Hallo!
Ich habe große Angst um eine Freundin von mir (25 Jahre alt) , die leider nicht in Deutschland lebt sondern in einem sehr viel ärmeren Land in Asien. Sie bekam von ihrem Arzt gesagt, dass sie viel zu wenige weiße Blutkörperchen hat und dass sie deshalb nicht mehr lange zu leben hat. Wahrscheinlich nicht mehr als fünf Jahre. Die Funktionen ihrer Organe seien sonst aber in Ordnung.
Ist es wirklich wahr, dass man daran stirbt? Der Arzt sagt wohl, dass sie nur 40-50 Prozent der üblichen Menge hätte. Gibt es etwas, was man dagegen unternehmen kann? Könnte man zum Beispiel mit besonderer Ernährung der Entwicklung entgegenwirken?
Ich habe große Angst um meine Freundin, die die Hoffnung schon aufgegeben hat und bin für jeden Hinweis dankbar.
Hallo,
leider gibt es viele Zustände, die mit einem Mangel an weißen Blutkörperchen, einer Leukopenie (Fachwort), einhergehen. Dazu gehören harmlose vorübergehende Störungen, z.B. im Rahmen von Infekten, aber auch sehr ernste Krankheiten. Gibt es denn eine medizinische Ursache für die Leukopenie? Eine eingrenzende Diagnose? Ohne Zusatzinfos kann Dir leider niemand eine brauchbare Info geben.
Grüße
Cornelia
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Vielen Dank für Ihre Antwort. Wie ich erfahren habe, ist es doch eine sehr ernste Krankheit. Und zwar handelt es sich um Leukämie. Ist diese Krankheit immer lebensgefährlich? Und wie lange ist die Lebenserwartung nach der Diagnose? Der Arzt sagte meiner Freundin vor zwei Jahren, sie hätte wohl noch vier oder fünf Jahre zu leben. Allerdings war sie nur zwei mal bei dem Arzt vorstellig und ist auch nicht mehr in Behandlung. Gibt es möglicherweise doch noch Hoffnung oder ist das illusorisch?
Mit freundlichem Gruß aus Hamburg
Christian Körber
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ich habe etwas Erfahrung, denn ich habe vor 2 Jahren eine Hilfsaktion für einen kleinen, leukaemiekranken Jungen aus Rumänien ins Leben gerufen (ist leider inzw. gestorben, u.a. wohl auch weil kein geeigneter Knochenmarkspender gefunden wurde) und habe mich intensiv mit der Problematik befasst (Hilfsorganisationen, Behandlungsmethoden, spezialisierte Ärzte, Kliniken etc.)
Es wäre wichtig zu wissen, von welchem Typ die Leukämie ist, ob eine Bluttypisierung stattgefunden hat, ob es eine ausführliche Diagnosebeschreibung und aktuelle Laborergebnisse gibt.
Ich kann Dir eine ganze Liste von Organisationen schicken, die ev. mit Rat und Tat weiterhelfen können. Es ist harte Knochenarbeit, wenn Du helfen willst. Nur zur Info: eine Knochenmarktransplantation kostet in D min. 300.000 DM, wenn nicht mehr.
Mail mich direkt an, wenn Du willst, dass wir uns naeher darüber unterhalten, was man tun kann.
Liebe Grüsse und viel Kraft für Dich und Deine Freudin.
Ama
PS - Nicht so leicht aufgeben!
Christian Körber
Hallo,
leider gibt es viele Zustände, die mit einem Mangel an weißen
Blutkörperchen, einer Leukopenie (Fachwort), einhergehen. Dazu
gehören harmlose vorübergehende Störungen, z.B. im Rahmen von
Infekten, aber auch sehr ernste Krankheiten. Gibt es denn eine
medizinische Ursache für die Leukopenie? Eine eingrenzende
Diagnose? Ohne Zusatzinfos kann Dir leider niemand eine
brauchbare Info geben.
Grüße
Cornelia
Hallo!
Ich habe große Angst um eine Freundin von mir (25 Jahre alt) ,
die leider nicht in Deutschland lebt sondern in einem sehr
viel ärmeren Land in Asien. Sie bekam von ihrem Arzt gesagt,
dass sie viel zu wenige weiße Blutkörperchen hat und dass sie
deshalb nicht mehr lange zu leben hat. Wahrscheinlich nicht
mehr als fünf Jahre. Die Funktionen ihrer Organe seien sonst
aber in Ordnung.
Ist es wirklich wahr, dass man daran stirbt? Der Arzt sagt
wohl, dass sie nur 40-50 Prozent der üblichen Menge hätte.
Gibt es etwas, was man dagegen unternehmen kann? Könnte man
zum Beispiel mit besonderer Ernährung der Entwicklung
entgegenwirken?
Ich habe große Angst um meine Freundin, die die Hoffnung schon
aufgegeben hat und bin für jeden Hinweis dankbar.