Weisheitszahnop-ich will nicht

Hallo,

ich lass mir am Montag (naja, ich hatte es zumindest vor) alle 4 Weisheitszähne höchstwahrscheinlich in Vollnarkose wegmachen - 3 davon sind schon etwas zu sehen und der vierte noch gar nicht :frowning:. Ich hab jetzt schon die totale Panik davor. Ich kann überhaupt nicht mit Spritzen und schon gar nicht mit Zahnärzten. Ich kipp ja schon beim Blut abnehmen bewusstlos von der Liege :frowning:
Jetzt kommt mir natürlich der Gedanke, da ich ja 15 Tage später sowieso nen Vorstellungsgespräch hab :wink:, die ganze Sache „erstmal“ sein zu lassen.

Mach ich mir zu recht solche Gedanken? Kann nicht jemand von seinen Erfahrungen berichten?

Danke!

Lieben Gruss, eine total nervöse Manu

Hallo Manu,

Nimm die Vollnarkose!
Vorstellungsgespräch ist eine Ausrede!
Nach 3 Tagen bist Du wieder fit!
Nach spätestens einer Woche kannst Du wieder „normal“ essen.

HylTox

PS: Bin absolut panisch, wenn ich Zahnarzt höre (das ist nicht übertrieben!) und habe mir vor einigen Jahren 7 Zähne in Vollnarkose ziehen lassen. Ich war allerdings stationär untergebracht.

Hi,

abgesehen von deinen ‚Umständen‘, ob Angst vor Zahnarzt & Spritzen, oder Vorstellungsgespräch:

Die OP ist das eine, die Heilung danach (die etwas länger dauert als die OP…) das andere:

Ich würde immer nur empfehlen, max. 2 Weisheitszähne gleichzeitig rausnehmen zu lassen, eben entweder links oder rechts - da hast Du die andere Seite noch zum Kauen, oder zu anderer Lebensmittelaufnahme.

Zwei dicke Backen auf einmal wären nicht so mein Ding…

Aber zwei Wochen sind auch recht lange Zeit. Ne dicke Backe hatte ich nicht länger als zwei, drei Tage.

Trotzdem: Wenn Du nur 2 machen lässt, hast Du es erstens danach leichter, UND könntest selbst WENN Du Dich zwei Wochen später noch nicht 100% fühlen würdest, ohne Probleme zu nem Vorstellungsgespräch.

Gruss, Isabel

Hallo Manu,

Du Arme, voll die Panik und kaum Ausreden zur Hand…
Aber ernsthaft: ich kann Deine Bedenken gut verstehen. Warum gehst Du nicht zu einem MGK-Chirurgen (Arzt für Mund-Gesichts-und Kieferchirurgie), die machen so etwas ca 10-20 mal am Tag, ein „normaler“ Zahnarzt vielleicht 2x pro Woche. Du kannst dann immer noch auswählen zwischen Spritze und ganz weg. Eine Überweisung bekommst Du von Deinem Zahnarzt, oder, wenn der nicht will, von Deinem Hausarzt, weil MGK-Chirurgen sind Zwitter: Ärzte und(!) Zahnärzte.
Nur Mut, ich kenn das, nach 3 Tagen bist Du wieder „die Alte“ (sorry)
Don`t panic Synapse

2 „Gefällt mir“

nur Experten ran
Halllo Manu,

wie unten Synapse geschrieben hat- ich kann es NUR unterstreichen…
Lass es dort machen, wo es eine „Routinesache“ ist.

Ich war bei einem „normalen“ ZA,… und war sicher NICHT nach 3 Tagen wieder fit.
Komplikationen und Schmerzen über 4 WOCHEN!
(und es war auch „nur“ ein Zahn (unten). Man kann VIEL falsch machen!)

Also- Spezialisten ranlassen, vorher abklären- MÜSSEN sie überhaupt raus?
Manchmal passt es nämlich auch so im Kiefer, ohne „Verschiebungen“.

Und wenn es sein muss- Zwei auf einmal reichen wirklich…

*Daumendrück*!

Wird schon…!

Grüße,
Spotvolta

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Hallo,

Deine Sorgen kann ich gut verstehen. Sowohl Zahnarztbesuche wie auch Vollnarkosen haben ein gemeisames Problem: die Angst vor dem Kontrollverlust.

Es geschieht etwas mit einem, aber man kann es nicht steuern, kann nicht mal zusehen und wenigstens dadurch „kontrollieren“ was mit einem angestellt wird. Dazu kommt Angst vor Schmerzen…

Was das Kontrollproblem angeht: Die Vollnarkose hat für Dich den Vorteil daß Du gar nicht miterlebst was in Deinem Mund veranstaltet wird. Du brauchst insofern auch keine Sorgen vor unangenehmen Erlebnissen haben. Du schläfst einfach und wenn Du aufwachst ist alles vorbei, dann hast Du den Eingriff überstanden.

Angst vor der Narkose brauchst Du auch nicht zu haben, denn als Laie glaubt man oft, man könnte aufwachen ohne daß es jemand merkt oder, im anderen Extrem, man würde nie wieder wach werden.
Beides ist aber Unsinn. Laß Dich auch nicht von dem seitenlangen Aufklärungsbogen verunsichern, den Du unterschreiben mußt.

Ich habe jahrelang im Rettungsdienst gearbeitet und sehr viele Narkosen begleitet, war außerdem lange im Krankenhaus im OP tätig. Und meine persönliche Angst vor Narkosen ist durch meine Erfahrungen dort abgebaut worden.

Üblicherweise läuft es so ab daß ein Venenzugang (also ein Tropf :smile: ) angelegt wird, meist am Handrücken oder in der Ellenbeuge. In „meinem“ Krankenhaus wurde diese Stelle vorher auch noch betäubt, so daß der Patient nicht mal einen Piecks gespürt hat. Mit der kleinen Nadel wird nur durch die Haut gestochen, danach zieht man sie wieder heraus. In der Vene bleibt nur ein ganz flexibler kleiner Plastikschlauch, der anfangs über die Nadel gestülpt war. Man muß also auch später keine Angst haben eine Nadel im Arm stecken zu haben oder sowas… :smile:
Nun gut, über diesen kleinen flexiblen Schlauch werden dann verschiedene Medikamente gespritzt. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um ein sehr starkes Schmerzmittel und ein „Einschlafmittel“ und womöglich noch andere Sachen, die zu erklären jetzt zuuuuuuuu umständlich werden würde, ist aber auch gar nix Schlimmes dabei (hat mit dem Kreislauf zu tun und ggf. dem Muskeltonus usw. …).

Sobald Du eingeschlafen bist wird dann so ne Art „Gartenschlauch“ über Mund oder Nase in den Hals gesteckt, Richtung Luftröhre. Darüber wirst Du während der Narkose mit allerbestem, feinstem Sauerstoff beatmet. Bessere Luft hat’s nicht mal in den Bergen oder am Meer :smile:))

Keine Angst daß Du „zu wenig Luft“ bekommen könntest: so wie Du bei Anstrengung „aus der Puste kommst“ und mehr atmest würde das Beatmungsgerät (die „Luftpumpe“ :smile: ) sofort merken wenn Du mehr Sauerstoff brauchst, und dann bekommst Du sogleich mehr - da kann also nix passieren und Du wirst niemals den Eindruck haben zu wenig atmen zu können.

Dem Sauerstoff wird dann gewöhnlich kontinuierlich ein Narkosegas beigemischt. Wir hatten damals im OP ein System bei dem der Zapfzahn für das Gas üblicherweise im Bereich bis 1 stand. Aufdrehen kann man das Ding aber bis 7 oder 8. Damit kannste Elefanten plattmachen, da wacht garantiert niemand auf. Daß man Angst hat wach werden zu können ist verständlich, ist in der Realität aber wirklich unmöglich. Also nicht bange machen, OK?
Alternativ kann man auch über den Zugang am Handgelenk Narkosemittelchen spritzen. Man würde übrigens an Deinem Puls merken wenn die Narkose nur ein bißchen flacher würde, weil Dein Puls dann schneller würde. Lange, lange, lange bevor Du wach würdest hätte man längst etwas gemerkt und gegengesteuert, und wie gesagt: diese Medikamente hauen Elefanten um, da brauchste keine Angst haben daß Du wach werden könntest.

Wie ich ja schon geschrieben hatte bekommt man auch ein Schmerzmittel. Das hat neben ein paar allgemeinen Vorteilen in dieser Situation auch den Effekt daß man den Schlauch im Hals nicht unangenehm findet und ansonsten - logisch - keine Schmerzen hat. Es gibt Mittelchen, die sind ein paar hundert mal (!!!) stärker als Morphin. Also auch in dieser Hinsicht: bange machen gilt nicht :smile:
Da du schläfst wirst Du eh nix mitkriegen, aber durch das sehr starke Schmerzmittel kannst Du ganz sicher sein daß Du keinerlei unangenehme Empfindungen haben wirst, komme was da wolle.

Du brauchst also vor der Narkose wirklich gar keine Angst haben. Im Gegenteil: betrachte sie als Deinen „Freund“, einen Schutz, der verhindert daß Du während der Behandlung Angst, Schmerzen oder unangenehme Gefühle hast.
Du kriegst einfach gar nix mit und wachst wieder auf wenn alles vorbei ist - was willst Du mehr, ist doch genial… :smile:

In diesen Aufklärungsblättchen werden immer alle möglichen Komplikationen genannt, die extremst selten auftreten. Der Arzt MUSS dich aus rechtlichen Gründen über diese Gefahren aufklären, aber andererseits macht das die Leute nur unnötig verrückt.
Es ist extremst unwahrscheinlich daß irgend etwas schief geht… eher gewinnst Du im Lotto.

Das Schlafmittel, was man bekommt, führt auch zu einer Art „Erinnerungslücke“. Wenn Du wieder wach wirst stellst Du fest daß Du ab irgendeinem Moment einen Filmriß hast. Das ist völlig normal und „gehört dazu“.

Nochmal: keine Angst vor der Narkose! Sie ist sozusagen der beste und angenehmste Zustand, in dem Du die Behandlung verbringen kannst. Es ist in jeder Hinsicht dafür gesorgt daß nichts passieren kann und Du keine Angst, keine Schmerzen, keine Luftnot haben wirst, nicht wach wirst… Betrachte die Narkose deswegen, wie ich schon mal geschrieben habe, wie einen Freund, der Dir Gutes tut.

Zu dem Eingriff selber: es wird immer sehr diskutiert ob man gleich alle oder erst nur auf einer Seite die Zähne ziehen soll. Frag 10 Leute und Du bekommst 11 verschiedene Antworten…
Du hast ja mit Deinem Arzt besprochen daß gleich alles in einem Aufwasch gemacht wird. Hat den Vorteil daß es damit erledigt ist.

Klar sind die ersten paar Tage nach der OP etwas blöd weil das Gesicht geschwollen ist und man nicht wie gewohnt essen und trinken kann. Aber das geht vorrüber. Man bekommt wieder starke Mittelchen und sollte daher keine großen Schmerzen haben.

Ich würde es am Montag durchziehen, dann hast Du es geschafft. Du machst Dich nur verrückt wenn Du es verschiebst. Und beim Vorstellungsgespräch ist alles längst vergessen.

Ich drück’ Dir die Daumen und sage Dir nochmal: keine Angst, niemand ist da um Dir weh zu tun, sondern alle kümmern sich um Dein Wohl und eine Narkose ist eine gute Sache. Du brauchst keine Angst haben.

Viele liebe Grüße und ich denk’ morgen an Dich - wenn es Dir besser geht als mir weil ich muß den Tag ohne Narkose überstehen :smile:)))

MecFleih

Hallo Manu,

ich kann deine Ängste verstehen und ich denke, es ist in solch einem Fall besser, die OP so wie sie dir vom Zahnarzt vorgeschlagen wurde, morgen in einem Ruck durchzuziehen.

Wenn du, wie schon von Usern vergeschlagen, das ganze in zwei Etappen machst, wirst du leider keine Vollnarkose bekommen und falls du darauf bestehst, wirst du die Narkose in dem Fall selbst zahlen müssen. Bei vier Weiheitszähnen (wo von einer noch nicht ausgewachsen ist) hat die KK ein Einsehen. Kann mich aber auch in der Kostenfrage irren, denn meine OP liegt schon 5 Jahre zurück.

Falls du morgen gleich wieder aus der Praxis verschwinden willst, weil du dich für die OP nicht bereit fühlst, frage doch bitte dort nach einer LeckMichAmA****-Tablette. Innerhalb weniger Minuten wird dir alles egal sein und selbst die Spritzen nicht mehr zur Qual werden.

Was die Narkose betrifft, so wirst du in dieser Zeit nix mitbekommen. Aber das hat man dir schon so schön ausführlich beschrieben, wie es ein Laie gar nicht kann. Es ist einfach wunderbar wieder aufzuwachen und festzustellen, dass alles vorbei ist und man gar nichts, wirklich absolut gar nichts mitbekommen hat. Du hörst weder Instrumengeklapper, noch wie sich der Zahnarzt mit seinen Assistenten über dein Gesicht hinweg unterhält.
Erleichterung macht der Angst Platz!

Apropo Weisheitszahn. Da der eine noch nicht herausragt und damit in eine andere Kostenklasse fällt, kann es passieren, dass dich die KK nach der OP deswegen anschreibt. Nicht verrückt machen lassen, einfach nur bestätigen bzw. dem Zahnarzt vorlegen.

Synapse hat allerdings vollkommen Recht, wenn sie sagt, dass hier besser ein MGK-Chirurgen dran sollte (bekommt dafür ein Sternchen von mir). Ich hatte bei einem MGK-Chirurgen die wengisten Probleme, sowohl mit der Narkose und der anschliessenden Schwellung, als auch mit der Wundheilung.

Bis zum Vorstellungsgespräch hast du deine OP vergessen und bist wieder fit. Die Ausrede ist zwar für dich im Moment „gut“, bringt dich aber nicht wirklich weiter, weil du beim nächsten Termin wieder einen Fluchtplan ersinnst, weswegen du gerade jetzt nicht zur OP gehen kannst.

Ansonsten kann ich nur empfehlen, dass deine Begleitperson peinlich genau die Vorgaben des Zahnarztes beachtet. So von wegen, was du zu tun und zu lassen hast, was du in den nächsten Stunden/Tagen besser nicht essen solltest usw. Noch besser er fragt in der Praxis speziell danach, meist gibt es Handzettel dazu. Je nach Stärke der Narkose könntest du anschliessend dafür nicht mehr aufnahmefähig sein, um gedanklich diese Hinweise zu verarbeiten.

Ich bin ganz sicher, du schaffst das morgen.

Lieben Gruss
Asmodine

kann einfach sein, wenn…
hallo zurück,
auch wenn ich sonst kein freund davon bin, hier alles doppelt zu sagen- an dieser stelle möchte ich nochmal dringend unterstreichen, was die vorredner schon sagten:

  1. etwas derartiges grundsätlich NIE! vom zahnarzt um die ecke machen lassen- ich kenne da nur die katastrophenfälle aus dem freundeskreis. dagegen macht das meine super kieferchirurgin so, dass du direkt danach wieder essen gehen kannst (frag hier mal, wer sowas sonst hinkriegt…)
  2. erstmal nur eine seite machen zu lassen finde ich auch einen wichtigen tipp- selbst, wenn alles glatt läuft, kannst du sonst evtl. eine weile nicht kauen.

greetings
bernd

Hallo Manu,

da du hier nach Erfahrungen fragst, werde ich mich mal an meine Weisheitszahn-OP erinnern, die auch nur einen guten Monat zurückliegt.

Ich habe die OP bei einem Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen machen lassen, und zwar dem, den mir mein Zahnarzt als einen guten Spezialisten empfohlen hat. Einen x-beliebigen Arzt würde ich meine wertvollen Zähnchen doch nicht anvertrauen. :wink: Es war übrigens eine Ärztin. Sie hat zuerst einen Beratungstermin für mich gemacht, in dem sie alle meine Fragen beantwortet hat, was mich schon mal sehr beruhigt hat. Außerdem wurde geröntgt und sie hat sich die Zähne kurz angeschaut (also gar nichts dran gemacht). Da habe ich unter anderem auch gefragt, ob sie mir Vollnarkose mit 4 Zähnen oder lokale Betäubung mit 2x2 Zähnen empfehlen würde. Ihre Empfehlung war die lokale Betäubung, da a) sicherer in Bezug auf mögliche Komplikationen (bei mir kommt aber noch eine Vorerkrankung hinzu) und b) ich danach wenigstens mit einer Seite kauen kann. Denn davon kannst du im Normalfall schon ausgehen - die ersten 3-4 Tage kannst du mit an der operierten Seite nichts essen und für die ersten zwei Tage würde ich mich mit einem Vorrat an (für den Anfang möglichst wässrigen) Süppchen ausstatten. *g*

So, und zwei Tage später kam dann auch schon der erste Operationstermin. Ganz ehrlich - die Spritzen zur lokalen Betäubung waren etwas unangenehm (haben aber nicht weh getan!), aber dafür kannst du dir evtl. die hier schon erwähnte LeckMichAmAllerwertesten-Tablette geben lassen. Ich hab’s nicht gemacht und es auch so überlebt. Nun ja, während der folgenden OP hat mich v.a. die Schwester immer wieder fast zum Lachen gebracht (wirkliches Lachen wäre nicht gerade passend gewesen bei geöffnetem Mund :wink:) durch ihre Sprüche. Ich habe - obwohl ich es vorher gar nicht glauben konnte - ÜBERHAUPT KEINE Schmerzen verspürt. Nix. Wirklich gar nix. Das einzige, was ich gespürt habe, war, als die Ärztin gedrückt hat, also nur so ein Druckgefühl, nur ganz ohne Schmerz. Es lief alles problemlos und hat insgesamt (samt Narkosespritzen) nur ca. 15 min gedauert.

Für die Zeit nach der OP habe ich starke Schmerzmittel verordnet bekommen, mit denen ich die ersten Tage über die Runden brachte. Das Schmerzmittel hat mir die Schmerzen wirklich komplett genommen, nur empfiehlt es sich, die Tabletten rechtzeitig zu sich zu nehmen. :wink: Ich habe einmal sogar etwas über die empfohlene Maximaldosis hinaus eingenommen, aber keine Nebenwirkungen verspürt.

Die zweite OP hatte ich nur zwei Wochen später (bis dahin waren die Folgen der ersten schon komplett verheilt!) und sie verlief sogar noch besser als die erste. Es waren etwa 10 min, hinterher ist die Backe wesentlich weniger angeschwollen und ich konnte schneller wieder essen.

Wirklich, ich bin schon ein sehr ängstlicher Mensch, v.a. was Zahnärzte etc. angeht. Hinzu kommt, dass meine Zähne besonders schmerzempfindlich sind. Und weißt du, was ich überhaupt nicht ausstehen kann? Richtig - Schmerzen. Aber die OP’s waren gut zu ertragen, völlig ohne Schmerzen und auf die Sprüche der Schwester hatte ich mich sogar gefreut. :wink:

Was ich dir empfehlen kann, sind folgende drei Punkte:

a) eine möglichst erfahrene Chirurgin (und - wie hier schon gesagt wurde - nicht einfach ein Zahnarzt

b) zwei einzelne OP’s mit lokaler Betäubung (es ist wirklich sehr praktisch, eine „Kauseite“ zu „behalten“)

c) zwei Kühlkissen für die Zeit nach der OP

Und lass dich hinterher - wenn es geht - von deiner Familie verwöhnen (mit Süppchen kochen und so). :wink:

Liebe Grüße und viel Mut
wünscht dir

Anja

Hallo Manu,

tschuldigung - ich paß jetzt gar nicht ins bisherige Bild…und bin auch schon ein bissi spät dran…

Mir hat vor 25 Jahren ein Zahnarzt dringend empfohlen alle 4 Weisheitszähne ziehen zu lassen. Ich habe zwei weitere Ärzte konsultiert, zwei verschiedene Meinungen bekommen und alle Zähne immer noch.
Mein Gebiss ist einwandfrei - ich habe keine Beschwerden, kein Karies, kein Nix mit diesen Teilen.

Wenn Du also bislang bei einem Zahnarzt warst, Deine Zähne noch nicht alle vollständig da sind - fände ich die Idee, noch einen MKG-Chirurgen zu befragen und vielleicht auch noch, wenn die Zeit und Motivation reicht einen ganz anderen Zahnarzt - gar nicht schlecht.

Ich bin ehrlich, ich hänge an meinen Zähnen, bin aber eigentlich nicht wirklich empfindlich - bislang hab ich es nicht bereut, sie noch zu haben :smile:

Nur so als „andere Meinung“ - Aber wenn Du sie ziehen läßt und so viel Angst hast, ist Vollnarkose oder auch Hypnose bestimmt ein guter Gedanke! Und wenn’s gut geht, sieht man beim Vorstellungsgespräch nix mehr von den „volleren“ Backen.

Liebe Grüße

Uschi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Synapse,

Du Arme, voll die Panik und kaum Ausreden zur Hand…

Problem erkannt :wink:

Aber ernsthaft: ich kann Deine Bedenken gut verstehen. Warum
gehst Du nicht zu einem MGK-Chirurgen (Arzt für
Mund-Gesichts-und Kieferchirurgie), die machen so etwas ca
10-20 mal am Tag, ein „normaler“ Zahnarzt vielleicht 2x pro
Woche.

Ist nen Fehler meinerseits: ich geh natürlich zu so einem MGK-Chirurgen, aber auch dieser ist nen Arzt und verwendet Spritzen. Aber gut zu wissen, dass ich mich wenigstens in die richtigen Hände begeb :smile:

Danke, Gruss Manu

-/

Hallo,

und ganz doll dickes Danke und Sternchen für deinen Beitrag. Mir ist zwar an ein paar Stellen was schlecht geworden :wink: aber ich trau mich immerhin nachher dahin :smile:
Schade, dass sich Aerzte nicht die Zeit nehmen einem alles etwas näher zu bringen…

Einen Schönen Tag!

Gruss, eine etwas beruhigtere Manu

Danke.Hat gewirkt.owT

Meine Erfahrungen
Hallo liebe WWWler,

das Thema trifft auch bei mir den „Zahn“ auf den Kopf…
Habe auch lange mit meinen schlauen Zähnchen rumgemacht, allerdings wollte ich den „Experten“ unbedingt vermeiden.
Hatte als Teenie mal eine wirklich unangenehme Begegnung mit der Spezies „Kieferchirurg“ (nein, ich habe keine Angst vor dem Zahnarzt, war als Kind jeden Tag dort - weil meine Mama dort gearbeitet hat - und deshalb einiges gewöhnt…).
Jedenfalls habe ich daher gewartet, bis die Zähnchen rausgucken, damit der Zahnarzt meines Vertrauens (ja, ein normaler Zahnarzt, der hat das nämlich normalerweise auch mal gelernt) rausmachen konnte.
Zuerst nur rechts oben, in einem weiteren Termin erst links unten und - weil ich gerade da war - auch rechts unten (geht also auch mal beidseitig). Jeweils am Abend war ich wieder gut fit und am nächsten Tag ging das Essen eigentlich (fast) problemlos.
Schmerzen hatte ich keine, auch wenn der eine Zahn wohl ziemlich fest drinhing… irgendwann nach 30 Minuten hin und her wars geschafft :wink:
Lokale Betäubung völlig ausreichend.
Es hängt wohl wirklich viel an dem, der da rumschnippelt.

Ich jedenfalls bin froh, das meine Hauerchen draußen sind (naja, einer fehlt noch, der ist aber auch bald fällig), denn erstens tut das „Zahnen“ irgendwie weh (eigentlich mehr als das Ziehen, wenn ich’s mir recht überlege); zweitens hätten mir die wirklich so einiges in meinem Mund noch verschoben und drittens haben wir festgestellt, dass die bei mir Kopfwehattacken auslösten - jetzt ist Ruhe!

Ich jedenfalls wünsche Manu Alles Gute, das alles problemlos verläuft (wie bei mir) und das Essen bald wieder schmeckt…

„Wer keine Angst hat, braucht auch keinen Mut!“ (Reinhold Messner)
-> also: Indianer voran!

Viel Glück *Daumendrück* und frühlingshafte Grüße
Blandura

Hallo,

wie geht’s Dir?

Viele Grüße,

MecFleih

ich lebe :wink:
Hallo MecFleih,

ich bin wieder mopsfidel und superfroh, dass ich´s hinter mir habe :smile:
Ich hätte nie gedacht, dass das alles so gar nicht weiter schlimm ist. Der einzige Moment, in dem ich noch vom OP-tisch springen wollte war der, als die Nadel in meinen Arm kam. Bin dann aber doch geblieben :wink: und kurz darauf war alles vorbei. Beim Zahnarzt bohren lassen ist echt schlimmer. Hatte nur am Dienstag und Mittwoch ein bischen Schmerzen, und hab nicht mal blaue Wangen :smile:
Das schlimmste an der ganzen Geschichte (außer die eher unbegründete Angst davor) ist wohl: eine Woche ohne Schokolade :wink:

Lieben Gruss,
Manu - die Zahnlose :wink: