Re: weniger leukozyten als normal!?
Hallo Jerry,
himmel ihr scheint ja eine wirklich kranke Familie zu sein (oder erinnere ich das falsch, daß da letztens mehrere Artikel von dir waren, als ich keine Zeit hatte zu antworten).
Vielleicht solltet ihr mal alle durch die Bank zu einem meiner Kollegen gehen und euch ganzheitlich durchschecken lassen.
Jetzt zu deiner Frage
meine nichte hat weniger leukozyten als normal!
Was heißt denn weniger?
Und hat sie noch mehr Symptome?
was können ursachen davon sein?
wie immer mehrere:
- es könnte reaktiv sein - das ist der Fall bei Viruserkrankungen, da das aber in der Regel akute Erkrankungen sind, wird das wohl hier wegfallen, denn da müßte sie dann ja noch mehr haben
- dann nach Knochenmarksschädigungen (auch davon wüßtet ihr)
- dann bei Bluterkrankungen, z.B. perniziöse Anämie (auch unwahrscheinlich, wie soll sie an einen Vitamin B12-Mangel kommen)oder auch bei Leukämie
-außerdem noch bei anderen Infektionskrankheiten
- und schließlich bei Milzschwellung
irgendwie scheint mir das (neben der Leukämie) die wahrscheinlichste Variante. Hatte sie vielleicht gerade (erkannt oder unerkannt) Pfeiffersches Drüsenfieber oder ist sie häufig und/oder in letzter Zeit geimpft worden?
was kann man dagegen tun?
Die Ursache behandeln.
Ohne mehr darüber zu wissen, läßt sich das nicht weniger pauschal beantworten.
was können folgen davon sein?
In erster Linie eine Abwehrschwäche.
Diese kann sich entweder durch Infektionsneigung zeigen oder auch durch entzündete Schleimhäute und Geschwüre im Mund und Entzündugnen der Mandeln usw.usf.
Auch dafür müßte man mehr über die Werte wissen und über die Umstände.
Wenn du mehr Info hier hineinsetzt (oder mir per mail schickst):
interessant oder hilfreich wäre auch noch, ob nur die Leukos runter sind oder auch andere Blutzellen.
Und wie genau das weiße Blutbild jetzt zusammgesetzt ist. Denn eine bloße Aussage die Leukos sind runter, ist noch nicht aussagekräftig, man müßte noch wissen, welche weißen Blutkörperchen genau auf welche Art erniedrigt sind.
Ich hoffe, daß war wenigstens etwas hilfreich.
Macht euch nicht zuviel Sorgen. Erstmal alles genau abklären lassen und dann gezielt behandeln. Im Zweifel mithilfe der Schulmedizin und alternativer Methoden gleichzeitig.
Gruß
Kerstin