Ein herzliches Hallo an alle!
Wer von euch kennt das auch??? Seit ein paar Wochen kann ich mich morgens nach dem Aufstehen kaum noch rühren. Fühle mich dann jedes Mal wie 110, bin aber erst halb so alt. Wegen meines Schreibtischjobs mache ich schon seit vielen Jahren jeden Abend brav eine halbe Stunde Callanetics-Übungen, die mir auch immer sehr gut getan und mich beweglich gehalten haben. Außerdem radle ich seit einiger Zeit jeden Abend 10 km auf dem Hometrainer, allerdings ohne Belastung, wegen meiner leicht athritischen Knie, und renne außerdem gern jeden Weg und jede Treppe zu Fuß. Bis vor kurzem fühlte ich mich ja auch noch gut in Schuss, trotz leichtem Übergewicht, das ich immer mal wieder mit FdH bekämpfe. Leider nehme ich inzwischen dank des Jojo-Effekts nur noch grammweise ab, wenn überhaupt. Doch egal, insgesamt konnte ich mich wirklich nicht beklagen, brauchte seit Ewigkeiten kein Medikament, nicht mal 'ne Kopfschmerztablette, und litt auch nur kurzfristig unter altersbedingten Hitzewallungen. Die hörten aber sofort wieder auf, als ich begann, mich fleischlos zu ernähren. (Rauche auch nicht und trinke nur selten mal ein Gläschen Sekt oder Wein.)
Nun frage ich mich natürlich, warum ich neuerdings morgens so gräßlich steif und stöhnend wie ein uraltes Weib aus dem Bett krabble. Zwar hören die Beschwerden nach einiger Zeit immer wieder auf, sobald ich mich eine Weile mühsam durch die Wohnung bewegt habe, aber irgendeine Ursache muss dieser Rückenschmerz ja haben. Fühlt sich an wie starke Muskelverspannungen ab Rückenmitte abwärts, bis runter in beide Beine. Bücken und Strümpfe im Stehen anziehen ist am schlimmsten.
Was ist das bloß??? Ich würde ja gern auf die Signale meines Körpers hören, habe aber leider keinen Schimmer, womit ich ihn so verärgere. Inzwischen mag ich am Wochenende schon gar nicht mehr mit meinem Mann zusammen ausschlafen, sondern stehe sogar am Sonntag morgens um 6 auf. Denn je länger ich im Bett liege, desto stärker und anhaltender sind die Schmerzen danach. Erwähnen möchte ich noch, dass meine Matratze etwa vier Jahre alt ist. Ein teures, bandscheibengerechtes Teil, das mir bislang beste Erholung schenkte. Auch mein Kopf ruht nachts auf einem nackenschonenden Latexkissen. Daran kann’s also kaum liegen. Ich schlafe bevorzugt in Seitenlage.
Hat jemand eine Idee, was mit mir los sein könnte und wie ich diese Schmerzen wieder abstellen könnte? Bin für jeden Tipp dankbar. Zum Arzt werde ich natürlich auch demnächst gehen, denn so geht’s ja nicht weiter. Aber wenn ich kann, würde ich auch gern selbst vorbeugen. Dazu muss ich jedoch erst mal ergründen, was mir überhaupt fehlen könnte. Danke an alle, die sich meinen langen Summs bis hierher durchgelesen haben!
LG von Nina
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