Liebe Leute,
es gibt ja so Punkte, auf denen man etwas rummassiert, wodurch
sich eine kleine Besserung einstellt - z.B. das Reiben auf dem
Filtrum [vulgo: Rotzrinne] gegen manche Kopfschmerzen.
Was mich beschäftigt, ist, ob es im Gehörgang (im äußeren Teil,
zwischen Eingang und Trommelfell) auch solche Punkte gibt, deren
Stimulation in
irgendeiner Weise für Wohlbefinden sorgen.
Ich erwische mich nämlich
gelegentlich mit dem Finger im Ohr und löse mir dadurch
wohlige Reize aus - fragt sich: woher kommt das?
(es geht nicht darum, irgendetwas aus dem Ohr zu entsorgen,
das kann ich ausschließen…)
Im WWW gibt es kaum etwas zu Ohrakupunktur, und wenn, dann zur
Ohrmuschel.
Beste Grüße,
Stefan
Hallo Stefan,
folgenden Text habe ich bei www.finanzlexikon.info (sic!) gefunden, allerdings nur noch im Google-Cache. Der Orginialtext der „Apotheken Umschau“ ist nicht online abrufbar (jedenfalls habe ich ihn nicht gefunden).
Lustorgan im Ohr - Stochern im Gehörgang birgt Gefahren
Baierbrunn (ots) - Beim Bohren kommt die Lust, weiß Professor Dr.
Wolfgang Stoll, Chefarzt der HNO-Universitätsklinik in Münster. „Der
Gehörgang ist von Nerven versorgt, die angenehme Empfindungen
vermitteln“, sagt er im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Das
erklärt, warum so viele Menschen von Wattestäbchen nicht lassen
können und sogar mit Büroklammern oder Stiften im Gehörgang
herumstochern.“ Flüssiger Ohrenschmalz und eine intakte Haut sind der
beste Schutz vor Infekten. Wer sich, mit welchem Gerät auch immer,
Verletzungen der Gehörgangshaut zufügt und den Schmalz verdichtet,
schafft erst die Grundlage für Probleme. Wenn schon Lust auf
Ohren-Lust, dann vielleicht lieber am Ohrläppchen des Partners
knabbern.
Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 8/2004 A liegt in vielen
Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.
Mehr Texte auch online: www.GesundheitPro.de > Button „Apotheken
Magazine“ > Presse-Service
ots-Originaltext: Wort und Bild - Apotheken Umschau
Gruss,
Ursu