Wie erkenne ich Depressionen?

Hallo!

Wenn es im Jahr nur ein paar Tage gibt an denen man gern aufsteht und etwas macht und den Rest lieber im liegend oder davonlaufend verbringt, deutet das schon auf Depri hin?

Also, ich bin seit 4 Jahren verheiratet, seit 3 Jahren habe wir ein großes Haus.(seit 1 1/2 Jahre läut auch sexuell nichts mehr) Am Anfang habe ich das alles locker geschafft. War sogar noch arbeiten. Seit einem Jahr habe ich keine Arbeit mehr, zu Hause habe ich auch keinen Bock was zu machen. Nur Notgedrungen rappel ich mich auf und mach sauber… (Das ist ja morgen auch noch da!) Meiner Familie ist es eh egal. Hilfe? Keine Anzeichen zu merken. Ich muß jedes Bisschen sagen, „mach doch mal dies und das für mich“. Um jede Hilfe muß ich betteln. Und dennoch wird es nicht gemacht. Da frage ich nun langsam nicht mehr und lasse alles liegen.
Ich sitze oft in einer Ecke und könnte heulen, ohne einen bestimmten Grund. Wenn ich mich mit meiner Freundin unterhalt breche ich immer in Tränen aus. Ich weiß manchmal nicht mehr, ob ich so leben will. Soll das wirklich alles gewesen sein? Aschenputtel für zwei stinkfaule Männer? Mit ihnen reden bringt nichts. Ich bekomme keine Antworten und nix.

Wollte schon mal weg, aber habe es dann doch nicht getan. Es würde hinterher mehr Arbeit auf mich warten als vorher!

Mein Arzt hat mir Antidepressiva verschrieben, aber dadurch ging es mir auch nicht besser. Was soll ich nur tun?

Hallo,
du kannst mal unter
http://www.angst-und-depri.info/deprisympt.html
nachlesen, was die Symptome einer Depression betrifft - dort kannst du auch für dich einen Test machen.

Durch eine Manfistation deiner beschriebenen Problematik und deiner Traugigkeit kann sich schon eine Depression entwickeln. Depressive Phasen haben viele Menschen, du hast recht wenn du hier einschreitest und was dagegen tun willst um Schlimmeres zu verhindern.
Es ist natürlich tragisch, wenn du zu Hause mit deiner jetzigen Gemütsverfassung auf taube Ohren stößt.

Du kannst ihnen sagen, daß du für dich etwas an deiner Situation ändern willst damit es dir besser geht, ob sie nun darauf ragieren oder nicht, aber du hast es mitgeteilt.
Dann kanst du fachliche Hilfe annehmen in einem Gespräch mit einem Psychotherapeuten deiner Wahl. Und/oder du wendest dich mehr nach Außen - tust wieder was für dich (Sauna, Massagen, Kunst, bummeln, mit Freunden Essen gehen, gehst deinen Interessen nach). „Betäubungsmittel“ sind wie du richtig erkennst keine Lösung deiner Probleme.

Vielleicht mußt du in dir wieder das Gefühl erzeugen wertvoll zu sein, etwas zu können, zu mögen, Gefallen an etwas zu finden, wieder zu genießen, Freude zu empfinden - was entgegenzuhalten gegen die Traurigkeit.

Mach dir nicht so’n Kopf über das Haushaltsgeschehen, du hast viel Zeit für dich - nutze sie ohne schlechtes Gewissen.
Ich wünsch dir, daß wieder Freude in dein Leben kehrt.
LG Patricia

Hallo S.M. (klingt nach was anderem, ist aber nur die Abkürzung Deines Nick)

seit 1 1/2 Jahre läut auch sexuell nichts

mehr
Ich sitze oft in einer Ecke und könnte heulen, ohne einen
bestimmten Grund. Ich bekomme keine Antworten und nix.

Wollte schon mal weg, aber habe es dann doch nicht getan. Es
würde hinterher mehr Arbeit auf mich warten als vorher!

Hört sich ganz danach an, als ob Du Dein Leben ändern solltest, undzwar in absehbarer Zeit. Überleg mal, in elcher Richtung. Vielleicht musst Du Dich erstmal sogar trennen von Deiner Kleinfamilie und dem Großhaus.
Gruß,
Branden

Hallo Mom.

Ich habe keine Ahnung, woran man Depressionen erkennt.
Ich denke, dass es dir schlecht geht und du was ändern musst.
Falls du dich selber aufrappeln kannst, geh mal ( alleine ) zu einer Eheberatungsstelle oder einer Familienberatungsstelle. Trag deinen Fall vor und lass dich beraten. Wenn du danach das Gefühl hast, Hilfe gefunden zu haben, kannst du entsprechend den nächsten Schritt unternehmen. Zum Beispiel etwas zu ändern:
Du könntest ausziehen
Du könntest deine Familie sitzen lassen auf Dingen, die in ihren Aufgabenbereich fallen
Du müsstest sie dann vorher allerdings konkret informieren, dass du bestimmte Dinge nicht mehr tust, weil sie nicht in deinen Zuständigkeitsbereich fallen ( der müsste dann allerdings klar umrissen sein )
Es ist schwer, Dinge, die man liegen sieht und die gemacht werden müssen, liegen zu lassen.
Aber du verkaufst deine Haut zu einem hohen Preis und daran solltest du etwas ändern.
Vielleicht beleuchtest du die Situation mal aus deiner Sicht und zwar nur aus Deiner und überlegst, was du eigentlich willst:
Willst du so weiterleben ( grundsätzlich )
Wo gibt es Möglichkeiten etwas zu ändern
Könntest du selber Dinge außerhalb des Hauses tun, die dir Spaß machen ( Arbeiten, Verein,Chor o.ä.), wo du unter Leute kommst.

Ich denke, mit Tabletten löst du die Probleme nicht, die musst du an der Wurzel packen, sonst gehst du kaputt unter dieser Situation.

gruß
T

Hallo Patricia,

ohne das Thema Depression verharmlosen zu wollen, aber diesen Tess würde ich nicht trauen.

Ich hab den eben mal spaßenhalber gemacht und bin direkt als schwer depressiv eingestuft worden. Okay, dann hab ich ein paar Antworten relativiert und bin auch ein bisschen runtergerutscht, aber trotzdem.

Viele Grüße,
C.

Hallo Stifflers Mom,

Wenn es im Jahr nur ein paar Tage gibt an denen man gern
aufsteht und etwas macht und den Rest lieber im liegend oder
davonlaufend verbringt, deutet das schon auf Depri hin?

hindeuten, ja.

Seit einem Jahr habe ich keine Arbeit mehr, zu
Hause habe ich auch keinen Bock was zu machen. Nur
Notgedrungen rappel ich mich auf und mach sauber…

Das kann ich gut verstehen; ich denke, das geht vielen so.
Hinzu kommt, dass es ja dann auch erwartet wird: ‚Oh, du arbeitest ja nicht, dann kannst du dich ja hier nützlich machen‘

Was mir nach deinem Posting nicht ganz klar ist: Bist du aktiv auf Arbeitssuche? Du sprichst von zwei Männern, hast du einen Sohn, um den du dich kümmern musst? Oder geht es um zwei erwachsene Männer?

Meiner Familie ist es eh egal. Hilfe?
Keine Anzeichen zu merken. Ich muß jedes Bisschen sagen,
„mach doch mal dies und das für mich“. Um jede Hilfe muß ich
betteln. Und dennoch wird es nicht gemacht.

Das klingt wiklich so, als müsstest du dringend etwas ändern. Das haben die anderen ja schon geschrieben. Am besten wäre es wirklich, wenn du raus kämst. Und zwar irgendwo hin, wo man dich ernst nimmt.

Da frage ich nun langsam nicht mehr

Das halte ich für einen Fehler.

und lasse alles liegen.

Deine Sachen oder die der anderen?

Mein Arzt hat mir Antidepressiva verschrieben, aber dadurch
ging es mir auch nicht besser. Was soll ich nur tun?

Naja, wenn nur an Symptomen gearbeitet wird und nicht an der Ursache … Hast du Zitteranfälle oder so was? Oder ‚nur‘ das spontane Heulen?

(Dass ich einfach so heulen wollte (und auch geheult habe), hatte ich übrigens auch mal, als ich eine neue Pille ausprobiert habe, aber das ist dann natürlich was Anderes)

Wenn du den Schritt nicht machen kannst, für eine Weile ganz wegzugehen. Wie sieht das mit einem neuen Hobby aus? Bist du sportlich? Sammelst du gern Pilze? Machst du gern Musik? Malst du gerne? Meines Erachtens solltest auf jeden Fall mehr unter Leute.

Viele Grüße,
C.

Hallo!

Wie schon alle anderen auch gesagt haben, wäre es Zeit für ein neues Leben.
Ich hatte das auch - heulte nur mehr (bei tiersendungen, Kinderserien,…), sah in nichts mehr einen Sinn, keine Ziele oder Lust irgendwas zu tun. (Bei mir kamen dann auch noch so richtig klassisch die Panik- und Angstattacken dazu)
Die Frage, ob das jetzt alles gewesen wäre vom Leben, hat mir geholfen, dass ich mir professionelle Hilfe (Psychiater) gesucht habe, die mir so richtig die Augen geöffnet hat.
Und das würde ich auch an deiner Stelle machen. Es gibt nur wenige Leute, die sich aus so einer Situation selbst richtig „retten“ können.
Ich habe für mein Leben genau 9 Sitzungen gebraucht um aus meinem Mist aufzuwachen und alles zu erneuern! *stolz-bin*
Ich habe Freund verlassen, eigene Wohnung gesucht, neue Hobbys und eine „To-DO-Liste“ zusammen gestellt, für sämtliche Kurse in der Volkshochschule und im Fitness-Center angemeldet.

Und ja, es ist schwer den ersten Schritt zu machen, aber glaub mir:
Sobald der getan ist, gehts nur mehr bergauf. Jetzt rede ich mich leicht…ich weiß, aber wennst mehr hören willst, mail mir einfach :smile:

Liebe Grüße und viel Entscheidungskraft!
Nicola

Hallo!
Bin keine Ärztin, aber das klingt schon nach Depression. Kein Wunder, wenn man mit seiner Lebenssituation unzufrieden ist. Normalerweise bringen Antidepressiva schon etwas, man muß sie unter Umständen über einen längeren Zeitraum hinwegnehmen. Je nach Medikament und natürlich auch nach Mensch kann es bis zu 4 Wochen dauern, bis sich eine Besserung einstellt. Wenn man ziemlich „down“ ist, halte ich Antidepressiva zunächst einmal für eine gute Lösung. Wenn es die richtigen sind, machen sie auch nicht abhängig. Aber die Tabletten sind nur die Krücke, gehen lernen mußt Du alleine.Psychologische Hilfe ist auch sehr sinnvoll, wenn man alleine aus seinem Dilemma nicht mehr rauskommt!
Ich habe einmal etwas Gutes in einer Broschüre gelesen:
Die Depression ist eine Dame in schwarz. Wenn sie kommt, bitte sie an Deinen Tisch und höre, was sie zu sagen hat.
Ich wünsche Dir baldige Besserung. Wenn Du selbst etwas änderst, sieht das Leben bald wieder viel schöner aus!!
Gruß Karin

Was mir nach deinem Posting nicht ganz klar ist: Bist du aktiv
auf Arbeitssuche? Du sprichst von zwei Männern, hast du einen
Sohn, um den du dich kümmern musst? Oder geht es um zwei
erwachsene Männer?

Ja, Arbeit suche ich seit einem dreiviertel Jahr, aber es hagelt nur Absagen. Wahrscheinlich sprüht meine Bewerbung nur so vor Selbstmitleid… Mein Sohn (ist nur mein Sohn, nicht seiner) ist 13 und hat ADS, daher braucht er ständige Kontrolle. Man muß ihm alles 10x sagen, bevor er einmal was macht und dabei fallen ihm ständig andere Dinge ein, sodass das wichtige vernachlässigt wird.

Das klingt wiklich so, als müsstest du dringend etwas ändern.
Das haben die anderen ja schon geschrieben. Am besten wäre es
wirklich, wenn du raus kämst. Und zwar irgendwo hin, wo man
dich ernst nimmt.

Ja, das ist mir auch klar, aber ich bin nicht der Mensch, der gerne redet. Daher fällt es mir schwer die Themen anzusprechen und ich nehme alles nur hin. Ich kann nicht einfach ausziehen. Da gibt es eine bestimmte Person (die Schwiegermutter meines Mannes :smile: ) die nur auf sowas wartet… Außerdem fehlt mir das Geld dafür.

Deine Sachen oder die der anderen?

Am liebsten lasse ich dann alles liegen, nicht nur das Zeug meiner Männer. Wenn ich einen guten Tag habkann ich nicht aufhören aufzuräumen und sauber zu machen, und dann kommen diese Monster heim und machen alles wieder dreckig. Dann ist es bei mir vorbei und ich könnte weglaufen.

Naja, wenn nur an Symptomen gearbeitet wird und nicht an der
Ursache … Hast du Zitteranfälle oder so was? Oder ‚nur‘ das
spontane Heulen?

Es kommt einfach so, manchmal, wenn ich mir ein Bad gönne, oder wenn ich Essen koche, oder beim spaziergang, wenn ich darüber nachdenken, ob das alles ist. Er nimmt mich nicht mal mehr an die Hand. Und wenn ich ihn frage, ob es eine andere gibt (obwohl er ja dafür gar keine Zeit hat) dann sagt er gar nichts, oder meint, ich spinne mir was zurecht. Aber ich bin halt schon mal stark verletzt worden.

(Dass ich einfach so heulen wollte (und auch geheult habe),
hatte ich übrigens auch mal, als ich eine neue Pille
ausprobiert habe, aber das ist dann natürlich was Anderes)

Pille brauche ich nicht mehr, hatte auch gedacht, dass es daher kommen kann-Hormone. Hatte aber vor kurzem eine Total-OP. Ich hatte fast zwei Jahre permanent Rückenschmerzen. Der Arzt hat ein rieseiges Myom gefunden. Alles sollte danach besser werden. Ist es aber nicht.

Wenn du den Schritt nicht machen kannst, für eine Weile ganz
wegzugehen. Wie sieht das mit einem neuen Hobby aus? Bist du
sportlich? Sammelst du gern Pilze? Machst du gern Musik? Malst
du gerne? Meines Erachtens solltest auf jeden Fall mehr unter
Leute.

Ich gehe nicht gern allein wohin. Was soll ich da? Kenne doch keinen. Mir ist auch nicht nach Hobbys. Mein Garten ist mein Hobby, aber das dauert noch etwas. Ist noch zu kalt.
Danke für deine Tipps. Vielleicht muß ich mich einfach nur mal raus bewegen. Aber ich weiß nicht, was ich tun kann. Mir macht im Moment einfach nichts Spaß.

Stifflers Mom

Hallo,

was würdest Du geändert haben???

Stelle Dir diese Frage mal selber ganz ehrlich. Die Schwierigkeit bei der Beantwortung ist aber, dass es sich nur um Dich handeln darf, also Betonung auf DU!!!

Es ist ein Teufelskreis, die Schuld am eigenen Elend bei anderen zu suchen, auch wenn diese vielleicht sekundär an diesem Zustand eine Mitschuld tragen.

Zuerst das ZIEL, dann die Suche nach einem gangbaren Weg!

Alles Gute,
Jana

Hallo Stifflers Mom,

zu den Depressionen hast du ja schon viele Antworten. Du schreibst, du hattest eine Total-OP - inklusive Eierstöcke? Und du bekommst keine Hormone? Wenn die Eierstöcke mit entfernt werden, dann setzen meines Wissens ganz schnell die Wechseljahre ein und eine Hormon-Ersatztherapie ist angesagt. Es kann schon sein, dass dir da was fehlt. Geh unbedingt noch mal zum Gynäkologen und lass das checken.

Die OP als solche führt bei manchen Frauen zu depressionsähnlichen Symptomen.

Ich kenne Frauen mit Total-OP und die haben alle Hormone bekommen.

Liebe Grüße und viel Kraft

Gabi

siehe auch:

http://www.medizin-netz.de/frau/EntfGebaerm.htm

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Hi Du,
Du hast nen teenage Sohn mit ADS.
Das würde jeden überfordern.

Du hast keinen job, schreibst aber massig Bewerbungen (was fast zu nem fulltime job werden kann, ohne die rewards, Belohungen, eines jobs).

Und zusätzlich sollst Du mal so nebenbei den gesamten Haushalt schmeissen.

Hey, das ist Deine GEGENWÄRTIGE Situation, da würde es jedem sch*** gehen. Du kommst da aber wieder raus.

Dass Antidepressiva noch nicht geholfen haben, macht die Sache natürlich nicht leichter. Denn Du brauchst erstmal nen bisschen mentale Engerie.

Man wird dann depressiv, wenn’s einem schlecht geht, und DANN soll man sich auch noch, während der Depression, aus seiner schlechten Situation rausarbeiten?

Bisschen viel verlangt - also erstmal langsam.

  1. Versuch’s mit nem anderen Antidepressivum, und/oder auch noch mit nem anderen Arzt. Und denk dran, es dauert ne Weile, bis das Medikament dann wirkt

  2. Wenn Du in relativer Nähe einer grösseren Stadt wohnst - tu Dich mit ner Selbsthilfegruppe o.ä. für Kinder & Jugendliche mit ADS zusammen - da könnt ihr, Du & Sohn, nicht nur ne Menge lernen, sondern auch nen bisschen Halt finden.

  3. Wenn Du mal wieder Bewerbungen abschickst, dann nicht ‚aus dem Stegreif‘, lass sie von ner aussenstehenden Person beurteilen (kannst sie auch gerne mir schicken). Gerade wenn’s einem dreckig geht, kann man sich nicht gut ‚verkaufen‘, vermarkten. Also lass dir von ner unbeteiligten Person da nen bisschen nachhelfen.

Und denk dran - es ist eine Frage der Zeit, bis Du aus dem Loch rauskommst.
Und vielleicht gibt’s noch viel mehr Sachen, die Du hier nicht erwähnst. Aber irgendwo muss man ja anfangen.

Gruss & alles Gute,
Isabel

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Hallo Stifflers Mom,

zu den Depressionen hast du ja schon viele Antworten. Du
schreibst, du hattest eine Total-OP - inklusive Eierstöcke?
Und du bekommst keine Hormone? Wenn die Eierstöcke mit
entfernt werden, dann setzen meines Wissens ganz schnell die
Wechseljahre ein und eine Hormon-Ersatztherapie ist angesagt.
Es kann schon sein, dass dir da was fehlt. Geh unbedingt noch
mal zum Gynäkologen und lass das checken.

Die OP als solche führt bei manchen Frauen zu
depressionsähnlichen Symptomen.

Ich kenne Frauen mit Total-OP und die haben alle Hormone
bekommen.

Die Eierstöcke sind geblieben. Die Probleme waren auch schon vor der OP. Ich denke ich sitze in einem goldenen Käfig. Ich bekomme alles von meinem Mann was ich will, aber Liebe fehlt. Wir leben in einer WG-ähnlichen Gemeinschaft, das macht mich kaputt. Und dass die ganze Arbeit an mir hängen bleibt. Seine Mutter hat schon damit angefangen. Sie hat ihm immer alles nachgeräumt. Und ich habe den Scheiß weiter gemacht. Nun komme ich da nicht mehr raus.

Hallo,

ich bin befrührentet und kenne solche Anfälle von mir. Für mich ist das mein Unterforderungssyndrom. Fühlt sich ähnlich an wie Depri, aber eben nur ähnlich. Ich setze unterschiedliche Hobbies dagegen ein, suche Arbeit und gehe ab Herbst wieder zur Schule. Ich bin 48 und hoffe, nach den 5 Jahren endlich zu wissen, was ich studieren will. Schließlich möchte ich noch ein 3. Mal in Rente gehen.

Gruß´
R

Hallo,

Ich hab den eben mal spaßenhalber gemacht und bin direkt als
schwer depressiv eingestuft worden. Okay, dann hab ich ein
paar Antworten relativiert und bin auch ein bisschen
runtergerutscht, aber trotzdem.

sicher sollte man diese online-tests nicht anstelle einer ärztlichen Diagnose setzen. Das kann nur ein Fachmann genauer beurteilen. Es ist als Hinweis gedacht, die Lage abzuchecken und sich einer Krise vielleicht analytischer anzunähern, - nicht als Dogma.

Wie sich erkennen läßt ist wär in deinem Fall - Stifflers Mom - schon eine tiefergreifende Maßnahme angesagt, wenn der eigene Antrieb schon so weit geschrumpft ist.

Wie schon erwähnt wurde, kann eine stationäre Kur-Therapie evtl. in einer Rahabilitationsklinik ganz hilfreich sein. Da kannst du dich auf dich selbst konzentrieren, triffst Menschen mit ähnlichen Problemen und hast fachlichen Rat zur Hilfe.
Da kommt ein nötiger Abstand zustande, den du brauchst um dich aufzubauen und deine Situation neutral betrachten zu können, ohne daß du gleich alles hinschmeißen mußt.

LG Patricia