Einordnung von Symptomen

Von: , Frage gestellt am Sa, 7. Mai 2005

Hallo,

kann man Symtome eindeutig in psychische und körperliche Folgen unterscheiden? Ich denke da an Bettnässen, Schlafstörungen und Kopfschmerzen... Wie benennt man solche Symptome? Geht das überhaupt?

Gruß Tato

9 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 11 Stunden 0 hilfreich
    Re: Einordnung von Symptomen

    hALLO tATO kann man Symtome eindeutig in psychische und körperliche
    Folgen unterscheiden?
    Nein. Folgen? Du meinst Zuordnung der Symprtome zu Erkrankungen? Ich denke da an Bettnässen,
    Schlafstörungen und Kopfschmerzen... Wie benennt man solche
    Symptome?
    Wie Du schon sagst: Es sind SYMPTOME. Und diese können im Rahmen versch. Krankheiten auftreten. Der Patient kommt mit den Symptomen, und der Arzt muss sehen, dass er die Erkrankung dahinter findet.
    Gruß,
    Branden

    • Antwort von nach 12 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Einordnung von Symptomen

      Hallo Branden,

      ich bin kein Mediziner, daher die Missverständnisse...
      In einer Ausarbeitung möchte ich typische Erkrankungen / Symptome in Folge einer Trennung der Eltern für Kinder aufzählen. Eigentlich wollte ich diese in "psychisch" und "körperlich" unterteilen. Nun habe ich festgestellt, dass Bettnässen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und viele andere nicht eindeutig einzuteilen sind - oder etwa doch?

      Der Auslöser ist ja in diesem Fall die Trennung der Eltern, daher müssten ja alle Erkrankungen psychisch bedingt sein *verwirrt bin*


      Gruß
      Tato

      • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Einordnung von Symptomen

        Hi, ich bin kein Mediziner, daher die Missverständnisse...
        In einer Ausarbeitung möchte ich typische Erkrankungen /
        Symptome in Folge einer Trennung der Eltern für Kinder
        aufzählen. Eigentlich wollte ich diese in "psychisch" und
        "körperlich" unterteilen. Nun habe ich festgestellt, dass
        Bettnässen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und viele andere
        nicht eindeutig einzuteilen sind - oder etwa doch?
        Ich glaube du zäumst das pferd von hinten auf, was zu (unnötigen) unklarheiten führt.
        Worauf möchtest du denn in deiner ausarbeitung den focus legen; auf die krankheit (durch die trennung von den eltern bedingt) oder aber auf den symptomkomplex, den du genannt hast.
        Oder möchtest du vielleicht für deine "erkrankung" unverwechselbare symptome finden...
        Hier muss ich dich enttäuschen, DAS gibt es nämlich bei sogut wie keiner krankheit. Der Auslöser ist ja in diesem Fall die Trennung der Eltern,
        daher müssten ja alle Erkrankungen psychisch bedingt sein
        *verwirrt bin*
        Hier hast du dir ein sehr komplexes thema ausgesucht. Psychisch bedingte symptome können nämlich durchaus auch somatisch werden.

        Also, ich würde mich mal über die geschichte mit den eltern informieren und dann die symptome aufzählen, die bei dieser "störung" auftreten können; das wär mE der richtige weg.
        Wenn ich mal nen vortrag über irgendeine krankheit halte, zähle ich auch symptome auf und mir hat noch niemand gesagt, daß das uneindeutig wär, weil solche symptome ja auch bei anderen krankheiten auftreten könnten...

        LG Alex:-)

        • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Einordnung von Symptomen

          Hallo Alex,

          ich möchte in meiner Ausarbeitung erwähnen, dass eine Trennung der Eltern bei Kindern zu z.B. Bettnässen, Depressionen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, dissozialen Verhalten, Schulproblemen, Aggressionen... führen KANN.
          Um die Übersicht zu erleichtern wollte ich die möglichen Folgen in Gruppen unterteilen.

          Macht das irgendwie Sinn?

          Gruß
          Tato


          • Antwort von nach 18 Stunden 2 hilfreich
            Re^5: Einordnung von Symptomen

            Hallo Tato ich möchte in meiner Ausarbeitung erwähnen, dass eine Trennung
            der Eltern bei Kindern zu z.B. Bettnässen, Depressionen,
            Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, dissozialen
            Verhalten, Schulproblemen, Aggressionen... führen KANN.
            Okay, langsam wird die Fragestellung klarer. ;-)
            Alle genasnnten Symptome können PSYCHOGEN sein, was soviel heißt wie :
            sie haben einen seelischen Grund. Von diesen psychogenen Symptomen können wiederum einige PSYCHOSOMATISCH sein, d.h. eine seelische Problematik wirkt einige Zeit und verändert ein oder mehrere Organe bzw. Organsysteme reagieren auf seelische Konflikte. Wir haben es bei den psychosomatischen Symptomen also mit einem speziellen Verhaltnis, einer Dynamik, zwischen Seele und Körper zu tun.
            Andere psychogene Symptom können sich wiederum ganz im Seelischen zeigen, also als NEUROTISCHE Symptome, wie z.B. Angst, Unruhe, Depression usw.
            Ich würde daher die aus der Trennung der Eltern resultiernden Symptome (die also alle psychogen sind) zunächst in psychische und in psychosomatische Symptome unterteilen.
            Gruß,
            Branden

            • Antwort von nach 20 Stunden 0 hilfreich
              DANKE!

              Hallp Branden, Ich würde daher die aus der Trennung der Eltern resultiernden
              Symptome (die also alle psychogen sind) zunächst in psychische
              und in psychosomatische Symptome unterteilen.
              Danke, deine Erklärungen waren gut verständlich! Ich merke, ich sollte mich mehr mit der Thematik auseinandersetzen ;)

              Gruß & *
              Tato

  2. Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
    Re: Einordnung von Symptomen

    Was Du meinst, sind psychosomatische Symptome - also keine PSYCHISCHEN, sondern PHYSISCHE (eben zB Bettnässen etc), welche psychische URSACHEN haben.

    Genau trennen kann man dies aber nicht - also, 100% sichergehen, dass sich hinter dem PHYSISCHEN Symptom eine REIN psychische Ursache versteckt.

    Möchtest Du aber Eltern darüber aufklären, dass viele Symptome (zB die von Dir genannten), NICHT auf physische Ursachen zurückgehen, sondern meist psychischen Ursprungs sind, und daher als solche behandelt werden müssen, dann ist diese Trennung natürlich extrem wichtig.

    Ein Bettnässer, der immerwährend dafür gescholten wird, wird sich kaum mit Willenskraft bessern - eher im Gegenteil.

    (zu solchen Themen müsste sich extrem viel ergooglen lassen! Sag mal genauer, worum es Dir geht).

    Gruss, Isabel

  3. Antwort von nach 16 Stunden 0 hilfreich
    Re: Trennung: körperliche vs. psychische Symptome

    Hallo Tato, In einer Ausarbeitung möchte ich typische Erkrankungen / Symptome in
    Folge einer Trennung der Eltern für Kinder aufzählen. Eigentlich
    wollte ich diese in "psychisch" und "körperlich" unterteilen. Nun
    habe ich festgestellt, dass Bettnässen, Schlafstörungen,
    Kopfschmerzen und viele andere nicht eindeutig einzuteilen sind -:oder etwa doch?
    ja, richtig, sie sind nicht immer leicht zu trennen. Allerdings kann man es trotzdem versuchen. In vielen Fällen dürfte es auch relativ einfach gehen. Zu überlegen wäre, ob Du eine dritte Kategorie "Verhaltensprobleme" hinzufügst. Dann ließe sich die Einteilung wohl noch einfacher durchführen, z.B. Angst als psychisches Symptom, Bettnässen und Schlafschwierigkeiten als Verhaltensprobleme und höherer Katecholamin- und Cortisolspiegel oder häufigere Infektionen als körperliche "Symptome".

    Kopfschmerzen sind in der Tat schwierig, weil man sie als neurologisches Symptom unter körperlich subsumieren könnte, andererseits wegen des Erlebensaspekts als psychisch.

    Grüße,

    Oliver Walter

  4. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: Einordnung von Symptomen

    Hallo,
    kann man Symtome eindeutig in psychische und körperliche
    Folgen unterscheiden? Ich denke da an Bettnässen,
    Schlafstörungen und Kopfschmerzen... Wie benennt man solche
    Symptome? Geht das überhaupt?
    In vielen Fällen, mehr als man glaubt, geht dies eben nicht, auch wenn dies leider kaum beachtet wird.
    Eine gute bzw schlechte Psyche wirkt positiv bzw negativ auf das immunsystem. (ZB betreffend Lachen gibt es dazu sogar wissenschaftliche studien.) Ein gestärktes bzw geschwächtes immunsytem ist die Ursache von sehr vielen Krankheiten, sogar eine Mitursache von den meisten Krankheiten.
    Umgekehrt kann ein organisches Leiden, zB eine Schilddrüsenfehlfunktion, einen grossen Einfluss auf die Psyche haben.
    Die ganzen somatopsychischen Krankheiten bzw dessen bewusstsein setcken in den Kinderschuhen, wie die psychosomatischen Krankheiten vor vielen jahrzehnten auch.

    Nebenbei, besteht eine dauerende Wechesbeziehung, so dass oft nichtgesagt werden kann, ob das Huhn oder das Ei da war, oder ob ein zusammenwirken von beiden zu der auslösung einer krankheit gefühtrt hat.
    Gruß Beat

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