Hallo rico,
danke für deine Antwort.
1.) Bei welchem Arzt war er und warum?- Wegen der
Verspannungen???
Jein, eine Art Hexenschuss. Er ist aber sowieso in regelmäßiger physiotherapeutischer Behandlung, wobei ab und an auch starke akute Schmerzen der einen oder anderen Art auftreten. Es sind oben zwei Wirbel zusammengewachsen und zwei weitere etwas „abgenutzt“, wobei die Gefahr besteht, dass dort der Nerv, der zu den Armen führt, eingeklemmt werden könnte (deshalb wird er ständig von der Physiotherapeutin beobachtet). Die Verspannungen werden durch sehr starkes Stottern seit seiner Kindheit begünstigt. Könnten die Verspannungen aber nicht zumindest teilweise an dem fehlenden Sauerstoff liegen?
2.)Kein Arzt dieser Welt gibt bei Sauerstoffmangel einen Tropf
und egal was es war - nie und nimmer würde ein
Sauerstoffmangel mit einer Infusion geheilt werden - vielmehr
wäre es DAS Wunder schlecht hin und wir hätten ein sehr großes
Poblem gelöst.
Es gibt eine Möglichkeit, die du meinen könntest, wenn das
Blut (sagen wir mal) sehr eingedickt ist und ganz ganz viele
rote Blutkörperchen und somit ganz viel roter Blutfarbstoff
(Hb = Hämoglobin) vorhanden ist - was wiederum die Folge einer
chronischen Sauerstoffuntervorsorgung sein KANN – dann macht
man einen Aderlass rangehen und zapft 500 ml Blut ab und gibt
500 ml z.B. elektrolythaltige Flüssigkeit als Infusion wieder
dazu. Dann ist das Blut wieder etwas „Dünner“. _Den Grund
HIERFÜR, muss ein Internist klären.
Hm, zumindest wurde ihm gesagt, der Sauerstoffgehalt sei sehr niedrig und deswegen sowie zur allgemeinen Entspannung kriege er nun einen Tropf. Während der Tropf dran war, hat man noch mehrmals mit diesem Gerät gemessen. Dann wurde gesagt, es habe sich kaum etwas gebessert.
3.) Du musst herausfinden, wie und wo (Körperstelle? Dort wo
man Puls fühlt, also einer Arterie? (War es auch wirklich eine
Arterie???) der Person das Blut abgezapft wurde, mit dem der
Sauerstoffgehalt überprüft wurde…
Das ist es ja, was mich wundert - ihm wurde kein Blut abgenommen, sondern so ein Teil über den Finger geklemmt und damit irgendwas (den Sauerstoffgehalt ??? *in Zweifel komm*) gemessen.
Du hast die Zahl 95 genannt. Es gibt bei einem 50 Jährigen
unter uns gesagt nur EINEN Parameter, der mich schwer
beunruhigen würde: Und das wäre der Kohlendioxidgehalt
(Partialdruck, pCO2, von 95 (mmHg) im arteriellen Blut!! Dann
säße er aber unter Garantie nicht mehr bei einem Arzt o.ä.,
sondern läge auf einer Intensivstation und müsste an die
Beatmungsmaschine angeschlossen sein und diese würde in der
allgemein bekannten Art düdüdüdü–dü-dö… Geräusche von sich
geben…auf die JEDER sofort springt!!!
Hm…
4.) Frische Luft ist gut.
Mache bitte so genaue Angaben wie möglich: ich brauche
pH-Wert, den sog. BE-Wert, den pO2, den pCO2 und die sog. So2,
sprich Sättigung, wobei ich aus deinen Angaben stark vermute,
dass du die mit 95 (%-???) wahrscheinlich meinst.
Was bedeutet die genau?
Hilfreich
wäre auch ein Blutbild, mit Erythrozyten und Hämoglobin und
auch Hämatokrit.
5.) Wenn alles nicht bestimmt wurde - würde ich mal einen
gescheiten Lungenfacharzt aufsuchen - der dies machen wird und
dann nochmal fragen, falls was unklar ist.
Kann diese Blutuntersuchung nicht zuerst auch der Hausarzt machen? Bzw. ist es ratsam, sich zuerst an den Hausarzt zu wenden? Ich weiß auch gar nicht, ob er jetzt ohne Überweisung überhaupt zu einem Lungenarzt kann…
Schöne Grüße,
Anja