Zwischenbilanz
Hi!
Danke mal für die Antworten, leider konnte ich
die reisesuchmaschine nicht öffnen.
Ich hab schon vorher einiges zusammengetragen
es gibt aber da auch von „offiziellen“ Stellen widersprüchliche
Angaben.
Der Verlauf wird vom tropeninstitut [http://www.tropeninstitut.at/ ] eher drastisch beschrieben
Prognose: Sehr schlecht, ca. 50% der Erkrankten sterben innerhalb von 5 Tagen, von den Überlebenden sind 2 von 3 behindert
Laut Zentrum für Reisemedizin ist der schutz nach der dritten
Teilimpfung fast 100%. Die 3 Impfungen kann man innerhalb von 14 Tagen
machen
_JE-Vax®: Impfungen an den Tagen 0, 7, 14(�30), Auffrischung nach zwei Jahren.
Schutzrate:
Denka-Seiken: Ca. 80 % nach 2. Teilimpfung, ca. 90 % nach 3. Teilimpfung oder Auffrischung, Schutz vor bedrohlichen Infektionen des Zentralnervensystems!
JE-Vax®: Schutz fast 100 % nach 3. Teilimpfung, ebenso nach Auffrischung._
Hier nun zusammengetragen die verschiedenen Aussagen:
http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/g…
Da es in den letzten Jahren auch bei Touristen einzelne Todesfälle an Japan Encephalitis gegeben hat, die Ausbreitung der Erkrankung praktisch auf ländliche Gebiete beschränkt ist und ein guter Impfstoff international zur Verfügung steht, ergeben sich folgende Empfehlungen:
Jeder der sich im Endemiegebiet länger als 4 Wochen auf dem Lande aufhält, gilt - auch nach Vorgabe des CDC-Washington - als gefährdet: bei ihr/ihm macht eine Impfung prophylaktisch Sinn. Bei Aufenthalt in den großen Städten oder nur in kurzen Abstechern aufs Land, wird dieses Risiko von Experten als zu gering angesehen, um das mehrfache Impfen und mögliche Nebenwirkungen durch den Impfstoff zu rechtfertigen.
http://www.bueger.de/prima/KHText/Japan-Encephalitis…
Ein Erkrankungsrisiko besteht vor allem für Extrem- und Langzeitreisende in einigen ländlichen Gebieten des Fernen Ostens und Südostasiens (Süd- und Westchina, Nordthailand, Birma, Nepal, Nordindien, Vietnam und Korea - weitgehend deckungsgleich mit der Verbreitung japanischer Soldaten im 2. Weltkrieg). Die Infektion mit dem Virus aus der Gruppe der Flaviviren erfolgt über nachtaktive Moskitos. Es existiert in der Regel nur ein zeitlich begrenztes Infektionsrisiko zwischen Juni und September.
http://www.reisemed.at/japan_b.html
Die Erkrankung kommt ausschließlich im asiatischen Raum, vom indischen Subkontinent bis Japan, vor. Ähnlich der FSME, ist das Risiko im ländlichen Bereich wesentlich höher als im städtischen Bereich. Das Virus zirkuliert während des ganzen Jahres, Häufigkeitsgipfel treten jedoch während der Regenzeit auf. Ganz besonders die Nähe von Bewässerungsanlagen und Reisfeldern (Brutstätten für Stechmücken) sowie intensive Schweinezucht begünstigen das Auftreten der Erkrankung.
[Zentrum für Reisemedizin]
http://www.who.int/ith/chapter05_m07_japencepha.html
http://www.who.int/ith/chapter05_06.html#japanesence…
Risk for travellers: Low for most travellers. Visitors to rural and agricultural areas in endemic countries may be at risk, particularly during epidemics of JE.
[https://www.tk-online.de/centaurus/generator/tk-onli…](https://www.tk-online.de/centaurus/generator/tk-online.de/07 urlaub reise/07 laenderinformationen/04 asien/00 a c/China/China.html)
http://www.bmaa.gv.at/view.php3?f_id=2206&LNG=de&ver…
Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Cholera, Japan-B-Enzephalitis und Tollwut; für Rundreisende (außer Tibet) allenfalls gegen Japan-B-Enzephalitis. Malariaprophylaxe in den südlichen Landesteilen Hainan und Yünnan wird angeraten
Was soll ich tun? Im Ursprungsposting ist der Link zum Reiseverlauf,
mehr weiß ich auch nicht, was mich erwartet.
Gibts jemanden der schon eine China-Rundreise gemacht hat? Wie
waren denn die Erfahrungen dazu? Gibt es neue Lehrmeinungen in Bezug
zu dieser Imfung?
Danke & Gruß
Gerald