Hallo Jarolep,
ich bin wirklich froh, dass Du Dich scheinbar nur überspitzt ausgedrückt hast 
Sie kriegen das Zeug auch die Teller gemacht - gut und lecker
zubereitet.
Das streite ich ja nicht ab, dass es nicht lecker wäre…ich fahre allerdings damit besser meinen Kleinen entscheiden zu lassen, wie viel er essen möchte, sonst bleibt etwas übrig und gegen das Sättigungsgefühl anzuessen halte ich für äußerst bedenklich, denn dieseanerzogene Esskultur bleibt später erhalten und kann durchaus wirklich zu Essstörungen führen.
Wenn jemand etwas nicht mag, wird es beim nächsten
Mal berücksichtigt. Ich habe z.B. jemanden, der keine gekochte
Paprika isst (wohl aber rohe), ein anderer isst keine Pilze
usw. Also verzichten wir beim Kochen auf dies und das.
Das klingt gut…ich hab wirklich wer weiss was gedacht.
mit der
Alternative sieht es daher schlecht aus. Mögen oder nicht
mögen wird wie gesagt berücksichtigt, aber in Grenzen.
Mach ich auch nicht anders.
Man isst um zu leben und lebt nicht um zu essen - das ist
richtig.
Öhm…da würde ich die Prioritäten geringfügig anders verteilen. Es ist zwar auch nicht mein Lebenszweck zu essen, aber gutes Essen gehört für mich schon zu den elementaren Dingen, die das leben lebenswert machen…wobei natürlich jeder gutes Essen anders definiert, vor allem der Kindergaumen und der der Erwachsenen haben da unterschiedliche Interpretationen.
Und wie gesagt, das, was auf dem Tisch steht,
schmeckt auch und jeden Tag gibt es was anderes.
Wie gesagt…Geschmack ist sozusagen Geschmacksache und Kinder probieren auch gerne eigene Kreationen, wie zB Würstchen mit Nutella oder so 
Indem man gesunde Autorität besitzt und reden kann (nicht
befehlen, sondern reden). Ich versuche zu erklären, was für
was nützlich ist (Brot, Fleisch, Getreide, Milch usw.) und
warum es besser ist, manche Dinge öfters zu essen als die
andere. Natürlich weiss ich, dass meine Kinder sich vom
Taschengeld nichts anderes kaufen als Chips, Eis und Cola.
Über Ernärung reden wir selbstverständlich auch, für was man welches Zeug braucht…vor allem die Omi, als ehem. Bodybuilderin und Fitnesstrainerin, hat sie doch ziemlich Ahnung über div. Ernährungsmodelle.
Aber bei uns gibt es Schnäges, weil ich lieber weiss, was mein Kind schnägt. Zudem habe ich gemerkt, dass wenn das Naschzeug vorhanden ist, die Lust darauf längst nicht so groß ist, als würde man danach darben. Ich brauche wenns hochkommt eine kleine Flasche Cola koffeinfrei im Monat und selbst da hats meistens einen Rest, so dass es eigentlich noch weniger sind. Und auch sonst hält es sich im absolut verträglichen Rahmen und bei mir wird sich trotz Vorhandensein nicht der Bauch mit Süßigkeiten vollgestopft, weil es sind ja immer welche da, man muss also nicht hamstern.
Naturjoghurt, ganz ehrlich…der mag zwar frei von Geschmachsstoffen sein, landet aber dafür bei mir allenfalls im Salat, oder in der Knoblaichsauce 
Ich gönne mir sehr wohl alles, einschliesslich Alkohol. Doch
bin ich der Meinung, dass meine Kinder genügend Gelegheiten
haben werden, sich ebenfalls diese Genüsse zu gönnen
(hoffentlich werden sie auch damit richtig umgehen können)
Ich habe jetzt nur die Genüsse der Erwachsenen als Beispiel genommen, im übertragenen Sinn…Du gännst Dir Dinge, die nachweislich nicht gesunheitsförderlich sind, aber den Kindern gestattest Du ihre Genüsse mehr oder weniger nicht…also besorgen sie sich selbst ihr Zeugs…
Deshalb finde ich nachwievor den kontrollierten Umgang besser als die grundsätzliche Verdammung 
Gruß
Maja