Richtige Zahnpflege

Angenommen ich entscheide mich dazu 2 mal täglich die Zähne zu putzen, ist es dann besser wenn ich morgens und abends putze oder mittags und abends? Ich hör immer morgens und abends (wahrscheinlich weil dann der zeitliche Abstand besser ausgeglichen ist), aber an sich esse ich ja nichts zwischen abends und morgens…deswegen dachte ich es könnte sein, dass es vielleicht besser wär mittags statt morgens zu putzen…aber wahrscheinlich ist’s schon besser, wenn man nach dem Frühstück und vorm zu Bett gehen putzt, da die beiden Male sonst so eng aneinander liegen, oder? Sprich es würde einem auch nicht wirklich mehr bringen, wenn man 2 Stunden vorm Schlafen gehen und direkt vor dem Schlafen gehen putzt…?

Gruß

Hallo.

Hab’ mal ein bisschen in meiner Hexenküche gesucht:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
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Desweiteren bitte ich zu beachten, dass die Mundhöhle ein biochemisches Gemisch ist und sich das Zähneputzen infolgedessen nicht immer günstig macht.

HTH
mfg M.L.

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http://www.schnydrig.ch/mindmaps.htm
http://www.forschung-und-lehre.de/cms/ → „Süß und unschuldig“
http://www.zeit-wissen.de
http://www.dentalresearch.org/

Servus Fragezeichen,
der entscheidende Punkt steht ganz am Anfang Deiner Frage. Zitat:„Angenommen ich entscheide mich dazu 2 mal täglich die Zähne zu putzen“. Der Rest ist ziemlich akademisch. Am Morgen liegen ca. 8 Stunden hinter Dir, wo sich in Deinem Mund wenig getan hat - mit einer Ausnahme: die Bakterien, die Du am Abend übrig gelassen hast, konnten sich ungestört vermehren. Du kannst sicher sein, daß welche übriggeblieben sind (Zahnbürste ist kein Bunsenbrenner) und daß es morgens mehr als beim Schlafengehen sind. Grund: im Mund ist es warm, feucht und man wird als Bakterie noch nicht einmal durch Kauaktivität von seinem Platz 'runtergeschoben. Jetzt wartet man noch auf Honig, Marmelade, Nutella zum Frühstück, kriegt da noch mal seinen Zucker-Boost und dann muß man sich leider von denjenigen aus der Verwandtschaft verabschieden, die jetzt gleich von der Zahnbürste erwischt werden.
Dann kommt der lange Tag mit Cola, Apfelschorle, Energieriegel etc. und dann spät am Abend die Alibi-Runde mit der Zahnbürste.
Wer jetzt übrigbleibt, kann sich 8 Stunden lang vermehren.
Wer wissen will, ob er/sie Beläge auf den Zähnen hat, sollte nur mal VOR dem Zähneputzen leicht mit der Zunge über die Außenflächen der Schneidezähne tasten.
Ja, ja - der Biofilm, den man nach dem Putzen nicht mehr spürt - das sind die Bakterien.
Zweimal ist besser als einmal, wann ist zwar nicht wurscht, ist aber nicht so wichtig. Beim Staubsaugen kommt man auch nicht immer an alle Stellen, oder?

Viel Spaß bei dem guten Gefühl, wenn die Zäne quietscheglatt sind!
Kai

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Hallo,

am besten direkt nach den Mahlzeiten. Die Säureproduktion ist in der Stunde nach dem Essen am stärksten und mimmt dann ab.

Zahnseide (nach jedem Zähneputzen) ist auch sehr zu empfehlen. Mit etwas Übung ist man in zwei Minuten durch.

Gruß, Claudia

Mit morgens und abends ist meiner Meinung nach nicht direkt nach und vor dem Schlafengehen gemeint, sondern nach dem Frühstück und nach dem Abendbrot/Betthupferl. Es hat ja wirklich überhaupt keinen Sinn, sich erst die Zähne zu putzen und dann direkt im Anschluß zu frühstücken und damit neuen Zahnbelag zu produzieren. Zähneputzen ist das letzte, was ich tue, bevor ich morgens das Haus verlasse.

Bis denne
Schnoof

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‚Mit Blaulicht gegen Karies und Baktus‘ & oT
Hallo nochmal.

Eben im Newsletter von wissenschaft-aktuell.de entdeckt
Quelle: http://62.27.84.81/cgi-bin/onchange/anzeige.pl?kennu…
Mit Blaulicht gegen Karius und Baktus [Medizintechnik]

Boston (USA) - Blaues Licht statt Zahnbürste und Mundspülung – so lautet die Zukunftsvision von US-Forschern, die mit Licht gezielt schädliche Mundbakterien abtöten konnten. Nur zwei Minuten Bestrahlung genügen, so die Forscher, und die nützlichen Bakterien der Mundflora bleiben dabei am Leben. Grund dafür sind bestimmte Moleküle, die den Mikroorganismen beim Angriff auf Zahn und Zahnfleisch helfen, jedoch unter blauem Licht nicht bestehen können. Die Bestrahlungsmethode dürfte deutlich effektiver sein als antiseptische Mundspülungen, berichtet das Team im Fachblatt „Journal of Antimicrobial Agents and Chemotherapy“.

„Der Patient fühlt gar nichts, wenn das blaue Licht im Zahnraum angewendet wird, zwischen Zähnen und Zahnfleisch, wo der Zahnbelag sitzt“, erklärt Nikos Soukos vom Forsyth Institute in Boston. Sein Team war der Beobachtung nachgegangen, dass das blaue Licht bei Zahnbleich-Behandlungen auch Zahnfleischentzündungen zu lindern schien. Im Experiment mit breitbandigem blauen Licht (380 bis 520 Nanometer) zeigte sich tatsächlich, dass bestimmte Bakterien die Bestrahlung nicht überlebten. Es handelt sich etwa um Prevotella intermedia, Prevotella nigrescens oder Porphyromonas gingivalis, die als Auslöser und Verstärker von Zahnfleischentzündungen bekannt sind. Sie gehören zur Gruppe der so genannten schwarz pigmentierten Bakterien (BPB) und enthalten Eisenporphyrine, die bei der Bestrahlung offenbar zur „Achillesferse“ werden. Sie absorbieren das blaue Licht und lösen in den Bakterien eine tödliche Abfolge von Stoffwechselreaktionen aus, so Soukos und Kollegen.

Die Forscher beleuchteten diverse Bakterienkulturen mit blauem Halogenlicht. In Laborschalen voller BPBs starben nach wenigen Sekunden sämtliche Bakterien, in Proben mit menschlichem Zahnbelag – aus dem Mund von Patienten mit chronischer Zahnfleischentzündung – überlebten nur die 36 anderen untersuchten Bakterientypen. In weiteren, noch unveröffentlichten Untersuchungen bestrahlten Soukos und Kollegen neben den Mikroorganismen auch menschliche Zellkulturen mit Blaulicht, ohne dass diese offenbar Schaden erlitten. (wsa050406ds1)

***offtopic, eine Stelle unten drunter***
Tischlern vom bloßen Zugucken lernen? [Kognitionswissenschaft]

London (Kanada) - Handwerkliche Fertigkeiten kann man offenbar in größerem Maße als bisher angenommen allein durch Zuschauen lernen. Das Gehirn aktiviert sogar beim unkonzentrierten Zuschauen entsprechende neuronale Schaltkreise im Gehirn. Dies haben zwei kanadische Wissenschaftler nachgewiesen. Ihre Studie schildern sie in der Fachzeitschrift „Neuron“.

„Eine mächtige neue Idee in den Neurowissenschaften verbindet motorische Kontrolle mit Handlungsbeobachtung“, schreiben Andrew A.G. Mattar und Paul L. Gribble von der University of Western Ontario. „Wenn wir die Vorgehensweisen anderer beobachten, aktivieren wir die gleichen neuronalen Schaltkreise, die für das Planen und Ausführen unserer eigenen Handlungen verantwortlich sind.“

Die Versuchspersonen im Experiment von Mattar und Gribble sollten den Hebel einer Maschine im Uhrzeigersinn betätigen. Die Forscher unterteilten die Versuchsteilnehmer hierzu in drei Gruppen. Eine Gruppe sah vor der eigenen Ausführung der Handlung ein Video mit der Demonstration des Vorgangs im Uhrzeigersinn. Eine zweite Gruppe sah ein Video mit der Handlungsausführung im Gegenuhrzeigersinn. Eine dritte Gruppe bekam gar kein Video zu sehen. Über diese Richtungen der Handlungsausführungen wurde den Versuchspersonen jedoch nichts gesagt. Während der Videovorführung testeten die Forscher, ob die Versuchsteilnehmer schon unbewusst mitarbeiteten. Sie untersuchten, ob sich die Muskeln der Probanden beim Zugucken spannten. Das war jedoch nicht der Fall.

Die Forscher testeten nun, wie gut und schnell die Versuchspersonen die Ausführung der Handlung beherrschten. Es zeigte sich, dass diejenigen, die das Video mit der Aktion im Uhrzeigersinn gesehen hatten, am schnellsten und am geschicktesten waren. Diejenigen, die das Video mit dem Gegenuhrzeigersinn gesehen hatten, blieben sogar noch hinter denen zurück, die gar keinen Film angeschaut hatten.

Durch Ablenkungsaufgaben stellten Mattar und Gribble sicher, dass diejenigen, die das „richtige“ Video sahen, nicht zu konzentriert hinguckten. Darum können sie nun den Schluss ziehen, dass auch ein unaufmerksames Zuschauen bei einer handwerklichen Arbeit schon die Fähigkeit der eigenen Ausführung des Vorgangs verbessert. (wsa050406dm1)

mfg M.L.

Hi ?,

ich hab es eben schon in einem anderen Brett geschrieben (war gestern sowas im Fernsehen?!):
Das Diktum des zweimal täglich Zähne putzen bröckelt langsam aber sicher.
Auch mein Zahnarzt hält (mittlerweise) nicht mehr so stur daran fest.
Seiner Meinng nahc reicht es, wenn man sich einmal am Tag gründlich die Zähne putzt, dann aber abends.

Gandalf

Na, ich weiß nicht. Alleine schon wegen des nicht so „netten Geruchs und Geschmacks“ am Morgen würde ich auf das putzen da bestimmt nicht verzichten - und hoffe auch, dass die Menschen, mit denen ich zu tun habe, dies nicht tun.

Maren

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