Hab morgen nen Termin beim Radiologen für ne Kernspinuntersuchung meines Knies. Hatte in den letzten Wochen immer mal wieder Probleme damit; allerdings immer nur bei bzw. nach größerer Belastung. Mein Doc vermutet ne Aussenminiskusläsion. Die letzten Tage bin ich nicht viel rumgelaufen und hab nun auch kaum noch Probleme. Nun zu meiner eigentlichen Frage: Was sieht man eigentlich bei ner Kernspintomographie bzw. „muss“ ich akute Probleme haben, damit überhaupt was erkannt werden kann?
Was sieht man eigentlich bei ner
Kernspintomographie bzw. „muss“ ich akute Probleme haben,
damit überhaupt was erkannt werden kann?
Nein. Du siehst im Kernspin die Strukturen des Knies ziemlich genau und z.B. ob der Meniskus oder die Bandln lädiert sind. Du siehst einfach Bänder und Knorpel, die du im Röntgen nicht sehen kannst.
Ich hab nach entsprechenden Bildern gegoogelt und das hier gefunden. http://www.lengerke.de/knie/frame/index/r-mrt.htm
Auf der Seite siehst du den Vergleich von anatomischen Präparaten mit MRT-Bildern.
die Kerne der Wasserstoffatome im Körper werden durch ein starkes Magnetfeld parallel ausgerichtet. Durch einen kurzen Mikrowellenimpuls werden die Kerne zum Kippen gebracht und erzeugen daraufhin ein Resonanzsignal. Dieses kann gemessen werden. Damit eine 3D-Ansicht erzeugt werden kann, hat das Magnetfeld einen leichten Gradienten dh es ist nicht überall gleich stark. Nur an dem Punkt, an dem die richtige Stärke herrscht, wird eine Resonanz erzeugt.
Was also gemessen wird, ist die Verteilung der Wasserstoffatome. Damit eignet sich die Kernspinntomografie besonders für Weichteilgewebe, während die röntgenbasierte Computertomografie eher im Bereich Knochen bzw in Verbindung mit Kontrastmitteln auch für Organe eingesetzt wird.
Mit entsprechend starken Magnetfeldern ließe sich theoretisch auch die verteilung des Phosphors im Körper darstellen (also Knochen), ob das aber schon gemacht wird, weiss ich nicht.