bei der schwiegermutter soll ein aniogramm durchgefürht werden. sie musste ganz plötzlich ins krankenhaus wegen herzproblemen.
die ärzte haben eine nierenschwäche festgestellt was zur folge hat d. die durchführung d. aniogramms mit einem risiko behaftet ist.
es könnte sein das mutter zur dialysepatientin wird, was natürlich keiner will.die familie steht jetzt vor der entscheidung ob sie dieser untersuchung zustimmen soll oder nicht.
was wir allerdings nicht verstehen ist warum die nieren durch das angiogramm gefährdet sind.
wer kennt sich aus und erklärt mir das mal? wir können hier vor ort nicht fragen weil die famile in asien lebt.
Um die Gefäße mit Röntgenstrahlen überhaupt darstellen zu können, ist ein Kontrastmittel notwendig.
Dieses schädigt die Nieren, so daß es zu Funktionsausfällen der Niere kommen kann.
In den meisten Fällen erholt sich die Niere aber wieder. Bei Risikopatienten „spült“ man deshalb die Nieren durch Gabe von Infusionen.
Eine andere Möglichkeit wäre die Darstellung der Gefäße durch die Magnetresonanztomografie, die aber wegen höheren technischem Aufwand nicht überall verfügbar ist.
Hallo Hanna,
Asien wo?
Ich frage, weil ich wie Peter in diesem Fall MRI vorschlagen
wuerde (Magnet Resonance Imaging). Selbst wenn ein relativ
weiter Anfahrtsweg usw. notwendig waere, waere das doch der
Gefahr einen Nierenschaden davonzutragen, doch vorzuziehen.
Gruesse
Elke
Die Magnetresonanztomographie kann unter Umständen nicht bei allen Fragestellungen eingesetzt werden und erlaubt natürlich auch nicht, invasive Maßnahmen, wie zB die gleichzeitige Aufdehnung von Herzkranzgefäßen durchzuführen.
vielen Dank erstmal, leider habe ich von dieser Methode noch nie etwas gehört, es scheint aber so dass hier kein direkter Eingriff in den Körper erfolgt,oder? Ist vielleicht eine bessere Möglichkeit um das Problem zunächst zu lokalisieren, danach kann neu entschieden werden so denke ich. Wie siehts mit Risiken aus?
Gibts einen guten Link zum nachlesen?
Grüsse v.Hanna
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
in Manila gibt es mit Sicherheit mehrere MRI-Anlagen.
Wo sonst kaemen die philippinischen MTAs her, die die
Dinger her betaetigen.
Wenn es also nur um Diagnostik handelt (–> Peters Ein-
schraenkungen), dann notfalls auf eigene Faust ein Kranken-
haus suchen, wo eine solche Untersuchung gemacht wird,
wenn der eigene Arzt nicht kooperiert.
MRI = Kernspintomographie.
Ganz einfach gesagt: Es ist eine Methode, die
Bilder vom Inneren des Koerpers mit Hilfe von
Magnetkraft generiert.
Wichtig ist: es werden keine Roentgenstrahlen
benutzt.
Wenn du „Kernspintomographie“ bei google eingibst,
kriegst du ziemlich viele Links, z.B. den hier: http://www.harrasrad.de/kernspin.html
(da wird’s ziemlich einfach erklaert).
Fuer deine Schwima (war’s doch, gell?) googelst
du vielleich besser nach Magnetic Resonance Imaging.
Hier drei Links, allerdings erfordert insbesondere die Darstellung von Herzgefäßen ein ziemlich modernes Gerät und ich kann Dir also nicht sagen, ob das überhaupt in der betreffenden Region vorgehalten wird.