Hallo,
erst mal Danke nachträglich an Maja für Deine Antwort auf mein Posting vor ein paar Tagen.
Nachdem ich gestern Abend mein Blutergebniss (Leberwerte) bekommen habe, stehe ich so relativ neben mir und bin grad irgendwie platt. Meine Werte sind SO UNTER ALLER SAU, dass ich anscheinend Bauarbeiter übertreffe! Ich hab leider verpasst, mir nach der Botschaft eine Kopie des Laborbogens geben zu lassen, hol ich mir morgen, mit meinen neuen Werten. Auf jeden Fall war ein Wert (ich glaub der hieß GPT) bei 521 (normal soll der bei max. 30 liegen) und ein anderer Leberwert lag bei 130 (normal wohl bei 20). Außerdem sind meine roten Blutkörperchen zu niedrig, die Leukozyten aber nicht erhöht, eher auch unter dem Normalwert.
Meine letzten Werte wurden im Dezember genommen und waren alle erstklassig! Es liegen also gerade mal 6 Wochen dazwischen! Die Werte haben wir gestern bis 3 Jahre zurückverfolgt, alle supergut!
Nun meinte mein Doc, dass es stark nach Hepatitis aussieht und vermutlich noch Porphyrie (was auch der Radiologe meinte, der letzte Woche Ultraschall machte, aber dabei nix Auffälliges finden konnte), was wohl eine sehr seltene Erkrankung ist. Um den Hepa-Typ zu bestimmen und diese P. letzendlich zu diagnostizieren wurde heute nochmal Blut abgenommen für weitere Tests.
Nachdem ich mir die ganze Nacht den Kopf zermürbt habe, woher ich denn so eine Hepa bekommen könnte (kein Fremdgehen, habe ich heute nacht geklärt und glaube das auch; keine Schalentiere oder anderes exotisches Zeugs, keine Fernreisen oder überhaupt Reisen in den letzten 18 Monaten, keine Bluttransfusionen etc.)fiel mir nur eines ein: Anfang Dez. wurde im Krankenhaus eine Magenspiegelung gemacht und ein Blutbild. Da war alles noch o.k., seit dem Zeitpunkt hatten sich in den letzten 3 Wochen kolikartige Schmerzanfälle stark vermehrt (6 x innerhalb von ca. 2 Wochen), ich bin tierisch müde und könnte die ganze Zeit schlafen, wirklich extrem,habe immer wieder einen Blähbauch. Habe weniger Hunger als sonst und bin auch immer wieder mal „verstimmt“, was ich aber bisher auf Stress und „ausgebrannt sein“ geschoben habe.
Wie lange ist denn so eine Inkubationszeit von Hepa?? Ich weiß auch noch, dass früher beim Blutspenden immer 12 Monate vom letzten Krankenhausaufenthalt vergangen sein mussten, um eine Hepa-Infektion ausschließen zu können - andernfalls keine Spende möglich!
Wer weiß was „nicht-arzt-kauderwelsches“ zu Hepa und Porphyrie??
Vielen Dank und liebe Grüße,
Sonja