Hallo nochmal.
es handelt sich um die Auswirkungen einer Allergie mit dem Kopf
(Gleichgewichtssinn,…)als Zielobjekt.
Könntest du das näher erläutern?
Allergie mit dem Kopf - das habe ich noch nie gehört.
Naja, vor ein paar Jahren bin ich in einem medizinischen Lexikon über den Begriff ‚Gehirnallergie‘ gestolpert. Interessante Bezeichnung, nicht wahr ? Und Neugierde erregend: eine solche Allergie wird lt. Lexikon durch Nahrungsmittel ausgelöst und bringt die beschriebenen Symptome mit sich.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann könnte es schon
mit dem Absetzen des Medikamentes zu tun haben.
Das ist denkbar.
Gibt sich das dann wieder von alleine?
Hoffen wir’s. Zur Not kann man ja ein bisschen nachhelfen.
HTH
mfg M.L.
***Beitrag aus dem Newsletter von WS aktuell vom 18.04.2005***
Milchsäurebakterien gegen Aids [Medizin]
Lake Tahoe (USA)/Chicago (USA) - Nützliche Milchsäurebakterien könnten vor einer HIV-Infektion schützen: Zwei spezielle Lactobacillus-Stämme verzehren bevorzugt einen bestimmten Zucker, mit dem die Oberfläche der Viren überzogen ist. Deshalb greifen die Bakterien die Erreger an und fangen sie ein, haben amerikanische Forscher entdeckt. Milchsäurebakterien sind für den Menschen nicht schädlich und besiedeln gewöhnlich zum Beispiel die Schleimhäute im Mund und Vaginalbereich. Die Schleimhäute mit den Bakterien zu beimpfen, könnte somit einen Schutz vor HIV bieten, berichteten die Wissenschaftler auf der American Society for Microbiology Conference on Beneficial Microbes in Lake Tahoe.
„Ich glaube, dass jede Lebensform ihren natürlichen Feind hat“, erklärte Lin Tao von der University of Illinois in Chicago. „Wenn wir den natürlichen Feind von HI-Viren finden können, können wir die Verbreitung des Virus auf eine natürliche Weise und kostengünstig kontrollieren – so wie wir Katzen einsetzen, um Mäuse in Schach zu halten.“ Tao und seine Kollegen isolierten Lactobacillus-Arten von den Mund- und Vaginal-Schleimhäuten gesunder Menschen und untersuchten die Vorliebe verschiedener Stämme der Bakterien für Bäckerhefe. Die Oberfläche dieser Mikroorganismen ist ebenso wie die von HI-Viren mit dem Zucker Mannose bedeckt. Eine kleine Gruppe der Milchsäurebakterien setzte sich tatsächlich an dem Zucker und damit an der Hefe fest. In weiteren Tests mit HI-Viren fanden die Forscher dann zwei Stämme, die speziell die AIDS-Viren angriffen und festsetzten und damit eine Infektion verhindern könnten.
Bislang ist es äußerst schwierig, eine Impfung gegen AIDS zu entwickeln, da das Virus äußerst schnell mutiert. Die Schleimhäute, über die typischerweise eine Ansteckung mit dem Virus vonstatten geht, mit diesen nützlichen Bakterienstämmen zu behandeln, könnte die Ausbreitung des Virus jedoch eindämmen, hoffen die Forscher. „Wenn die Methode erfolgreich weiterentwickelt und tatsächlich angewandt werden kann, könnte die weltweite Verbreitung von HIV schnell, effektiv und kostengünstig kontrolliert werden“, sagt Tao. „Die Bakterien könnten etwa Säuglinge vor HI-Viren in der Muttermilch bewahren. Frauen könnten sich durch spezielle Lebensmittel oder Frauenprodukte dezent und unauffällig vor einer Ansteckung beim Geschlechtsverkehr schützen.“ (wsa050418cop1)