Athrose was kann man noch machen

Hallo
ich habe eine Sorge!?
Meine Mutter (37) hat an der Hüfte Athrose.Man sagte zu ihr man könnte es nur operieren und sonst nichts.Aber auf der anderen Seite bekam sie auch schon antworten das es doch noch etwas anderes gibt.Wissen sie denn nicht zufällig auch einen Heilung auser operieren???Das wäre echt spitze danke Simone.

Hallo Simone,
es liegt daran wie weit die Arthrose schon fortgeschritten ist. Dann sollte deine Mutter den Arzt fragen woher die Arthrose kommt. Es können verschiedene Ursachen sein. Zum Beispiel kann durch eine Verdrehung im Becken eine Schiefstellung möglich sein ( dann kann man versuchen durch Therapie das Beckem wieder gerade zu stellen ). Es kann auch durch eine Narbe der Energiefluß gestört sein ( dann kann man die Narbe entstören ). Es kann auch die Blutversorgung der Hüfte nicht optimal sein, und und und.Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten . Wenn die Ursache erkannt wird und behoben werden kann, ist vielleicht eine Operation nicht nötig.Ein Physiotherapeut kann hier vielleicht helfen oder ein Heilpraktiker der in manuellen Techniken( Chiropraktik, Craniosacraltherapie, Akupunktmassage,Dorn-Therapie,) ausgebildet ist.
Laßt Euch nicht verunsichern und holt noch andere Meinungen ein.

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Das hängt von den Beschwerden ab.
Als erstes sollte man mit Krankengymnastik und Laufschule versuchen, das Gelenk so zu bewegen, dass die Schmerzen abnehmen. Hier könnten auch Tabletten helfen. Es handelt sich jedoch bei der Arztrose um eine Knorpelzerstörung, die noch nicht rückgängig zu machen ist.
Wenn nur minimale Bereiche des Knorpels zerstört sind, kann die o.g. Therapie schnell helfen, da dann Bereiche belastet werden, die weniger kaputt sind.
Wenn der Knorpel im Gelenk nur teilweie zerstört ist, und es freie Bereiche mir normalem Knorpel gibt, kann man die Gelenkfläche verdrehen, so dass der gesunde Knorpel belastet wird und nicht mehr die kranke, schmerzende Fläche. Aber auch das ist eine Operation.
Falls alles kaputt ist, wird man ein künstliches Hüftgelenk einbauen müssen. Bei besonders jungen Leuten,wir eine Druckscheibenprothese verwendet, die den Oberschenkelknochen nicht so stark verbraucht, wie eine normale Prothese. Der Einbau ohne Knochenzement versteht sich in diesem Alter von selbst.
Die Notwendigkeit der Operation hängt also nicht allein von dem Ausmaß der Knorpelzerstörung ab, sondern vor allem von den Beschwerden in der Hüfte.
Ich hoffe, ich konnte helfen

Dr. J. Sauer

Hallo Simone,
Die Diagnose ARTHROSE hat ja gewiß ein Arzt gestellt. Der hat ein Röntgenbild analysiert und vermutlich gesehen, wie weit die Zerstörung des Knorpelgewebes schon voran gekommen ist.
Abhängig vom Alter Ihrer Frau Mama ist mit mehr oder weniger guter Regeneration des Knorpelgewebes zu rechnen. Auch kann ein Östrogenmangel und Mineralverlust mit beteiligt sein. Zusätzlich wird Knorpelsubstanz oft durch Flüssigkeitsverlust geschädigt.
Darauf werden sich die Alternativ-Ratschläge wohl gestützt haben.
Mir ist ein Medikament bekannt, das allerdings auch nicht frei von Problemen ist: Fossamax ® von Merck Sharp & Dohme, Haarlem, NL enthält ein Alendronsäure-Derivat, ist rezept- und apothekenpflichtig und soll bei Frauen in der Menopause den Knochenabbau hemmen.
Versuche mit „künstlichem Knorpel“ sind bei den extremen Belastungsverhältnissen, wie sie im Hüftbereich auftreten, eher nicht angezeigt.
Richtig ist, dass machen Formen der Arthrose auch auf dauernde Fehlbelastung zurückgehen, also ein orthopädisches Problem sind, das mit der Symmetrie der Region (incl. Wirbelsäule und Beine) zusammenhängt. Hier eine Vermessung vorzunehmen, wäre vielleicht recht zeilführend. Mit einer Entlastung kann das Fortschreiten und der Schmerz verringert werden.
Volkmar

Hallo Simone.
Ich wohne in Österreich, ihr habt sicher andere Medikamente in Deutschland als wir.
Ich habe ein Medikament bekommen das mein Kniegelenk wieder aufgebaut wird.
Glaub mir wenn es wirklich nicht anders geht und deine Mutter ein
Künstliches Hüftgelenk bekommen sollte , dann ist das nicht so schlimm.
Ich habe mit 26 Jahren ein Künstliches Hüftgelenk bekommen, weil mein Knochen beschädigt war.
Deine Mutter kann danach alles weiter machen ausser extrem Sport.
Wenn deine Mutter starke schmerzen hat und es die Ärtze für nötig
finden ein Hüftgelenk einzubauen, dann würde ich das bevorzugen.
Medikamente können die Arthose nicht stoppen.
Liebe Grüße
Sonja

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