Arzt schlecht aufgehoben oder nicht verstanden zu sein, hol Dir eine zweite Meinung von einem anderen Arzt.

Wenn einem Arzt ein Kunstfehler
passiert, übernimmt er die Verantwortung ja auch nicht!

?! Was sind das bitte für Informationen? Ein Arzt ist für Kunstfehler natürlich haftbar. Zwar wird ihm nicht persönlich das Bein amputiert, was er vergeigt hat und zahlen muß die Haftpflichtversicherung, aber verantwortlich ist der Arrzt mit allen straf- zivil- und berufsrechtlichen Konsequenzen!

Übrigens: Die schlechteste Lösung ist oft eine halbherzige
Antibiotikatherapie. Ist eine Therapie begonnen, sollte man
sie nicht auf halber Strecke beenden. Die Gefahr der
Resistenzbildung und damit der Unwirksamkeit des
Antoibiotikums wird so mal eben maximiert

Muss ein gefährliches Mittel sein, wenn so viel damit
passieren
kann.

Ja, unbedacht eingesetzt können Antibiotika in der Tat gefährlich werden. Zu „unbedacht“ gehört unkritische Verordnung durch Ärzte aber genauso wie halb zuendegeführte Therapien.

Übrigens: auch mit Quellwasser kann man gefährlichen Unfug treiben!

Wenn man sich - nach ärztlicher Rücksprache - gegen eine
Antibiose entscheidet, dann bitte VOR der ersten Gabe und
nicht mittendrin.

Da geb ich Dir Recht.
Doch möchte ich hier einen weiteren Aspekt zufügen:
Was passiert allgemein mit eingenommenen Medikamenten?
Abgelaufene oder nicht eingenommene Medis werden als
Sondermüll behandelt. Eingenommene Wirkstoffe werden
grösstenteils wieder ausgeschieden. Frag mal Gewässerexperten
oder Fischer nach ihrer Meinung, was hier die Auswirkungen
sind.

Da habe ich zugegebenermassen keine Daten zu. Aber viele Medikamente werden vom Körper abgebaut und nicht einfach unverändert ausgeschieden. Außerdem dürften diese Mengen wirklich minimal sein und keine wirklichen Auswirungen haben. Problematischer ist hier sicher das, was in der Landwirtschaft/Tierhaltung in diesem Punkt gemacht wird

Ich möchte allen hier diskutierenden empfehlen, über
allgemeine Dinge zu diskutieren, aber
konkrete Entscheidungen mit einem Arzt des
Vertrauens abzustimmen.

Was verstehst Du unter >allgemeine"Mein Bekannter ist müde und bekommt deshalb ein Medikament X. Ist das sinnvoll?"

Das sind Fragen, die direkt die Behandlung eines Patienten betreffen und die wird niemand seriös hier beantworten können, ohne den Patienten gesehen zu haben oder zumindest detallierteste Informationen zu haben.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass das
Jeder
selber entscheiden soll.

Das tut sowieso jeder. Keiner kann Dich jetzt zwingen, das zu tun, was Dr. XYZ Dir vorschribt.

Ich möchte nur warnen vor blind gegebenen Ratschlägen hier, seien sie von Laien oder Profis, von denen dann die weitere Behandlung abhängig gemacht wird.

Gruss
Heidi

Gruß zurück,

Sebastian

Hallo Sebastian,

In Bezug auf die Therapie in der Tat, hinsichtlich der
Selbstverantwortung nein. Wenn Du erste einen Arzt fragst und
dann nicht tust, was er empfiehlt sondern ohne weitere
Rücksprache selber handelst kannst Du es auch gleich bleiben
lassen.

Finde ich nicht. Wenn Du ein Haus baust, lässt Du Dich auch von einem Architekten beraten, entscheiden tust Du aber selber
was wie ausgeführt wird.

Das ist ein Unterschied.
Selbstverantwortung heisst nicht, dass man keine Hilfe
annehmen soll

Ja, aber Hilfe anforden und dann doch undiskutiert selber
handeln ist meiner Meinung schlecht

Warum? Ich kann mir doch bei einem Arzt eine Diagnose einholen, diese mit meinen eigenen Kenntnissen vergleichen und dann selbst eine Entscheidung über die Behandlungsmethode treffen. Eben Selbstverantwortlich.

Wenn einem Arzt ein Kunstfehler
passiert, übernimmt er die Verantwortung ja auch nicht!

?! Was sind das bitte für Informationen? Ein Arzt ist für
Kunstfehler natürlich haftbar. Zwar wird ihm nicht
persönlich das Bein amputiert, was er vergeigt hat und zahlen
muß die Haftpflichtversicherung, aber verantwortlich ist der
Arrzt mit allen straf- zivil- und berufsrechtlichen
Konsequenzen!

Ich bin noch nie einem Arzt begegnet, oder von einem gehört, der freiwillig einen Kunstfehler zugegeben hätte. Mit der Beweisführung ists schwierig bis unmöglich, weil die Aerzte sich untereinander in der Regel schützen. Welche Krähe hackt der Anderen schon ein Auge aus? Die Beweisführung liegt beim Geschädigten, was einen hohen finanziellen Aufwand erfordert. Der Ausgang eines Gerichtsentscheides ist nicht Voraussehbar, weil verschiedene Interessen touchiert werden. Was wiederum ins Spektrum des Allmachtsanspruches reicht. Im übrigen hat ein
Geschädigter kaum Lust und Kraft eine Verhandlung anzustrengen.

Muss ein gefährliches Mittel sein, wenn so viel damit
passieren
kann.

Ja, unbedacht eingesetzt können Antibiotika in der Tat
gefährlich werden. Zu „unbedacht“ gehört unkritische
Verordnung durch Ärzte aber genauso wie halb zuendegeführte
Therapien.

Übrigens: auch mit Quellwasser kann man gefährlichen Unfug
treiben!

Wie meinst Du das genau?
Wenn Du auf Zusätze wie Fluor usw. ansprichst, kann ich nur ein weiteres unrühmliches Kapitel bestätigen.
Antibiotika im Abwasser ist Heutzutage ein ernsthaftes Problem. Zugegeben, die Viehwirtschaft trägt am meisten dazu bei. Aber
die menschlichen Ausscheidungen sind auch nicht ohne!

Doch möchte ich hier einen weiteren Aspekt zufügen:
Was passiert allgemein mit eingenommenen Medikamenten?
Abgelaufene oder nicht eingenommene Medis werden als
Sondermüll behandelt. Eingenommene Wirkstoffe werden
grösstenteils wieder ausgeschieden. Frag mal Gewässerexperten
oder Fischer nach ihrer Meinung, was hier die Auswirkungen
sind.

Da habe ich zugegebenermassen keine Daten zu. Aber viele
Medikamente werden vom Körper abgebaut und nicht einfach
unverändert ausgeschieden. Außerdem dürften diese Mengen
wirklich minimal sein und keine wirklichen Auswirungen haben.
Problematischer ist hier sicher das, was in der
Landwirtschaft/Tierhaltung in diesem Punkt gemacht wird

Einen gravierenden Einfluss auf z.B. Fische, sind weibliche Hormone,(Antibaby-Pille) die in so grosser Menge in den Gewässern sind, dass männliche Fische eine Geschlechtsumwandlung vollziehen und weiblich werden. Auch Männer haben zunehmend mehr
weibliche Hormone als Früher…

Was verstehst Du unter >allgemeine"Mein Bekannter ist müde und bekommt deshalb ein

Medikament X. Ist das sinnvoll?"

Warum nicht? Jeder kann sich informieren wo und wie er will.
Diskussionen und Auseinandersetzungen führen doch schlussendlich
zu einer persönlichen Meinung.

Uebrigens halte ich Dich für einen guten Gesprächspartner.

Gruss
Heidi

Hallo Sebastian,

In Bezug auf die Therapie in der Tat, hinsichtlich der
Selbstverantwortung nein. Wenn Du erste einen Arzt fragst und
dann nicht tust, was er empfiehlt sondern ohne weitere
Rücksprache selber handelst kannst Du es auch gleich bleiben
lassen.

Finde ich nicht. Wenn Du ein Haus baust, lässt Du Dich auch
von einem Architekten beraten, entscheiden tust Du aber selber
was wie ausgeführt wird.

Tja, und trotzdem kontrolliert die Bauaufsicht, ob das was Du Dir ausgedacht hast auch zulässig ist. Egal, was Du vom Architekten hältst!

Das ist ein Unterschied.
Selbstverantwortung heisst nicht, dass man keine Hilfe
annehmen soll

Ja, aber Hilfe anforden und dann doch undiskutiert selber
handeln ist meiner Meinung schlecht

Warum? Ich kann mir doch bei einem Arzt eine Diagnose
einholen, diese mit meinen eigenen Kenntnissen vergleichen und
dann selbst eine Entscheidung über die Behandlungsmethode
treffen. Eben Selbstverantwortlich.

Na, da sind wir wohl grundsätzlich verschiedener Meinung. Wenn ich die Diagnose einholen muß meine ich, Rat holen zu müssen, weil ich mich bei dem Krankheitsbild nicht genügend auskenne. Wieso dann selber über die Therapie entscheiden?!

Dann lieber einen Arzt finden, der meinen Vorstellungen der Behandlung näher kommt und diese überwacht!

Wenn einem Arzt ein Kunstfehler
passiert, übernimmt er die Verantwortung ja auch nicht!

?! Was sind das bitte für Informationen? Ein Arzt ist für
Kunstfehler natürlich haftbar. Zwar wird ihm nicht
persönlich das Bein amputiert, was er vergeigt hat und zahlen
muß die Haftpflichtversicherung, aber verantwortlich ist der
Arrzt mit allen straf- zivil- und berufsrechtlichen
Konsequenzen!

Ich bin noch nie einem Arzt begegnet, oder von einem gehört,
der freiwillig einen Kunstfehler zugegeben hätte.

Ich schon eher.

Mit der
Beweisführung ists schwierig bis unmöglich, weil die Aerzte
sich untereinander in der Regel schützen.

Naja, soo extrem ists ja nun auch nicht

Welche Krähe hackt
der Anderen schon ein Auge aus? Die Beweisführung liegt beim
Geschädigten, was einen hohen finanziellen Aufwand erfordert.

Wie überall in unserem Rechtssystem

Der Ausgang eines Gerichtsentscheides ist nicht Voraussehbar,

Wie überall in unserem Rechtssystem

weil verschiedene Interessen touchiert werden.

welche, wie funktioniert der Einfluß?

Was wiederum
ins Spektrum des Allmachtsanspruches reicht.

Von wem? Diese Ecke versteh ich einfach nicht!

Im übrigen hat
ein
Geschädigter kaum Lust und Kraft eine Verhandlung
anzustrengen.

Hmm, das ist sicherlich verständlich, aber ist es wirklich ein Argument, die Behandlung unter eigener Regie durchzuführen?!

Übrigens: auch mit Quellwasser kann man gefährlichen Unfug
treiben!

Wie meinst Du das genau?
Wenn Du auf Zusätze wie Fluor usw. ansprichst, kann ich nur
ein weiteres unrühmliches Kapitel bestätigen.

Meinte ich nicht, auch wenn ich von Fluor und Co kein Freund bin… Ich wollte eigentlich nur sagen, daß ich Antibiotika nicht für so gefährlich halte, daß jeder Tag, den man kürzer behandelt immer ein Gewinn ist. Keine Frage, mit Antibiotika wird gerne geklotzt, aber über drei Tage ländere Einnahme zu diskutieren finde ich, wenn keine hinreichenden Unverträglichkeiten auftauchen grenzwertig panisch.

Ich glaubte uns einig, daß das Problem an Antibiotika garnicht ein akutes ist sondern vielmehr der dauernden Anwendung bei jedem Schnupfen.

Antibiotika im Abwasser ist Heutzutage ein ernsthaftes
Problem. Zugegeben, die Viehwirtschaft trägt am meisten dazu
bei. Aber
die menschlichen Ausscheidungen sind auch nicht ohne!

Hmm, wegen der Medikamente hätt ich persönlich da keine Bedenken, abgesehen vieleicht bei den Abwässern einer nuklearmedizinischen Station… :wink:

Doch möchte ich hier einen weiteren Aspekt zufügen:
Was passiert allgemein mit eingenommenen Medikamenten?
Abgelaufene oder nicht eingenommene Medis werden als
Sondermüll behandelt. Eingenommene Wirkstoffe werden
grösstenteils wieder ausgeschieden. Frag mal Gewässerexperten
oder Fischer nach ihrer Meinung, was hier die Auswirkungen
sind.

Da habe ich zugegebenermassen keine Daten zu. Aber viele
Medikamente werden vom Körper abgebaut und nicht einfach
unverändert ausgeschieden. Außerdem dürften diese Mengen
wirklich minimal sein und keine wirklichen Auswirungen haben.
Problematischer ist hier sicher das, was in der
Landwirtschaft/Tierhaltung in diesem Punkt gemacht wird

Einen gravierenden Einfluss auf z.B. Fische, sind weibliche
Hormone,(Antibaby-Pille) die in so grosser Menge in den
Gewässern sind, dass männliche Fische eine
Geschlechtsumwandlung vollziehen und weiblich werden. Auch
Männer haben zunehmend mehr
weibliche Hormone als Früher…

Nun ja, aber auch das kommt allenfalls zum geringsten Teil aus Medikamenten. Problematisch sind organische Verbindungen (die berühmten Schiffsanstriche…), die den Eisbärinnen Penisse bescheren

Was verstehst Du unter >allgemeine"Mein Bekannter ist müde und bekommt deshalb ein

Medikament X. Ist das sinnvoll?"

Warum nicht? Jeder kann sich informieren wo und wie er will.
Diskussionen und Auseinandersetzungen führen doch
schlussendlich
zu einer persönlichen Meinung.

Letztlich kann jeder seine Meinung herbekommen wo er will, aber in so einem Forum meine ich ist es mutig, Vorschläge nur von Personen zu übernehmen, die ich kaum kenne und über deren Qualifikation ich wenig weiß.

Und pauschale Tips zu geben wie „Dein Sohn braucht die Antibiotika nicht“ ohne die Verletzung je gesehen zu haben finde ich nicht richtig und auch gefährlich. Vielleicht ist dem ja tatsächlich so, aber auch ein guter Arzt zückt nicht gleich den Rezeptblock (oder sieht davon ab), sondern fragt nach und untersucht. Oder?!

Uebrigens halte ich Dich für einen guten Gesprächspartner.

Danke der Ehre :wink:

Sebastian

Hallo Sebastian

Finde ich nicht. Wenn Du ein Haus baust, lässt Du Dich auch
von einem Architekten beraten, entscheiden tust Du aber selber
was wie ausgeführt wird.

Tja, und trotzdem kontrolliert die Bauaufsicht, ob das was Du
Dir ausgedacht hast auch zulässig ist. Egal, was Du vom
Architekten hältst!

Zum Glück kann mir (noch) niemand vorschreiben welchen Arzt oder
welches Medikament ich nehmen MUSS.

Warum? Ich kann mir doch bei einem Arzt eine Diagnose
einholen, diese mit meinen eigenen Kenntnissen vergleichen und
dann selbst eine Entscheidung über die Behandlungsmethode
treffen. Eben Selbstverantwortlich.

Na, da sind wir wohl grundsätzlich verschiedener Meinung. Wenn
ich die Diagnose einholen muß meine ich, Rat holen zu müssen,
weil ich mich bei dem Krankheitsbild nicht genügend auskenne.
Wieso dann selber über die Therapie entscheiden?!

Dann lieber einen Arzt finden, der meinen Vorstellungen der
Behandlung näher kommt und diese überwacht!

Das ist sicher die bessere Lösung, aber einen Arzt des Vertrauens zu finden ist äusserst schwierig weil diese so rar
sind.

weil verschiedene Interessen touchiert werden.

welche, wie funktioniert der Einfluß?

Was wiederum
ins Spektrum des Allmachtsanspruches reicht.

Von wem? Diese Ecke versteh ich einfach nicht!

Die Wissenschaft ist in unserer Zeit das Mass aller Dinge.
Was diese als richtig oder wahr „erforscht“ hat, wird als feststehende Tatsache hingestellt und mit allen Mitteln verteidigt. Den Allmachtsanspruch der Wissenschaft, nur ihre
Resultate seien die richtige Wahrheit. Und dies in allen Disziplinen.
Hier kommt noch die Juristerei, persönliche Interessen von Politikern welche Einsitz in Verwaltungsräten usw. haben.
Die Verknüpfungen könnten noch weiter entwirrt werden…
Was oder wer würde wohl schlussendlich am Ende dieses Fadens sein?

Im übrigen hat
ein
Geschädigter kaum Lust und Kraft eine Verhandlung
anzustrengen.

Hmm, das ist sicherlich verständlich, aber ist es wirklich ein
Argument, die Behandlung unter eigener Regie durchzuführen?!

Wenn ich durch falsche Behandlung oder Medikation lebenslänglich einen Schaden davontrage und mein Leben dadurch stark beeinträchtigt ist, nur weil ich dem falschen Arzt vertraut habe, ist das für mich schon ein Argument.

Übrigens: auch mit Quellwasser kann man gefährlichen Unfug
treiben!

Wie meinst Du das genau?
Wenn Du auf Zusätze wie Fluor usw. ansprichst, kann ich nur
ein weiteres unrühmliches Kapitel bestätigen.

Meinte ich nicht, auch wenn ich von Fluor und Co kein Freund
bin… Ich wollte eigentlich nur sagen, daß ich Antibiotika
nicht für so gefährlich halte, daß jeder Tag, den man kürzer
behandelt immer ein Gewinn ist. Keine Frage, mit Antibiotika
wird gerne geklotzt, aber über drei Tage ländere Einnahme zu
diskutieren finde ich, wenn keine hinreichenden
Unverträglichkeiten auftauchen grenzwertig panisch.

Ich glaubte uns einig, daß das Problem an Antibiotika garnicht
ein akutes ist sondern vielmehr der dauernden Anwendung bei
jedem Schnupfen.

Eben. Es kommt auf die Häufigkeit an. Ich kenne viele Leute, die
wegen jedem misstönenen Furz Antibiotika nehmen und auch vom Arzt erwarten welche zu bekommen. Das Fatale daran ist, dass sie
glauben Antibiotika mache sie gesund. Bei uns gibt es so viele
unfähige Aerzte, die sich gerade mal 5 Min. Zeit für ihre Patienten nehmen. Wie kann ein Arzt in so kurzer Zeit eine ver-
lässliche Diagnose stellen?

Antibiotika im Abwasser ist Heutzutage ein ernsthaftes
Problem. Zugegeben, die Viehwirtschaft trägt am meisten dazu
bei. Aber
die menschlichen Ausscheidungen sind auch nicht ohne!

Hmm, wegen der Medikamente hätt ich persönlich da keine
Bedenken, abgesehen vieleicht bei den Abwässern einer
nuklearmedizinischen Station… :wink:

Kennst Du das „Natürlich“, eine Zeitschrift, die ich von meiner
Gesundheitskasse bekomme.(Ist Dir aufgefallen, dass ich bei einer Gesundheits- und nicht Krankenkasse bin?) Die Artikel sind immer sorgfältig recherchiert. Da war mal was drin über Gewässerverschmutzung durch Medikamente. Wenn es Dich interessiert kann ichs hervorkramen.

Nun ja, aber auch das kommt allenfalls zum geringsten Teil aus
Medikamenten. Problematisch sind organische Verbindungen (die
berühmten Schiffsanstriche…), die den Eisbärinnen Penisse
bescheren

:o)

Warum nicht? Jeder kann sich informieren wo und wie er will.
Diskussionen und Auseinandersetzungen führen doch
schlussendlich
zu einer persönlichen Meinung.

Letztlich kann jeder seine Meinung herbekommen wo er will,
aber in so einem Forum meine ich ist es mutig, Vorschläge nur
von Personen zu übernehmen, die ich kaum kenne und über deren
Qualifikation ich wenig weiß.

Und pauschale Tips zu geben wie „Dein Sohn braucht die
Antibiotika nicht“ ohne die Verletzung je gesehen zu haben
finde ich nicht richtig und auch gefährlich. Vielleicht ist
dem ja tatsächlich so, aber auch ein guter Arzt zückt nicht
gleich den Rezeptblock (oder sieht davon ab), sondern fragt
nach und untersucht. Oder?!

Sollte man meinen. Angelika hat die Wunde gesehen und war eher
gegen Antibiotika. Und somit sind wir wieder bei der Selbstverantwortung. Es dreht sich im Kreis…

Gruss
Heidi